Wien: Strategie gegen Internetkriminalität

Aufgrund des anhaltenden Trends der Cyber-Kriminalität und der enorm großen Schattenwirtschaft, die sich hinter dem Internet verbirgt, wurde sich in Österreich auf eine einheitliche Strategie geeinigt.

Nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt ist Internetkriminalität (eCrime) ein großes Problem für Verbraucher und Unternehmen mit zunehmender Bedeutung. Mit dem Aufstieg des Internets und der Erfolgsgeschichte des E-Commerce hat sich eine Schattenwirtschaft aufgebaut. Mit zunehmenden Druck ist auch die Politik in der Pflicht, gegen die Cyberkriminalität vorzugehen.

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Nach umfassender Ausarbeitung einer Strategie gegen die zunehmende Gefahr im Internet seit Mai letzten Jahres durch verschiedene Cyber-Experten und Verbindungspersonen des Nationalen Sicherheitsrates, wurde die gesamtstaatliche vergangenen Mittwoch in Wien vom Ministerrat abgesegnet. Man wolle ein Zeichen setzen und vor allem Verbraucher und Unternehmen schützen. Nach Osten werden die Verhandlungen im Parlament beendet sein, wie die Innenministerin versprach. Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) versicherte bezüglich der gesamtstaatlichen Strategie, Verteidigungs -, Innen – und Außenministerium, sowie das Bundeskanzleramt würden zukünftig „an einem Strang ziehen“. Das Innenministerium werde dabei die führende Rolle übernehmen. Verstärkte und verbesserte Koordination, regelmäßiger und rasanter Informationsaustausch, sowie eine laufende Gefahrenanalyse im Cyberraum sollen die Eckpfeiler der neuen Strategie markieren.

Auch in Deutschland rückt eCrime zunehmend in den Fokus der Politik. Das Dunkelfeld der Kriminaltaten im Web scheint undurchschaubar. Der IT-Gipfel der dieses Jahr stattfand markiert auch hier in Deutschland die Notwendigkeit „näher zusammenzurücken“ und ein Zeichen gegen Cyberkriminalität zu setzen.

Robert Klatt

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