Wie „Mobile“ die digitale Verlagslandschaft verändert

Erwachsene mit Smartphone
JESHOOTS / Pixabay

vonEric Hall, Country Manager Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) bei PubMatic

Wir leben im goldenen Zeitalter der Digitalisierung. Es ist klar zu sehen, dass die Technologie fest in unserer Gesellschaft verankert ist. Diese Verschiebung zum Digitalen sieht man in vielen Branchen, aber wahrscheinlich in keiner so deutlich wie in der digitalen Publishing Industrie. Eine Branche, die sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt hat, mit Rekord-Ausgaben in 2014 von £7,2 Milliarden für Internet und digitales Marketing[1].

Die meisten Erwachsenen besitzen ein Smartphone und surfen damit im Internet

Acht von zehn Erwachsenen besitzen ein Smartphone[2] und nutzen dieses hauptsächlich zum Surfen im Internet[3]. Dadurch wird den mobilen Endgeräten eine immer größere Bedeutung im Media Buyer’s Einkaufsprozess beigemessen, der für werbetreibende Marken eine Vielzahl an Möglichkeiten bietet, die gewünschten Zielgruppen zu erreichen. Obwohl die Grundlagen der Werbung, wie Monetisierung und die Beziehung zwischen Kunden, Inhalten und Services noch vorhanden ist, haben sich die Prozesse für Werbekunden geändert.

Am anderen Ende des Spektrums, als Reaktion auf den Anstieg dieser ‚Mobile Mehrheit‘, müssen auch Verlage ihre Content-Strategien anpassen, um die Anforderungen von Real-Time Advertising – mit der stark zielbaren Natur von Mobile – und die Erwartungen der Verbraucher zu erfüllen. Verlage benötigen jetzt eine Marketing-Automations-Technologie zur strategischen und messbaren Verwaltung ihrer Verkäufe, Preisgestaltung, Konfektionierung und Go-to-Market Bemühungen. Ein Beispiel einer solchen Technologie ist Programmatic Advertising – die Automatisierung des Kaufs und Verkaufs von Medien – die es Publishern ermöglicht, relevante maßgeschneiderte Werbebotschaften im Rahmen an die Verbraucher zu liefern. Diese Fähigkeit ist von entscheidender Bedeutung in der mobilen Welt.

Werbung im redaktionellen Umfeld bietet erhöhte Akzeptanz und Aufmerksamkeit

Ein weiteres Beispiel ist Native Advertising, das aus mehreren Gründen ansprechende Möglichkeiten für mobile Geräte bietet. Durch die nahtlose Integration in die Seite des Verlags spricht Native Advertising das Publikum auf eine Weise an, wie es traditionelle Banner-Werbung nicht kann. Durch einen stimmigen Content wird die Blindheit der Verbraucher für Banner und Markenermüdung durchbrochen. Bei guter Umsetzung passt sich Native Advertising nahtlos in die Medien-Umgebung ein, das Geräteübergreifend, durch Social Sharing und die beliebte Kurzfassung von Inhalten funktionieren sollte.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben und um mit der Geschwindigkeit dieser innovativen Branche Schritt zu halten, müssen Publisher ihre Herangehensweise ändern, damit sie ihren Kunden verbindlichere und relevantere Inhalte bieten, ohne Unterbrechung. Publisher werden durch die Nutzung der Möglichkeiten von Mobile profitieren, ganz im Gegensatz zu denjenigen, die diese Chance nicht ergreifen.

Quellen:

[1] http://www.iabuk.net/about/press/archive/iab-pwc-study-digital-adspend-up-14-to-record-72-billion

[2] http://techcrunch.com/2015/01/12/80-of-all-online-adults-now-own-a-smartphone-less-than-10-use-wearables/

[3] http://www.comscore.com/Insights/Blog/Major-Mobile-Milestones-in-May-Apps-Now-Drive-Half-of-All-Time-Spent-on-Digital

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