Immer locker bleiben: Wenn die Technik versagt und das Flipchart einen rettet

Wo früher noch der Overheadprojektor die Vorträge, Schulungen und Meetings als innovatives Hilfsmittel bestimmten, verlässt sich der moderne Mensch heutzutage auf Laptops, Power-Point-Präsentationen oder elektronische Whiteboards. Ach ja, und da gibt es ja noch das Flipchart! Die alten Helfer von gestern fristen im Arbeitsleben oft ihr Dasein in der Abstellkammer. Doch warum eigentlich? Denn gerade das Flipchart ist eines der innovativsten, nachhaltigsten und preiswertesten Unterstützer um Mitarbeiter, Kollegen, Kunden und das ganze Auditorium zu begeistern.

Der Vortrag ist inhaltlich perfekt vorbereitet, alle Inhalte sollen vom Laptop aus über einen Beamer repräsentativ präsentiert werden und der Redner ist standesgemäß etwas nervös. Doch trotz aller Vorplanungen fehlt der Adapter, der den Mac mit dem Beamer verbindet – so wie mir erst kürzlich passiert ^^. Solche, oder ganz ähnliche Situationen kennt jeder, der sich mit Vorträgen beruflich beschäftigt. Und hektisch wird das alte Flipchart aus der Dunkelheit der Abstellkammer gerissen. Ups, wo waren die Flipchart-Blöcke und hat jemand die Textmarker gesehen?

Das Flipchart als modernes Hilfsmittel

Der „Helfer auf drei Beinen“, wobei es aber auch Modelle auf Rollen oder als Tisch-Flipchart gibt, ist so ziemlich das unterschätzteste Hilfsmittel im beruflichen Alltag. Und zuweilen hat man das Gefühl, es sei nicht hipp und zeitgemäß, wenn man den Textmarker zückt und seinen, zugegebener Maßen, selten vorhandenen künstlerischen Fähigkeiten Ausdruck verleiht. Aber mal darüber nachgedacht, dass schiefe Strichmännchen, verunglückte Kreise oder gemalte Häuser, die eher einem Schuppen ähneln, für Auflockerung beim Vortrag sorgen? Damit sei der erste, wenn auch emotionale, Vorteil des Flipcharts genannt, der Präsentation schon mal gut auflockern kann. Aber es gibt noch Weitere und sehr überzeugende.

Flexibel, unabhängig und preiswert präsentieren und begeistern

Vorträge können, je nach Redner, schnell langweilig werden. Aber auch Trainer oder Vortragende verzweifelten schon schier, weil die Zuhörer alles andere als „dabei“ waren. Und hier überzeugt das Flipchart gegenüber eindimensionalen Power-Point-Präsentationen. Denn bei der Präsentation mit dem „Helfer auf drei Beinen“ können die Zuhörer aktiv in den Vortrag eingebunden werden und mitmachen. Wer das Auditorium auffordert den Textmarker zu zücken oder farbige Kartonschnipsel anzupinnen begeistert nachhaltig. Mitarbeit fördert immer den kreativen Prozess. Und dies ist auch der Fall, wenn das Flipchart für kleinere und interne Besprechungen genutzt wird.

Dass die Unabhängigkeit des Flipcharts von Strom, Internetanschluss oder WLAN für dieses Hilfsmittel spricht, liegt auf der Hand. Trainer können so ohne großes Gepäck reisen und müssen nicht alle technischen Voraussetzungen vor Ort im Vorfeld prüfen. Und schnell ist es aufgebaut und kann in wirklich jedem Raum eingesetzt werden. Die Flexibilität ist DAS Argument dafür, das Flipchart als Mittelpunkt einer Präsentation bei Vorträgen und Besprechungen aktiv einzubinden. Ich werde in Zukunft auf jeden Fall öfter zu diesem klasse Mittel greifen.

Und der Preis ist heiß. Kein Hilfsmittel ist im Kosten-Nutzen-Verhältnis so überzeugend. Ob Stand-Flipchart, oder eines mit Rollen, bis hin zur Tischvariante. Ab 60 Euro bereichert diese moderne Schreibtafel jedes Büro. Die Papierblöcke und Textmarker sind ebenso erschwinglich, wie das Präsentationszubehör. Insgesamt kommt man mit 180 Euro inklusive Zubehör sehr weit und hier gewinnt das Flipchart den Kampf gegen die teure Technik klar und deutlich. Darüber hinaus ist keine teure Präsentationssoftware nötig und, ach ja, ein Flipchart muss nicht an die Steckdose und verbraucht ergo keinen Strom …

Flipcharts fotografieren und digitalisieren
Quelle: play.google.com

Tipp: Wer dann kritisiert, dass die Aufzeichnungen auf Papier nicht nachhaltig sind, sollte das Handy zücken, Fotos machen und die Aufnahmen ausdrucken oder dem Auditorium digital zusenden. So gehen keine Informationen verloren.

Microsoft hat mit „Office Lens“ eine App für Windows Mobile, Android und IOS herausgebracht, mit der Sie praktisch immer einen Scanner dabei haben. Wie von „Zauberhand“ werden Notizen auf Whiteboards und Tafeln digitalisiert und gespeichert.

 

Also raus damit aus der Abstellkammer, oder ab ins Internet und ein Flipchart gekauft. Selbst wenn diese moderne Form der Schreibtafel nur unterstützend im Büro- und Vortragsalltag eingesetzt wird, punktet dieses Hilfsmittel in vielerlei Hinsicht und unterstützt die Prozesse in aktiver, flexibler und unabhängiger Form.

> Alexander Noack

Begeisterter Online-Marketer, Fachmann für Online-Kommunikation und Experte für Content-Marketing am Zentrum für innovatives Marketing Berlin/Brandenburg, ZIM-BB. Außerdem Mitbegründer der Online-Marketing-Agentur CLICKHERO aus Eberswalde bei Berlin.

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