Content-Marketing zum Weihnachtsgeschäft
blickpixel / Pixabay

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat sich in einer Studie mit den Weihnachtswünschen von Internet- und Twitter-Usern auseinandergesetzt. Hierbei hat sich deutlich gezeigt, dass vor allem der Entertainmentbereich stark nachgefragt ist. Für ihren Einkauf setzen die einzelnen User auf verschiedene Medien und Endgeräte. Außerdem ist das Thema „Personalisierung“ für viele Menschen von großer Wichtigkeit bei den Weihnachtseinkäufen.

Diese Kategorien sind bei Kunden in diesem Jahr besonders beliebt

„Ja, ist denn heut schon Weihnachten?“. An diesen einstigen Werbespruch des Kaisers, Franz Beckenbauer, denken heute sicher viele, wenn sie im Oktober vom Weihnachtsgeschäft der E-Commerce Unternehmen lesen. Für die Betriebe aber ist es höchste Zeit, in den Weihnachtsmodus zu schalten. Denn auch wenn sich die Kunden vermeintlich über Lebkuchen aufregen, der bereits seit August in den Läden angeboten wird, so kann nur derjenige erfolgreich verkaufen, der schon jetzt für Weihnachtsstimmung sorgt und die Zielgruppe auf das kommende Weihnachtsgeschäft einschwört.

Das dachte sich auch der Kurznachrichtendienst Twitter und hat sich in einer aktuellen Studie namens „#Twitter4Retail Germany“ mit dem Weihnachtsgeschäft 2017 auseinandergesetzt. Im Rahmen der Studie wurden 1.000 Internet- und 500 Twitter-Nutzer zu ihrem Einkaufsverhalten in der Weihnachtszeit befragt. Hierbei ging es sowohl um die Kategorien, die sie interessieren, als auch um die Endgeräte, die zum Shoppen verwendet werden. Hierbei hat sich gezeigt, dass vor allem der Entertainment-Bereich (41% Internet- und 55% Twitter-Nutzer) stark nachgefragt ist. Danach sind Geschenke aus den Kategorien Reisen (48% & 50%) und Musik (47% & 50%) besonders beliebt.

Mit diesen Endgeräten shoppen Kunden für Weihnachten

Die Twitter Studie hat gezeigt, dass ganz unterschiedliche Endgeräte für den Weihnachtseinkauf genutzt werden. Das Smartphone steht hierbei vor allem bei Twitter-Nutzern (33% & 55%) hoch im Kurs. Eine ähnliche Verteilung ist bei den Tablets (22% & 50%) zu beobachten. Bemerkenswert ist zudem, dass erstaunlich viele der Studienteilnehmer ihre Spielekonsole zum Einkaufen verwenden (7% & 21%). Diese Erkenntnisse der „#Twitter4Retail Germany“-Studie sind vor allem für Onlinehändler interessant. Ihnen steht die große Aufgabe bevor, ihre Vertriebskanäle so aufzubauen, dass sie über all diese unterschiedlichen Endgeräte problemlos angesteuert und genutzt werden können. Ein einfaches, intuitives Shoppingerlebnis ist hierbei gefragt. Jeder zusätzliche Klick erhöht das Risiko, dass es sich ein Kunde doch noch einmal anders überlegt und den geplanten Kauf abbricht.

Personalisierung ist gefragt

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass sich immer mehr Nutzer ein Höchstmaß an Personalisierung beim Einkaufen wünschen. Mittlerweile erwartet ein Großteil der Kunden (56% & 66%), dass sie Angebote angezeigt bekommen, die perfekt auf ihre individuellen Wünsche und Vorlieben zugeschnitten sind. Außerdem spielen Feedback-Funktionen eine wichtige Rolle. Eine wachsende Zahl der Kunden lässt sich beim Einkaufen von Empfehlungen leiten. Deswegen ist es für Unternehmen im E-Commerce wichtig, sowohl in den sozialen Netzwerken aktiv zu sein als auch für eine lebendige Feedback-Atmosphäre im eigenen Shop und auf großen Plattformen wie Amazon zu sorgen. Dann wird das Weihnachtsfest sowohl für die Kunden als auch für die Händler zum vollen Erfolg.

> Patrick Tarkowski

Patrick Tarkowski ist studierter Germanist und Anglist und arbeitet bereits seit 2008 als Autor für Onlineshops und Unternehmen. Er ist in ganz unterschiedlichen Themengebieten beheimatet, kennt sich aber speziell in den Bereichen E-Commerce, Onlinemarketing, Familie und Erziehung sowie SEO aus. Neben Fachtexten schreibt er eigene E-Books, Theaterstücke und Romane und entwickelt Unterrichtsmaterialien.

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