Weihnachten und User Experience extrem mit M-Commerce verbunden

e-commerce Weihnachten 2016

Wir sprechen schon seit Wochen davon, dass die Zukunft im m-Commerce liegt und haben hervorgehoben, dass besonders die jungen Leute maßgeblich mit ihren Smartphones unterwegs sind. Sie verwenden es die ganze Zeit, da man nunmehr alles damit anstellen kann, sprich: spielen, Musik hören, recherchieren und eben auch einkaufen. Zuweilen erinnern wir an Weihnachten, das wichtigste Fest des Jahres für den E-Commerce. Wir kommen nicht umhin, wieder darauf hinzuweisen, da eine neue Studie von Dynatrace vorliegt, die wieder einmal beweist, dass Ihre jungen Kunden unglaublichen Wert auf eine perfekte UX legen.

7 wichtige Punkte für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft

Derzeit schwirren im Internet extrem viele Anleitungen herum, die erklären, wie Sie Ihre Homepage oder Ihren Online-Shop auf Weihnachten vorbereiten können. Es gibt sehr viele Aspekte, die man berücksichtigen sollte und über die wir schon gesprochen haben. Am Abend der Geburt des Jesuskindes sollte alles bereits unter Dach und Fach sein und jeder sollte sein Geschenk unterm Weihnachtsbaum finden, natürlich neben der Tatsache, dass die Familie und Freunde das beste Geschenk von allen sind. Eben, weil man diesen eine Freude machen möchte, sollte das Hauptaugenmerk auf wirklich praktischen Dingen liegen. Denken Sie daran:

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  1. Nehmen Sie Produkte aus dem Sortiment, die Sie nicht vorrätig haben, da es unglaublich nervig ist, sich das Produkt minutenlang anzuschauen, irgendwo rauf zu klicken und am Ende festzustellen, dass man es nicht kaufen kann
  2. Achten Sie auf Ihre Inhalte, schreiben Sie weihnachtlich, verwenden Sie bezaubernde Symbole und weisen Sie klar auf Rabatte und Angebote hin
  3. Stellen Sie unnötige CTA’s ab. Wenn ich für meinen Freund eine Angelvorrichtung kaufe, dann möchte ich mich nicht in einen Newsletter eintragen und schon gar nicht andere Daten hinterlegen
  4. Informieren Sie sich über die besten Versandmöglichkeiten, denn schließlich soll das alles pünktlich ankommen. Kunden sind gerne bereit ein wenig mehr zu bezahlen, wenn alles reibungslos abläuft
  5. Bieten Sie praktische Zahlungsmöglichkeiten an, Kreditkarten und PayPal sollten selbstverständlich sein, doch: Nicht alle Menschen haben Kreditkarten. Der Bankeinzug und das Zahlen per Rechnung bleiben nach wie vor Optionen, auch wenn man damit ein Risiko eingehen könnte
  6. Denken Sie auch daran, dass Weihnachten nach Weihnachten noch nicht vorbei ist. Der Umtausch kommt sicher, Reklamationen, Größenänderungen und so weiter
  7. Und dann kommen wir eben zum wichtigsten Punkt, der auch die Studie betrifft: Responsives Design und Geschwindigkeit Ihrer Seiten, um Absprungraten zu vermeiden

Durchgeführte Studie zur digitalen Zukunft im E-Commerce

Es steht also fest, dass die jungen Leute heutzutage dem E-Commerce durch m-Commerce nachkommen. Es handelt sich hierbei um die so genannte Zielgruppe der „Generation Y“, die ungefähr zwischen achtzehn und vierzig liegt. Diese Gruppe ist auch als „Millennials“ in ihrer Bezeichnung anzutreffen, da diese Menschen plus minus zehn Jahre vor und nach dem Millennium Teenager waren. Unnötig zu erwähnen, dass wir es hier mit einer Gruppe an Personen zu tun haben, die in den Schulen bereits mit Interneträumen ausgestattet waren und womöglich zu einem sehr hohen Prozentsatz bereits mit sechzehn ein Handy besaßen und mit den Technologien gewachsen sind.

Genau mit diesen jungen Menschen, unter anderen, hat Harris Poll sich im Auftrag von Dynatrace im Oktober 2015 beschäftigt. Hierbei sind über 5.000 Smartphone-Besitzer und Tablet-User aus verschiedenen Ländern befragt worden. Neben Deutschland wurden auch die Länder Frankreich, USA, Australien und Großbritannien ins Visier genommen und Menschen, die aus diesen Ländern kommen, nahmen an der Online-Umfrage teil. Das gesamte Questionnaire mit Ergebnissen heißt 2015 Mobile Holiday Shopping Survey und besteht aus einem Bericht und einer wieder mal äußerst aufschlussreichen Infographik.

Dynatrace-Untersuchungsergebnis zur Kompetenz und Performance

Wen wird es also verwundern, dass das Handeln hinsichtlich des Weihnachts-Shoppings der jüngeren Generationen besonders auf mobilen Devices ganz vorne liegt und in diesem Jahr steigen wird. Ungefähr 60% der Befragten gaben an, dass sie in diesem Jahr mehr Einkäufe für X-mas über das mobile Endgerät tätigen werden, als im Vorjahr. Mit der Erhöhung der Verwendung der mobilen Dienste, geht eine Steigerung der Ansprüche an diese einher. Die Forderungen nach schneller Beratung, positiver UX, also der absoluten leichten Bedienung und Nutzerfreundlichkeit, sowie zügigem Abschließen eines Geschäfts im Internet, ist stärker vorhanden als je zuvor.

Das Interessante an der Studie ist, dass die Antworten der Befragten länderübergreifend sind. Über 80% der jungen Leute zwischen 18-34 verlassen Seiten und Apps, wenn diese fehlerhaft sind, wenn sie bemerken, dass die Geschwindigkeit zu wünschen übrig lässt und wenn sie das Gefühl haben, dass es nicht zu einem erfolgreichen Kauf kommt, wenn immer wieder Fehlermeldungen vorliegen. Dies hat fatale Folgen für die Online-Shops und die Einzelhändler selbst, zumal die Kunden nicht nur die Seiten verlassen, sondern auch angegeben haben, dass sie ihre schlechten Erfahrungen in ihren sozialen Netzwerken und Communities mit anderen teilen, und somit die Unternehmen, die in dieser Hinsicht versagen, in ein negatives Licht rücken. Die Wahrscheinlichkeit, dass die User auf die Seiten jemals wieder zurückkehren sind demnach äußerst gering.

Sie vermeiden, dass es Kritiken hagelt, indem Sie die Generation Y auf Ihrem Radarschirm haben. Keine Schneeballschlacht, kein dünnes Eis, sondern nur glänzende Winterlandschaften.

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