Kein Witz, ab dem 1. Oktober beginnt die Weihnachtssaison. Wer sich bis jetzt noch keine Gedanken über bestimmte Aktionen gemacht hat, sollte sich sputen. Die Zeit tickt und spätestens zum ersten Advent sollte alles parat sein.

Wir haben hier mal ein paar Tipps zusammengestellt, um Leben in den Onlineshop zu bekommen.

Weihnachtskalender:
Eigentlich ein alter Hut, der virtuelle Weihnachtskalender. Aber trotzdem kann man ihn noch aufpeppen. Ganz nach dem Woot Prinzip (One Day one Product) versteckt sich hinter jedem Türchen ein Produkt zu einem äußerst attraktiven Preis. Das Angebot darf ruhig limitiert sein, das vergrößert den Anreiz der User noch. Sind die User einmal auf dem Shop, muss es über verschiede Onsite Promotions gelingen, die User auch auf die normalen Produkte zu verteilen. Vergessen sich nicht die Weiterempfehlungsfunktion bei dem Kalender. Immerhin wollen wir via Viralmarketing möglichst viele User erreichen. Übrigens, gute (normale) Kalender kann man schon für 1.000 Euro bei ausgesuchten Agenturen einkaufen.

Grußkarten:
Sind schön aber bringen nicht viel. Versendet werden sie in der letzten Woche vor dem Fest, da sind die Einkäufe schon gelaufen. Vor allem ist in dem letzten Jahr die Messlatte schon hoch gelegt worden. Tchibo z.B. hat personalisierbare und sprechende Grußkarten im Programm. Wer da nicht mithalten kann, braucht sich keine Gedanken über das Thema zu machen.

Als Alternative dazu kann man vielleicht so was machen wie es Otto zum Sommerschlussverkauf aufgesetzt hat. Wir liefern direkt mal das Storyboard dazu.

Weihnachtsmann in Nahaufnahme, man sieht ihn Geschenke in die Hand nehmen und in seinen Sack packen. Rund herum hört man plärrende Kids und gestresste Eltern. Die Cam zoomt auf, der Weihnachtsmann befindet sich in einem Laden. Eltern diskutieren mit den Kids über die Geschenke. Der Weihnachtsmann geht mit seinem Sack zu Kasse. Alle Artikel werden gebongt und heraus kommt ein kleiner Bon. Gezeigt wird der Bon in Nahaufnahme. Darauf steht: Preiswerte Geschenke stressfrei kaufen bei xyz.de.

Eine solche Flashcard kostet nicht die Welt und man kann sie schon ab Oktober laufen lassen. Angestoßen wird die Aktion über ein Mailing an die Stammkunden.

Mailing:
Nur der Vollständigkeit halber. Nutzen Sie Ihre Mailings und weisen Sie auf Ihre Angebote hin. Vergessen Sie auch nicht dem Kunden zu bestätigen, dass z.B. Bestellungen, die bis zum 21. Dezember aufgegeben werden, auch pünktlich zum Fest ankommen. Natürlich nur wenn Sie sich mit Ihrer Prozesskette im Fullfilment ein solches Versprechen auch leisten können.

Buchung von Werbeplätzen:
Wer zu Weihnachten Werbung auf den gr. Portalen schalten möchte, sollte schon jetzt einmal Preise und Konditionen anfragen. In der Regel sind die besten Werbeplätze schon ab Mitte Oktober knapp bzw. ausverkauft. Gerade in diesem Boomjahr für Onlinewerbung kann ich mir vorstellen, dass es noch früher zu ausgebuchten Portalen kommt.

Viraler Schneeball:
Starten Sie rechtzeitig eine „Kunden werben Kunden“ Aktion. User, die via Formular Ihren Onlineshop empfehlen, erhalten Gutschein Codes. Diese ersparen dem Kunden z.B. die Versandkosten oder reduzieren ab einem bestimmten Mindestumsatz den Rechnungsbetrag. Wie Sie den GutscheinCode vergüten, können nur Sie ermitteln.

Die Zeit nach Weihnachten:
Vergessen Sie nicht, viele Menschen bekommen Geld geschenkt und wollen sich damit einen Wunsch erfüllen. Versuchen Sie also die User in Ihrem Shop nach ihren eigenen Wünschen zu fragen. Da wo Kundenwunsch und Ihr Produktportfolio matchen, bietet es sich an, eine Mail an den User zu senden und ihn an seinen nun erfüllbaren Wunsch zu erinnern.

Linktipps zum Thema Weihnachtsgeschäft und E-Commerce:

Haben Sie weiter Tipps für Pre- und After-Weihnachtsmarketing? Wir und die Mitlesenden freuen uns auf Ihre Ideen und Erfahrungen. Bitte nutzen Sie dafür die Kommentarfunktion.

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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2 Kommentare

  1. Guten Morgen, da in diesem Jahr das Weihnachtsgeschäft für unseren Shop das erste sein wird, finde ich die Tipps sehr hilfreich und hätte nicht gedacht, dass ich nun mal langsam anfangen muss 🙂

    Grüße

    M.

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