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Gerade nehm ich mir meine täglich 10 Minuten zum Zeitschriften-Studium (off-topic: reicht eh nicht, der zu lesende Stapel vermehrt sich schneller als der Schimmelpilz auf einem drei Wochen alten Stück Käse), da fällt mir ein sehr netter Kommentar von Lukasz Gardowski (Gründer von Spreadshirt) ins Auge, der sich über die Möglichkeiten des Internet freut.

Ich würde ja gerne den Artikel verlinken, allerdings ist er auf der Site der Internet World im geschlossenen Abonennten-Bereich verlinkt und nicht nur dass hindert mich daran, hier den kompletten Kommentar abzutippen.

Deshalb nur die schönsten Sätze auszugsweise. Selbst ich, der ich der ganzen Web 2.0-Geschichte etwas kritisch gegenüber stehe, hat der Kommentar Spaß gemacht.

„Das Internet ist erwachsen geworden, und sozial. Es besteht immer weniger aus Webseiten und immer mehr aus Menschen.“

„Eigentlich ist das Web 2.0 nichts anderes als das alte Internet. Es hat einfach nur mehr Nutzer, und alle haben sich mehr daran gewöhnt.“

Diese beiden Aussagen alleine machen eigentlich schon Freude, es kommt aber noch besser:

„Es mag durchaus positiv sein, ein Geschäftsmodell zu besitzen, welches auf Page Impressions beruht. Besser und beglückender aber ist es, dem User etwas Physisches oder zumindest einen Premium Account zu verkaufen und diesen auch verlängern zu lassen…“

Treffer, versenkt. Der große Unterschied zwischen „Web 1.0“ und heute ist imho ganz eindeutig, dass die „Geiz-ist-geil“-Mentalität das Internet zu verlassen beginnt (und eher Saturn heimsucht). Die Nutzer haben sich nicht nur an das Internet „gewöhnt“, sondern sind auch bereit, für echten „Mehrwert“ (eigentlich ein Buzzword, was ich absolut nicht leiden kann) Geld zu bezahlen.

„Wir werden noch mehr Erfolge sehen und auch viele Misserfolge.“

Solange die Zahl der Erfolge höher sind als die der Misserfolge, soll es mir reichen.

 

In diesem Sinne: „Juhu! Hände, Spucke, Tagcloud, Dollars.“

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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4 Kommentare

  1. Ihr seid doch schon Web 3.0, oder? 🙂

    Also bleibt noch mindestens Zeit bis zum nächsten Versionssprung…

  2. Am besten trifft es der zweite Satz. Nicht alles ist neu, innovativ und cool, wo web 2.0 drauf steht. Am wichtigsten sind immer noch Geschäftsmodelle und da hapert es genauso wie bei der bubble 1.0 bei vielen Projekten. Viele User verursachen hohe Kosten und wollen immer mehr. Aber wenn die Performance irgenwann nicht mehr stimmt, kann der Effekt, mit dem diese Seiten groß werden sich auch umkehren – erst recht wo das Soziale eine so große Rolle spielt: Wenn einer geht, gehen andere mit, wie die Lemminge. Außerdem ist nicht jede Zielgruppe für ein „up selling“ geeignet. Und „page impressions“ in Communities sind heute nicht wirklich mehr wert, als füher, nämlich einfach wenig. Also immer schön auf dem Teppich bleiben… 😉

  3. und selbst wenn es innovativ und cool und neu ist…letztlich muss sich ein wirklicher Nutzen bei der Zielgruppe einstellen. Ansonsten ist es allemal nur ein kleiner Spass am Rande, den sich jeder gönnt: mehr nicht!

    @gardowski: die Menschen im Netz möchte ich sehen 😉

    Ja, die Seiten haben sich aufgelöst- jedoch – es schwirren nun eine Menge an Datenklümpchen durchs Netz…immer auf der Suche danach, neu zusammengepresst oder á la CBS zum Teppich verwebt zu werden. Und manche Teppiche verkaufen sich halt einfach besser…

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