Was wurde eigentlich aus „The Grid“? Immer noch ein Traum oder die nahe Zukunft?

The Git AI WEBSITES

Jeder Online-Händler, Seitenbetreiber oder Blogger weiß, wie aufwändig es ist, eine eigene Homepage zu gestalten. Damals noch mehr als heute. Zumindest gibt es heutzutage einige kostenlose Shop-Systeme, vorgefertigte Templates und kostenfreie Module, die jedem ermöglichen, recht schnell und kostengünstig eine Internetpräsenz zu haben und sein E-Commerce-Business zu starten. Mit den Ansprüchen steigen aber die Ansprüche an das System, die Kosten, die Zeit und die Energie, die ein jeder in sein virtuelles Gesicht investiert. Da war aber mal eine Vision der perfekten Website, die sich selbst einrichtet, ein Projekt, das vor einem Jahr bereits viel diskutiert wurde: The Grid.

Die eigene Seite erstellen und dauerhaft pflegen

Jeder, der sich schon einmal eine eigene Seite erstellt hat, weiß, was das für eine Arbeit ist. Häufig holt man sich dafür jemanden anderen, der sich damit auskennt. Man ist dann aber irgendwie abhängig von dem Experten. In anderen Fällen fummelt man sich selbst hinein und schafft es, die einfachen Funktionen selbst auszuführen, sprich; neuen Content auf die Seiten zu bringen oder einen Newsletter zu versenden. Doch wenn es umfangreicher wird, Updates eingespielt werden müssen oder Ähnliches, dann braucht man doch wieder Hilfe, außer man hat wirklich selbst sehr viel Zeit hinein gesteckt, um mit CMS-Systemen und HTML oder CSS-Codes umgehen zu können.

Heutzutage gibt es sehr einfache Baukästen, die einem ermöglichen relativ schnell eine Homepage oder eine Blog zu kreieren. Man wählt seine Templates, kann Farben und Formen verändern, na Sie wissen schon, für einen E-Commercer, alles nichts Neues. Falls Sie zu denjenigen gehören, die sich mit Skriptsprachen herumschlagen mussten oder zu denjenigen, die sich mit einem WYSIWYG-Programm, “what You see is what You get“, eine Seite gebaut haben, war und ist es trotzdem nicht einfach, zu entscheiden, wie man sich oder sein Unternehmen darstellen möchte.

Templates können helfen sich eine „Mach-es-dir-selbst-Homepage“ anzufertigen und erklären sich fast von selbst. Zudem sind sie auch von Hause aus responsive und man kann für relativ wenig Geld sehr selbstständig Content in Form von Texten, Bildern und Videos einfügen. Weebly, Jimdo und Wix sind dahingehend sehr bekannte und viel genutzte Anbieter für alle Zwecke. Im Bereich des Online-Shops finden wir auch andere gute Anbieter wie zum Beispiel PrestaShop, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben und den Händlern mit weiteren Funktionen weiterhelfen. Bleibt die Vision von einer sich selbst erstellenden Seite weiterhin fern?

Der Traum von der künstlichen Intelligenz, die es für uns macht

Kürzlich fiel mir ein Artikel ein, den ich vor circa einem Jahr gelesen hatte. Ein Projekt, das sich The Grid nennt und vor einem Jahr vielseitig diskutiert wurde. Skeptisch, aber mit viel Interesse ließ man sich auf den Gedanken an die Zukunft im Websites-Erstellen ein. Wie wäre es, wenn man für seine Internetpräsenz gar nichts mehr selbst machen müsste und trotzdem erstaunliche Ergebnisse erzielen würde?

Stellen wir uns vor, man würde einfach durch eine künstliche Intelligenz ersetzt werden, der man einfach nur sagt, was sie zu tun hat. Man klickt einfach in einem Katalog an, was man möchte. Soll es eher geschäftlich, eher locker und lässig sein? Zielgruppenbestimmung von allein? Follower erwerben und Social Media Kanäle bespielen passiert von selbst? SEO-optimiert und Apps auch noch?

Was ist aus The Grid geworden? Die Seiten selbst sind unverändert und bis auf ein FAQ und einem vielversprechenden Erklärungsvideo findet man kaum etwas wirklich Aktuelles. Das Ganze soll seit über einem Jahr durch crowdfunding etabliert werden und vielfache Marketing-Strategien sind eingesetzt worden. Erstaunlicherweise scheint es immer noch ein Phantom, wie noch vor einigen Monaten berichtet wurde. Allerdings werden die sozialen Netzwerke der Idee, Facebook und Twitter, fast täglich mit neuen Informationen bespielt und es scheint eine Interaktion zwischen Investoren oder Anwendern der Beta-Version zu geben und den Betreibern von The Grid.

Immerhin hält man seit relativ langer Zeit die Investoren und auch Medien bei der Stange, ohne wirklich ein Produkt auf dem Markt zu haben. Ferner wird berichtet, dass viele Online-Experten noch nie etwas von The Grid gehört hätten, obwohl die neue Form der „artificial intelligence“ seit ungefähr anderthalb Jahren vielseitig in Blog-Beiträgen beschrieben worden ist.

Zunächst heißt es jedoch immer noch warten, warten, warten Harren wir der Dinge, die da kommen und schauen wir, ob dieses Projekt in naher Zukunft das Internet und damit auch den E-Commerce für immer verändern wird. In jedem Fall ist man noch kritisch, man verliert langsam die Geduld weiterhin vertröstet zu werden. Sollte es sich letzten Endes um einen Webseiten Baukasten handeln, der auch nicht besser ist, als alle anderen oder Nachteile mit sich bringt, die kaum erwähnt werden, so hat man in jedem Fall mit dem „Traum der Zukunft“ eine unheimliche Werbekampagne hingelegt.

2 Kommentare

Kommentieren Sie den Artikel