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So finden Sie den richtigen Zahlungsdienstleister für Ihr E-Commerce-Projekt!

Endless.com ist ja schon durch die Blogs gegangen. Trotzdem komme ich nicht drum rum das Thema auch noch einmal aufzugreifen. Endless.com ist aus meiner Sicht einer der zur Zeit besten Onlineshops, Best Practice wohin man schaut. Aber gehen wir mal der Reihe nach vor:

Startseite:
Ein gr. Moodbild für die Emotion, hier wird nicht versucht einen Schnelldreher zu platzieren. Stattdessen wird dem Kunden alles aufgeboten, um möglichst schnell zum passenden Produkt zu kommen. Die Zugänge: „Department“, „Brand“, „Size“ erinnern mich stark an http://www.gm.com/, wobei es bei letzterem besser gelöst ist. Dazu noch eine Suche mit der notwendigen und gleichzeitig unkomplexen Einschränkungsmöglichkeit, sowie der plakativen Nennung der USP’s. (Free Return Shipping, 265 Day Return, 110% Prize Guarantee). Ebenfalls, wie auch auf allen Unterseiten, sind die Markenlogos präsent.

Übersichten:
Es fehlen die klassischen Übersichtsseiten, stattdessen gibt es einige Teaser für Specials und Aktionen. Auf der rechten Seite der Site wird es spannend, so einfach kann Navigation und Selektion sein: Angefangen bei der Kategorie, über eine persistente Markenauswahl, den gewünschten Farben, der Schuhgröße und der gewünschten Weite und letztendlich (gut versteckt) einen Preis-Slider. Selektionskriterien, die aufgrund vorhergehender Eingaben nicht mehr tragbar sind, werden ausgegraut. Der Nutzer kommt gar nicht erst dazu Falscheingaben zu machen. Er kommt sozusagen immer an ein Ziel!

Produktdetail:
Die Produktdetailseite ist ebenfalls ein Schmankerl! Viele Produktbilder. Die Zoomfunktion, die man sich bei www.jansport.com abgeschaut hat und die von Fluid erdacht. Die Aufteilung der Site ist sehr gut aufgemacht, so das man entweder zoomt oder einfach den Einkauf durch die notwendige Produktspezifizierung vornimmt. Das oben positionierte Laufband ermöglicht die smarte Navigation zu Produkten, die ebenfalls von Interesse sein können und der Auswahl entsprechen. Auch hier ist dies Selbstzweck. Der User kommt gar nicht mehr aus den Detailansichten heraus; durch den Einsatz von AJAX ist der ganze Shop smart und schnell und wie aus einem Guss. Was natürlich nicht fehlen darf ist eine schicke bewertungsfunktion im iTunes-Stil.

Checkout:
Beim Checkout hat man sich auf Bewährtes verlassen. Keine Experimente und ein smarter Checkout in dem nichts vom eigentlichen Ziel des Shops ablenkt: schlichtes verkaufen!

Der Shop ist eine wirklich gute Ajaxprogrammierung, wer ein bisschen mehr wissen möchte, kann ja mal bei ajaxian vorbeischauen. Neben den Erfolgsfaktoren, die man als User zu sehen bekommt, gibt es noch den Versand. Dieser wird über Amazon laufen, so dass die Logistik schon mal in guten Händen ist. Bezüglich der Kernkompetenz Einkauf kann ich (leider) nichts sagen.

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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9 Kommentare

  1. Sehr schick. Mich würde allerdings noch interessieren, was die in Richtung Suchmaschinen-Optimierung getan haben. Auf den ersten Blick sieht das nämlich gar nicht so gut aus…

  2. Bei soviel Ajax ist das natürlich immer ein Thema. Es gibt aber auch Shops die können es sich leisten auf SEO zu verzichten. Vielleicht wird das einer davon. Dann must du halt die Preis- und Produktsuchmaschinen mit Informationen versorgen, Affiliates pflegen und Ads schalten um das wieder auszugleichen

  3. Was ich an Ajax & Co. noch als problematisch erachte ist die fehlende Barrierefreiheit. Ein solcher Shop ist sicher sehr nutzerfreundlich, sofern der User uneingeschränkt auf die Fuktionen zugreifen kann. Eine „einfache Textversion“ fehlt, wie es vor ein paar Jahren mal „angesagt“ war. Diese wäre ihre Barrierefreiheit jedoch auch automatisch suchmaschinenoptimiert. Dann wäre es perfekt!

  4. @Michael Jung:
    > Es gibt aber auch Shops die können es sich leisten auf SEO zu verzichten
    Sorry, aber das kann ich mir fast nicht vorstellen. Selbst eBay, Amazon und Co. können das nicht…

  5. @CBS: Solche Shops werden auf die Masse zugeschnitten. Da ist Barrierefreiheit leider ein Randthema.

    @Samuel: Die fahren einen anderen Ansatz. Wer sich zu diesem Zeitpunkt so auf AJAX konzentriert nimmt das zunächst billigend in Kauf. Vielleicht erfahren wir ja noch was zu diesem Thema.

  6. der shop ist natürlich schon ein meilenstein. endless geht hier neue wege und das ist klasse. die tools sind alle toll gemacht.

    in bezug auf das shoppingverhalten von männern und frauen bin ich mal gespannt. die linke navi finde ich doch sehr technisch. diese ganze art und weise mit filtern die ergebnisse ‚einzutrichtern‘ ist in meinen augen eher eine männliche sache. was dem shop fehlt ist eher der charakter des reinen stöberns.

    der shop wird von tools dominiert und weniger von teasern. mal sehen, wie das bei männlein und weiblein ankommt.

    (oha, hoffentlich bekomme ich nach dem posting keinen drauf 🙂 )

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