Germanisten und Sprachpuristen schlagen Alarm: Viele Wörter der deutschen Sprache sind offenbar akut vom Aussterben bedroht, da sie einfach kaum noch verwendet werden. Neben heute eher verzichtbaren Ausdrücken wie „Spätheimkehrer“ stehen auch Verbalklassiker wie „Mummenschanz“, „Pfennigfuchser“ oder „Kaiserwetter“ auf der Liste.
Webmaster Bodo Mrozek hat im Internet unter www.bedrohte-woerter.de eine rote Liste der gefährdetet Ausdrücke zusammengestellt und wirbt somit weltweit um Anteilnahme.

„Bandsalat“ gehört zum Beispiel dazu, früher eine gängige Bezeichnung für Probleme mit Audio-Kassetten. „Gabelfrühstück“ ist ein weiteres Beispiel – ehemals ein Synonym für Brunch. Und dass „Lorke“ ein Wort für dünnen Kaffee ist, dürfte heutigen Zeitgenossen ebenfalls kaum noch geläufig sein.

Auf der Seite ist eine schon beachtlich lange Liste abrufbar, alphabetisch sortiert. Das Projekt ist nicht abgeschlossen – die Bedrohung geht schließlich weiter. Auch Besucher der Website können Wörter eintragen, um deren Fortbestand sie sich Sorgen machen: „Pfennigfuchser“ ist ein Eintrag, „Mohammedaner“ ein anderer. Manches Wort, das vom Verschwinden bedroht scheint, macht in Szenekreisen aber längst wieder Karriere – wie der „Plattenspieler“ zum Beispiel.

Mir ist zum Bespiel aufgefallen das die Kosenamen der guten alten D-Mark: Fuchs, Heiermann oder Groschen schon heute komische Gesichtsausdrücke hervorrufen wenn man diese bei einem Bezahlvorgang am Kiosk oder beim Bäcker nutzt.

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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