Shopping-Apps sind ein riesiger Wachstumsmarkt

Shopping-Apps im Aufwind

Die Statistik belegt es ganz deutlich: Apps sind weiter auf dem Vormarsch. Zwar nicht mehr mit der beeindruckenden Geschwindigkeit wie vor drei Jahren, aber immer noch mit beachtlichem Wachstum. Vor allem die Shopping-Apps stechen als Musterbeispiel heraus. Die Menschen neigen dazu, immer häufiger mittels einer App einzukaufen. Und auch über unterschiedliche Geräte. Hierbei sind neben den klassischen Smartphones und PCs vor allem die sogenannten Phablets zu nennen.

Apps im Aufwind – Eine Branche wächst und wächst

Noch immer befinden sich Apps auf dem Wachstumspfad, auf dem sie seit mehreren Jahren mit großen Schritten voranschreiten. Zwar nimmt das Wachstum in diesem Segment stetig etwas ab, doch wer sich hierüber beschwert, klagt auf sehr hohem Niveau. Die 103% Wachstum aus dem Jahr 2013 werden heutzutage nicht mehr erreicht, doch mit 76% im Jahr 2014 und 58% im Jahr 2015 verzeichnet die Branche noch immer Wachstumszahlen, von denen andere Unternehmen nur träumen können. Hierbei ist deutlich zu erkennen, dass sich die Lebensweise der Menschen durch die Apps massiv ändert. Beispielsweise werden Apps beim Reisen, beim Sport, bei der Gesundheit und Fitness und bei den sozialen Kontakten und dem Messaging genutzt. Uneinholbarer Spitzenreiter mit 332% Wachstum sind aber die Personalisierungs-Apps gefolgt von den News (132%) und den Utilities (125%). Apps werden folglich sowohl im privaten Bereich als auch zum Arbeiten genutzt.  

Shopping-Apps – Immer mehr Menschen nutzen Apps zum Shoppen

2015 nutzten 81% mehr Menschen Shopping-Apps als noch 2014 – Quelle: Flurry

Einen ebenfalls überragenden Wert erreichen die Shopping-Apps mit 81%Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Die Nutzer empfinden es als ausgesprochen praktisch, immer und überall einkaufen zu können. Zudem fallen die Shopping-Apps unter die Kategorie „Lifestyle und Shopping“. Die Menschen drücken durch diese Apps somit ein bestimmtes Lebensgefühl aus und formen ihre ganz eigene Persönlichkeit. Die Shopping-Apps profitieren neben der reinen Nützlichkeit daher auch durch einen Glamour-Faktor. Aus diesem Grund ist durch entsprechende Angebote in diesem Segment noch Luft nach oben. Anders sieht es bei den Gaming-Apps aus, die einen Rückgang von -1% zu verzeichnen haben und somit wohl auf Ihrem Zenit angelangt sind.

Gerätespezifische Apps – Apps auf unterschiedlichen Geräten

Welche Apps genutzt werden, hängt maßgeblich von den mobilen Endgeräten ab, auf die sie geladen werden. Die oben erwähnten News-Apps sind vor allem auf den sogenannten Phablets (sowohl Telefon als auch Tablet) stark vertreten. Auf kleineren Geräten wie Smartphones sind hingegen vor allem Social-Apps und Gaming-Apps zu finden. Ein besonders großer Bedarf scheint bei den Personalisierungs-Apps zu bestehen. Diese sind auf den unterschiedlichsten mobilen Endgeräten bei Nutzern ganz unterschiedlichen Alters zu finden. Die Shopping-Apps sind ebenfalls recht vielseitig, werden aber vor allem auf dem Tablet von der heimischen Couch aus genutzt. Hierbei gibt es sogenannte „Native-Apps“, die vor dem Gebrauch auf dem Gerät installiert werden müssen. Diesen stehen die Web-Apps gegenüber, die ähnlich wie die Native-Apps arbeiten, aber ohne Installation direkt auf dem Browser des Shopbetreibers genutzt werden.

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