Shopping Apps – jedes dritte Unternehmen bewirbt seine Apps nicht

Shopping-Apps im Aufwind

Shopping Apps sind für die Generierung von (Neu-)Kunden und somit für den Umsatz eines Unternehmens extrem wichtig. Wie eine Shopgate-Umfrage jetzt zeigt, schöpfen aber nur zwei von drei E-Commerce Unternehmen dieses Potential aus. Dabei bieten Newsletter und soziale Netzwerke reichlich Gelegenheit, um die eigene Shopping-App zu positionieren.

Verschenktes Potential – bestehende Apps werden zu wenig beworben

Dass Shopping-Apps für Kundenzufriedenheit und steigende Umsätze wichtig sind, hat mittlerweile ein Großteil der Unternehmen im E-Commerce erkannt. Deswegen verfügen die Shops über eine eigene App, die von Kunden kostenlos oder gegen eine Installationsgebühr genutzt werden kann. Allerdings mangelt es vielen an einer konkreten Marketing-Strategie, um die eigene App zu bewerben. Das ist fatal, da nur ein effizientes App-Marketing zu steigenden Downloads und damit zu einer höheren Relevanz des Unternehmens führt. Außerdem ist in Bezug auf den Umsatz ein App-Nutzer etwa 55% wertvoller als ein Kunde im mobilen Browser.

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Trotz dieser Erkenntnisse werden Shopping Apps von jedem dritten Onlinehändler nicht gezielt beworben. Die Apps sind zwar in die Kommunikationskanäle und sozialen Netzwerke der Unternehmen integriert, bezahlte Werbeformate für App-Installs kommen hingegen selten zum Einsatz. Das ist besonders kritisch, da die Kombination aus geringeren Cost-per-Installs und hohen Klick- beziehungsweise Conversion-Raten für Unternehmen sehr lukrativ sind.

Vielfältige Kanäle – so können Shopping-Apps beworben werden

Bei den 2/3 der Unternehmen, die eine klare App-Marketingstrategie verfolgen, sind Newsletter das bevorzugte Mittel der Wahl. 31% der Unternehmen setzen auf diesen Kanal, um ihre App gezielt am Markt und bei den Nutzern zu platzieren. Ebenfalls von großer Bedeutung sind die sozialen Netzwerke. Etwa 30% der E-Commerce Unternehmen binden diese Kanäle in die Bewerbung ihrer Apps ein. Gutscheinaktionen werden immerhin noch von 17% eingesetzt, doch gerade einmal 14% setzen auf bezahlte Maßnahmen wie Google Adwords, um ihre App zu bewerben. Insgesamt wird deutlich, dass nur diejenigen Unternehmen, die Zeit und Geld in eine erfolgreiche Shopping App investieren, im M-Commerce erfolgreich sind.

Ein positiver Trend – immer mehr Unternehmen setzen auf eigene Shopping-Apps

Positiv festzuhalten ist, dass die Bedeutung von Shopping Apps von den Unternehmen im E-Commerce erkannt wird. Große Unternehmen wie Zalando begnügen sich mittlerweile nicht mehr mit einer einzelnen App, sondern haben jeweils eigene Shopping Apps für verschiedene Zielgruppen entwickelt. Hiermit orientieren sich die Unternehmen klar an den Wünschen und dem Internetverhalten ihrer (potentiellen) Kunden. Denn mittlerweile wird über die Hälfte der Onlinezeit weltweit in Apps verbracht. Im Bereich der Smartphones sind es sogar 87%. Inzwischen ist es so, dass die Shopping Apps zu den Social Media Apps aufgeholt haben und sich bei den Nutzern großer Beliebtheit erfreuen. Deswegen kommen E-Commerce Unternehmen gar nicht mehr um eine eigene Shopping App herum. Die steigende Zahl an Apps macht aber konkrete und gezielte Strategien im App-Marketing erforderlich. Nur so ist es möglich, sich von der Konkurrenz abzuheben und die eigene App sowie die eigenen Produkte erfolgreich bei den Kunden zu platzieren.

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