Shopping-Anzeigen – in welche Kanäle sollte investiert werden?

Shopping-Anzeigen sind eine gute Möglichkeit, um die Reichweite und die Conversion eines Onlineshops zu verbessern. Allerdings wandeln sich die Kanäle, über die Kunden erreicht werden können. Der „The State of Shopping Ads: 2016 Cross-Channel Marketing Report“ zeigt die Entwicklungen und Trends bei Werbeanzeigen im E-Commerce deutlich auf. Somit haben Händler ein Werkzeug an der Hand, mit dem sie ihre Investitionen gezielt steuern können, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Diese Erkenntnisse liefert der Report zu den Klickpreisen im E-Commerce

Der Report zeigt deutlich, dass Händler im E-Commerce Shopping-Anzeigen als hilfreiches Tool zur Kundengewinnung und Umsatzsteigerung erkannt haben. So steigen die Ausgaben für solche Werbemaßnahmen deutlich an. Ebenfalls auffällig ist, dass Händler verstärkt im November investieren. Offensichtlich bereiten sich viele Shops und Anbieter hierdurch auf das Weihnachtsgeschäft vor. Im Vergleich zum Jahresbeginn liegen die Ausgaben für Werbeanzeigen hier um 85% höher. Zudem steigt der Anteil am Search-Budget bei den Shopping-Anzeigen an und liegt mit 28% um 10% höher als noch vor zwei Jahren. Auffällig ist, dass Shopping-Anzeigen deutlich mehr Aufmerksamkeit als reine Textanzeigen erzielen. Dennoch bleibt der Klickpreis (CPC) bei solchen Anzeigen konstant, während er bei den Textanzeigen steigt. Die Click-through-rate, die das Verhältnis zwischen dargestellten Anzeigen und Klicks zeigt, bleibt bei beiden Anzeigentypen im Verhältnis gleich, geht aber insgesamt zurück.

Die Bedeutung von Shopping-Anzeigen in den mobilen und Social Media Kanälen

Die wachsende Relevanz des M-Commerce für Onlinehändler wird auch im Bereich der Shopping-Anzeigen deutlich. Während das Nutzerverhalten im Bereich Desktop und Tablet nahezu unverändert bleibt, steigt die Klickrate bei Smartphones sprunghaft an. So ist in diesem Bereich nahezu eine Verdoppelung der Klicks auf Anzeigen im Onlinebereich zu verzeichnen, auf den anderen Endgeräten bleiben die Klicks hingegen konstant. Konsequenterweise reagieren die Händler im E-Commerce auf diese Entwicklung und steigern ihr Engagement und ihre Investitionen in mobile Shopping-Anzeigen. Bezüglich der sozialen Netzwerke zeigt der Report, dass sehr viele Klicks über mobile Kanäle generiert werden. 95% der Klicks kommen von einem Smartphone, weswegen das Budget für Social-Shopping-Anzeigen 90% des Gesamtbudgets beträgt.

Diese Zukunftsprognosen sind anhand des Reports möglich

Das Unternehmen Marin Software, das den Report erstellt hat, leitet verschiedene Zukunftsprognosen daraus ab. Zum einen wird für Dezember 2016 erwartet, dass 40% aller Ausgaben für Shopping-Anzeigen in Werbung auf dem Smartphone investiert werden. Des Weiteren werden bezahlte Shopping-Anzeigen etwas mehr als ein Drittel (37%) der gesamten Klicks von Onlineshops generieren. Die Zahl der Social-Klicks und die Höhe der Ausgaben für Anzeigen in sozialen Netzwerken, die zuletzt sprunghaft angestiegen sind, werden abflachen und das aktuelle Niveau in etwa halten. Zudem betont der Report, dass verschiedene Ziele über jeweils andere Kanäle am besten zu erreichen sind. Während zum Beispiel Social-Media-Anzeigen für eine höhere Reichweite sorgen, steigt die Conversion eher durch Anzeigen bei Google und Bing. Wegen der unterschiedlichen Relevanz von Shopping-Anzeigen auf verschiedenen Endgeräten empfiehlt es sich, das Budget auf diese einzelnen Kanäle gezielt zu verteilen.

Shopping-Anzeigen 2016: Klicks, Kosten und Budget (Aug 19, 2016 13:19)
Shopping-Adds sind für viele Online-Händler eine gute Möglichkeit, um Kunden in den eig…

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