Responsive Retail Plattform – Intel investiert 100 Millionen US-Dollar ins IoT im stationären Handel

Was im Onlinehandel längst Standard ist, möchte Intel jetzt auch im stationären Handel etablieren: die Sammlung und Auswertung von Kundendaten. Hierfür hat das Unternehmen die Responsive Retail Plattform entwickelt. Diese soll Unternehmen bei der Organisation ihrer Geschäfte helfen und Kunden ein angenehmes Einkaufserlebnis bieten. Hierfür investiert Intel in den nächsten fünf Jahren 100 Millionen US-Dollar.

Was ist die Responsive Retail Plattform?

Die Responsive Retail Plattform ist ein Tool zur Erhebung und Auswertung von Kundendaten im stationären Handel. Sie soll es Unternehmen ermöglichen, ihre Betriebskosten zu senken und höhere Umsätze zu generieren. Außerdem sollen alle Unternehmensprozesse vom Wareneinkauf bis hin zum Kassenmanagement vereinheitlich und strukturiert werden. Hierbei legt Intel großen Wert auf eine Zusammenführung von Daten aus dem Onlinehandel und dem stationären Handel, um einen möglichst umfassenden Überblick über alle Unternehmensprozesse zu ermöglichen. Somit setzt das Unternehmen weiterhin darauf, das „Internet of things (IoT)“ im stationären Handel zu etablieren.

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Intels Teaser-Video zur Responsive Retail Plattform:

Quelle: YouTube

Sensoren und Roboter sammeln die Daten

Für die Erhebung der relevanten Nutzerdaten setzt Intel auf den Einsatz von Sensoren. Hierbei steht die Vernetzung der einzelnen Unternehmensbereiche vom Inventarmanagement bis zum Verkauf im Vordergrund. Unter anderem werden ein „Intel-based retail sensor“, ein „Intel-based Gateway“ sowie die Cloud zum Einsatz kommen. Ein Beispiel für den Einsatz des IoT im stationären Handel ist der von Intel vorgestellte Roboter „Tally“ von „Simbe Robotics“. Dieser ist in der Lage, selbständig durch einen Laden zu steuern und hierbei die Regale zu scannen. Hierdurch wird sichergestellt, dass sich die Waren immer am richtigen Platz befinden und mit passenden Preisschildern versehen sind. Die Intel-Technologie ermöglicht es dem Roboter, den Shop parallel zu Mitarbeitern und Kunden zu nutzen und hierbei seiner Arbeit nachzugehen. In den nächsten fünf Jahren will Intel 100 Millionen US-Dollar in die weitere Entwicklung der Responsive Retail Plattform investieren. Es sollen neue Technologien zur Erhebung und Auswertung von Daten entstehen, die eine optimale Unternehmensführung ermöglichen.

Das IoT im stationären Handel

Das IoT ist in unserer Alltagswelt bereits stark vertreten und soll nun auch den stationären Handel optimieren. So wie der Kühlschrank das Smartphone informiert, sobald die Milch abläuft, so werden laut Intel in Zukunft auch alle Elemente des stationären Handels miteinander kommunizieren und Daten austauschen. Inseltechnologien, die nur für sich arbeiten, gehören somit der Vergangenheit an. Zu diesem Zweck entwickelt Intel ein gesamtes Ökosystem von Technologien und Sensoren, das die Lebenswelt „Shop“ massiv verändern wird. Hierfür wird eine Technik etabliert, die sowohl Sensoren als auch das Ethernet und die Cloud miteinander verbindet. Intel hat bereits zahlreiche Partner wie Fujitsu, Honeywell und SAP für das Projekt gewinnen können. Somit werden Synergien freigesetzt, die in Kombination mit der finanziellen Investition zu sinnvollen Technologien führen werden. Diese bringen dem stationären Handel einerseits viele Vorteile bei der Unternehmensführung, Kostensenkung und Umsatzsteigerung und bieten den Kunden gleichzeitig ein einzigartiges Einkaufserlebnis.

> Patrick Tarkowski

Patrick Tarkowski ist studierter Germanist und Anglist und arbeitet bereits seit 2008 als Autor für Onlineshops und Unternehmen. Er ist in ganz unterschiedlichen Themengebieten beheimatet, kennt sich aber speziell in den Bereichen E-Commerce, Onlinemarketing, Familie und Erziehung sowie SEO aus. Neben Fachtexten schreibt er eigene E-Books, Theaterstücke und Romane und entwickelt Unterrichtsmaterialien.

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