Responsive Design ist kein Schrott – oder?

Nicht zum ersten Mal wird in der Online-Marketing- und Webdesign-Szene über das Thema „Responsive Design“ gestritten. Provoziert durch den Beitrag „Warum Responsive Webdesign Schrott ist“ im Blog Mobile Zeitgeist gibt es nicht nur in den Kommentaren dort heftige Reaktionen, sondern auch anderswo massive Kritik.

Einmal abgesehen davon, dass die User Experience auch von der Umsetzung abhängt (wie diese zehn Positiv-Beispiele schön zeigen), existieren für Online-Shopbetreiber eine ganze Reihe von guten Gründen, sich mit dem Thema intensiv auseinander zu setzen. Denn jeden Tag steigt die Anzahl der Geräte, Plattformen und Browser, mit denen ein Internet-Auftritt oder Online-Shop mit einem optimalen Nutzererlebnis funktionieren sollte. Denn davon hängt die Conversion Rate und letztlich auch der Umsatz ab.

Responsive Webdesign markiert hier eine grundsätzliche Änderung in der Art, wie wir unsere Websites im nächsten Jahrzehnt bauen werden. Um ein einheitliches Kundenerlebnis auf der Vielzahl der bereits heute verfügbaren mobilen Geräte gewährleisten zu können, sollten in einem Markenkonzept Responsive Design, adaptive mobile Sites oder mobile Apps gleichermaßen berücksichtigt werden.

In diesem Webinar on Demand stellen die Marktforscher von Forrester eine mögliche Responsive-Design-Strategie vor. Danach reicht häufig das automatische Anpassen der normalen Website für das mobile Marketing nicht aus und es sind spezielle Inhalte erforderlich. Deshalb verfügen auch Web Content Management-Systeme wie der Adobe Experience Manager neben der “Responsive Delivery” auch über Funktionen wie “Adaptive Delivery” und “In-App Delivery”. Damit können dann etwa Apps in eine mobile Website einfach integriert werden.

„Responsive Design“ ist auch das zentrale Thema bei einem kostenlosen Webinar im Rahmen der Digital Marketing Academy am Mittwoch, 21. August 2013 um 11.00 Uhr. Dort wird Martin Meyer-Gossner (Herausgeber TheStrategyWeb) und Achim Martini von Adobe auf die neuesten Trends im Mobile Marketing eingehen und das Für und Wider des Rsponsive Design-Ansatzes diskutieren. In der interaktiven Session, an der sich die Zuschauer per Chat beteiligen können, wird aber auch anhand von praktischen Beispielen gezeigt, wie Responsive Design einwandfrei funktioniert.

Keine Zeit verlieren: Jetzt für diesen Vortrag einschreiben

4 Kommentare

  1. Ich sehe eigentlich auch nicht, was gegen die Umsetzung einer Website mit responsive Webdesign spricht. Wie du schon erwähnst, vor allem bei Online Shops oder bei einer Marketing Agentur sehe ich das speziell als Vorteil, da das Geschäft mehr und mehr über das Smartphone abläuft.

  2. Natürlich macht Responsive Design Sinn! Wie schon im Artikel beschrieben, kommen jeden Tag neue Geräte auf den Markt. Diese sind (meist) mit mobilem Internet ausgestattet. Diese Funktion ist gern gesehen und oft genutzt, dies geht dank Responsive Design oder Apps. Jedoch ist es sehr mühselig für jede Seite eine App runter zu laden. Also MÜSSEN Seiten einfach responsive programmiert werden, allein schon um mehr Neukunden zu gewinnen. Oder einfach um vor Ort einen Preischeck und Produktvergleich im Internet zu machen, während man noch im Laden steht. Vorteile gibt es viele. Die Aufmerksamkeitsspanne von Internetnutzern ist sehr kurz, die sollte man nicht so leicht verspielen.

  3. Ich denke auch das sich Responsive Design lohnen kann, ich überlege aber aktuell ob ich nicht noch eine komplett mobile Seite bauen soll. Die dann etwas abgespeckter daher kommt. Kleiner Bilder von Grund auf und Inhalte die nicht zwingend notwenig sind weg lasse. Eine App wäre für mich keine alternative da mir die kosten zu hoch wären… Ich werd schauen, wie sich das in den nächsten Monaten mit den mobilen Zugriffen entwickelt. Noch bin ich bei unter 2%, so das ich hier noch ein wenig warten kann…

Kommentieren Sie den Artikel