Produktmanagement im E-Commerce

Die Zukunft sieht vernetzt aus und zwar in Form von E-Dienstleistungen. Alles muss elektronisch sein und das hat auch seine guten Gründe. Einer davon besteht in der wachsenden Wirtschaft, die immer schneller ablaufen muss. Wartezeiten waren gestern, Up-to-Date ist heute. Einzelne Prozesse müssen besser aufeinander abgestimmt werden, damit es nicht zu Lieferengpässen oder ähnlichen Problemen kommt. Diese Bereiche lassen sich alle im E-Commerce zusammenfassen. Eine Person, die sich auf dieses Segment spezialisiert hat, wird als Produktmanager bezeichnet. Worin besteht der Aufgabenbereich einer Person, die ihre Ausbildung in diesem Bereich absolviert hat? Wieso sind Menschen mit E-Commerce-Kenntnissen derzeit so gefragt? Viele Unternehmen rüsten in dieser Sparte auf, damit die Gewinne optimiert werden können. Ein Produktmanager befasst sich mich allem, was die Website des Unternehmens zu bieten hat. Er passt sie direkt an den Kunden an und kümmert sich gezielt um das Sortiment. Dazu gehört es auch, sich mit dem Markt näher zu befassen. Schließlich dürfen die Preise nicht zu hoch sein und mögliche Kunden abschrecken. In die andere Richtung spielt dieser Aspekt auch eine wichtige Rolle. Zu niedrige Preise locken viele Kunden an, aber minimieren wiederum die Gewinne. Genau dafür ist der Produktmanager da, um das E-Commerce perfekt an den Verbraucher anzupassen. Natürlich unter Berücksichtigung der jeweiligen Marktumstände.

Aufgabenbereich im Produktmanagement
Ein Produktmanager muss sich um alle Angelegenheiten kümmern, die sich im E-Commerce ergeben. Zunächst einmal muss er ein gewisses technisches Know-how mitbringen, da in seinem Aufgabenbereich der Online-Shop enthalten ist. Hierbei gilt es, das Sortiment mit Fingerspitzengefühl auszuwählen. Wer einkaufen geht, freut sich immer über volle Regale. Doch irgendwo müssen diese Produkte herkommen. Deshalb sollte ein Produktmanager mit Führungsaufgaben vertraut sein. Er muss sich um die Einkäufe kümmern, wozu auch Verhandlungen mit Lieferanten zählen. Dabei sollte er nicht nur einen guten Preis herausschlagen, sondern auch einen Überblick darüber haben, wie viel Einheiten der jeweiligen Ware überhaupt benötigt werden. Je nach Betrieb erledigen andere Mitarbeiter die Einkäufe, allerdings liegt die Auswahl des Sortiments immer beim Produktmanager. Im Gegensatz zum begehbaren Laden liegen die Waren im Internet nicht frei aus. Beim Online-Shop sieht der Verbraucher kleine Bilder, die er anklicken kann. Diese können vergrößert werden und präsentieren die Ware von ihrer besten Seite. Daraus resultiert dann die Kaufentscheidung. Natürlich freut es das Unternehmen, wenn möglichst viele Waren verkauft werden und sich das Lager schnell leert. Ein Produkt verkauft sich kaum und das Lager platzt aus allen Nähten? Die Ware verkauft sich zu schnell und es kommt zu Lieferengpässen? Wenn das der Fall ist, trägt der Produktmanager die Schuld. Er hat falsch kalkuliert und den Markt schlecht eingeschätzt. Zu seinem Aufgabenfeld ist auch die Analyse des Marktes zu zählen. Dazu gehört nicht nur, mit verschiedenen Lieferanten zu verhandeln. Konkurrenz belebt das Geschäft. Leider kann sie auch zu einem schlechten Verkauf der eigenen Waren beitragen. Deshalb muss ein Produktmanager immer einen Blick darauf haben, was die Konkurrenz so macht. Bekanntlich schläft diese nie.
Das E-Commerce ist geprägt von kreativen Ideen. Online-Shops gibt es viele, doch nur wenige sind zu echten Erfolgsgeschichten geworden. Manche konnten sich durch eine innovative Werbekampagne profilieren, während andere ein einzigartiges Website-Design vorweisen können. Ganz gleich, welche Strategie ein Unternehmen fährt: Das Produktmanagement ist dafür verantwortlich! Es muss mit seinen eigenen kreativen Ideen dazu beitragen, dass möglichst viele Kunden den Weg zum Online-Shop finden. Zum Aufgabenbereich gehört nicht nur, neue Ideen zu entwickeln. Der Produktmanager muss für eine professionelle Umsetzung sorgen. Was bringt die beste Idee, wenn sie in einer Schublade versteckt bleibt? Deshalb muss sich dieser Unternehmensbereich um die gesamte Planung kümmern, das natürlich die Finanzierung nicht ausschließt.

Produktmanagement – jeden Tag eine neue Herausforderung
Das E-Commerce ist ein schnelles Geschäft und ändert täglich sein Gesicht. Kein Wunder, wenn für jeden einzelnen Aspekt ein bestimmter Mitarbeiter verantwortlich ist. Dabei muss der Produktmanager eine Vielzahl an Hürden nehmen und täglich neue Probleme aus dem Weg räumen. Wenn ein Online-Shop fertiggestellt wurde, ist die Arbeit bei weitem noch nicht erledigt. Nur weil er online ist, heißt das nicht, dass er keine Wartung benötigt. Je nach Saison bieten Unternehmen ihren Kunden verschiedene Waren an. Wie bereits geklärt wurde, ist das Produktmanagement für die Auswahl der genauen Waren inklusive deren Stückzahl verantwortlich. Dabei darf man die Website nicht aus den Augen lassen. Beispiel gefällig? Während im Sommer ein gelbes Design total im Trend war, schreckt es im Winter die Kunden eher ab. Ein Verbraucher kauft nur, wenn er sich beim Besuch des Online-Shops wie zu Hause fühlt. Deshalb muss der Produktmanager eine regelmäßige qualitative Prüfung durchführen, die nicht nur das Sortiment betrifft.
Jahreszeiten kommen und gehen, genauso verhält es sich auch mit Schlussverkäufen. Wenn ein Online-Shop den Winter verschläft, bleibt es vielleicht auf seinem Sortiment sitzen. Denn die Konkurrenz lässt nicht lange auf sich warten, was Winterschlussverkäufe betrifft. Manche Händler kündigen ihre Sales sogar per Countdown an. Genau dafür ist das Produktmanagement zuständig. Es betrachtet den Markt und passt die eigene Website der Konkurrenz an – ist dabei aber immer einen Tick besser. Sei es in Design-Fragen oder in preislicher Attraktivität. Wer zu teuer kauft, lässt sich höhere Gewinne entgehen. Ein guter Produktmanager kümmert sich immer selbst um seine Verhandlungen mit Herstellern und Industrie. Niedrige Einkaufspreise erhöhen den Gewinn und lassen den Vorstand strahlen. Je nach Unternehmen ist es von wichtiger Bedeutung, sich mit dem internationalen Markt bestens auszukennen. Dazu gehören auch sichere Sprachkenntnisse. Das E-Commerce spielt sich auf internationaler Ebene ab. Wenn ein Produktmanager den Markt in Asien oder Südamerika außer Acht lässt, kann sich das am Umsatz bemerkbar machen. Wer später in diesem Bereich arbeiten will, wird von praktischer Erfahrung profitieren. Ohne kaufmännische Kenntnisse geht nichts, dazu gehört auch eine mehrjährige Erfahrung im Onlinehandel. Da die Verhandlungen persönlich geführt werden, sind sprachliche Kenntnisse sowie Verhandlungsgeschick unabdingbar. Branchenkenner sind gerne gesehen, vor allem wenn sie das richtige Gespür für neue Trends mitbringen. Eine qualitativ hochwertige Website mag zwar einen guten Eindruck auf den Kunden machen, doch sollten sich auch die richtigen Produkte darauf befinden. Keiner kauft, was gerade „out“ ist. Der Verbraucher von heute möchte trendig leben und „in“ sein. Deshalb benötigt jeder Produktmanager einen exzellenten Riecher dafür, wie das Sortiment gestaltet werden sollte.

Wenn die Geschäftsleitung ruft
Einkaufen, bis der Arzt kommt. Soweit wird es nicht kommen, da auch das E-Commerce seine klaren Regeln hat. Das Produktmanagement hat einen breiten Handlungsspielraum. Es nimmt eine klare Führungsposition ein, indem es sich um den ganzen Online-Shop kümmert. Darin sind alle administrativen Aufgaben eingeschlossen, die in diesem Bereich anfallen. Allerdings handelt nicht jeder Produktmanager wirtschaftlich korrekt. Manche von ihnen verzeichnen hohe Verluste, weil sie sich bei einigen Bestellungen verkalkuliert haben oder gegen den Trend gegangen sind. Damit das nicht zur Pleite eines Unternehmens führt, arbeitet das Produktmanagement eng mit der Geschäftsleitung zusammen. Dabei kommt die Einkaufsleitung nicht zu kurz, da sie für die direkte Kalkulation der benötigten Waren verantwortlich ist. Deshalb gehört es zum Aufgabenbereich des Produktmanagers, einen regelmäßigen Bericht über seine Aktivitäten abzustatten.
Jedes erfolgreiche Unternehmen kann eine enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen vorweisen. Dazu gehört auch das Produktmanagement. Nur wenn sich alle Abteilungen direkt absprechen, können gute Bedingungen für den Verkauf geschaffen werden. Da das Produktmanagement für eine Vielzahl von Aufgaben verantwortlich ist, sollte es diese Hilfe auf jeden Fall in Anspruch nehmen. Allein im Bereich Trends und Fashion haben Marketingstrategen, die sich nur damit beschäftigen, einen großen Vorteil. Denn es ist ihr täglich Brot, effektive Strategien zu gestalten und sie in gezielter Werbung wiederzugeben. Allerdings hängt es von der Größe des Unternehmens ab, wie E-Commerce gestaltet wird. Wenn es sich nur um einen Online-Shop eines einzigen Kaufhauses handelt, reicht ein einziger Produktmanager völlig aus. Sollte es sich dagegen um einen Handelsriesen drehen, der von seinem Online-Handel lebt, sollte das Produktmanagement auf einem ähnlich hohen Niveau gestaltet sein. Heutzutage kommt kein Unternehmen am Produktmanagement im E-Commerce vorbei. Die Zeiten, in denen sich eine Person um alle administrativen Tätigkeiten gekümmert hat, sind schon lange Geschichte.

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