Payment Service Provider vergleichen
So finden Sie den richtigen Zahlungsdienstleister für Ihr E-Commerce-Projekt!

Der Pionier des Online-Verkaufs unter den Lebensmittel-Discountern zeigt sich hoch zufrieden mit seinem Webshop. Den größten Teil seines Umsatzes macht dieser inzwischen mit Artikeln, die nicht in der Filiale verkauft werden. Jetzt bereitet Plus die Expansion ins Ausland vor: Im kommenden Jahr soll zunächst ein Online-Shop für Österreich ans Netz gehen.

Plus baut sein Online-Geschäft kontinuierlich aus. Ging es zum Start vor gut fünf Jahren noch um einen ergänzenden Vertriebsweg für die in den Filialen angebotenen Nonfood-Produkte, bietet der Webshop des Discounter aus der Tengelmann-Gruppe inzwischen ein Angebot von rund 350 Versandartikeln aus den Bereichen Elektronik, Heimwerken, Einrichtung, Sportgeräte, Garten und Camping, von denen jede Woche rund 50 Produkte ausgetauscht werden.

„Wir machen inzwischen den größten Teil unseres Internet-Umsatzes mit Artikeln, die nicht in der Filiale angeboten werden“, betont Plus-Geschäftsführer Alfred Glander. Sehr attraktiv sei für das Unternehmen das Drittgeschäfts mit Reisen, Mobiltelefonie oder ganzen Häusern, das erst durch die Internet-Aktivitäten möglich geworden sei.

„Wir wollen mit unserem Online-Geschäft weiter im mittleren zweistelligen Prozentbereich wachsen“, sagt Glander. Die Höhe des Umsatzes will das Unternehmen aber nach wie vor nicht nennen. Seit gut zwei Jahren sei der Online-Handel profitabel – mit steigenden Ergebnissen.

Plus plant nun die Expansion des Online-Geschäfts ins Ausland. „Wir starten zunächst im deutschsprachigen Raum“, sagt Glander. So planen die Mülheimer im kommenden Jahr die Eröffnung eines Webshops für Österreich. Dieser wird unter dem Namen Plus starten und nicht unter der Marke Zielpunkt, die im stationären Geschäft schrittweise abgelöst wird. Auch die Domain Plus.eu haben sich die Mülheimer bereits gesichert.

Das Online-Sortiment will Plus auch in Zukunft erweitern: „Eigentlich kann man alles online verkaufen“, betont André Kiefermann, Leiter E-Business Europa bei Plus. Dennoch setzt sich der Discounter beim Ausbau seines Versandgeschäfts klare Grenzen: Lebensmittel, aber auch Textilien seien ebenso wenig wie Medien und Erotikartikel geplant. Während das Geschäft mit Bekleidung im Nonfood-Angebot der Filialen eine erhebliche Bedeutung hat, erspare man sich die damit verbundenen Rücksendungen im Versand systematisch. „Unsere Retourenquote im Online-Geschäft liegt ganz deutlich unter 20 Prozent“, betont Glander.

Auch Lebensmittel würden, abgesehen von dem einen oder anderen Wein-Angebot, nicht ins Sortiment des Online-Shops aufgenommen. Mit den gleichen Preisen wie im Filialgeschäft sei der Food-Handel im Internet nicht profitabel zu machen. Anderen überlassen will Glander auch weiterhin das Geschäft mit Büchern, DVDs und CDs: „Das ist die angestammte Domäne von Amazon.“

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

Autoren-Seite

Payment Service Provider vergleichen

Payment Service Provider vergleichen
So finden Sie den richtigen Zahlungsdienstleister für Ihr E-Commerce-Projekt!

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here