PayPal-Umfrage – Mehrzahl der deutschen E-Commerce Unternehmen liefert ins Ausland

PayPal Umfrage

Bereits 59% der deutschen Onlinehändler sind international tätig. Vor allem das europäische Ausland bestellt regelmäßig deutsche Produkte. Die E-Commerce Unternehmen erhoffen sich Umsatzsteigerungen und Wachstum. Es sind aber noch zahlreiche Hindernisse auf dem Weg zu einem internationalen E-Commerce Handel zu gehen. PayPal fördert Unternehmen deshalb, wenn sie ihr Geschäftsmodell international erfolgreich machen wollen durch Informationen und Technik.

Das Geschäft mit dem Ausland boomt

Mehr als jeder zweite deutsche Online-Händler (59%) liefert seine Waren mittlerweile über die Grenzen Deutschlands hinweg aus. Das unmittelbare Ziel besteht darin, größere Umsätze zu erwirtschaften. Auf lange Sicht wollen die Onlinehändler jedoch expandieren und international tätig und erfolgreich werden. In den USA gilt das gerade einmal für gut jeden dritten E-Commerce Betrieb (36%). In Europa liegt Deutschland diesbezüglich allerdings nur im Mittelfeld, da in Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien jeweils noch mehr exportorientierte E-Commercler zu finden sind. Hauptabnehmer deutscher Waren sind aktuell Österreich und die Schweiz. 74% der im Exportgeschäft tätigen E-Commerce Unternehmen geben an, dass sie Österreich beliefern. Ein Hauptgrund hierfür ist, dass es zwischen diesen Ländern keine Sprachbarrieren gibt. Auch in Zukunft wird Österreich in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, auch wenn die Niederlande, Schweden und Norwegen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Diesen Schwierigkeiten sehen sich exportorientierte E-Commerce Unternehmen gegenüber

Bisher ist das Interesse ausländischer Kunden an deutschen Waren aus dem E-Commerce noch überschaubar, da die Versandkosten ins Ausland den Preis für eine Ware massiv erhöhen. Des Weiteren gibt es nationale Gesetze für den Versand und den Handel, die sich negativ auf das Geschäft der E-Commerce Unternehmen auswirken. Hinzu kommen Schwierigkeiten beim Retourenmanagement, da dieses mit einem großen Organisations- und Verwaltungsaufwand verbunden ist. Eine weitere Hürde ist das Payment im Onlinehandel, vor allem wenn in zwei Ländern unterschiedliche Währungen genutzt werden. Nicht zuletzt fehlt es einigen Unternehmen am nötigen Fachwissen, um ihren Betrieb international aufzustellen und erfolgreich zu machen. Aus diesem Grund bietet PayPal zum Beispiel eine Exportberatung und informiert Interessierte über Aspekte wie Logistik und Vermarktung.

PayPal fördert junge Unternehmen bei der Internationalisierung ihrer Geschäftsidee

Beachtliche 39% aller deutschen E-Commerce Untrenehmen, die noch nicht international agieren, gaben in der Umfrage an, ihr Angebot noch 2016 international aufstellen und vermarkten zu wollen. Außerdem wollen 19% der Unternehmen, die bereits ins Ausland exportieren, ihr Angebot diesbezüglich noch ausbauen und erweitern. Gerade junge Unternehmen brauchen deswegen professionelle Informationen und kompetente Hilfestellungen. PayPal hat daher ein Onlineportal mit Namen „PassPort“ entwickelt, auf dem Informationen zu diesem Thema abgerufen werden können. Des Weiteren finden Interessierte hier Fakten zur Nachfrage bestimmter Produkte in bestimmten Ländern und können ihr Angebot und ihre Exportstrategien entsprechend anpassen. Bisher ist Europa die wichtigste Einnahmequelle für deutsche Unternehmen aus dem E-Commerce. Satte 72% der aus dem Exportgeschäft generierten Umsätze stammt aus Europa. Die weiteren stammen aus Ländern wie den USA, dem Nahen Osten, Mittel- und Südamerika sowie Australien und Neuseeland.

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