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Gestern Abend habe ich mich einmal aufgemacht und mir die Webseiten der gängigen Parteien einmal angeschaut, um mir ein besseres Bild zu machen, wem ich bei der anstehenden Wahl meine Stimme geben soll. Dabei bin ich auf so einige Sachen gestoßen, die mich doch ein wenig stutzig gemacht haben.

So setzt die CDU zum Beispiel auf iKauder, in Anlehnung an den erfolgreichen iPod, gibt es nun bei der der CDU den entsprechenden PodCast von Volker Kauder. Ob die Stammwähler dieser Partei damit etwas anfangen können, lasse ich einmal dahingestellt. Das Regierungsprogramm ist gut verlinkt und unter https://www.cdu.de/regierungsprogramm zu erreichen. Ansonsten macht die Seite einen aufgeräumten Eindruck, man findet doch alles, was man Informationen sucht, recht schnell. Bei Personenbildern möchte ich noch kurz auf die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung hinweisen. Das gewählte Headerbild lässt Frau Merkel nicht besonders gut aussehen. Das fällt vor allem deshalb auf, weil ein fast identisches Bild etwas tiefer auf der Seite gezeigt wird, welches augenscheinlich bearbeitet wurde.

Als Note für die der CDU Webseite gibt es ein 2-. Ein sattes ungenügend gibt es allerdings für die Indizierung durch Google. Wenn man dort „Partei“ eingibt, sucht man die CDU vergeblich. Auf Seite 7 (!) erst taucht ganz unten die Schwesterpartei CSU auf. Danach habe ich die Lust am Weitersuchen verloren.

Die FDP präsentiert sich auf den ersten Blick recht spartanisch im Netz, was sowohl den Umfang der Seiten als auch den Informationsgehalt angeht. Wenn man sich ein wenig durchklickt, zeigt aber auch die FDP das sie richtige Portale im Hintergrund hat. Fehlen darf hier nicht ein „Blog“. Der Ursprungsgedanke eines Blogs jedoch war die unabhängige Berichterstattung, hier ist der Blog das Tour Tagebuch des Reform Expresses (ähnlich dem Guidomobil aus dem letzten Wahlkampf), der durch die Lande rollt.

Alles in allem vergebe ich für die Seite aus meiner Sicht eine 3. Das Wahlprogramm der FDP gibt es im übrigen hier: http://www.fdp.de/

Nach Aufruf der Webseite www.spd.de wird diese zunächst überlagert von einem nervigen Floating AD, welches mich dazu inspirieren soll, der roten Wahlmannschaft beizutreten, also als Wahlhelfer durch die Stadt zu ziehen. Bei der SPD gibt es nicht nur einen Blog, sondern gleich eine ganze Blogliste, sowie eine ganze Reihe von diversen Subsites, die sich mit den politischen Gegnern beschäftigen. Auch die SPD setzt auf den Trend PodCast zur Erreichung der jungen Zielgruppe und hat dabei keinen einzelnen Verfasser, sondern verschiedene Persönlichkeiten aus der deutschen Gesellschaft. Das Wahlprogramm ist nur durch einen einfachen Textlink zu erreichen – und wer nicht weiß, dass das Wahlprogramm bei der SPD Wahlmanifest heißt, muss zum Suchen eine Ehrenrunde drehen. Im Web aus meiner Sicht ein Gleichstand mit der CDU also eine 2-.

Die Grünen wirken auf den ersten Blick recht frisch, auch hier sofort ein Blog, der mächtig hervorgehoben wird und als Absender den Kunstnamen S.P. ITZEFEDER trägt. Eine witzige Aufmachung – wie überhaupt die ganze Seite freundlich und frisch rüberkommt. Das Wahlprogramm ist hier auf den ersten Blick zu finden, denn es ist der erste Menüpunkt. Die Grünen setzen auch auf Guerillataktiken. Sie bieten den Versand von teils sehr witzigen E-Cards an. Ein Vorteil bei den Grünen – für jedes Thema, welches Sie ansprechen, gibt es ein eigenes Straßenplakat, das sich als Aufmacher beim entsprechenden Thema wiederfindet.

Die Webseite der Grünen ist der Spitzenreiter mit einer glatten 2 in der Bewertung.

Auch nicht schlecht ist der Einstieg der Linkspartei (PDS), auf den ersten Blick könnte das auch die Webseite einer erfolgreichen E-Commerceplattform sein – frisch, aufgeräumt und nach gängigen Standards. Was mir hier sofort auffällt – Bannerwerbung ist möglich! Unterstützer der Partei können einen Banner schalten. Das Wahlprogramm sucht man vergeblich auf der Startseite, ist aber sofort mit kleinen Teasern zu erreichen, sobald man sich durch die Seiten klickt. Ein Programmvergleich ermöglicht den schnellen Überblick über alle Parteien bzw. deren wichtigste Aussagen und Vorhaben. Auch hier fehlt natürlich nicht der obligatorische Blog.

Alles in allem gibt es für die Webseite eine 2-.

Außer Konkurrenz ist die Webseite der Vereinigung „die Partei“, dahinter stecken die Macher des Satiremagazins „Titanic“, die es wirklich geschafft haben, in Hamburg und Berlin zur Wahl zugelassen zu werden. Ein Blick lohnt sich.

Alles in allem handelt es sich bei allen Plattformen mehr oder minder um E-Commerce Plattformen. Die Parteien wollen nur mittelbar unser Geld aber unmittelbar unsere Stimme. Abgesehen von der oberflächlichen Betrachtung, die nur meinen persönlichen Geschmack hinsichtlich der Gestaltung und Bedienbarkeit ausmachen, sind es gute und informative Werke. Ein jeder unterhält Webseiten über die politischen Gegner, die teils recht erheiternd sind, auch wenn es um ernste Themen geht.

Allen, die unentschlossen nach dem Lesen der Wahlprogramme sind, möchte ich noch den Wahl-o-mat der Bundeszentrale für politische Bildung ans Herz legen. Diese Webseite sagt Ihnen nach der Beantwortung von Standardfragen, zu wie viel % sie mit den einzelnen Parteien in den verschiedenen Schwerpunkten übereinstimmen.

Heise.de hat einen Artikel über den Wahl-o-maten veröffentlicht. Übrigens 1 Minuten nach diesem Post 😉

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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