Mittwoch, August 22, 2018
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Smartphone überholt Tablet: beeindruckende Wachstumsraten im M-Commerce

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Erwachsene mit Smartphone
JESHOOTS / Pixabay

Erstmals wurden über Smartphones mehr mobile Geschäfte getätigt als über Tablets. Der M-Commerce ist somit vollständig in der Alltagswelt der Menschen angekommen. Die Wachstumsraten im M-Commerce liegen teilweise bei 18%. Bei großen Playern wie Amazon und Zalando werden bereits knapp die Hälfte aller Produkte über Smartphones gekauft. Spätestens jetzt sind ein mobiler Webauftritt und eine eigene App für Händler Pflicht.

Die Bedeutung des Smartphones steigt immer weiter

Während die Beliebtheit von Tablets und damit die Verkaufszahlen immer weiter absinken, ist die Begeisterung von Smartphones ungebrochen. Zum ersten Mal haben Nutzer mehr Transaktionen über ihr Smartphone durchgeführt als über Tablets. Experten wie Georg Wesinger von Demandware gehen davon aus, dass sich dieser Trend verfestigen wird. Er und die „State of mobile commerce“-Studie, die sich mit den Commerce-Trends des ersten Halbjahres 2016 beschäftigt, gehen davon aus, dass bereits im nächsten Jahr das Smartphone auch an den Desktop-PCs vorbeiziehen wird. Aktuell machen Smartphone-Einkäufe 55% des mobilen Umsatzes im E-Commerce aus, was einem Wachstum von 20% entspricht. Die besten Conversion Rates werden hierbei über eigene Apps der Unternehmen erzielt.

Marktentwicklung bei Tablet-Computern
Marktentwicklung bei Tablet-Computern

Vor allem große Anbieter profitieren vom M-Commerce

Auf den gesamten E-Commerce betrachtet, werden mehr als ein Drittel (37%) aller Online-Einkäufe über ein Smartphone getätigt. Das entspricht einer Wachstumsrate von 18%. Beim umsatzstärksten Viertel der im E-Commerce tätigen Unternehmen ist diese Entwicklung noch stärker zu beobachten. So machen bei großen Anbietern wie Amazon, Zalando und Co. Die mobilen Verkäufe bereits 46% und somit knapp die Hälfte aller Umsätze aus. Da die Entwicklungen und Trends der großen Anbieter oft wegweisend für die gesamte Branche sind, kann davon ausgegangen werden, dass bald im gesamten E-Commerce die mobilen Verkäufe rund 50% der Umsätze ausmachen werden.

Deutschland spielt im M-Commerce weit oben mit

Die Bedeutung des M-Commerce haben die deutschen Unternehmen frühzeitig erkannt und sich teilweise sehr gut auf diese Entwicklung eingestellt. Weltweit belegt Deutschland den 5. Rang im M-Commerce und ist somit besser aufgestellt als beispielsweise die USA. Lediglich Japan, Großbritannien, Südkorea und Australien sind in Sachen M-Commerce bereits weiter. Typisch für Deutschland ist jedoch eine große Dominanz von Android. Das Betriebssystem ist mit 74% Marktanteil unangefochten das Wichtigste und Stärkste. iOS ist mit 17% deutlich abgeschlagen.

In welchen Ländern wird am meisten über das Smartphone eingekauft?

In welchen Ländern wird am meisten über das Smartphone eingekauft? (Quelle: www.criteo.com)

internationale conversion rate smartphone
In welchen Ländern ist die Conversion Rate über das Smartphone am höchsten? (Quelle: www.criteo.com)

Dennoch sind die Wachstumsraten bei beiden Betriebssystemen etwa gleich. Während die M-Commerce-Raten bei Android um 39% stiegen, legten sie bei iOS sogar um 42% zu.

Unternehmen stehen in der Pflicht zu handeln

Diese Trends und Entwicklungen werden in den kommenden Wochen und Monaten stark zunehmen. Deswegen ist es für Unternehmen unverzichtbar, spätestens jetzt zu handeln und sich auf die mobile Revolution im E-Commerce vorzubereiten. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine mobil optimierte Website zum Pflichtprogramm gehört. Auch über Smartphones muss die Navigation im Webshop leicht, die Bilder und Texte müssen gut erkennbar und das Einkaufen spielend leicht sein. Aktuell ist die Zahl mobiler Einkäufe aber noch höher als die Zahl mobil optimierter Websites. Außerdem ist eine eigene App für Unternehmen langfristig Grundvoraussetzung für Erfolg.

Social Media – kreativer Content sorgt für höhere Umsätze

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Eine aktuelle Yahoo Studie hat die Bedeutung von Social Media Aktivitäten für den Erfolg von Unternehmen im E-Commerce untersucht. Das Ergebnis zeigt deutlich, dass kreativer Content nachweislich zu höheren Umsätzen führt. Das gilt insbesondere für Markenprodukte, weil deren Zielgruppe besonders internetaffin ist.

Kreativer Content spricht die Nutzer an

Das Ziel der Yahoo Studie besteht darin, die Bedeutung von kreativem Content in sozialen Medien für die Umsätze von Unternehmen im E-Commerce zu untersuchen. Hierfür wurden qualitative und quantitative Untersuchungen durchgeführt. Yahoo hat mit Tumblr zusammengearbeitet und unter anderem Marketeers, Social Media Experten, Tumblr-Creators und Tumblr-Nutzer befragt. Hierbei hat sich gezeigt, dass vor allem die Digital Natives durch digitalen Content erreicht und zum Kauf von Markenprodukten gebracht werden. Etwa 68% der Studienteilnehmer gaben an, dass sie die Produkte eines Unternehmens bevorzugt dann kaufen, wenn sie der geteilte Webcontent anspricht. Zudem haben 74% der Befragten das Gefühl, dass die unterhaltsamsten Inhalte in den sozialen Medien oftmals von Markenunternehmen entwickelt und geteilt werden.

Michael Pennington, EMEA Director bei Tumblr
Michael Pennington, EMEA Director bei Tumblr

„Der beste Content kommt oft von Marken, die mit Kreativen zusammenarbeiten – und darauf sind wir unglaublich stolz. Tumblr ist das Zuhause einer Community, die absolut liebt was sie tut“

Wie bindet guter Content Kunden an ein Unternehmen?

In der Studie gaben 73% der Teilnehmer an, dass sie sich über den Social-Media-Content eines Unternehmens über dessen Philosophie und Produkte informieren. Weiterhin werden 74% der Befragten zum Facebook-Freund einer Marke, wenn ihnen der entsprechende Webinhalt gefällt. Zudem zeigt die Studie, dass Kunden eine deutlich höhere Markentreue besitzen, wenn ein Unternehmen in den sozialen Netzwerken aktiv ist. Erfolgreiches Online Marketing besteht somit nicht in Einzelaktionen zu bestimmten Anlässen (Schlussverkauf, Weihnachtsgeschäft…), sondern in einer regelmäßigen und glaubwürdigen Präsenz in den sozialen Netzwerken.

Deswegen entscheiden sich immer mehr Unternehmen für eine Zusammenarbeit mit Influencern. Hierbei handelt es sich um Kreative aus dem Internet, die eine bestimmte Zielgruppe ansprechen und nicht selten eine große Schar an Followern hinter sich versammeln. Zu solchen Influencern gehören beispielsweise Fotografen, Video-Entwickler, Autoren und Grafikdesigner. Diese entwickeln ansprechenden, modernen und zielgruppengerechten Webcontent, der die Philosophie oder die Werbebotschaft einer Marke vermittelt. Hierdurch erreichen Unternehmen eine große Reichweite und wirken glaubhafter, als wenn sie lediglich unpersonalisierte Werbung schalten würden.

Diese Kriterien sind für eine Zusammenarbeit zwischen Marken und Influencern wichtig

Die positive Einstellung zwischen Unternehmen im E-Commerce und Influencern beruht auf Gegenseitigkeit. So können sich 76% der Befragten vorstellen, kommerziell mit einer bestimmten Marke zusammenzuarbeiten. Zwei Drittel der Befragten halten sich selbst für einflussreich, sodass sie für ein Unternehmen sowohl von der Reichweite als auch vom Content her nützlich sein können. Die Tumblr-Kreativen zeichnen sich hierbei durch eine hohe Leidenschaft für ihre Projekte und eine hohe Authentizität aus. Allerdings bringen nur bestimmte Kooperationen Vorteile für die Unternehmen. Deswegen hat Yahoo im Rahmen der Studie fünf Bedingungen ermittelt, die für eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Unternehmen im E-Commerce und Influencern gegeben sein müssen:

  1. Die Nutzer verstehen

Unternehmen müssen begreifen, dass Nutzer Webcontent und Marken lieben. Social-Media-Strategien sind nur dann erfolgreich, wenn sie die Zielgruppe personalisiert ansprechen und ihre Leidenschaft teilen.

  1. Die Auswahl des Partners

Vor der Auswahl des passenden Kreativen muss eine ausführliche Recherche über dessen bisheriges Schaffen erfolgen. Denn nicht jede Art zu fotografieren, Videos zu designen oder Texte zu schreiben passt zu jeder Marke.

  1. Kommunikation ist alles

Eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen im E-Commerce und Kreativen funktioniert nur, wenn sie auf Augenhöhe erfolgt. Transparenz und eine regelmäßige Kommunikation sind daher unverzichtbar.

  1. Ein kreatives Umfeld schaffen

Kreative arbeiten am besten dann, wenn sie eine größtmögliche Freiheit besitzen. Das bedeutet für Unternehmen im E-Commerce häufig, sich mit Vorgaben zurückzuhalten und darauf zu vertrauen, dass die Influencer ihre jeweilige Zielgruppe genau kennen.

  1. Eine angemessene Vergütung

Publicity ist keine Vergütung. Auch kreative müssen wohnen, essen und etwas anziehen. Deswegen muss die Zusammenarbeit bei aller Kreativität und Freiheit als Geschäftsbeziehung verstanden werden, die eine angemessene Vergütung in Form von Geld verdient.

ebrosia Weinshop in neuem technischen Gewand und Design.

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So kauft man Wein heute ein! Günstig. Einfach und Schnell!

Nach 15 Jahren verabschiedet sich der ebrosia (http://www.ebrosia.de)Weinshop von seinem eigens entwickelten Shopsystem und wechselt zu der zukunftsweisenden Shopsoftware von Shopware (https://de.shopware.com/). Damit stellt sich der ebrosia Shop auf neue technische Beine, zukunftsweisend und auf die Wachstumsstrategie des Unternehmens ausgerichtet. Daniel Hentschel, IT-Leiter von ebrosia.de: „Die Entscheidung für Shopware war recht schnell getroffen, da wir hier eine agile, leistungsfähige und skalierbare Shoplösung gefunden haben, die sich unseren vielfältigen Anforderungen und gewachsenen Strukturen stellen kann.“
Sebastian Held, Art Director von ebrosia.de: „Viel Neues, aber auch alt geliebtes! Die besondere Herausforderung bestand darin, den Shop nicht völlig neu zu erfinden, sondern viel mehr auf die Gewohnheiten der langjährigen Kunden einzugehen. So ist das Look and Feel zwar neu, dennoch aber gewohnt in der typischen Designsprache von ebrosia (http://www.ebrosia.de). Der neue Weinshop richtet sich nach den etablierten deviceübergreifenden Surfgewohnheiten. So garantiert das Konzept des Responsive-Webdesign ein benutzerfreundliches Einkaufserlebnis auf allen gängigen Endgeräten, ohne den Überblick und die Einfachheit zu verlieren.“ Die ebrosia-Weinshop-Kunden können damit auf Ihrem Smartphone, dem Tablet oder ganz klassisch dem Desktop oder Laptop einkaufen. Ebenso wurde die Lesbarkeit verbessert. Mit großen Schriften, klaren Farben und inspirierenden Produktbildern wird der Weineinkauf jetzt noch komfortabler. Besonders unterstützt wird „eine eigenschaftsbezogene Suche“, so Digital Marketing Managerin von ebrosia.de Michaela Kemen. So lassen sich über eine Vielzahl etablierter aber auch neuer Filter (am linken Rand) das umfangreiche Weinangebot aus 1.000 Weinen gezielt nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen selektieren. So betont sie weiter, dass es das große Ziel war „trotz Vielfalt der Endgeräte die Brücke zwischen etabliertem Shoppingverhalten der Kunden und den zahlreichen neuen Marketing-Möglichkeiten der Software zu schlagen“.
Mit dem neuen Weinshop geht ebrosia nunmehr eigene Wege in der Branche der Weinversandhändler. „ebrosia.de ist erwachsen geworden und mit der Neuaufstellung langfristig gut für die digitale Transformation des Handels aufgestellt.“, so die Zusammenfassung von Jens Richter, Head of Marketing von ebrosia.de.

Genuss erleben, natürlich mit ebrosia.de!

Bei ebrosia finden Sie ein vom Sommelier sorgfältig ausgewähltes Sortiment von rund 1.000 Weinen aus aller Welt mit den Schwerpunkten Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland und Übersee. Besonderen Wert legen wir jedoch auch auf Weine aus der sogenannten Neuen Welt wie zum Beispiel aus Südafrika, Australien oder Neuseeland. Entdecken Sie die Weinvielfalt bei ebrosia und gehen Sie auf eine kleine Wein-Weltreise durch unser Sortiment. ebrosia Weine sind günstig und haben ein sehr gutes Qualitätsbild. Über den Onlineshop www.ebrosia.de, aber auch über Telefon 034202/30900 lassen sich bequem Weine von zu Hause bestellen. ebrosia.de der Weinshop

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Digitale Transformation: Mehr Verantwortung für Chief Information Officers – CIO´s

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Chief Information Officer (CIO)

Die IT-Abteilungen der Unternehmen im E-Commerce befinden sich in einem Umwandlungsprozess. Die Digitalisierung bringt immer neue Aufgabenfelder und technische Möglichkeiten mit sich. Entsprechend muss in den Unternehmen eine digitale Transformation stattfinden, um den neuen Herausforderungen und Möglichkeiten des E-Commerce gerecht zu werden. Eine entscheidende Rolle in der Entwicklung und Umsetzung neuer Strategien übernimmt hierbei der Chief Information Officer (CIO).

Neue Aufgabenfelder für die IT-Abteilung

Vor allem Themen wie „Big Data“ und „Internet of things (IOT)“ spielen in der digitalen Welt eine immer größere Rolle. Dennoch sind die europäischen Unternehmen im internationalen Vergleich nur mittelmäßig aufgestellt, wenn es darum geht, ihre IT-Abteilungen auf diese neuen Aufgaben vorzubereiten. Noch immer erfolgen Wandlungsprozesse mühsam und langsam, während angesichts immer kürzerer Technologie-, Entwicklungs- und Marktzyklen Reaktionen in Echtzeit gefragt wären. Zudem nutzen Kunden die Angebote von Onlineshops heute anders als noch vor fünf Jahren. Das wird vor allem am M-Commerce deutlich, der Shoppingerlebnisse immer und überall möglich macht. Zukunftsfähige Unternehmen sind in der Lage, analoge Prozesse in digitale Strukturen umzuwandeln und beispielsweise die Cloud für sich nutzbar zu machen.

Der CIO wird vom Verwalter zum Berater

Der Chief Information Officer (CIO) oder IT-Manager hat in einem Unternehmen im Grunde drei Aufgaben: Er muss ein Technikkonzept für ein Unternehmen entwickeln, die passende Technologie für dieses Konzept auswählen und den laufenden Betrieb organisieren. Durch die digitale Transformation kommt noch eine weitere Aufgabe hinzu: Die Beratung. Der CIO fungiert in Zukunft als Schnittstelle zwischen den einzelnen Abteilungen eines Unternehmens und ist zugleich Ansprechpartner für Lieferanten und Kooperationspartner. Der moderne CIO treibt die digitale Transformation aktiv voran, indem er beispielsweise Prozessoptimierungen und Sourcing-Strategien entwickelt, die Anwendungs-Integration umsetzt und sich um den Themenbereich „Datenschutz“ kümmert. Das Ziel hierbei ist, das Wachstum und die Expansion des jeweiligen Unternehmens voranzutreiben und für eine möglichst angenehme „Customer Experience“ zu sorgen.

Die digitale Transformation macht Schluss mit Insellösungen

Ein Hauptproblem zahlreicher Unternehmen im E-Commerce besteht darin, dass für Einzelprobleme sogenannte Insellösungen gefunden werden. Oft ist die IT-Abteilung ein in sich geschlossenes, für sich selbst arbeitendes System, das viel zu wenig Kontakt mit den anderen Abteilungen pflegt. Die digitale Transformation bricht solche verkrusteten, althergebrachten Strukturen auf. Der CIO organisiert die Vernetzung der einzelnen Abteilungen untereinander und optimiert diese durch die Auswahl der geeigneten Technologie. Hierzu zählen insbesondere agile Softwareentwicklungen wie Scrum, aber auch der Aufbau von Cloud-Kompetenzen.

Die heutigen IT-Abteilungen und das Management moderner Unternehmen müssen aus ihrem Kokon schlüpfen, um der freie und erfolgreiche Schmetterling zu werden, der sie sein können. Hierfür tut eine Verschmelzung klassischer IT-Anwendungen mit modernen Strategien und Technologien Not. Durch Vernetzungen und Gesamtlösungen muss die IT der einzelnen Unternehmen im E-Commerce flexibler und agiler werden und in Echtzeit auf Kundenwünsche und Entwicklungen am Markt reagieren können. Das Berufsbild des CIO ist somit ebenso stark im Wandel wie die Aufgaben, mit denen er sich zu beschäftigen hat. Er muss operativ und beratend zugleich tätig sein und hierdurch effiziente und flexible Strukturen ermöglichen.

KMU Barometer 2016 – aktuelle Herausforderungen im E-Commerce

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Herausforderungen für E-Commerce Unternehmen
Die größten Herausforderungen für Unternehmen im E-Commerce (Quelle: blog.exactonline.de)

Das internationale KMU Barometer 2016 zeigt die aktuelle Stimmung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) an. Die aktuelle Studie macht klar, dass die Unternehmen vor allem große Herausforderungen im internationalen Wettbewerb und im Preiskampf im stationären Handel und im E-Commerce sehen. Ebenfalls wird deutlich, dass viele KMU sehr traditionelle Unternehmensprozesse bevorzugen, wodurch ihnen viele Stärken einer modernen Multi-Channel-Strategie nicht zur Verfügung stehen.

Wissenswerte Fakten rund um das KMU Barometer 2016

Anhand des KMU Barometers lässt sich die aktuelle Stimmung von KMU im internationalen Vergleich aber auch auf regionaler Ebene gut ablesen. Das liegt daran, dass für die Studie rund 2.600 Unternehmen befragt wurden, die bis zu 50 Mitarbeiter beschäftigen. Das Barometer hat einen internationalen Anspruch, weswegen die befragten Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Ländern wie Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien und den USA stammen. Neben den Einstellungen und Erwartungen von Entscheidern bezüglich des Onlinehandels untersucht die Studie, welche Unternehmen eine Unternehmenssoftware einsetzen und welche Chancen hierbei genutzt beziehungsweise verpasst werden.

Welche Art von Software wird für die verschiedenen Prozesse verwendet?
Welche Art von Software wird für die verschiedenen Prozesse verwendet? (Quelle: blog.exactonline.de)

Diesen Herausforderungen sehen sich die deutschen Unternehmen im E-Commerce gegenüber

Noch immer empfinden 39% der befragten Unternehmen den durch den Onlinehandel entstandenen Preisdruck als eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Allerdings zeigt die Studie deutlich einen Wandel der Prioritäten. Immerhin sahen bei der letzten Befragung noch 51% der an der Studie teilnehmenden Entscheider den wachsenden Preisdruck als größte Herausforderung. Stark zugenommen hat hingegen die Bedeutung des internationalen Wettbewerbs. Immer mehr Unternehmen haben sich die Internationalisierung zu Eigen gemacht und bieten ihre Produkte und Dienstleistungen auch außerhalb ihres regionalen Tätigkeitsfeldes an.

Herausforderungen für E-Commerce Unternehmen
Die größten Herausforderungen für Unternehmen im E-Commerce (Quelle: blog.exactonline.de)

Eine weitere wichtige Herausforderung von KMU ist der Wettbewerb durch den Direktvertrieb der Händler. Projekte wie Amazon Prime und die Amazon Pop-up-Stores wollen dem stationären Handel und damit den KMU das Wasser abgraben, weswegen eine gezielte Strategie Not tut, mit denen dieser Entwicklung begegnet werden kann. Gerade in Deutschland spielt zudem die Erfüllung gesetzlicher Auflagen für Verpackung und Transport eine Rolle. Nicht zuletzt kommt es immer wieder zu Lieferengpässen, die zum Beispiel durch Engpässe im Lager oder Materialengpässe verursacht werden. Solche Probleme und Fehler beim Versand zu vermeiden, sind wichtige Herausforderungen für KMU in der nahen Zukunft.

Situationen sehen sich Onlinehändler konfrontiert.
Mit diesen Situationen sehen sich Onlinehändler konfrontiert. (Quelle: blog.exactonline.de)

Weniger Tradition und mehr Mut für Investitionen ist gefragt

Die Studie zeigt klar, dass viele KMU an traditionellen Arbeitsweisen festhalten und das volle Potential der verwendeten Unternehmenssoftware nicht ausnutzen. Unter anderem wird nach wie vor mit Druck auf Lieferanten und eine völlig ungeeignete Preispolitik gearbeitet, um die Verkäufe anzukurbeln. Oftmals wird durch eine übermäßige Prozessdauer der Umsatz immer weiter reduziert, sodass letztlich nahezu keine Gewinne hängenbleiben.

Unternehmen im E-Commerce müssen bereit sein, neue Wege zu gehen, sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen und an allen erdenklichen Stellen Prozesse zu optimieren und möglichst eng und transparent mit Lieferanten und Kunden zusammenzuarbeiten. Viele KMU scheuen die Investition und den Aufwand, die mit der Einführung einer effizienten Unternehmenssoftware einhergehen. Auf lange Sicht können Unternehmensprozesse aber nur mit einer solchen Software effizient gemanagt und lukrativ gestaltet werden.

Amazon Pop-up-Stores – Wachstum aus dem stationären Handel

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Bald bis zu 100 Amazon Popup-Stores

Nun da Amazon Marktführer im Onlinehandel geworden ist, verfolgt der Internetriese eine dezidierte Offline-Strategie. Zu diesem Zweck wurden bereits die Amazon-Bookstores eröffnet, die nun um bis zu 100 Amazon Pop-up-Stores ergänzt werden sollen. Das Ziel ist es, Berührungspunkte zwischen Kunden und Unternehmen herzustellen und diese für das Onlineangebot zu gewinnen.

Die Customer Experience in den Amazon Pop-up-Stores

Die Amazon Pop-up-Stores sind als kleine Erlebniswelten aufgebaut, in denen sich Interessierte über Produkte und Angebote des Unternehmens informieren können. Während die Besucher auf hochwertigen Möbeln Platz nehmen, informiert sie ein fest angestellter Mitarbeiter über Modelle und Konzepte wie Amazon Prime und stellt Produkte wie Tablets der Kindle-Serie vor. Es besteht die Möglichkeit, Geräte und Zubehör direkt vor Ort zu kaufen, die Pop-up-Stores können aber auch als reine Informationsquelle genutzt werden. Das Ziel ist es, ein positives Kundenerlebnis zu erzeugen und die Nutzer mit Produkten vertraut zu machen, mit denen das Einkaufen im Onlinebereich einfacher fällt. Konzeptionell sind die Amazon Pop-up-Stores somit wie die Amazon Bookstores ausgelegt, nur dass keine Bücher angeboten werden. Aktuell gibt es rund 30 dieser Stores. In den nächsten beiden Jahren könnten es aber bis zu 100 werden.

Amazon will weiter wachsen und setzt auf den stationären Handel

Das Erfolgskonzept von Amazon bestand immer in einem konsequenten Wachstum. In seinem berühmt gewordenen Geschäftsmodell „Circle of Growth“ hat Amazon Gründer Jeff Bezos das Wachstum als oberstes Ziel ausgeschrieben, dem alle Unternehmensprozesse und Strategien zu dienen haben. Entsprechend hat Amazon seine Geschäftsfelder immer weiter ausgedehnt und den Buchhandel beispielsweise um Elektronikartikel ergänzt, einen eigenen IT-Bereich ins Leben gerufen und aktuell schickt sich das Unternehmen an, die Modewelt zu erobern und den amerikanischen Modehändler Macys zu überholen.

Entsprechend ist es nur konsequent, dass Amazon sein Geschäftsfeld ein weiteres Mal vergrößert und sich dem stationären Handel zuwendet. Offensichtlich erwartet das Unternehmen die nächsten Wachstumsimpulse aus diesem Bereich. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Amazon in nahezu allen Onlinebereichen bereits führend ist und außer in Alternativmärkten wie dem von Indien nur noch lineares Wachstum zu erwarten ist.

Berührungspunkte statt Kaufhäuser

Amazons Strategie ist ein Multi-Channel-Ansatz, der die Dominanz der Onlinewelt nutzt, um im stationären Handel aktiv werden und diesen erobern zu können. Dieses Konzept wird an vielfältigen Bereichen deutlich, in denen der Onlineriese versucht, Berührungspunkte mit den Nutzern und Kunden herzustellen. Neben dem Amazon Prime Modell sind das zum Beispiel die Amazon-Locker und die Pick-up-Stores. Amazon braucht keine großen Kaufhäuser, um Kunden an sich zu binden, sondern kleine Erlebniswelten in den bereits existierenden Geschäften. Somit kann die Brücke zwischen haptisch einkaufenden Menschen und dem Onlinehandel geschlagen werden. Dass Amazon mit großem Wachstumspotential in diesem Bereich rechnet, wird nicht zuletzt daran deutlich, dass die Eröffnung der Pop-up-Stores still erfolgt und beispielsweise von keiner Pressemitteilung begleitet wird. Der nächste Wachstumsschub soll für die Konkurrenz unerwartet kommen.

Technologie: Suche personalisieren, Kundenservice stärken, Aufwand reduzieren

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InStoreAds mit dem FACT-Finder
(Quelle: http://www.fact-finder.de/)

Die Auswahl einer geeigneten Technologie ist für den Erfolg eines Webshops essentiell. Die Shop-Technologie muss dem Kunden die Navigation erleichtern und dem Shopbetreiber Arbeit abnehmen. Hierbei spielen die Personalisierung und sogenannte Instore Ads eine große Rolle. Am besten bewährt haben sich modulare Lösungen, weil sie eine hohe Flexibilität, Individualität und Anpassungsfähigkeit mitbringen.

Das erwarten Kunden von einem Webshop

Wenn ein potentieller Kunde einen Onlineshop besucht, hat der Shopbetreiber bereits einen großen Schritt geschafft. Nun gilt es, den Besucher zu überzeugen und zu einem Kunden zu machen. Bereits in den ersten fünf Sekunden entscheiden viele Nutzer, ob sie einem Onlineshop eine Chance geben oder nicht. Essentiell wichtig ist eine klare, übersichtliche Navigation. Der Besucher muss den Aufbau und die Idee hinter dem Shop auf einen Blick verstehen, ansonsten verlässt er die Website umgehend wieder.

Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Produktsuche. Diese muss einfach durchzuführen sein und innerhalb weniger Sekunden zu brauchbaren Ergebnissen führen. Hierbei spielt die Personalisierung eine Rolle. Je individueller die Suchergebnisse sind, desto größer die Chance auf eine hohe Conversion Rate. Ein weiterer Schwerpunkt sollte auf dem Merchandising liegen. Wenn Kunden Produkte und Themen individuell empfohlen werden, klicken sie diese vermehrt an und kaufen sie eventuell. Nicht zuletzt erwarten Kunden Empfehlungen und Rezensionen anderer Nutzer, um sich ein Bild von dem Shop machen zu können, und wollen auch selbst Rückmeldung geben.

Diese Kriterien spielen bei der Auswahl der E-Commerce Technologie eine Rolle

Für den Shopbetreiber ist zunächst wichtig, dass sich eine E-Commerce Technologie möglichst einfach in den eigenen Webshop integrieren lässt. Lösungen wie der FACT-Finder setzen daher auf sogenannte Web Components, die sich per Copy & Paste ganz einfach integrieren lassen. Das spart Zeit und kostet wenig Mühe. Diese Technologie wird zum Beispiel genutzt, wenn Youtube-Videos hochgeladen oder Google-Karten verwendet werden. Mit einer solchen Technologie können A/B-Tests besonders leicht durchgeführt werden und das ROI kann beschleunigt werden.

Des Weiteren muss eine E-Commerce Technologie für verschiedene Einsatzgebiete gleichzeitig optimiert sein. Denn mittlerweile shoppen Kunden nicht mehr vorrangig vom heimischen Rechner, sondern von überall aus. Entsprechend muss eine E-Commerce Technologie für mobile Endgeräte optimiert sein und in beiden Bereichen eine einfache Navigation, eine schnelle Suche und eine angenehme Customer Experience erlauben. Nur Varianten, die Multichannel-Konzepte unterstützen, sind zukunftsfähig.

Ebenfalls relevant sind sogenannte Instore Ads. Diese sorgen dafür, dass allein ein hoher Traffic bereits zu einer Monetarisierung führt. Solche Ads werden an relevanten Stellen im Webshop platziert und führen zu den Produkten oder Websites bestimmter Hersteller. Klickt ein Besucher auf eine solche Ad erhält der Shopbetreiber eine Provision per CPC. Somit hat sich die Investition in höheren Traffic selbst dann gelohnt, wenn keine eigenen Verkäufe generiert werden.

Modularen Lösungen gehört die Zukunft

Webshops befinden sich in stetem Wandel. Dieser Tatsache werden starre Lösungen nicht gerecht. Deswegen setzen sich im E-Commerce immer mehr die sogenannten modularen Lösungen durch. Hier kann der Shopbetreiber bereits bei der Integration der Technologie im eigenen Shop auswählen, welche Elemente genutzt werden sollen und welche überflüssig sind. Zudem können bei Erweiterungen und Verbesserungen genau die benötigten Module ergänzt werden und die Technologie muss nicht komplett neu integriert werden. Das spart Zeit und führt zu höheren Umsätzen. Nach der Einführung einer Technologie wie dem FACT-Finder lassen sich beispielsweise Umsatzsteigerungen von bis zu 33% (Onlinehandel) beziehungsweise 125% (mobiler Handel) erzielen.

Regionale Marktplätze – Städte und Gemeinden fördern den stationären Handel

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Regionaler Online-Marktplatz Lokalschatz.de

Pforzheim hat mit „Lokalschatz.de“ einen regionalen Marktplatz ins Leben gerufen. Die Stadt reiht sich somit in die Gruppe der Städte ein, die ihren stationären Handel online unterstützen. Regionale Marktplätze fördern die Bekanntheit von Unternehmen vor Ort und sorgen für wachsende Umsätze. Mit solchen Projekten setzen die Städte und Gemeinden eine Multi-Channel-Lösung um, die für die Zukunft des E-Commerce entscheidend ist.

Regionale Marktplätze unterstützen Händler bei der Digitalisierung

Der stationäre Handel sieht sich einer wachsenden Konkurrenz im E-Commerce gegenüber. Die richtige Antwort auf diese Entwicklung besteht darin, aus der Not eine Tugend zu machen und mit local SEO in der Onlinewelt Kunden für das eigene Ladengeschäft zu gewinnen. Nach wie vor nutzen aber vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) dieses Tool viel zu wenig. Für sie scheint der Aufwand, einen eigenen Webauftritt zu erstellen und SEO zu betreiben, trotz der zu erwartenden Erfolge zu groß zu sein.

Viele Städte und Gemeinden – und neuerdings auch Pforzheim – haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, mit regionalen Marktplätzen ihren stationären Handel zu unterstützen. Das Ziel ist es, die Möglichkeiten der Onlinewelt zu nutzen, um die Geschäfte vor Ort zu fördern und zu erhalten. Die Entscheider möchten, dass ihre Region vielfältig bleibt und die Innenstädte nicht vereinsamen. Deswegen erhalten lokale Händler auf Wunsch im Rahmen des Projekts einen eigenen Webauftritt und können sich hier präsentieren.

So funktioniert der Marktplatz „Lokalschatz.de“

Der regionale Marktplatz „Lokalschatz.de“ ist auf eine Initiative der Pforzheimer Zeitung hin ins Leben gerufen worden. Die Idee: Händler im stationären Handel sollen so unterstützt werden, dass sie online Kunden für sich gewinnen und im Ladengeschäft Umsätze generieren. Zu diesem Zweck setzt der Marktplatz auf ein Click & Collect Modell. Das bedeutet, dass Nutzer online bestimmte Produkte auswählen und bestellen und diese anschließend in einem Ladengeschäft vor Ort abholen und bezahlen.

Bei einem Besuch des Marktplatzes wählen Nutzer zunächst den Bereich aus, in dem sie nach einem Anbieter suchen möchten. Das kann sowohl Pforzheim selbst als auch eine der umliegenden Gemeinden sein. Ebenso ist es möglich, die Suche auf eine bestimmte Branche einzugrenzen oder gezielt einen Händler auszuwählen. Anschließend werden alle relevanten Händler aufgelistet und mit einem Klick wird die Website der jeweiligen Anbieter erreicht. Das Konzept kommt bereits jetzt gut an. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Umsätze der regionalen Geschäfte durch das Projekt teilweise um 10% steigen.

Das Zukunftsmodell im E-Commerce

Die Entwicklungen der letzten Jahre im E-Commerce zeigen deutlich, dass der Onlinehandel und der stationäre Handel keine Feinde sind, die sich ausschließen. Vielmehr wird die Zukunft des Handels in einer sinnvollen und modernen Fusion aus beiden Modellen, also einer Multi-Channel-Lösung, bestehen. Nutzer wollen das einfache Bestellen und Shoppen im Internet nicht missen, sie wollen aber auch professionelle Beratungen vor Ort und die Möglichkeit, Produkte anzufassen und direkt mitzunehmen. Regionale Marktplätze greifen diese Wünsche auf und sorgen für ein harmonisches Miteinander von stationärem Handel und E-Commerce. Ein zukunftsfähiges Modell.

NEOCOM 2016 – Storytelling wie aus 1001 Nacht

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NEOCOM 2016 in Düsseldorf

Die NEOCOM 2016 steht unter dem Motto „1001 Faces of Digital Commerce“ und hat sich die Vielfalt des E-Commerce zum Thema gemacht. Neben Preisverleihungen und dem Netzwerken steht in diesem Jahr das Storytelling vorrangig auf dem Programm. Dieses hat für alle Unternehmen im E-Commerce – so vielseitig und individuell sie auch sind – immense Bedeutung.

Daten und Fakten zur NEOCOM 2016

Die NEOCOM 2016 findet am 12. und 13 Oktober 2016 im Areal Böhler in Düsseldorf statt. Am Abend des 11. Oktobers wird das Event im Rahmen einer Preisverleihung mit der „NEOCOM Night“ eröffnet und eingeleitet. Zu den wichtigen Themen, die auf der NEOCOM behandelt werden, zählen der Digital Commerce, der E-Commerce, der Multichannel-Handel und das Storytelling. Die Preise der Tickets sind abhängig vom Teilnehmer und changieren zwischen 490 Euro für Startups und 1.490 Euro Normalpreis.

Diese Programmpunkte sind während der zwei Kongresstage geplant

Zum Auftakt des Events wird das Thema „Retail 2020 – Herausforderungen und Chancen“ behandelt. Weitere Themen, die an diesem Veranstaltungstag zur Sprache kommen, sind „Blick ins Gehirn – warum Kunden heute und morgen wirklich kaufen“ und „Wie sehen die großen Player die Marketingentwicklung?“. Unter anderem kommen hierbei namhafte Experten wie Thomas Tuna, der Chefredakteur vom Handelsblatt, Dr. Hans-Georg Häusel, Partner der Gruppe Nymphenburg, sowie die bevH und HDE zu Wort.

Am zweiten Veranstaltungstag steht das Storytelling im Fokus. Entsprechend finden verschiedene Sessions zu den Themen „B2B Storys“, „Brand Storys“, „Start-up Storys“, „Plattform Storys“ und „Fulfillment Storys“ parallel statt, sodass sich jeder Teilnehmer den persönlichen Lieblingsbereich aussuchen kann. Unter anderem informieren Oliver Arp von hagebau, Alexander Birken von der Otto Group, Ralf Kleber von Amazon, sowie Gabriele Riedmann de Trinidad, von der Metro über ihre Geschäftsmodelle und ihre Erfahrungen im E-Commerce. Mit dem Bereich „Future Storys“ wagt die Neocom einen Blick in die Zukunft des Digital Commerce und findet ihren Abschluss.

Warum Storytelling und Corporate Identity im E-Commerce so wichtig sind

Dass die Neocom 2016 einen großen Fokus auf das Storytelling legt, ist nur logisch. In Zeiten steigender Konkurrenz und wachsenden Möglichkeiten im E-Commerce ist es für jedes Unternehmen wichtig, Profil zu zeigen und sich am Markt von Mitbewerbern abzuheben. Nur wer eine überzeugende und glaubwürdige Corporate Identity besitzt, mit der sich die Kunden identifizieren können, hat auf lange Sicht eine Chance, erfolgreich zu sein. Das Storytelling leistet hierbei gute Dienste. Diese Methode ist in der Lage, Daten und Wissen zu einem Produkt auf anschauliche und ansprechende Weise zu vermitteln. Hierdurch bleibt das Gesagte besser im Gedächtnis und erreicht sowohl die kognitive als auch die emotionale Ebene der Kunden. Es werden dann eben nicht nur Informationen weitergegeben, sondern mit einem Produkt oder einem Unternehmen werden bestimmte Emotionen oder sogar ein ganzes Lebensgefühl verbunden. Zudem bleiben Geschichten, die im Rahmen des Storytellings erzählt werden, besser im Gedächtnis und lassen sich leichter weitertransportieren als kalte Fakten. Wichtig hierbei ist aber, keine Geschichten zu erfinden und Märchen zu erzählen, sondern das Storytelling für die Vermittlung tatsächlicher Ereignisse aus dem Unternehmen zu nutzen. Nur so sind Glaubwürdigkeit und Attraktivität garantiert.

MyRollbraten.de – gelebter Multi-Channel an einem Beispiel

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Beispiel für Multi-Channel anhand von Rollbraten.de

Die Vernetzung von stationärem Handel und Onlinehandel ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen. Das Projekt MyRollbraten.de zeigt, wie eine erfolgreiche Multi-Channel-Lösung aussehen kann. Die relativ junge Plattform vernetzt Nutzer, die Fleisch für einen bestimmten Anlass brauchen, mit passenden Fleischereien in ihrer Umgebung. Geplant ist ein flächendeckendes Angebot für ganz Deutschland.

Fleisch ist das beliebteste Nahrungsmittel der Deutschen

Dass Fleisch das beliebteste Nahrungsmittel der Deutschen ist, wird vor allem in der Grillsaison deutlich. Doch auch über das restliche Jahr verteilt haben die Menschen gern gute Fleischgerichte auf dem Teller. Durchschnittlich verspeist jeder Deutsche 59,2 kg Fleisch im Jahr. Fleischereien erfüllen individuelle Wünsche in Bezug auf das Fleisch, indem sie etwa ganz unterschiedliche Mengen anbieten und verschiedene Gewürzmischungen zusammenstellen, die je nach Wunsch kombiniert werden können.

So funktioniert MyRollbraten.de

Die Idee hinter MyRollbraten.de besteht darin, regionale Fleischer zu vernetzen und mit einem möglichst großen Kundenkreis in Kontakt zu bringen. Viele Fleischer arbeiten nämlich lokal begrenzt und nutzen die Möglichkeiten des E-Commerce und der local SEO nicht für ihr Unternehmen. Entsprechend gehen ihnen zahlreiche Kunden verloren. MyRollbraten.de möchte dem mit einer Click & Collect Lösung entgegenwirken. Kunden haben nun die Möglichkeit, online eine Fleischerei in ihrer Nähe zu finden und eine Bestellung aufzugeben. Das gewählte Produkt wird dann beim Fleischer vor Ort abgeholt.

Kunden steht online ein Konfigurator zur Verfügung, der eine individuelle Fleischbestellung ermöglicht. Es werden verschiedene Angaben wie die gewünschte Menge, die Art des Fleisches (Rollbraten oder Grillfleisch) und die Fleischsorte (Rind, Schwein, Hähnchen…) gemacht. Außerdem können bis zu sechs Gewürzmischungen und bis zu vier Füllungen für den Rollbraten gewählt werden. Nicht zuletzt liegt die Entscheidung beim Kunden, wie mager das jeweilige Fleisch sein soll.

Auf der Plattform vernetzen sich professionelle Fleischereien. Deswegen wird hier keinerlei Discountware angeboten. Dafür erhalten die Nutzer eine Frischegarantie, weil keinerlei undurchsichtige Liefer- und Versandketten im Spiel sind. Die Fleischer legen die Herkunft des Fleisches klar dar und fertigen alle Bestellungen frisch und eigenhändig an. Zusätzlich erhalten Kunden auf Wunsch Informationen und eine Beratung an der Fleischtheke, wenn sie eine Bestellung abholen oder auch schon im Vorfeld. Eine Bestellung ist nur als angemeldetes Mitglied möglich, um zu verhindern, dass getätigte Bestellungen nicht abgeholt werden.

An Multi-Channel führt kein Weg vorbei

Bisher sind erst einige Fleischereien auf dem Portal vertreten. Das Ziel ist aber, deutschlandweit flächendeckend mit Kooperationspartnern zusammenzuarbeiten, sodass für jede Postleitzahl eine passende Fleischerei gefunden werden kann. Das Interesse der Fleischereien an dem Projekt ist jedenfalls groß. Hieran wird deutlich, dass die Bedeutung von Multi-Channel-Lösungen und local SEO im Bewusstsein der Unternehmen angekommen ist. Die meisten Kunden sind heute online affin und wollen sich über das Internet über Anbieter und Produkte informieren und idealer Weise gleich dort bestellen. Wer keinen eigenen Onlineauftritt entwickeln kann oder möchte, hat mit einem Portal wie MyRollbraten.de die Möglichkeit, Multi-Channel-Lösungen zu nutzen und sowohl online als auch im stationären Handel präsent zu sein.

Digitale Transformation in der Praxis: Kunden kaufen Erlebnisse, nicht Produkte

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Kunden kaufen Erlebnisse, nicht Produkte

Egal welche Branche man sich heutzutage anschaut – ob in der Finanz-, Gesundheits- oder Konsumgüterindustrie -, eines wird überall sehr schnell deutlich: die riesigen Datenmengen, die sich auf Unternehmensseite heutzutage ansammeln, verändern langsam aber sicher die Art und Weise, wie Unternehmen im Geschäftsalltag operieren. Die meisten von ihnen befinden sich mitten in der digitalen Transformation und Daten sind für sie dabei der treibende Faktor.

Dieser Prozess, den wir als Data 3.0 bezeichnen, bringt für Kunden dank besserer Serviceleistungen und neuer innovativer Produkte große Vorteile. Führungskräfte und Mitarbeiter eines Unternehmens können Daten zudem strategisch einsetzen, um ihre Geschäftsmodelle an die externen Umweltbedingungen anzupassen. Wie das in der Praxis genau aussehen kann, zeigt im Folgenden ein Beispiel aus der Hotellerie.

Das Erfolgsrezept deiner renommierten Hotelkette: Erlebnisse, nicht Produkte schaffen

Hotelketten stehen seit längerem schon in engster Konkurrenz mit Anbietern wie AirBnB. Während letztere bereits das Internet und die dadurch gesammelten Daten gewinnbringend für sich nutzen, stehen die großen Hotelriesen hier erst am Anfang der digitalen Reise. „Kunden kaufen heutzutage nicht Produkte“ ist eine Aussage des Präsidenten eines Hotelriesen, der damit genau den Nagel auf den Kopf trifft, oder vielmehr auch genau den Kern von Data 3.0.

Um es mit Anbietern wie AirBnB aufnehmen zu können, müssen Hotelketten wie neue Möglichkeiten schaffen, um aus der Masse herauszustechen.

Eine Möglichkeit ist hier, das Potenzial von Kundendaten richtig zu nutzen. So lassen sich beispielsweise anhand von kundenspezifischen Daten über Flugverbindungen oder Kaufverhalten neue zugeschnittene Angebote im Customer Service Bereich entwickeln. Wie das aussehen kann?

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Gast verpasst seinen Flug, hat dazu noch eine anstrengende und chaotische Anreise. Was kann ein Hotel dem Gast in so einem Fall bieten, um den persönlichen Horrortag zumindest teilweise wieder nett ausklingen zu lassen? Mithilfe der gesammelten Daten könnte das Fachpersonal beispielsweise erkennen, dass der Gast sich bei seinem Aufenthalt die letzten drei Male einen Apple Martini bestellt hat. Mit diesem Wissen gewappnet, könnte das Personal dem Gast nach dem Einchecken als kleine Aufmerksamkeit einen Apple Martini auf sein Zimmer bringen lassen – egal, zu welcher Uhrzeit er ankommt.

Was können Unternehmen ihren Kunden, während des ganzen Aufenthaltes bieten, um ihnen ein einzigartiges Kundenerlebnis zu schaffen?

So erwähnte erst kürzlich der CIO eines Hotelriesen in einem Interview, dass sein Arbeitgeber sehr darauf bedacht ist, Kundenerlebnisse zu entwickeln, die den richtigen Mix aus High-Tech und individuellen Präferenzen aufweisen. Mit der zunehmenden Mobilität steigen für Unternehmen wie Hotelketten eben auch die Möglichkeiten, mit ihren Kunden vor, während und nach ihrem Aufenthalt zu kommunizieren. Ein Erfolg für beide Seiten, der sich in einer Vielzahl an praktischer Services widerspiegelt: dem Einchecken, ohne sich dafür an der Schlange am Hotelempfang anstellen zu müssen, der Möglichkeit, digitalen Roomservice zu ordern oder sich mit dem eigenen Netflix Account im Hotelzimmer anzumelden.

Bruce Hoffmeister sieht hier drin eine große Chance. In der Vergangenheit nutzten die Mitarbeiter Technologien in erster Linie, um den Gästen Serviceleistungen bieten zu können. Heutzutage können Gäste die Services eigenständig nutzen, ohne dabei auf die Hilfe von Mitarbeitern angewiesen zu sein. Dies ermöglicht eine tiefergehende Interaktion und neue Kontaktmöglichkeiten zwischen Hotel und den Gästen, die sich in Form von Daten direkt abbilden lässt, ohne dabei umständlich manuell von Mitarbeitern eingepflegt werden zu müssen.

Die Bewertung, wie der Gast den Aufenthalt im Hotel empfindet, setzt sich aus der ganzen Reise zusammen. Dies umfasst den Zeitpunkt, an dem die Reise das erste Mal in Betracht gezogen wurde, genauso wie den Buchungsprozess, die Anfahrt, Übernachtung und Abreise. Diesen sogenannte „Lebenszyklus des Aufenthaltes“ durchläuft schließlich jeder einzelne Gast. Mit diesem Hintergrundwissen stellt sich nun die Frage: Wie können Hotels ihren Gästen während ihrer gesamten Reise Serviceleistungen bieten, die das Kundenerlebnis noch angenehmer machen? Das Erfolgsrezept ist sämtliche Prozesse während des Aufenthaltes für Gäste so einfach und intuitiv wie möglich zu gestalten.

Was hält die meisten Unternehmen davon ab, sich vom einfachen Produkt zum Erlebnis vorzuwagen?

Warum fällt den meisten Unternehmen die digitale Transformation aber noch so schwer? Die Antwort ist einfach: Die meisten nutzen die vorhandenen Kundendaten nicht richtig. Laut Jeanne Ross vom MIT Center of Information System Research tauchen beim Umgang mit Kundendaten zwei Hauptprobleme auf, die in Kombination dafür sorgen, durch falsche Prozesse die Chancen auf ein erfolgreiches Kundenerlebnis extrem einzuschränken.

Das erste Problem ist simpel: oftmals sind vorhandene Datensätze einfach fehlerhaft – beispielsweise in Form multipler Kundendatensätze über dieselbe Person, ungenaue oder unvollständige Adressen, falsche Email-Adressen und vieles mehr. Das zweite Problem  tritt in der Regel nach der ersten Welle der digitalen Transformation auf. Bei der Umstrukturierung digitalisieren viele Unternehmen ihre Prozesse nur nach und nach. Ein einzelnes, gebündeltes System zur Erfassung und Aufbereitung von Kundeninformationen existiert somit nicht. Dieses Problem potenziert sich noch einmal, wenn zwei Unternehmen im Zuge einer Übernahme miteinander verschmelzen. Solange Kundeninformationen aber nicht synchron sind oder einen kompletten Überblick über den Gast liefern, lässt sich der Kundenservice als Erlebnis auch nicht bereitstellen. Unternehmen werden merken, dass sie Wege finden müssen, um Ungenauigkeiten im Umgang mit Daten zu vermeiden und sie so zusammenzuführen, dass sie einerseits Vorhersageanalyse ermöglichen und Gäste andererseits individuelle Aufmerksamkeiten wie Apple Martinis erhalten.

Data 3.0 geschieht im Hier und Jetzt und die Uhr schlägt

Im Gegensatz zum Jahre 1990 hat heutzutage jeder seinen „Computer“ ständig in der Hosentasche dabei. Eine Chance für viele Unternehmen, die teilweise noch nicht richtig genutzt wird. Um mit der digitalen Entwicklung mithalten zu können, müssen Kundenstrategien implementiert werden, die schnell und gebündelt auf einer Plattform alle Kundendaten zusammenführt, um sich hinsichtlich Kundenerlebnisse  gegen andere Wettbewerber zu behaupten.

Daten werden immer mehr zu neuen Kontrollvariablen und legen die Maßstäbe fest, wie Anwendungen entwickelt und eingesetzt werden. Mit der stetig zunehmenden Bedeutung von Daten wird es für Unternehmen immer wichtiger, diese unter Kontrolle zu haben, auch im Hinblick auf die ab 2018 in Kraft tretenden europäischen Datenschutz-Grundverordnung der GDPR EU General Data Protection Regulation.

Es ist Zeit, sich der digitalen Wirtschaft zu stellen. Nur so ist heutzutage noch Wettbewerbsfähigkeit möglich.

ConversionCon in Köln – aus Besuchern Kunden machen (inkl. Ticket-Verlosung)

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ConversionCon

Die Konversionsrate ist ein wichtiges Element, um den Erfolg eines Onlineshops zu erkennen. Nur wenn aus Besuchern Kunden werden, steigen die Umsätze und das eigene Geschäft wird erfolgreich. Aus diesem Grund werden auf der ersten ConversionCon in Köln alle relevanten Themen rund um die Konversion im E-Commerce besprochen. Namhafte Vertreter der Branche treffen auf Startups mit innovativen Ideen, sodass ein lebendiger Austausch garantiert ist.

Die Daten zur ConversionCon im Überblick

Die ConversionCon ist die erste Konferenz ihrer Art und findet im Rahmen der StartupCon in Köln statt. Sie wurde von den Gründern von Overheat, David und Julian Odenthal, die gleichzeitig Cousins sind, ins Leben gerufen. Das Event findet am 27. Oktober 2016 zwischen 9-18 Uhr in der Lanxess Arena in Köln unter dem Motto „Machen Sie aus Besuchern Kunden!“ statt und ist somit Teil der StartupCon. Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops werden ganz unterschiedliche Conversion-Maßnahmen besprochen, die Unternehmen im E-Commerce auf ihrem Weg zum Erfolg weiterhelfen. Die Tickets kosten zwischen 299-399 Euro und berechtigen gleichzeitig zum Zugang zur StartupCon, zur InfluencerCon und zur IndustryCon.

Diese Themen kommen auf dem Event zur Sprache

Alle Unternehmen haben eine Erhöhung ihrer Conversion-Rate zum Ziel. Das bedeutet, dass immer mehr Besucher der eigenen Website zu Kunden umgewandelt werden sollen. Diese Aufgabe hat angesichts der immer größeren Konkurrenz im E-Commerce großes Gewicht und sollte von den Unternehmen daher ernst genommen werden. Auf der ConversionCon werden deshalb bewährte Strategien, Conversion-Maßnahmen und Conversion Hacks vorgestellt und besprochen, die gerade Startups und Neueinsteigern im Onlinehandel gute Dienste leisten. Neben dem reinen Gewinn von Fachwissen geht es bei der ConversionCon darum, wertvolle Kontakte zu knüpfen und sich innerhalb der eigenen Branche besser zu vernetzen.

Es reicht nicht, einfach den Traffic für den Onlineshop anzukurbeln, um die Konversionsrate zu verbessern. Dadurch steigert man höchstens die absolute Anzahl der Conversions, jedoch nicht die Conversion-Rate. Diese kann durch eher unqualifizierten Traffic sogar sinken (Danke an Silke Ueberschär) . Denn gerade Details wie eine schlechte Menüführung, fehlende Optimierungen für Smartphones oder eine unzureichende Nutzerfreundlichkeit des eigenen Webauftritts sorgen dafür, dass Besucher nicht zu Kunden werden. Zudem muss beachtet werden, dass das eigene Webangebot rechtssicher ist und Kundendaten optimal geschützt sind. All diese Themen werden von Sprechern wie Christian Somecke, Björn Tantau, Britta Kristin Bröhle und vielen mehr zur Sprache gebracht.

Erfahrene Experten und kreative Neulinge treffen aufeinander

Das Ziel der Begründer der ConversionCon ist es, erfahrene Branchenspezialisten mit Startups und Neueinsteigern in Kontakt zu bringen. Deswegen werden auf der ConversionCon 35 Branchenexperten Vorträge halten, Podiumsdiskussionen anbieten und ihr Wissen in Workshops vermitteln. Hier haben Branchenneulinge die Möglichkeit, bewährte Techniken zu erlernen und Einblick in die Conversion-Arbeit etablierter Unternehmen zu nehmen. Im anschließenden Gespräch besteht die Möglichkeit, Synergieeffekte zu nutzen und gemeinsam neue Ideen zur Verbesserung der Konversionsrate zu entwickeln. Unverbrauchte, kreative Köpfe und erfahrene Experten tauschen sich hier aus. Doch auch Kunden und Interessierte haben die Möglichkeit, Einblicke in die Welt des E-Commerce zu gewinnen und interessante Informationen zur Conversion-Rate und zur Kundengewinnung zu erhalten.

Mit dem ECB zwei Freikarten für die ConversionCon gewinnen

#ConversionCon #Gewinnspiel

Im Rahmen einer Medienpartnerschaft mit der ConversionCon können wir Ihnen hier die Möglichkeit anbieten zwei Freikarten für das Event zu gewinnen.

Dazu müssen Sie lediglich einen Kommentar zu diesem Artikel abgeben und Ihre E-Mail-Adresse angeben. Am Ende des Monats, also am 30.09.2016, werden wir unter den Kommentargebern die zwei Freikarten verlosen. Viel Glück!

05.10.2016: Die Auslosung

Liebe ECB-Leser und Gewinnspielteilnehmer,

bitte entschuldigen Sie mir, dass ich erst jetzt dazu komme die beiden Freikarten für die ConversionCon in Köln zu verlosen. Meine Ausreden Argumente dafür würden jetzt hier den Rahmen sprengen. Fangen wir einfach an:

Für die Verlosung habe ich diesen Zufallsgenerator von Anton Porsche (superanton.de) genutzt und die Namen aller Teilnehmer eingetragen.

ConversionCon Freikarten-Verlosung

Das war das erste Ergebnis:

Alexandra H.: Gewinnerin einer ConversionCon Freikarte

Herzlichen Glückwunsch, Alexandra H.! 🙂

Diesen Schritt habe ich dann wiederholt, dabei allerdings die Gewinnerin des einen Tickets aus der Liste gestrichen. Hier das Ergebnis:

Ralf Nahnsen: Gewinner einer ConversionCon Freikarte

Herzlichen Glückwunsch, Ralf Nahnsen! 🙂

Retouren im E-Commerce – kostenloser Rückversand fördert die Kaufbereitschaft

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Kostenlose Retouren für mehr Conversion

Viele Kunden denken bereits beim Kauf von Produkten darüber nach, diese wieder zurückzuschicken. Viele kaufen überhaupt nur dann online ein, wenn ein kostenloser Rückversand angeboten wird. Das ist vor allem für international tätige E-Commerce Unternehmen relevant. Denn ein Retour-Service lässt die Bereitschaft steigen, Einkäufe über Ländergrenzen hinweg zu tätigen.

Studie belegt: Retouren beeinflussen die Kaufentscheidung

B2C Europe hat eine Studie zum Einfluss von Retouren auf das Kaufverhalten von europäischen Onlineshoppern durchgeführt. Hierfür wurden 2.400 Menschen aus Belgien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, der Schweiz und Spanien zu ihrem Einkaufsverhalten im E-Commerce befragt. Die Studie zeigt deutlich, dass bereits vor dem Kauf von Produkten bei den meisten (54%) der Gedanke mitschwingt, den Artikel eventuell wieder zurückzuschicken. Die Hälfte der Befragten wünscht sich Originalverpackungen, mit denen der Rückversand unkompliziert durchgeführt werden kann. Außerdem wird deutlich, dass eine Gelderstattung einem Shopgutschein vorgezogen wird.

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(Quelle: http://ecommercenews.eu/)

Grenzenloser E-Commerce wird nur mit Retouren möglich

Das große Ziel der meisten Unternehmen im E-Commerce ist es, international tätig zu sein und die eigenen Produkte europaweit, wenn nicht sogar weltweit, zu verkaufen. Anhand der Studie wird klar, dass das nur mit einem kundengerechten Retourenservice möglich ist. So gaben 27% der Befragten an, dass sie nicht in einem anderen Land einkaufen würden, wenn die Retourkosten zu hoch wären. Weitere 23% sehen transparente und klar verständliche Regelungen für den Rückversand als Grundvoraussetzung dafür, in einem Onlineshop mit Sitz in einem anderen Land einzukaufen. Wenn solche Regelungen verständlich kommuniziert würden, wäre ein Drittel der Befragten bereit, europaweit zu shoppen. Wer also im internationalen Geschäft mitmischen will, muss kostengünstige, klar verständliche Rückversandoptionen anbieten.

Für viele gehören Retouren schon heute zu einem modernen Kundenservice dazu

Für viele Kunden ist ein kostenloser Rückversand von im Internet bestellten Waren ein Standardservice. Sie erwarten eine solche Option von den Unternehmen im E-Commerce und kaufen nur bei solchen Anbietern ein, bei denen das möglich ist. Die Studie zeigt hierbei allerdings länderspezifische Unterschiede. So ist der kostenlose Rückversand in Deutschland aktuell am stärksten etabliert. 74% der Befragten erwarten, dass sie im Internet bestellte Waren zurückschicken können, ohne das zusätzliche Kosten für sie entstehen. Ähnlich sehen das die Kunden in den Niederlanden (69%) und in der Schweiz (67%). In Italien und Spanien gehört ein solcher Service noch nicht zwangsläufig zum guten Ton. Zumindest erwartet nur die Hälfte der Befragten (50% und 51%) einen solchen Kundenservice von den Anbietern.

Trotz dieser Unterschiede ist es eindeutig: Kostenlose Retouren sind ein wichtiges Kaufkriterium bei Kunden im E-Commerce. Wer einen solchen Service anbietet, kann sich von der Konkurrenz abheben und macht sich bei Besuchern des eigenen Shops beliebt. Es sollte daher genau durchgerechnet werden, ob die durch diesen Kundenservice steigenden Umsätze die Mehrausgaben durch den Rückversand rechtfertigen. In Sachen Kundenbindung und Customer Experience sind kostenlose Retouren jedenfalls Gold wert.

Einen Guide für das Retourenmanagement für Onlinehändler hat B2C Europe HIER zusammengestellt.

Markenqualität: eigene Marke anmelden, entwickeln und etablieren

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eigene Marke anmelden, entwickeln und etablieren

Eine Eigenmarke ist ein bewährtes Werkzeug zur Kundenbindung. Mit einer Marke verbinden Nutzer bestimmte Eigenschaften, Qualitätsmerkmale oder ein Lebensgefühl. Viele Unternehmen im E-Commerce lassen das Potential von Eigenmarken jedoch ungenutzt. Dabei ist es gar nicht so schwer, eine eigene Marke zu etablieren und sich von der Konkurrenz erfolgreich abzuheben. Im Grunde sind nur vier Schritte zur eigenen Marke zu gehen.

Die Bedeutung von Marken für den E-Commerce

Eine Marke verleiht einem an sich unpersönlichen Unternehmen ein Gesicht und ein Wesen, wissen nicht nur die Kollegen bei t3n. Kunden wissen, was sie von einer Marke zu erwarten haben. Das ist ein großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Zudem erleichtert eine Marke das Marketing. Denn die Unternehmen müssen nicht jedes Produkt neu von Grund auf am Markt etablieren, sondern können sich den Markennamen zunutze machen, um direkt bei Markteinführung bestimmte Emotionen zu wecken und Eigenschaften zu transportieren. Hierbei geht es nicht um Merkmale wie Qualität und Kundenservice. Diese sollten für jedes Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein.

Aber eine Werkzeugmarke steht beispielsweise für Kraft, eine Allesklebermarke für Haltbarkeit und Kinderspielzeug für naturbelassene, kindgerechte Materialien. Gerade im E-Commerce, wo die Kunden die Waren nicht in die Hand nehmen, testen und ausprobieren können, ist eine Marke wichtig. Mit ihr können Empfindungen geweckt und Kaufanreize geschaffen werden.

Schritt 1: Die Marke planen

Bevor eine Marke etabliert werden kann, muss klar sein, wofür die Marke stehen soll. Das können zum Beispiel eine hohe Langlebigkeit, ein außergewöhnliches Design, einfache Handhabung, ein geringer Preis und vieles mehr sein. Für den Kunden muss direkt ersichtlich sein, welche Eigenschaften der Marke sie von Produkten der Mitbewerber abheben und was ihre Stärken sind. Wichtig ist, sich hier auf zwei bis drei Merkmale zu beschränken. Die Eigenschaften der Marke sollen schließlich nicht beliebig sein, sondern den Kern und das Wesen der Produkte treffen.

Schritt 2: Warengruppen erstellen

In einem zweiten Schritt muss das eigene Sortiment dahingehend geprüft werden, ob es der zuvor aufgestellten Definition der Marke entspricht. Hierbei sollte der Fokus zunächst auf Artikeln liegen, die rundum zu der Marke passen, weil diese sonst verwässert wird und an Aussagekraft verliert. Dass Ferrari hochpreisige Sportwagen mit hoher Geschwindigkeit verkauft, ist bekannt. Wenn das Unternehmen jetzt zusätzlich noch besonders günstige Rollatoren verkaufen würde, täte das dem Image der Marke keinen Gefallen, selbst wenn sich die Rollatoren gut verkaufen sollten. Alle Artikel, mit denen nur experimentiert wird, sollten daher im Namen der Marke zunächst aus dem Sortiment genommen werden.

Schritt 3: Die Marke entwickeln

Für diesen Schritt gibt es zahlreiche Experten und Werbeprofis, die bei der Entwicklung der Marke helfen können. Wer diese Aufgabe selbst übernimmt, sollte sich immer an dem Image orientieren, das die Marke verkörpern soll. Wenn ein Werkzeughersteller einen besonders stabilen Hammer verkaufen und eine vornehmlich männliche Zielgruppe ansprechen möchte, ist es unpraktisch, das Modell „Klopfi“ zu nennen und mit einem rosafarbenen Griff zu versehen. Außerdem sollten die Markennamen eingängig sein und ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Wenn eine Marke zum Beispiel „Hammer“ heißt, ist das Wortspiel zwischen „Werkzeug“ und „großartig“ einprägsam, doch beim Aussprechen lässt sich nur schwer mitteilen, wo das zuverlässige Werkzeug gekauft wurde. Erfolgsversprechend sind häufig Abkürzungen. Der Markenname „HABOZA“ ließe sich zum Beispiel gut merken, weil es dort HAmmer, BOhrer und ZAnge gibt.

Schritt 4: Die Marke anmelden

Vor der Eintragung einer Marke sollte unbedingt eine Markenrecherche durchgeführt werden. Nur so lässt sich sicherstellen, dass es die geplante Marke nicht schon irgendwo gibt. Es empfiehlt sich, bei diesem Schritt mit einem Spezialisten zusammenzuarbeiten. Was für einen Laien nämlich neu und einzigartig wirkt, stellt in juristischem Sinne oftmals dennoch ein Plagiat dar. Ein Anwalt kann dabei helfen, böse Überraschungen zu vermeiden. Nicht zuletzt sollte das Einsatzgebiet der Marke genau abgesteckt werden. Denn eine für den europäischen Markt taugliche Marke sieht anders aus als eine Marke, die nur innerhalb Deutschlands etabliert werden soll.

Ressourcenplanung – die Bedeutung modularer ERP- und MES-Systeme nimmt zu

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ERP- und MES-Systeme

Angesichts eines hohen Konkurrenzdrucks ist es für Unternehmen im E-Commerce unerlässlich, Prozesse zu optimieren und Ressourcen einzusparen. Nur so können Preise wettbewerbsfähig gehalten und effizientes Arbeiten ermöglicht werden. ERP- und MES-Systeme leisten hierbei gute Dienste. Hierbei ist allerdings Individualität gefragt, damit das System den unternehmenstypischen Anforderungen und Bedürfnissen gerecht wird. Deswegen setzen sich modulare Modelle durch.

Die Bedeutung von ERP- und MES-Systemen im E-Commerce

ERP-Systeme (Enterprise-Resource-Planning) dienen der Planung und Steuerung sämtlicher unternehmensinterner Prozesse. Sie stellen ein übergeordnetes Gefüge dar, das eine Übersicht über die einzelnen Arbeitsschritte innerhalb des Unternehmens ermöglicht. MES-Systeme (Manufacturing Execution Systemwerden hingegen zur Überprüfung und Optimierung einzelner Arbeitsabläufe und Prozesse genutzt. Hierbei sind solche Systeme über z. B. durch Schnittstellen zu ERP-Lösungen wie SAP oder Infor verbunden. Somit liefert es wichtige Daten, die auf der ERP-Ebene zur Prozessoptimierung und Ressourcenplanung verwendet werden können. Während also die ERP-Systeme als Gehirn eines Unternehmens verstanden werden können, sind die MES-Systeme die ausführenden Arme, die die Überlegungen der übergeordneten Ebene anwenden. Ein MES-System, das die Daten der Maschinendatenerfassung, Betriebsdatenerfassung, Personalzeiterfassung,  Fertigungssteuerung und Gesamtanlageneffektivität mit einer ERP-Lösung verbinden kann, ist die bisoft MES Komplettlösung der gbo datacomp GmbH aus Augsburg.

Möglichst individuell – modulare Systeme sind auf dem Vormarsch

Für Unternehmen im E-Commerce sind ERP- und MES-Systeme extrem wichtig. Sie helfen bei der Zeit- und Ressourcenplanung und machen einen Betrieb somit effizienter und wirtschaftlicher. Allerdings ist nicht jedes System für jedes Unternehmen gleichermaßen gut geeignet. Während einigen Geschäftsführern beispielsweise das Personalmanagement am Herzen liegt, wollen andere das Dokumentenmanagement verbessern oder die eigenen mobilen Anwendungen optimieren. Eine gezielte und auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnittene Lösung tut daher Not.

Immer mehr setzen sich daher modulare Lösungen durch. Im Gegensatz zu starren, vorgefertigten Systemen bieten solche Varianten eine denkbar große Individualität und Flexibilität. Die Nutzer suchen sich bei solchen MES-Systemen genau die Funktionen heraus, die für ihren jeweiligen Betrieb am lohnenswertesten sind. Die einzelnen Module lassen sich problemlos miteinander kombinieren und bieten eine Vielzahl an Informationen, die ausgewertet und für das Unternehmen nutzbar gemacht werden. Hierdurch lassen sich Kosten senken und das Qualitätsmanagement verbessern.

Der modulare Charakter macht sich vor allem bei der Erweiterung des Betätigungsfeldes bezahlt. Die Aufgaben und Fähigkeiten des jeweiligen Systems lassen sich problemlos ergänzen und erweitern. Zudem können Daten problemlos ausgetauscht und an verschiedenen Standorten genutzt werden. Dieses modulare System kommt der Idee von ERP-as-a-service sehr nahe, bei dem regelmäßig onlinegestützte Erweiterungen und Verbesserungen des Systems genutzt werden können.

Wichtige Auswahlkriterien von ERP- und MES-Systemen

Die wichtigste Vorüberlegung bei der Auswahl von ERP- und MES-Systemen ist die Frage nach dem Einsatzgebiet. So eignen sich für das Projektmanagement häufig ganz andere Systeme besser als bei der Verbesserung des WorkFlow oder bei der Optimierung mobiler Anwendungen. Zudem sind die Schnittstellen entscheidend, die das jeweilige System bietet. Bei MES-Systemen spielen Pläne für die Fertigung und die Ressourcenplanung eine Rolle. Je umfassender diese Pläne sind, ohne dass die Verständlichkeit darunter leidet, desto besser. Funktionierende ERP- und MES-Lösungen werden in Zukunft den Erfolg von Unternehmen im E-Commerce maßgeblich beeinflussen. Eine gezielte und wohl überlegte Auswahl ist daher ratsam.

Die digitale Zukunft – die Deutschen haben sehr gemischte Gefühle

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Digitale Zukunft Deutschland

Eine Studie von Kaspersky Lab und Statista zeigt deutlich, dass viele Deutsche mit Sorge auf die Digitalisierung ihrer Lebenswelt blicken. Gerade in den Bereichen digitales Bezahlen, virtuelle Realität und Drohneneinsätze besteht die Angst, gläsern oder das Opfer von Cyberkriminellen zu werden. Aufgeschlossen zeigen sich die meisten Deutschen hingegen Ideen wie Smart-City-Leitsystemen für den Straßenverkehr und digitalen Wahlen.

Neugier und Angst sind die Grundstimmungen der Deutschen

Kaspersky Lab hat bei Statista eine Studie in Auftrag gegeben, bei der 500 Deutsche ab 18 Jahren zu ihrer Haltung bezüglich einzelner Themen der Digitalisierung befragt wurden. Abschließend sollten die Teilnehmer ihre Gefühle gegenüber der Digitalisierung mit einem Wort beschreiben. Während 42% der Befragten ihre Haltung mit Unsicherheit, Unbehagen und Angst beschrieben, dominiert in 40% der Studienteilnehmer die Neugier. Die Hauptsorgen bestehen darin, dass die Digitalisierung Cyberkriminellen ihr Geschäft leichter macht (56%) und dass die Befragten gläsern werden könnten (69%). Während also Produkte wie smarte Kühlschränke, Smartwatches und Virtual-Reality-Brillen die Neugier der Besucher der IFA wecken und die Freude auf die Zukunft stärken, sorgt vor allem der Datenschutz für Sorge und Bauchschmerzen.

Die Ergebnisse der Studie im Einzelnen

Für den E-Commerce ist vor allem interessant, dass rund ein Drittel der Studienteilnehmer digitalem Bezahlen skeptisch gegenübersteht. Ein Großteil potentieller Kunden geht allein dadurch verloren, dass die Bezahloptionen (vermeintlich) nicht so sicher sind, wie die Kunden das gerne hätten. Ebenfalls auffällig ist, dass 52% nicht davon ausgehen, dass sie sich in den nächsten drei Jahren in der virtuellen Realität bewegen werden. Gerade einmal jeder Fünfte kann sich das Leben in der digitalen Welt bereits heute vorstellen. Der Weg zu Rundgängen in virtuellen Kaufhäusern mit direktem Bezahlen an der virtuellen Kasse ist also noch weit.

Das zwiespaltige Verhältnis der Deutschen zur digitalen Welt wird vor allem am Einsatz von Überwachungskameras deutlich. Während 42% eine solche Überwachung als zu starken Eingriff in die Privatsphäre ablehnen, fühlen sich 46% der Studienteilnehmer durch solche Kameras sicherer. Auch die selbstfahrenden Autos genießen noch nicht das volle Vertrauen der Nutzer. 39% der Befragten würden sich nicht in ein solches Fahrzeug setzen und rund ein Viertel der Studienteilnehmer ist diesbezüglich unentschlossen. Allerdings befürworten 79% sogenannte Smart-City-Leitsysteme, die zum Beispiel eine Verkehrslagenerfassung zur Vermeidung von Baustellen bieten.

Ebenfalls positiv stehen die Befragten digitalen Wahlen gegenüber. 61% von ihnen fänden es gut, ihre Stimme über das Internet abzugeben. Zudem wird der Einsatz von Drohnen von den meisten abgelehnt. 45% der Teilnehmer stehen Drohnen in allen Bereichen von der Postauslieferung über die Nutzung im Militär bis hin zum Hobbyeinsatz ab und nur 24% sprechen sich dafür aus.

Der Datenschutz wird über den Erfolg der Digitalisierung entscheiden

Die Studie zeigt klar, dass die Deutschen große Sorgen in Sachen Datenschutz haben. Alle Bereiche der Digitalisierung, die eine Gefahr für die Persönlichkeitsrechte und private Informationen darstellen könnten, werden mit großer Skepsis betrachtet. Und diese Sorge ist nicht ganz unbegründet. Noch immer haben Cyberkriminelle gute Chancen, in der digitalen Welt Daten zu sammeln und Systeme zu manipulieren. Die Digitalisierung kann also nur dann Erfolg haben, wenn nicht allein die Technologien vorangetrieben werden, sondern auch der Datenschutz verstärkt ins Blickfeld der Unternehmen rückt. Die Chancen und Stärken der virtuellen Welt müssen viel besser kommuniziert und die Ursachen der Ängste stärker bekämpft werden. Nur wenn virtuelle Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit gleichermaßen berücksichtigt werden, können sich die digitalen Möglichkeiten im Alltag endgültig durchsetzen.

kaspersky-studie-zur-ifa-deutsche-skeptisch-bei-virtual-reality-drohnen-und-digitalem-bezahlen

Vertrieb: Unterschied zwischen Upselling, Cross-Selling und After-Selling

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Upselling, Cross-Selling und After-Selling

Unternehmen und Dienstleister sind in der Regel immer dann besonders erfolgreich, wenn sie gute Überzeugungsarbeit bei ihren Kunden leisten können. Dabei geht es nicht nur darum, Käufer von einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung zu überzeugen, sondern sie idealerweise auch für andere Angebote im Sortiment zu begeistern. Um dies zu erreichen, gibt es eine Reihe unterschiedlichster Bestrebungen, bei denen Upselling, Cross-Selling und After-Selling zu den wichtigsten gehören.

Die Verkaufts- und Selling-Methoden

Upselling

Beim Upselling geht es darum, die Kunden davon zu überzeugen, ein hochwertigeres Produkt beziehungsweise eine hochwertigere Dienstleistung zu kaufen, als sie eigentlich geplant hatten. Dazu muss der Kunde durch gute Argumente auf die Vorzüge dieses Produktes oder der Dienstleistung besonders hingewiesen werden. Sehr gut eignen sich dabei Produktpräsentationen, in denen man den besseren Nutzen oder den größeren Komfort aufzeigen kann. Ein recht einfaches Beispiel dafür sind Fast-Food-Ketten: Anstatt eines einzelnen Burgers empfehlen deren Mitarbeiter dem Kunden bei der Bestellung meist direkt ein Menü mit Getränk und Pommes zu nehmen, wodurch sie versuchen ein hochwertigeres Essen zu verkaufen. Auch in vielen Hotels findet oft Upselling statt, in dem Gäste zum Beispiel davon überzeugt werden, eine Zimmerkategorie höher zu nehmen oder Zusatzleistungen wie u.a. Frühstück hinzu zu buchen.
Allerdings besteht dabei auch die Gefahr, dass der Kunde aufgrund dieser Vorgehensweise gar kein Interesse mehr am Produkt hat und auf den Kauf gänzlich verzichtet. Zudem wird ein zu deutliches Upselling von vielen Kunden als negativ beziehungsweise aufdringlich wahrgenommen und führt nicht selten zu einem Kaufabbruch.

Cross-Selling

Dem Cross-Selling (deutsch: Querverkauf) liegt der Gedanke zugrunde, dass Kunden, die sich für ein Produktangebot oder eine Dienstleistung eines Unternehmens interessieren, eventuell auch Interesse an weiteren Angeboten im Sortiment haben. Der Vorteil für Unternehmen liegt meist darin, dass die Kunden häufig bereit sind, bekannten Anbietern stärker zu vertrauen. Gleichzeitig muss das Unternehmen selbst häufig weniger Aufwand betreiben, da der Kunde bereits gewonnen ist. Nicht zu unterschätzen ist zudem die Bindewirkung durch mehrere Produkte und Dienstleistungen. Je mehr Produkte ein Kunde beim selben Unternehmen kauft oder deren Dienstleistung in Anspruch nimmt, desto aufwendiger ist in der Regel der Wechsel zur Konkurrenz. Ein gutes Beispiel dafür sind Banken oder Sparkassen. Diese bieten meist günstige Girokonten an und binden auf diese Weise ihre Kunden. Die Girokonto-Kunden nehmen daraufhin häufig auch weitere Leistungen und Angebote ihrer Bank in Anspruch, da sie bereits ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben.

After-Selling

Beim After-Selling geht es darum, Kunden nach dem Verkauf eines Produktes an ein Unternehmen zu binden. Zum einen können dabei klassische Kundendienstleistungen eine wichtige Rolle spielen. Reparaturen, Ersatzteile oder Beratungen sind wichtig, damit der Kunde auch nach dem Kauf mit dem Unternehmen zufrieden ist. Gleichzeitig geht es aber auch darum, möglichst weitere Käufe zu initiieren. Hier spielt das Cross-Selling ebenfalls eine entscheidende Rolle; bedeutsam sind aber auch neue Produkte und Dienstleistungen. Nachfolgeprodukte oder Neuentwicklungen sind wichtige Angebote, die für Bestandskunden eines Unternehmens relevant sein können. Ähnlich wie beim Cross-Selling besteht der Vorteil darin, dass der Kunde bereits ein Vertrauensverhältnis zum Unternehmen aufgebaut hat. Ist es im Vorfeld gelungen, eine hohe Zufriedenheit mit dem gekauften Produkt oder der Dienstleistung zu erzielen, steigen die Chancen auf einen erneuten Kauf.

Starkes Wachstum im M-Commerce – die Kundenzufriedenheit wächst aber nicht mit

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Mobile Shopping ganz einfache

Eine Studie des Portals RetailMeNot zufolge wird der deutsche M-Commerce in diesem Jahr um 45% wachsen. Das bedeutet hohe Umsätze für Onlineshops, doch auch der stationäre Handel profitiert von diesem Trend. Längst sind aber noch nicht alle Unternehmen auf diese Entwicklung eingestellt. So sind viele Kunden noch unzufrieden mit den Shopangeboten für Smartphones. Wird hier nicht nachgebessert, gehen den Shops kostbare Kunden und damit Umsätze verloren.

Der M-Commerce ist klar auf Wachstumskurs

Das Portal RetailMeNot hat in einer Studie ermittelt, dass der M-Commerce in diesem Jahr deutschlandweit um 45% wachsen wird. Hierbei spielen vor allem Onlineshops eine Rolle, doch über Local SEO wird das Smartphone auch zu Käufen im stationären Handel führen. Auffällig an der Studie ist, dass das Tablet mit 53,2% Wachstum deutlich stärker wächst als das Smartphone mit 39,5%. Doch nicht allein das Wachstum, sondern auch der Anteil des M-Commerce am Umsatz der Unternehmen ist interessant. So machen mobile Einkäufe mit 27,7% bereits ein Viertel des Gesamtumsatzes aus. Das bedeutet ein Plus von etwa 124 Millionen Euro.

Starke Unterschiede in der Kundenzufriedenheit bei Smartphone- und Desktop-Nutzern

Leider bleibt zu konstatieren, dass die Kundenzufriedenheit nicht ebenso schnell wächst wie der M-Commerce. Das liegt vor allem daran, dass die Angebote der Onlineshops noch zu stark auf PC-Nutzer ausgerichtet sind. Eine Optimierung des eigenen Shopangebots für mobile Endgeräte hat bisher nur ein Bruchteil der deutschen E-Commerce Unternehmen vorgenommen. Entsprechend müssen viele Nutzer einen eingeschränkten Funktionsumfang hinnehmen, was die meisten von ihnen ärgert und von einem Kauf abhält. Die Studie zeigt klar, dass Desktop-Nutzer mit den Angeboten von Onlineshops deutlich zufriedener sind als Nutzer von Tablets und Smartphones. Diese Unzufriedenheit beschränkt sich nicht allein auf das Einkaufen. Auch Nutzer, die sich über das Smartphone informieren und dann im stationären Handel einkaufen wollen, beklagen eine mittelmäßige bis schlechte Benutzerfreundlichkeit im M-Commerce.

Unternehmen müssen ihr Smartphone-Angebot dringend aufbessern

Eine benutzerfreundliche Optimierung des eigenen Webangebots sollte ganz ober auf der Agenda aller Unternehmen im E-Commerce stehen. Zwingend erforderlich ist eine professionelle Nutzerführung, die dafür sorgt, dass das gesamte Produktsortiment gefunden und bestellt werden kann. Diese hochgesteckten Ziele sind nur mit einer geeigneten Technologie zu realisieren. Es ist daher unvermeidlich, Geld in Tools und Techniken zu stecken, die den eigenen Onlineshop M-Commerce tauglich machen. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wird eine eigene mobile Website realisiert oder die bereits bestehende Seite wird so umgestaltet, dass sie auch für Smartphones und Tablets geeignet ist.

Ebenfalls möglich ist es, eine eigene App zu entwerfen, die im Shop erhältlich ist und den Nutzern das Einkaufen erleichtert. Wichtig beim Einsatz solcher Apps ist, dass sie einen Mehrwert für den Nutzer bieten und nicht einfach eine mobile Version der Website sind. Nicht zuletzt spielt die Bedienbarkeit eine große Rolle. Es genügt nicht, das Display einfach je nach Endgerät zu vergrößern oder zu verkleinern. Touchdisplays bringen eine ganz andere Art der Nutzung mit sich als Desktop-Geräte. Entsprechend müssen die verschiedenen Bedienkonzepte bei der Optimierung des eigenen Auftritts berücksichtigt werden.

Innovationen im E-Commerce – warum Start-Ups den großen Konzernen den Rang ablaufen

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Vorteil Startups

Onlineshops erwirtschaften mittlerweile erhebliche Teile des Gesamtumsatzes von Unternehmen. Da immer mehr Menschen die Möglichkeit nutzen, jederzeit und überall einkaufen zu können, ist die Tendenz steigend. Auffällig ist aber, dass vor allem junge Unternehmen im E-Commerce erfolgreich sind. Große, etablierte Konzerne tun sich oft schwer damit, das Onlinegeschäft für sich nutzbar zu machen. Das liegt unter anderem am fehlenden Innovationsdrang dieser Unternehmen und an hohen Fixkosten.

Der E-Commerce ist in nahezu allen Bereichen ein Wachstumsmarkt

Am Beispiel der Möbelbranche lässt sich sehr gut zeigen, welches Potential im E-Commerce steckt. Im Jahr 2015 betrug der Anteil des Onlinegeschäfts 6% am Gesamtumsatz der Branche. Bis 2020 wird dieser Anteil voraussichtlich auf 20% steigen. Grund genug also, dem Onlinehandel gesteigerte Aufmerksamkeit zu widmen. Trotzdem sind in den Top-Rankings der erfolgreichsten Möbelhändler im E-Commerce neben OTTO und IKEA fast ausschließlich junge Unternehmen und Start-Ups vertreten, die nicht älter als 5 Jahre sind.

Das haben kleine Unternehmen den Branchenriesen voraus

Der Grund für das oft fehlende Engagement großer Unternehmen im E-Commerce ist deren Erfolg im Stammgeschäft. Dieser bringt oft Strukturen und Fixkosten mit sich, die sich negativ auf die Innovationsfreude und den Ausbau neuer Geschäftsfelder auswirken. In der Möbelbranche sind das zum Beispiel die großen Möbelhäuser. Hier wird geschultes Personal benötigt und diverse Ausstellungsstücke müssen zu sehen sein. In Kombination mit Mieten, Strom und Instandhaltung entstehen so riesige Fixkosten, die nur durch entsprechend hohe Umsätze und ein steigendes Wachstum gedeckt werden können.

Wenn nun ein neues Geschäftsfeld wie der E-Commerce erobert werden soll, müssen innerhalb kürzester Zeit hohe Umsätze generiert werden. Nur dann lohnt sich der Einsatz von Ressourcen in diesen Themenbereich. Bei einem Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 100 Millionen Euro müsste der E-Commerce somit schnell 10 Millionen Euro Jahresumsatz generieren, um überhaupt in Erwägung gezogen zu werden. Da sich solche Rekordumsätze im Grunde nicht innerhalb so kurzer Zeit erreichen lassen, meiden viele große Unternehmen das Onlinegeschäft bisher.

Kleine Unternehmen und Start-Ups sehen sich diesem Problem nicht gegenüber. Sie haben weder festgelegte Strukturen noch hohe Fixkosten. Entsprechend sind die Innovationsfreude und der Mut zum Risiko bei solchen Unternehmen deutlich größer als bei den Branchenriesen. Hinzu kommt, dass in der Gründerszene zahlreiche Experten und erfahrene Branchenkenner unterwegs sind.

So müssen großem Konzerne auf die aktuellen Entwicklungen reagieren

Bei den großen Unternehmen ist Mut gefragt. Nur wenn sie ihre Kostenstrukturen und Umsatzregeln lockern und sich auf die ganz eigenen Spielregeln des E-Commerce einlassen, werden sie auch in Zukunft erfolgreich sein. Hierfür ist es wichtig, Expertise und Fachwissen ins Boot zu holen. Denn das Onlinegeschäft ist massiv mit Softwarelösungen und neuen Technologien verbunden. Kein Unternehmen kann dies alles selbst leisten und neu entwickeln. Investitionen in Experten tut Not.

Zudem ist eine Onlinestrategie unverzichtbar. Die großen Konzerne brauchen Visionen und Ideen, wie sie sich im E-Commerce von der Konkurrenz abheben wollen. Hierfür ist neben Geld vor allem die Leidenschaft und die Kreativität der Mitarbeiter gefragt. Kreative, kluge und erfahrene Leute müssen freigestellt werden, um sich voll und ganz auf das Onlinegeschäft konzentrieren zu können. Einige Konzerne gehen hier mit „Think Tanks“ und „Innovation-Labs“ mit gutem Beispiel voran. Doch es ist noch ein weiter Weg bis zu einer flächendeckenden Fokussierung auf das Onlinegeschäft. Auf lange Sicht werden Multi-Channel-Lösungen zum Erfolg von Unternehmen in allen Branchen beitragen. Der stationäre Handel und der Onlinehandel müssen sich gegenseitig ergänzen und befruchten. Click & Collect ist hierbei ein Stichwort unter vielen.

Großhandelspreise und Streckengeschäft – das Trendsgal Konzept kommt gut an

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Markenmode zu Grosshandelspreise dank Streckengeschäft

Das Modeunternehmen Trendsgal bietet Markenmode zu besonders günstigen Preisen an. Hierfür arbeitet das Unternehmen direkt mit den Herstellern zusammen und versendet deren Produkte direkt von diesen aus an die Kunden. Durch fehlende Zwischenstationen bleibt der Preis für Markenmode somit sehr niedrig. Dennoch können auch Händler und Onlineshops von diesem Model profitieren, indem sie mit Trendsgal zusammenarbeiten.

Die Idee hinter dem Trendsgal Konzept

Trendsgal ist eine Tochter von Rosewholesale.com und NastyDress.com. Das Unternehmen hatte von jeher den Auftrag, den großen Kaufhäusern Konkurrenz zu machen und Kunden ein schnelles, einfaches und vor allem günstiges Einkaufserlebnis im Onlinebereich zu bieten. Zu diesem Zweck arbeitet Trendsgal direkt mit den Herstellern hochwertiger Markenprodukte zusammen. Das Unternehmen nimmt von diesen große Produktmengen ab und erhält hierfür stark vergünstigte Einkaufspreise. Diese Großhandelspreise gibt das Unternehmen an die Kunden weiter, sodass die verschiedenen Artikel deutlich günstiger als im Einzelhandel sind. Zusätzlich verfügt Trendsgal über keine eigenen Lager. Die verschiedenen Waren werden direkt aus den Lagern der Hersteller an die Kunden versendet. Diese Streckenlieferungen halten den Preis für die verfügbaren Artikel ebenfalls niedrig.

Diese Vorteile genießen Kunden von dem Modell

Kunden profitieren vor allem von günstigen Preisen. Durch die Großhandelskonditionen und den Streckenversand kann Trendsgal seine Artikel besonders günstig anbieten. Hinzu kommt, dass keine Dritten in der Handelskette vorkommen, sondern der Verkauf quasi direkt zwischen den Herstellern und den Kunden erfolgt. Des Weiteren ist der Versand besonders schnell, da die einzelnen Produkte keine Zwischenstationen ansteuern müssen. Sie gelangen direkt aus den Lagern der Hersteller an die Kunden. Zusätzlich ist das Einkaufserlebnis im E-Commerce denkbar leicht und angenehm. Die Kunden können immer und überall einkaufen und sind nicht von Ladenöffnungszeiten abhängig. Trotz dieses Modells haben Käufer immer einen direkten Ansprechpartner, an den sie sich wenden können, wenn es Fragen zu einzelnen Produkten oder Probleme mit einer Bestellung gibt. So bietet Trendsgal an sieben Tagen in der Woche einen Chat an, über den sich Kunden mit Fragen, Anliegen und Problemen an das Unternehmen wenden können – Kundenservice per Messenger.

Händler können Kooperationspartner von Trendsgal werden

Trendsgal bietet Händlern die Möglichkeit, einen VIP-Status zu erhalten und mit dem Unternehmen zusammenzuarbeiten. Händler mit diesem Status profitieren vom Streckengeschäft. Sie müssen lediglich die Produkte von Trendsgal auf der eigenen Website bewerben und ansprechende, zutreffende und vollständige Produktbeschreibungen bieten. Den kompletten Versand und die Logistik übernimmt Trendsgal. Ohne großen Aufwand kann so Kapital für das Unternehmen gewonnen werden. Doch auch Händler ohne VIP-Status finden in Trendsgal einen zuverlässigen Partner, über den sie ihre Lagerbestände zu günstigen Preisen auffüllen können. Aktuell kommt das Trendsgal Konzept bei Kunden und Händlern gut an. Das liegt unter anderem daran, dass das Unternehmen hohe Sicherheitsstandards auf seiner Website erfüllt und somit für einen hohen Datenschutz sorgt. Außerdem arbeitet das Unternehmen mit erfahrenen und professionellen Logistikdienstleistern zusammen, sodass der Versand schnell und zuverlässig erfolgt. Kunden aus größeren Ländern halten ihre Produkte spätestens nach drei Tagen in den Händen.

Messenger-Dienste – sind sie die Zukunft der Kundenkommunikation im E-Commerce?

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Kundenkommunikation per Messenger

Um mit Kunden einen direkten Kontakt zu pflegen, setzen Unternehmen im E-Commerce verstärkt auf Messenger-Dienste. In Deutschland ist der Anbieter WhatsBroadcast führend, der kürzlich die Milliardengrenze bei den versendeten Nachrichten überschritten hat. In Zukunft werden vor allem Bots im Einsatz von Messenger-Diensten eine Rolle spielen. Angesichts dieser Entwicklung verwundert es nicht, dass WhatsBroadcast aktuell eine Expansionsstrategie verfolgt.

Die Bedeutung von Messenger-Diensten für Unternehmen

Neue Technologien erlauben es den Unternehmen im E-Commerce, eine direkte und persönliche Kundenkommunikation zu nutzen. Deswegen bewegen sich viele Händler in Sachen Kundenkommunikation weg von den sozialen Netzwerken und hin zu Messenger-Diensten. Vor allem WhatsApp und der Facebook Messenger erfreuen sich hierbei großer Beliebtheit. In Deutschland ist es hingegen der Anbieter WhatsBroadcast, der als führender Messenger-Dienst angesehen werden kann. Dieser stellt bereits 700 Kanäle für 500 Kunden bereit und hat seit 2015 eine Milliarde Nachrichten versendet. Täglich werden über diesen Messenger-Dienst rund 1,5 Millionen Nutzer erreicht.

Zudem bietet WhatsBroadcast einen deutschsprachigen Blog rund um Themen wie Messenger-Dienste und Bots an, auf dem sich Privatleute und Onlinehändler gleichermaßen über die Entwicklungen in diesem Bereich informieren können. Unter anderem betont das Unternehmen, dass Messenger-Dienste in Zukunft einen wichtigen Teilbereich in der Markenkommunikation darstellen werden. Das liegt daran, dass sie kosteneffizient sind und durch die schon jetzt rasanten Entwicklungen im technischen Bereich immer besser werden und ein größeres Leistungsspektrum anbieten.

Automatisierung durch Bots

Automatisierung ist für Unternehmen im E-Commerce ein wichtiges Stichwort. Unter anderem deshalb, weil automatisierte Prozesse – beispielsweise im CRM – immer mit einer Kostenersparnis einhergehen. Aus diesem Grund wird die Entwicklung von Bots vorangetrieben. Diese leisten schon heute wichtige Beiträge in der Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen und sorgen dafür, dass Kundenanfragen schnell und effizient bearbeitet werden. Kunden können sich dank der Bots mit ihren Anliegen leichter in einem Unternehmen orientieren, was die Kundenbindung maßgeblich stärkt. Im Bereich Bots ermöglicht WhtasBroadcast die Versorgung verschiedener Messenger und die Integration von unternehmenseigenen Datenpools.

WhatsBroadcast nutzt Partnerprogramm zur Expansion

Der wachsende Erfolg der Messenger-Dienste hat WhatsBroadcast dazu ermutigt, eine Expansionsstrategie zu fahren. Das Unternehmen ist deswegen eine Kooperation mit dem Mitbewerber WhatsNow eingegangen und bietet auf dem Schweizer Markt diverse Lösungen für Partner an. Hierbei stehen den Partnern drei Varianten zur Verfügung. Variante 1: Kunden werden durch einen Reseller beraten und kaufen ein Produkt, wobei WhatsBroadcast der Vertragspartner ist. Variante 2: Der Reseller betreut den Kunden auch nach dem Kauf und bietet den Nutzern die Leistungen von WhatsBroadcast unter eigenem Namen an. Variante 3: Der Partner integriert die WhatsBroadcast-Technologie in sein eigenes Produkt. Bei allen drei Varianten werden die Partner durch WhatsBroadcast – beispielsweise über ein Partnerportal – professionell unterstützt und erhalten eine Provision. WhatsBroadcast weitet auf diese Weise seine Bekanntheit und seine Technologien aus. Mittlerweile ist das Unternehmen in 20 Ländern vertreten und arbeitet jeweils mit Kooperationspartnern zusammen, die den lokalen Markt sehr gut kennen.

Neuer Bezahldienst verzeichnet enormes Wachstum

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ClickDirectPay

ClickDirectPay verzeichnet in Europa und speziell in den Zielmärkte wie Deutschland und Österreich derzeit ein enormes Wachstum.

Die letzten 6 Wochen haben gezeigt, dass ClickDirectPay seine Daseinsberechtigung hat. Unsere Erwartungen für die Sommer-Monate wurden übertroffen, so der European Director von ClickDirectPay.

Der neue Bezahldienst bietet seit ca 14 Tagen für einige Online-Shops ein Modul, welches ohne Programmieraufwand integriert werden kann.

Zu den unterstützten Shopsysteme gehören unter anderem:

  • Gambio
  • Modified
  • xt:Commerce

Diese Module ermöglichen Shop-Betreibern eine einfache und schnelle Integration von ClickDirectPay.

Derzeit arbeiten wir an weiteren innovativen Produkt-Features, welche wir unseren Händlern noch in diesem Jahr präsentieren werden und uns somit klar und deutlich von Mitbewerbern unterscheiden wird, so der European Director B. Katic im weiteren.

ClickDirectPay verzeichnet auch eine rasantes Wachstum im sogenannten High Risk Segment. Speziell Online-Adult-Website-Betreiber erkennen mehr und mehr das enorme Potenzial des neuen Bezahldienstes. Adult Merchants bzw. Adult-Content-Provider bietet ClickDirectPay eine echte Alternative zu gängigen Bezahlformen an. Der Bezahldienst überzeugt insbesondere durch seine sehr niedrigen Prozessingkosten, im direkten Vergleich zu Kreditkartenzahlungen oder auch Giropay, Skrill uvm.

Weitere Informationen zu dem neuen Online Bezahldienst finden Interessenten unter https://ClickDirectPay.com

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Gambio präsentiert zur dmexco: Neue Bestellübersicht erleichtert das Shopbetreiber-Leben

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Dieneue Bestellbersicht von Gambio

Neue Filterfunktionen, Sammelaktionen, optimierte Usability u.v.m. führen zu Zeiteinsparungen

Bremen, 26. August 2016 – Nachdem Gambio (www.gambio.de) kürzlich mit GX3 eine Runderneuerung seines Shopsystems – vom Frontend bis zum Backend – gelauncht hat, steht bereits das nächste Novum bereit. Pünktlich zur dmexco 2016 stellt Gambio eine neue Bestellübersicht vor. Ab sofort profitieren Shopbetreiber von verbesserten Filtermöglichkeiten, Sammelaktionen, Tooltipps und weiteren Funktionen, die für Arbeitserleichterungen und Zeiteinsparungen in den täglichen Administrationsabläufen sorgen. Dies ist eine logische Erweiterung gemäß dem GX3-Ansatz und wurde praktisch von Anwendern für Anwender entwickelt.

“Die Shopsoftware ist das Herzstück digitaler Handelsprozesse. Bei der Auswahl des richtigen Systems geht es heute mehr denn je um schlanke Prozesse. Da zählt jeder gesparte Klick. Wir möchten Shopbetreibern die tägliche Arbeit erleichtern. Auf der Bestellübersicht verbringt der durchschnittliche Händler jeden Tag die meiste Zeit. Wir haben das Feedback vieler Anwender eingeholt und sie bei ihren täglichen Routinen beobachtet. Aus diesen Erkenntnissen haben wir dann die Bestellübersicht entwickelt. In der Praxis zeigt sich, dass bereits kleine Änderungen zum Teil mehrere Stunden Arbeit pro Woche einsparen können”, erklärt Daniel Schnadt, Geschäftsführer bei Gambio.

Gambio unterstützt mit der überarbeiteten Bestellübersicht die Betreiber kleiner, mittlerer und großer Shops dabei, die Prozesse zu beschleunigen und ihre administrativen Aufwände bzw. Kosten so gering wie möglich zu halten. Die Individualisierbarkeit im Backend sorgt dafür, dass sich jeder Händler die Informationen bedarfsgerecht zusammenstellen kann.

Optimierte Bestellübersicht für effiziente Workflows

Die Bestellübersicht von Gambio wartet ab sofort mit verbesserter Usability auf. Die neuen Filtermöglichkeiten ermöglichen es Shopbetreibern, schnell einen Überblick über ganz bestimmte Bestellungen zu gewinnen – so erhalten sie auf einen Blick zum Beispiel alle Gastbestellungen, die via PayPal bezahlt wurden. Auch sind jetzt Sammelaktionen möglich. Das bedeutet, beispielsweise können mehrere Bestellungen ausgewählt und konsolidiert Rechnungen generiert, Bestellstatusänderungen durchgeführt werden etc. Auch wurden Tooltipps integriert: Kerninformationen wie Adressen etc. stehen mit Mouseover-Funktion ohne Extraklick zur Verfügung und es können aus diesem Bereich heraus Mails an Kunden versendet werden etc. Dies trägt zur effizienten Bearbeitung von Bestellungen bei.

Neben den Funktionalitäten hat Gambio auch die Übersichtlichkeit verbessert. Die Spalten wurden aufgestockt: Die Standardeinstellung enthält im Gegensatz zur vorherigen Version künftig zusätzlich die Optionen (Kunden-)Gruppe, Versandart, Land und Gewicht. Die Spalten lassen sich beliebig sortieren und (de)aktivieren. Die Bestellliste zeigt zudem mehr Bestellungen als bisher an und lässt sich bedarfsgerecht anpassen. Darüber hinaus kann im Bereich “Versand” die Versandart inklusive vorhandener Trackinginfos dargestellt werden. So hat der Verantwortliche Zugriff auf alle Informationen und volle Kontrolle über den Versandprozess.

Die Neuerungen der Gambio-Bestellübersicht auf einen Blick:

  • Bestellungen einfach filtern und kombinieren
  • Sammelaktionen für Bestellungen, Rechnungen, Bestellstatus etc.
  • Tooltipps mit einem Klick verfügbar und bearbeiten
  • Mehr Spalten und erweiterte Bestellliste
  • Versandart inkl. Trackinginfos auf einen Blick

Die optimierte Bestellübersicht ist ein weiteres Feature des kürzlich veröffentlichten Release GX3. Die neue Generation des Gambio-Shopsystems ist eine hochmoderne Lösung, die sowohl den Einsteiger ohne Programmierkenntnisse als auch die erfahrene Agentur mit höchsten Anforderungen an Optik und Funktionalität adressiert.

Mit über 20.000 aktiven Shops zählt die Gambio GmbH mit Sitz in Bremen seit 2004 zu den führenden Anbietern für Shopsoftware im deutschsprachigen Raum. Die Gambio-Shoplösung richtet sich sowohl an E-Commerce-Startups als auch an etablierte Händler mit komplexen Anforderungen. Auch für Agenturen und Dienstleister, die Onlineshops im Kundenauftrag erstellen, dient Gambio als Basis zur Umsetzung individueller Projekte. Die modular aufgebaute Komplettlösung zeichnet sich durch einen breiten Funktionsumfang, die konsequente Optimierung für Suchmaschinen sowie die optimale Darstellung auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets aus. Gleichzeitig bleibt die Shopsoftware einfach bedien- und anpassbar. So ist es Endanwendern mit der Gambio-Software auch ohne Programmierkenntnisse möglich, einen professionellen Onlineshop zu erstellen und zu gestalten. Mittels einer Vielzahl integrierter Schnittstellen lässt sich das Shopsystem an alle wichtigen Zahlungssysteme, Versanddienstleister und gängige Warenwirtschafts- bzw. ERP-Systeme anbinden. Dank des Multichannel-Ansatzes können sämtliche großen Marktplätze ebenfalls direkt aus der Shopsoftware heraus bedient werden. www.gambio.de

Firmenkontakt
Gambio GmbH
Lennard Kläfker
Parallelweg 30
28219 Bremen
+49 (0)421-3889 89 24
l.klaefker@gambio.de
http://www.gambio.de

Pressekontakt
punctum pr-agentur GmbH
Ulrike Peter
Neuer Zollhof 3
40221 Düsseldorf
0 211 9717977-0
pr@punctum-pr.de
http://www.punctum-pr.de

Einkaufen wie im Flug – Online-Shopping für Flugreisende

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Online-Shopping für Flugreisende

Eine repräsentative Bitkom-Studie hat ergeben, dass sich eine Vielzahl an Flugreisenden ein umfassenderes Angebot an Shoppingmöglichkeiten während des Fliegens wünscht. Sowohl Bestellungen im Vorfeld der Reise als auch Online-Shopping während des Fluges werden gewünscht. Viele Fluglinien reagieren auf diese Nachfrage und stellen zahlreiche Angebote zur Verfügung. Eine flächendeckende Bereitstellung von Einkaufsmöglichkeiten ist aber noch nicht in Sicht.

So wurde die Studie durchgeführt

Die Studie wurde von Bitkom Research durchgeführt und hatte digitale Shopping-Angebote in Flugzeugen zum Thema. Für die Studie wurden insgesamt 3516 Personen befragt, von denen 994 innerhalb der letzten 12 Monate eine Flugreise bestritten hatten. Um ein möglichst repräsentatives Ergebnis zu erzielen, wurden Menschen ganz unterschiedlicher Altersgruppen befragt. Die jüngsten Teilnehmer der Studie waren 14 Jahre alt und das Spektrum reicht hinauf bis zu 65 und älter. Für die Auswertung der Ergebnisse wurden die Teilnehmer der Studie in verschiedene Gruppen eingeteilt. So wurden zum Beispiel die 14-29-Jährigen, die 30-49-Jährigen, die 50-64-Jährigen und die Menschen ab 65 separat betrachtet und ihre Aussagen zusammengefasst.

Diese Shoppingoptionen wünschen sich Flugreisende

Einkaufsoptionen während des Flugs werden von vielen Studienteilnehmern nachgefragt. So wünschen sich beispielsweise 43% die Möglichkeit, schon im Flugzeug ein Taxi oder einen Kofferdienst online bestellen zu können, die dann am Ziel auf die Reisenden warten. Ebenfalls interessant ist für knapp ein Drittel der Befragten (29%) die Möglichkeit, Duty-Free-Artikel im Flugzeug einkaufen zu können. Einige möchten diese Produkte dann am Ziel ihrer Reise abholen, andere wünschen sich einen direkten Versand an eine Wunschadresse.

Doch auch Vorbestellungen für Flugreisen finden bei einer Vielzahl der Befragten Zuspruch. So wünschen sich zum Beispiel 46% der Befragten die Möglichkeit, dass Bordessen bereits von zu Hause aus vorbestellen zu können. Deutlich wird, dass solche digitalen Angebote vor allem bei der jüngeren und mittleren Altersgruppe sehr nachgefragt sind. Allerdings zeigt sich auch, dass Essensvorbestellungen für den Flug für alle Altersgruppen sehr interessant sind. Die Spannweite reicht hier von 50% Zuspruch bei den Jüngeren bis zu 38% Zuspruch bei den Älteren.

Der Service der Fluglinien ist ausbaufähig

Die Studie zeigt ebenfalls, dass bei den Luftlinien noch ein großer Handlungsspielraum besteht. Aktuell sind es einzelne Airlines, die digitale Angebote zur Verfügung stellen, um ihren Kunden die Reise so angenehm wie möglich zu machen. Von einem flächendeckenden Ausbau der Möglichkeiten zum Online-Shopping während einer Flugreise kann aber noch nicht die Rede sein. In den nächsten Jahren werden solche Serviceangebote allerdings einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen, weil Online-Shopping während des Fluges bereits heute einen großen Reiz auf viele Flugreisende ausübt. Die Airlines sind somit gut beraten, sich auf die neuen Entwicklungen im Flugservice einzustellen und Möglichkeiten zum Einkaufen während des Fluges bereitzustellen. Nur so ist es möglich, Kundenzufriedenheit dauerhaft zu gewährleisten. Denn so wie die Customer Experience im E-Commerce von zahlreichen Faktoren abhängt, so hängt das Wohlbefinden von Flugreisenden neben Komfort, Fernsehen, Musik sowie Speisen und Getränken heutzutage auch von digitalen Angeboten und Online-Shopping während des Fluges ab.

Amazon Locker: Amazon Paketstationen an Shell Tankstellen

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Amazon Locker: Packstation jetzt bei Shell

Amazon will unabhängig von der DHL, UPS und Hermes werden. Deswegen entwickelt das Unternehmen Möglichkeiten, Pakete selbst auszuliefern beziehungsweise dem Kunden zugänglich zu machen. Mit Amazon Locker testet der E-Commerce Riese eine neue Methode und kooperiert hierbei mit Shell. An 10 der rund 2.000 Tankstellen von Shell sollen Paketstationen mit dem Namen Amazon Locker aufgestellt werden, sodass Kunden bei der Abholung möglichst flexibel sind.

Die Idee hinter Amazon Locker

Angeblich befindet sich in jedem 7. Paket der DHL ein Produkt, das von Amazon verschickt wurde. Um sich aus dieser starken Abhängigkeit zu lösen, möchte Amazon eigene Wege der Auslieferung beschreiten. Die Amazon Locker sind Paketstationen, von denen Kunden ihre bestellten Waren abholen können. Das kommt vor allem Berufstätigen zugute, die dann nicht zu Hause sein müssen, wenn das Paket ankommt. Zudem lassen sich auch Retouren über die Amazon Locker regeln, was als praktischer Kundenservice verstanden werden kann.

Um diese ehrgeizigen Ziele umzusetzen, ist Amazon eine Kooperation mit Shell eingegangen, wie das Handelsblatt berichtet. An 10 Tankstellen werden die Amazon Locker aufgestellt. Der Vorteil für die Kunden ist, dass sie sozusagen Tag und Nacht an ihre Pakete kommen. Amazon baut seinen Kundenservice aus und Shell gewinnt eine Vielzahl potentieller Kunden und erhält mit Sicherheit eine Entlohnung dafür, dass Amazon seine Paketstationen an den Tankstellen aufstellen darf.

Amazon Locker: so funktioniert die Paketstation von Amazon (englisch / Quelle: Techmoan)

Die Testphase und die Umsetzung von Amazon Locker

Prinzipiell sind die Paketstationen für Amazon kein Neuland. In den USA und Großbritannien kommen die Amazon Locker nämlich bereits erfolgreich zum Einsatz. Aktuell läuft allerdings eine Testphase, wie die Paketstationen von deutschen Kunden angenommen werden. Zu diesem Zweck werden zunächst an 10 Shell Tankstellen Amazon Locker aufgestellt. Vor allem in Berlin und München möchte das Unternehmen hierbei präsent sein. Sollte sich das Projekt als erfolgreich erweisen, wird das Konzept deutschlandweit umgesetzt, sodass an den bundesweit rund 2.000 Shell Tankstellen jeweils Paketstationen zu finden sein werden.

Diese Projekte hat Amazon bereits ins Leben gerufen

Dass Amazon nicht nur Kunde von Logistikunternehmen wie der DHL, UPS und Hermes, sondern auch deren Konkurrenz ist, wurde in den letzten Jahren sehr deutlich. So liefert der Onlineriese mittlerweile viele Pakete selbst an seine Kunden aus. Für Prime-Mitglieder besteht sogar die Möglichkeit, sich eine Bestellung innerhalb von 24 Stunden liefern zu lassen. Des Weiteren ist geplant, eine eigene Flotte von Transportflugzeugen einzurichten. Mit diesen könnten Pakete ganz gezielt und mit möglichst geringem Aufwand ausgeliefert werden.

Die "Amazon One" bringt Prime AirDie „Amazon One“ ist das erste Flugzeug dieser Art, das der Konzern geleast hat. 11 weitere sollen noch hinzukommen. In den USA verfügt das Unternehmen bereits über eine Flotte von 4.000 LKW, mit denen Waren ausgeliefert werden können. Nicht zuletzt ist dort auch „Amazon Flex“ sehr erfolgreich. Hierbei handelt es sich um Zustellungen nach dem Uber-Prinzip. Privatmenschen können hier Geld damit verdienen, indem sie Pakete an die Kunden von Amazon ausliefern. Durch diese Maßnahmen wird der E-Commerce Gigant immer unabhängiger von Logistikdienstleistern und kann sich durch Serviceangebote deutlich von seiner Konkurrenz abheben.

Shopping-Anzeigen – in welche Kanäle sollte investiert werden?

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Shopping-Anzeigen sind eine gute Möglichkeit, um die Reichweite und die Conversion eines Onlineshops zu verbessern. Allerdings wandeln sich die Kanäle, über die Kunden erreicht werden können. Der „The State of Shopping Ads: 2016 Cross-Channel Marketing Report“ zeigt die Entwicklungen und Trends bei Werbeanzeigen im E-Commerce deutlich auf. Somit haben Händler ein Werkzeug an der Hand, mit dem sie ihre Investitionen gezielt steuern können, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Diese Erkenntnisse liefert der Report zu den Klickpreisen im E-Commerce

Der Report zeigt deutlich, dass Händler im E-Commerce Shopping-Anzeigen als hilfreiches Tool zur Kundengewinnung und Umsatzsteigerung erkannt haben. So steigen die Ausgaben für solche Werbemaßnahmen deutlich an. Ebenfalls auffällig ist, dass Händler verstärkt im November investieren. Offensichtlich bereiten sich viele Shops und Anbieter hierdurch auf das Weihnachtsgeschäft vor. Im Vergleich zum Jahresbeginn liegen die Ausgaben für Werbeanzeigen hier um 85% höher. Zudem steigt der Anteil am Search-Budget bei den Shopping-Anzeigen an und liegt mit 28% um 10% höher als noch vor zwei Jahren. Auffällig ist, dass Shopping-Anzeigen deutlich mehr Aufmerksamkeit als reine Textanzeigen erzielen. Dennoch bleibt der Klickpreis (CPC) bei solchen Anzeigen konstant, während er bei den Textanzeigen steigt. Die Click-through-rate, die das Verhältnis zwischen dargestellten Anzeigen und Klicks zeigt, bleibt bei beiden Anzeigentypen im Verhältnis gleich, geht aber insgesamt zurück.

Die Bedeutung von Shopping-Anzeigen in den mobilen und Social Media Kanälen

Die wachsende Relevanz des M-Commerce für Onlinehändler wird auch im Bereich der Shopping-Anzeigen deutlich. Während das Nutzerverhalten im Bereich Desktop und Tablet nahezu unverändert bleibt, steigt die Klickrate bei Smartphones sprunghaft an. So ist in diesem Bereich nahezu eine Verdoppelung der Klicks auf Anzeigen im Onlinebereich zu verzeichnen, auf den anderen Endgeräten bleiben die Klicks hingegen konstant. Konsequenterweise reagieren die Händler im E-Commerce auf diese Entwicklung und steigern ihr Engagement und ihre Investitionen in mobile Shopping-Anzeigen. Bezüglich der sozialen Netzwerke zeigt der Report, dass sehr viele Klicks über mobile Kanäle generiert werden. 95% der Klicks kommen von einem Smartphone, weswegen das Budget für Social-Shopping-Anzeigen 90% des Gesamtbudgets beträgt.

Diese Zukunftsprognosen sind anhand des Reports möglich

Das Unternehmen Marin Software, das den Report erstellt hat, leitet verschiedene Zukunftsprognosen daraus ab. Zum einen wird für Dezember 2016 erwartet, dass 40% aller Ausgaben für Shopping-Anzeigen in Werbung auf dem Smartphone investiert werden. Des Weiteren werden bezahlte Shopping-Anzeigen etwas mehr als ein Drittel (37%) der gesamten Klicks von Onlineshops generieren. Die Zahl der Social-Klicks und die Höhe der Ausgaben für Anzeigen in sozialen Netzwerken, die zuletzt sprunghaft angestiegen sind, werden abflachen und das aktuelle Niveau in etwa halten. Zudem betont der Report, dass verschiedene Ziele über jeweils andere Kanäle am besten zu erreichen sind. Während zum Beispiel Social-Media-Anzeigen für eine höhere Reichweite sorgen, steigt die Conversion eher durch Anzeigen bei Google und Bing. Wegen der unterschiedlichen Relevanz von Shopping-Anzeigen auf verschiedenen Endgeräten empfiehlt es sich, das Budget auf diese einzelnen Kanäle gezielt zu verteilen.

Shopping-Anzeigen 2016: Klicks, Kosten und Budget (Aug 19, 2016 13:19)
Shopping-Adds sind für viele Online-Händler eine gute Möglichkeit, um Kunden in den eig…

Interview mit Amazon Experten Florian Berger von ShopDoc

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SEO Tipps Online Shops
So bekommt ihr Online Shop bessere Rankings.

ECB: Hallo Florian würdest du einleitet ein paar Sätze zu dir sagen ?

Zu meiner Person: Ich bin schon seit vielen Jahren im Bereich Online Marketing unterwegs und habe mich vor allem in den letzten 2 Jahren ausschließlich um das Thema Amazon gekümmert, weil Du mit keiner anderen Online Marketing Maßnahme so schnell und effektiv dein (passives) Online Business aufbauen kannst, wenn Du Produkte vertreibst. Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen – aber ich spreche von der Regel

ECB: Du bist ja ein sozusagen ein Amazon Guru warum gerade Amazon ?

Wie schon gesagt, bietet Dir Amazon so viele Möglichkeiten, die wirklich jeder auch mit geringem Budget (damit meine ich nicht die 2000-Euro-Harakiri-FBAler) nutzen kann. Es gibt meines Wissens nirgends mehr erfolgreiche Beispiele als bei Amazon, wo Seller innerhalb kürzester Zeit mit tollen Produkten sehr attraktive Umsätze erzielen – zum größten Teil eben passiv.

Der ganze Logistik-Aufwand, Support, teuere Online Marketing Maßnahmen für Traffic usw. entfallen, da Amazon Dir das alles aus einer Hand bietet, egal ob Du nur in Deutschland oder sogar europa- und weltweit verkaufen möchtest.

ECB: Du bietest einen Amazon Video-Kurs an, den ich selbst sehr gut finde, für wenn ist der Kurs und was darf der Nutzer erwarten?

Wir erhalten tatsächlich ausschließlich positives Feedback zu unserem Amazon SEO Kurs. Dieser ist in erster Linie für Händler gedacht, die mehr aus ihren Produktlistings machen möchten um noch erfolgreicher auf Amazon zu sein. Der Nutzer erhält in kompakter Form quasi alle wichtigen Informationen rund um das Thema Optimierung, egal ob es um Keyword-Recherchen, Produktoptimierungen oder Bilder geht.

ECB: Du bist nebenbei noch bei ShopDoc, was genau ist der ShopDoc?

Bei ShopDoc bin ich nicht nebenbei – das ist unser Hauptbusiness. Mit ShopDoc bieten wir ein umfangreiches Amazon-Tool an, mit welchem die Händler nicht nur ihre Conversions, Sales, Bewertungen usw. prüfen und überwachen können, sondern auch deren Mitbewerber, Gründe für Ranking-Veränderungen, Nischenprodukte, kommende Bestseller, Lagerbestandsverwaltung uvm. (nach der kostenlosen Betaphase)

Da gerade im Bereich Amazon extrem viel Bedarf an Expertenwissen besteht, bieten wir zusätzlich neben unseren kostenlosen Informationen und Webinaren auch professionelles Amazon Consulting an, um bei Kundenproblemen (mit Amazon) zu helfen, marktfähige Produkte zu gestalten, Launch-Services, bessere Produktlistings zu erstellen, externe Traffic-Quellen aufzubauen, mehr Umsatz zu generieren, usw.

ECB: Wann würdest du Händlern Amazon empfehlen, oder anders rum gefragt für wenn ist Amazon nicht geeignet?

Über Amazon wird nicht nur ein Großteil des gesamten deutschen Ecommerce-Umsatzes erzielt, sondern die Umsatzzahlen bei Amazon wachsen jährlich 2-stellig. Es ist somit fahrlässig, Amazon zu ignorieren und seine Produkte nicht über diesen Marktplatz anzubieten. Daher kann ich jedem Händler empfehlen auf Amazon aktiv zu sein und die Möglichkeiten zu nutzen, die Amazon bietet. Amazon ist dann nicht geeignet, wenn Du Fertighäuser oder Flugzeuge verkaufst – aber das kommt vielleicht noch Ralf Kleber kann dir da sicherlich mehr dazu sagen.

ECB: Was sind deine Tipps um erfolgreich bei Amazon zu starten?

Meine Tipps:

  • überlege dir vorher ganz genau was Du willst
  • fange nicht mit einem kleinen Startkapital von wenigen tausend Euros an, außer Du bist extrem risikofreudig und nimmst auch mal Markenrechtsprobleme, Fehlinvestitionen & Co. in Kauf
  • wähle dein Produkt mit Bedacht aus – es ist das A & O und entscheidet über deinen Erfolg oder Misserfolg auf Amazon. Der Aufwand ist jedes Mal sehr identisch, egal ob Du ein 1000 Euro oder 100.000 Euro launchst
  • berücksichtige alle steuerlichen und rechtlichen Punkte und spare hier nicht an professioneller Hilfe
  • verkaufe ein besseres Produkt als deine Mitbewerber und sei innovativ, biete den mit Abstand besten Kundenservice, begeistere diese und überzeuge durch Kompetenz
  • ruhe dich nie auf irgendwelchen Erfolgen aus – ich kenne keinen Händler der über 5, 8, 10 Jahre kontinuierlich mit einem Produkt dauerhaft auf 1 steht – das birgt logischerweise gleichzeitig allen anderen Händlern die Chance, ebenfalls ganz nach oben zu kommen
  • tracke deine Ergebnisse und nutzen alternative Online Marketingmaßnahmen – der Wettbewerb auch auf Amazon wird immer stärker und mit der Optimierung der Produktlistings ist es schon lange nicht mehr getan
  • frage in unserer Amazon SEO Gruppe auf Facebook wenn Du nicht mehr weiter weißt – hier bekommst Du immer guten Rat oder direkt bei mir.

ECB: Wie beurteilst du die Entwicklung von Amazon?

Die Entwicklung von Amazon ist sehr beeindruckend. Ich kenne kaum ein Unternehmen, welches einen besseren Kundenservice bietet und auch deshalb von Jahr zu Jahr wächst wie keine zweite Firma in dieser Größenordnung. Jeder Unternehmer muss daher selber für sich entscheiden, ob er diese Chance nutzt oder ignoriert.

ECB: Wo wir die Reise bei Amazon hingehen, hast du ein paar Insights die du uns verraten kannst?

Dazu darf ich leider nichts sagen – Spaß beiseite Amazon hat als Buchhändler angefangen und bietet heute nicht nur alle möglichen Produkte des Alltags an, sondern auch Cloudservices für Unternehmen, Filme, Lebensmittel innerhalb 1 h und vieles mehr und das Ganze können wir bequem vom Sofa aus nutzen, mit ein, zwei Klicks oder neuerdings mit unserer Stimme. Das alles haben wir uns vor wenigen Jahren nicht vorstellen können – daher kann ich dir ehrlich gesagt nicht vorhersagen was Jeff noch alles aus dem Ärmel zaubern wird.

Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es demnächst auch Reisen, Fahrservices, Versicherungen, Dienstleistungen aller Art etc. geben wird – zumindest wundert mich nichts mehr und wenn ich nächstes Mal über selbstfliegende Drohnen lese die dir deine Ware per Post bringt, wird das bestimmt nicht am 1. April berichtet.

ECB: Amazon hat Echo einen Sprachassistent wie Cortana, Siri oder Google Now heraus gebracht. Wird das in Zukunft das Kaufverhaten der Nutzer ändern?

In Amerika haben diese Produkte ziemlich gut eingeschlagen und soweit ich weiß hat auch Google´s Eric Schmidt mal gesagt, dass Siri ein ernstzunehmender Konkurrent werden wird. Da man heute auch z.B. bei WhatsApp & Co. sogar auf das Schreiben verzichtet, kann ich mir durchaus vorstellen dass auch diese Produkte unser Kaufverhalten verändern werden und statt mit der Verkäuferin im Geschäft, redet man dann eben mit Amazon´s Echo.

ECB: Aktuell reden viele über Amazon Payment, konntest du schon Erfahrungen damit sammeln?

Ja, und zwar als ich vor Kurzem ausnahmsweise in einem anderen Onlineshop bestellt habe. Aufgrund eines Gutschein-Fehlers, waren dort alle Artikel um 60 % reduziert und daher hat es sich gelohnt, vor allem weil man bequem mit seinem Amazon Kundenkonto zahlen konnte.

Es zeigt aber auch, dass Paypal & Co. sich nicht auf ihren Erfolgen ausruhen können, da Amazon viel, extrem viel Vertrauen von den Verbrauchern genießt.

ECB: Vielen dank für das Interview, wie immer gehen die letzten Worte an unserer Leser!

Danke dir für das Interview. Ich hoffe, dass ich den Lesern ein paar interessante Punkte mitteilen konnte und würde mich freuen, wenn man sich in der Amazon SEO Gruppe auf Facebook sieht oder vielleicht auch mal persönlich auf einer der vielen interessanten Veranstaltungen rund um den Bereich E-Commerce & Amazon.

Zalando expandiert – Logistikzentren in Frankreich und Polen geplant

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Nachdem Zalando bereits ein Logistikzentrum in Italien gebaut hat, sollen nun weitere in Frankreich und Polen folgen. Das Unternehmen verfolgt hiermit eine klare Expansionsstrategie, die ganz Europa ins Auge fasst. Zudem werden durch diese Zentren neue Arbeitsplätze entstehen. Das Ziel ist es, die Lieferzeiten der Zalando-Produkte weiter zu reduzieren und den speziellen Kundenwünschen in den einzelnen Ländern gerecht zu werden.

Das Logistikzentrum in Polen

In der Nähe von Stettin/Szczecin will Zalando ein neues Logistikzentrum entstehen lassen. Hierfür investiert das Unternehmen 150 Millionen Euro. Das neue Zentrum soll mit einem Partner betrieben werden und insgesamt 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen lassen. Zum einen hilft dieses Logistikzentrum dabei, den polnischen Markt zu erschließen. Gleichzeitig werden von hier aus Kunden in nordeuropäischen Ländern wie Dänemark, Norwegen, Finnland und Schweden besser erreicht. Doch auch für den deutschen Markt wird das neue Logistikzentrum viele Vorteile mit sich bringen. Das ehrgeizige Ziel von Zalando besteht darin, die aktuellen Lieferzeiten um ein bis zwei Tage zu reduzieren.

Das Logistikzentrum in Frankreich

Das Logistikzentrum in Frankreich wird in der Nähe von Paris entstehen und deutlich kleinere Dimensionen besitzen als dasjenige in Polen. So wird für dieses Zentrum lediglich ein einstelliger Millionenbetrag investiert und eine kleine dreistellige Zahl an Mitarbeitern beschäftigt. Mit diesem Logistikzentrum will Zalando stärker auf dem französischen Markt Fuß fassen und seine Serviceleistungen ausbauen. So soll es in Paris und der näheren Umgebung in Zukunft möglich sein, Bestellungen innerhalb eines Tages oder sogar noch am selben Tag an die Kunden auszuliefern. Dies gilt zunächst allerdings nur für Bestseller und besonders nachgefragte Produkte. Seltenere Artikel, die nur hin und wieder bestellt werden, liefert Zalando auch weiterhin über eines der deutschen Logistikzentren aus.

Die Zukunftspläne von Zalando

Die beiden neuen Logistikzentren, die bereits 2017 eröffnet werden sollen, zeigen deutlich, dass sich Zalando mit seiner Unternehmensstrategie auf den europäischen Markt ausrichtet. Die Parole „Deutschland ist nicht mehr genug“ des Logistikchefs von Zalando, David Schröder, wird konsequent weitergedacht. Aus diesem Grund wurde bereits im italienischen Stradella das erste Logistikzentrum außerhalb von Deutschland eröffnet. Dieses unterstützt den E-Commerce Riesen bei der Eroberung des italienischen Marktes und verkürzt die Lieferzeiten an Kunden in Italien enorm.

Mit den beiden neuen Logistikzentren werden nicht nur die Märkte zweier weiterer Länder erschlossen, sondern auch Skandinavien rückt für Zalando in greifbare Nähe. Somit erweitert das Unternehmen seine Reichweite und kann Kunden in unterschiedlichen Ländern einen jeweils eigenen Service anbieten. Das klare Ziel ist es, lokale Kundenbedürfnisse stärker in den Blick zu nehmen und auf diese einzugehen. Entsprechend wird mit den beiden neuen Logistikzentren in Polen und Frankreich nicht Schluss sein. Wenn die aktuellen Wachstumsraten von 20-25% auch in den kommenden Jahren konstant bleiben, wird Zalando nämlich bereits 2018 neue Logistikkapazitäten benötigen.

Amazon Dash-Button: in Deutschland und der EU rechtlich umsetzbar?

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Amazon Dash Button

Aktuell testet Amazon in den USA den sogenannten Dash-Button. Mit diesem sollen Onlinebestellungen vereinfacht werden. Sollte sich das Konzept durchsetzen, wäre das Modell sicherlich auch für Deutschland und andere EU-Länder interessant. Allerdings würde der Dash-Button europäische Onlinehändler vor diverse rechtliche Probleme stellen. Denn der Kundenschutz darf auch mit einer solchen neuen Methode nicht außer Kraft gesetzt werden.

So funktioniert der Dash-Button

Der Amazon Dash-Button ist ein kleiner Knopf, der an verschiedenen Haushaltsgeräten wie Kaffeemaschinen oder Waschmaschinen angebracht wird. Der Knopf ist mit einer entsprechenden App auf dem Smartphone des Nutzers verbunden. Sobald ein bestimmtes Produkt wie Kaffee oder Waschmittel zur Neige geht, drückt der Nutzer einfach auf den Knopf. Dieser setzt dann über die App einen Bestellvorgang in Gang und das benötigte Produkt wird bis an die Haustür geliefert. Das Einkaufen im E-Commerce soll hierdurch leichter gestaltet werden. Anwender könnten dann Artikel mit nur einem Knopfdruck bestellen und müssten nicht erst das Smartphone herausholen und im Internet shoppen. Die Auswahl an Dash-Buttons ist schon jetzt recht groß.

So funktioniert der Amazon Dash Button
So funktioniert der Amazon Dash Button (Quelle: Amazon.com)

Diese rechtlichen Schwierigkeiten bringt der Dash-Button mit sich

Der Dash-Button wird, wenn er sich in den USA durchsetzt, mit Sicherheit auch nach Deutschland und in andere EU-Länder kommen. Hier wird er Onlinehändler und Juristen aber gleichermaßen vor große Aufgaben stellen. Denn der Knopf ist rechtlich bedenklich. So besteht beispielsweise in Deutschland eine Informationspflicht seitens der Händler. Ein Bestellknopf muss beispielsweise ausdrücklich mit eindeutigen Hinweisen wie „jetzt kostenpflichtig bestellen“ versehen sein. Hinzu kommt, dass bei einer Bestellung die Identität des Unternehmens ebenso ersichtlich sein muss wie die vollständigen Kosten einschließlich Versand. Zudem muss der Kunde über sein Widerrufsrecht, Garantien und vieles mehr informiert werden. Ein Dash-Button bietet weder den Platz noch die Möglichkeit für eine solche Fülle an Informationen. Des Weiteren müssen technische Anforderungen im deutschen E-Commerce erfüllt sein. So ist es zwingend nötig, dass der Kunde vor dem Bestellvorgang ausdrücklich bestätigt, dass er einen kostenpflichtigen Kauf vornehmen möchte. Auf einem Dash-Button findet keine rechtskonforme Artikelbeschreibung Platz und auch eine ausdrückliche Bestätigung des Kaufwunsches lässt sich kaum realisieren.

Amazon Dash-Button: Nachbestellen auf Knopfdruck
Amazon Dash-Button: Nachbestellen auf Knopfdruck (Quelle: Amazon.com)

So könnten eventuelle Lösungen für das Problem aussehen

Schon heute sieht sich der E-Commerce kaum noch in der Lage, rechtlich einwandfreie Angebote zu gestalten. Entsprechend groß ist die Welle an Abmahnungen, die den digitalen Handel allein in Deutschland derzeit überspült. Gerade deswegen ist es so wichtig, rechtlich einwandfreie Lösungen für den Dash-Button zu finden. Eine Lösung könnte so aussehen, dass sämtliche rechtlichen Pflichten der Anbieter über die App geregelt werden. Der Nutzer müsste über die Preise, die Versandkosten sowie Rechte und Pflichten beim Kauf bereits beim Installieren der App informiert werden. Nur wenn er diesen ausdrücklich zustimmt, kann der Dash-Button genutzt werden. Dieser wäre dann nur noch ein reiner Bestellknopf.

Der #Dashbutton ist in den USA schon so beliebt, dass die Menschen Fotos von ihren Dash-Button-Sammlungen auf Instagram.com posten.

Eine Alternative wäre, die über den Dash-Button laufenden Bestellungen als eine Art Abonnement im Rahmen eines Vertrags zu regeln. Dieser würde verbindliche Preise, Vertragslaufzeiten und Versandkosten beinhalten, über die der Nutzer bei Vertragsabschluss informiert wird. Sämtliche Informationspflichten würden dann über den Vertrag erfüllt und die Bestellung könnte dennoch unkompliziert über den Knopf erfolgen. Der Dash-Button zeigt, wie kompliziert die Regulation des E-Commerce aus rechtlicher Sicht ist. Onlinehändler und Wettbewerbshüter werden noch einiges an Arbeit zu leisten haben, bevor hier geklärte Verhältnisse geschaffen sein werden.

Amazons Promovideo zum Dash Button:

Wie Sie ihren Internet Shop erfolgreicher machen – mit Shop-Domains

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Quelle: Geralt / Pixabay

Sie betreiben einen Shop im Internet. Vielleicht haben Sie sogar eine Domain IhreName-shop.com. Wußten Sie, daß Sie jetzt die Domain IhrName.Shop bekommen können? Wie auch immer Ihre jetzige Domain aussieht. Eine Shop-Domain ist aussagekräftiger, zumeist kürzer und daher merkfähiger. Die Merkfähigkeit der Domain einer Webseite ist der Schlüssel zum Marketingerfolg der Webseite.

Es kann eine sinnvolle Lösung für Sie sein, in Zukunft die kurze Shop-Domain zu verwenden und Ihre bisherige Domain auf diese Shop-Domain weiterzuleiten.

Den Zusammenhang zwischen einem besseren Ranking in Suchmaschinen und den Neuen Top-Level-Domains hat eine Studie von Searchmetrics für die .berlin-Domains bereits erwiesen. Webseiten mit .berlin-Domains sind bei regionalen Suchanfragen in Google häufig besser platziert als Webseiten mit .de-Domains und .com-Domains. Das Ergebnis der Searchmetric-Studie lässt sich wie folgt zusammenfassen:

“Bei 42% der Suchanfragen ranken .berlin-Domains lokal besser.”

Eine weitere Studie von Total Websites in Houston zeigt, dass die Ergebnisse der Searchmetrics-Studie prinzipiell auf alle Neuen Top-Level-Domains übertragbar sind, also auch auf die .Shop Domains. Total Websites stellt fest, dass Google die Domainendungen der Neuen Top-Level-Domains als wichtiges Kriterium für die Bewertung einer Domain heranzieht und kommt daher zu folgendem Schluss:

“Es ist klar, dass die Neuen Top-Level-Domains das Ranking in Suchmaschinen verbessern.”

ICANN Registrar Secura ist bereits bei der Registrierungsstelle der .Shop-Domains akkreditiert. Fragen beantworten wir gern telefonisch oder per Email. Sie erreichen uns per Telefon unter: 0221 257 12 13 oder per Email unter: secura@domainregistry.de.

Als Alternativen zu den Shop-Domains kommen die Shopping-Domains und Store-Domains in Frage.

Die Shop-Domains kommen jetzt auf den Markt. Es ist ratsam sich bereits jetzt die begehrten Namen unter .shop bei Registraren vormerken zu lassen, zumal auch die meisten Registrare die Vorbestellungen nach dem Prinzip “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” einsammeln. Da -wie berichtet- schon bereits viele Vorbestellungen bei Registraren vorliegen, ist es sinnvoll, neue Vorbestellungn für Shop-Domains bei kleinen Registraren wie domainregistry.de abzugeben, weil man sonst Gefahr läuft, bei großen Registraren mit seinem Shopdomain-Wunsch die Bewerbung Nr.100.000 zu sein.

Die Store-Domains sind bereits am 6.April gestartet. Also Monate vor den Shop-Domains. Für Shop-Domains gibt es viele Interessenten. Es wird auch viele Enttäuschungen geben. Daher kann man echten Interessenten, die einen Shop betreiben, nur raten, sich vorsorglich auch um die Store-Domain zu bewerben.

Die Sunrise Period der Shopping-Domains begann am 19. Juli. Sie geht bis zum 17. September. Nur Markeninhaber können in dieser Phase die zu ihrer Marke gleichlautenden Shopping-Domains registrieren. Die General Availability startet am 28. September.

Die Shopping-Domains sind die optimale Domains für alle Seiten, die sich um das Shopping drehen.

Marc Müller

http://www.domainregistry.de/shop-domains.html
http://www.domainregistry.de/store-domains.html
http://www.domainregistry.de/shopping-domains.html

Bildquelle: Geralt

Abdruck und Veroeffentlichung honorarfrei! Der Text
kann veraendert werden. Weitere gemeinfreie Fotos können angefordert werden.

Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura kann generische Domains registrieren, also z.B..com, .net etc. und darüber hinaus fast alle aktiven Länder-Domains registrieren.

Secura gewann 2016 den Ai Intellectual Property Award “als Best International Domain Registration Firm – Germany”. Beim “Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016″ wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim “Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016″ im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nomierung.

Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.

Kontakt: Secura@domainregistry.de
http://www.domainregistry.de

ICANN-Registrar Secura GmbH
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Frohnhofweg 18
50858 Köln
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Fax: +49 221 9252272
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Ebay Smart Home Center – Produkte für das intelligente Zuhause

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Ebay Smart Home Center

Immer mehr Menschen nutzen intelligente Technologien in ihrem Wohnbereich und vernetzen ihre elektronischen Geräte. Dieser Entwicklung trägt eBay jetzt mit einem neuen Marktplatz Rechnung. Im Ebay Smart Home Center stehen allerlei Produkte rund um das intelligente Zuhause zur Verfügung. Zusätzlich stellt der Marktplatz zahlreiche Ratgeber und Informationen bereit, mit denen die Einrichtung des Smart Homes gelingt.

Diese Möglichkeiten bietet das Smart Home

Die Idee hinter dem Smart Home besteht darin, Haushaltsgegenstände mit dem Internet zu verbinden und hierdurch „intelligent“ zu machen. Somit ist das Zuhause beispielsweise in der Lage, die Wetterentwicklung zu beobachten. Sobald Regen droht, meldet das Smart Home das dem Bewohner und fragt, ob das Fenster automatisch geschlossen werden soll. Ebenso kann ein Kühlschrank die Haltbarkeit und die Menge der in ihm befindlichen Produkte überprüfen. Der Nutzer erhält dann eine Nachricht, wenn ein Produkt bald abläuft oder nachgekauft werden muss. Nicht zuletzt können in das Smart Home Schlösser eingebaut werden, die sich nicht mehr per Schlüssel, sondern ausschließlich mit dem Smartphone öffnen lassen.

Wissenswertes rund um das Ebay Smart Home Center

Das Ebay Smart Home Center hat den Anspruch, den Nutzern die Suche und die Auswahl von Produkten rund um das intelligente Zuhause zu erleichtern. Deswegen werden auf dem Marktplatz alle themenrelevanten Produkte von Mährobotern bis hin zu intelligenten Thermostaten angeboten. Das Unternehmen arbeitet bei diesem Projekt mit der Telekom Magenta zusammen und bietet den Nutzern sogenannte Starterpakete an. Diese sollen den Informationen des Konzerns zufolge den Einstieg in die Welt der Smart Homes möglichst einfach und angenehm gestalten. Entsprechend sind diese Pakete zunächst zu Angebotspreisen zu haben.

Themen wie Sicherheit und Energieeffizienz spielen in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Zum einen sollen Produkte wie intelligente Brandschutzanlagen und Türschlösser die Wohnung oder das Haus vor Schäden oder Einbrechern schützen. Zum anderen soll durch die intelligente Nutzung der Heizung und das automatische Verschließen von Fenstern bei bestimmten Anlässen ein möglichst intelligentes Energiemanagement erzielt werden. Bei eBay gibt es hierfür sowohl die passenden Produkte als auch eine Vielzahl an Informationen.

Informationen und Ratgeber als zusätzlicher Service

Bis heute ist das Thema Smart Home für viele Nutzer noch Neuland. Zahlreiche Ideen, die heute umsetzbar sind, wurden bis vor wenigen Jahren noch als Science Fiction belächelt und abgetan. Heute steigt die Zahl der vernetzten Geräte in den Wohnräumen der Menschen rapide an. Entsprechend wichtig sind Informationen, die in das Thema „Smart Home“ einführen und die Auswahl passender Geräte erleichtern. Welche Möglichkeiten bietet das Smart Home, welche Risiken sind damit verbunden und welche Artikel eignen sich für die individuellen Wünsche? Solche und ähnliche Fragen beantwortet eBay in Form von Ratgebern. Hierbei ist aber zu beachten, dass eBay ein Verkaufsinteresse hat und kein unabhängiger Berater ist. Entsprechend sind in den verschiedenen Artikeln diverse Produkte verlinkt, die es auf dem Marktplatz zu kaufen gibt.

Arbitrage bei eBay – Genialer Trick oder fiese Masche?

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Das Arbitrage-Modell

Dass längst nicht alle Kunden Preisvergleiche durchführen, beweist der Erfolg des Arbitrage-Modells. Hier nutzen clevere eBay-Verkäufer günstige Amazon-Angebote, um selbst Umsätze zu generieren. Kommt es hierbei zu Schwierigkeiten, hat der Amazon-Händler das Nachsehen. Entsprechend setzen sich immer mehr Verkäufer des Onlineriesen mit teils sehr kreativen Methoden zur Wehr.

So funktioniert das Arbitrage-Modell

Einige eBay-Verkäufer suchen gezielt nach günstigen Amazon-Angeboten. Für diese erstellen sie ein eigenes eBay-Angebot, auf dass dann etwa 5-15 Euro Aufschlag angesetzt werden. Das Angebot bei eBay gleicht dem von Amazon meist zu 100% bis hin zum Schrifttyp, weil es einfach kopiert und lediglich ein anderer Preis gewählt wird. Kauft ein Kunde das Produkt bei eBay, bestellt der Verkäufer den Artikel beim Amazon-Händler und gibt die Adresse des Kunden an. Den eigentlichen Versand muss der eBay-Händler somit nicht übernehmen. Falls Rückfragen kommen, warum der Artikel in einem Amazon-Paket versendet wurde, sagen solche Händler zumeist, dass sie ältere Pakete aus ökologischen Gründen wiederverwerten. Wenn auf diese Weise gleichzeitig mehrere tausend Aktionen laufen, bedeutet das relevante Umsätze. Immerhin muss weder ein eigener Onlineshop betrieben noch der Versand organisiert oder bezahlt werden. Es fallen lediglich eBay-Gebühren an.

Amazon-Händler setzen sich zur Wehr

Dieses Modell bringt negative Auswirkungen für die Amazon-Händler mit sich. Diese sehen sich nämlich einer steigenden Anzahl von Rücksendungen gegenüber, die letztlich bares Geld kosten. Wenn ein Kunde des Arbitrageurs eine Rücksendung beantragt, fordert dieser ein Return-Label von Amazon an, das er dann an seinen Kunden weiterleitet. Zudem erhebt er eine sogenannte Lagerauffüllungsgebühr von bis zu 20%. Somit verdient er an der Retour noch einmal Geld, während sein Kunde eBay-Gebühren zahlen muss und der Amazon-Händler auf der von Amazon erhobenen Rücksendegebühr sitzenbleibt.

All dies hat dazu geführt, dass sich zahlreiche Amazon-Händler gegen das Arbitrage-Modell zur Wehr setzen. Unter anderem verkaufen viele von ihnen ihre Produkte bei Amazon teurer, um die zusätzlichen Kosten aufzufangen. Angebote und Kundengewinnung erfolgen demgegenüber meist über einen eigenen Onlineshop. Andere suchen gezielt nach Angeboten ihrer eigenen Produkte bei eBay. Entdecken sie dort eines, kaufen sie dieses zu dem günstigen Preis und setzen gleichzeitig den Amazon-Preis für ihr Produkt um mehrere 100 Euro hinauf. Der Arbitrageur muss sich dann entscheiden, ob er den teuren Preis beim Händler bezahlt oder ob er die eBay-Aktion storniert und eine schlechte Bewertung in Kauf nimmt.

All diese individuellen Aktionen sind notwendig, weil die Marktplätze das Arbitrage-Modell nicht als Verstoß gegen ihre Richtlinien verstehen. Für sie werden zulässige Bestellungen und Verkäufe über ihre Plattform getätigt, was ihnen letztlich Geld bringt. Auf eine Unterstützung seitens der Marktplätze können die Händler somit nicht bauen.

Rund um Arbitrage entsteht ein ganzer Markt

Das Arbitrage-Modell lohnt sich unter anderem deshalb, weil es schnell, einfach und praktisch ist. Die eBay-Verkäufer müssen keinen eigenen Onlineshop betreiben und keine Infrastruktur am Leben erhalten. Für die Angebote bei eBay gibt es zudem Programme wie DS Domination, Profit Scraper oder Profit Spy. Solche Tools suchen Amazon gezielt nach Produkten ab, die sich besonders häufig verkaufen. Der Link des Artikels muss dann vom Arbitrageur nur noch in die Software kopiert und ein Preis muss festgelegt werden. Schon ist das eBay-Angebot fertig. Dieser Service kostet je nach Nutzung zwischen 67-500 US-Dollar monatlich. Zusätzlich werden immer häufiger Kurse angeboten und genutzt, in denen das Arbitrage-Modell vorgestellt und Tipps und Tricks bei der Umsetzung erläutert werden.

E-Commerce Studie 2016 – ein Abgesang auf Google Adwords?

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E-Commerce Studie von Aufgesang Inbound Marketing

Bereits zum sechsten Mal wird die E-Commerce Studie der Aufgesang Inbound Marketing GmbH veröffentlicht. Die Studie hat sich mittlerweile zu einem wichtigen Werkzeug zur Messung und Erkennung von Trends und Entwicklungen im Bereich Online-Marketing gemausert. Im Jahr 2016 wurden 197 der umsatzstärksten Unternehmen untersucht. Vor allem die Bereiche SEO, SEA und Social Media fanden hierbei besondere Beachtung. Das auffälligste Ergebnis ist, dass Google Adwords seine Bedeutung für die Branche wohl endgültig verloren zu haben scheint. Unternehmen werden diese Daten beherzigen müssen, um auf die Entwicklungen und Anforderungen des E-Commerce der Zukunft vorbereitet zu sein.

So wurde die Studie durchgeführt

Die Online-Shop-Studie 2016 wurde von der Aufgesang Inbound Marketing GmbH durchgeführt. Im Rahmen der Studie wurden die Werbestrategien von 197 Unternehmen untersucht und miteinander verglichen. Hierbei wurden die umsatzstärksten Unternehmen unter die Lupe genommen und hinsichtlich ihrer Strategien in Sachen SEO, SEA und Social Media untersucht. Da die jährlich erscheinende Studie bereits zum sechsten Mal veröffentlicht wird, ist ein Vergleich mit Vorjahreswerten möglich. Hierdurch können Entwicklungen nachgezeichnet und Trends prognostiziert werden. Als Kooperationspartner wurde Searchmetrics gewählt, der die für die Studie benötigten Daten erhob und bereitstellte.

Diese Erkenntnisse hat die Studie zutage gefördert

Die Studie zeigt insbesondere den rapide zunehmenden Bedeutungsverlust von Google AdWords für das Online Marketing. Vom Gesamt-Traffic, den die einzelnen Unternehmen erzielen, entfallen gerade einmal noch 5% auf Google AdWords, was im Vergleich zum Vorjahr einen Wertverlust von etwa 1/3 bedeutet.

Verteilung des Traffics durch SEMDemgegenüber gewinnen die organischen Suchen für die Unternehmen auch in diesem Jahr wieder an Relevanz. Etwa 85% des Gesamt-Traffic werden auf diesem Weg generiert. Auf die Universal-Search-Ergebnisse entfallen hingegen wie im Vorjahr wieder 10%. Hierbei sollte beachtet werden, dass der Traffic-Gewinn über Pinterset in einigen Branchen wie „Möbel“, „Heimwerker“ und „Büroausstattung“ beachtlich groß war. Die „Paid Visibility“ ist hingegen zumindest in den Bereichen „Büroausstattung“ und „Medien“ noch erfolgreich. Hier wächst der Traffic im Vergleich zum Vorjahr deutlich.

Vergleich der bezahlten Sichtbarkeit (Paid-Visibility)Aussagen über den Einsatz von Online-Marketing

Des Weiteren zeigt die Studie die Entwicklungen im Social Media Marketing auf und verdeutlicht die Bedeutung einzelner Kanäle in diesem Bereich. Unangefochten an der Spitze liegt in Sachen Traffic-Gewinn nach wie vor Facebook (86,2%). Einige Branchen reißen jedoch aus. So ist der Treffic Gewinn im Themenfeld „Kosmetik“ beispielsweise über Youtube am größten. Für Google+ sieht die Entwicklung hingegen weniger rosig aus. Das soziale Netzwerk rutscht im Branchenwert deutlich unter den Durchschnitt.

Für Unternehmen bedeuten diese Werte einen klaren Auftrag zum Umdenken in Sachen Online-Marketing. Es gilt, die geeigneten Kanäle für die Kundengewinnung und für die Generierung von Traffic zu wählen. Wer heute noch auf Google AdWords setzt, könnte schon in wenigen Jahren das Nachsehen haben. Denn die Werte der E-Commerce Studie haben sich schon häufig als verlässliches Barometer für die Entwicklung im Onlinehandel erwiesen. Entscheider sind daher gut beraten, sich die Studie zu Herzen zu nehmen und ein gezieltes, zukunftsfähiges Online-Marketing daran zu orientieren.

E-Commerce im Endstadium – Japans Onlinehandel ist erwachsen

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Japan und die Zukunft des E-Commerce

Wer wissen will, wie ein voll ausgereifter Onlinehandel aussieht, muss seinen Blick nur einmal nach Japan schweifen lassen. Die Internetdurchdringung ist extrem hoch, die mobile Abdeckung übersteigt die Bevölkerungszahl und es werden Umsätze im dreistelligen Milliardenbereich erwirtschaftet. Viele Services, die bei uns langsam Fuß fassen, sind in Japan längst etabliert. Der japanische Markt zeigt somit, welche Entwicklungen der E-Commerce nimmt und welche Erwartungen die Kunden haben und in Zukunft haben werden.

Der E-Commerce ist Teil der japanischen Lebenswelt

Während der E-Commerce in Sachen Infrastruktur, Bezahlfunktionen und mobiler Abdeckung hierzulande quasi noch in den Kinderschuhen steckt, ist er in Japan nahezu erwachsen. Das wird unter anderem daran deutlich, dass mit 100 Millionen Japanern (91%) nahezu die gesamte Bevölkerung im Internet unterwegs ist. Hiervon kaufen 76,9 Millionen (70%) online ein. Hierdurch wurden 2015 etwa 114,4 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht, wodurch Japan zum viertgrößten Markt weltweit aufgestiegen ist.

Auch der M-Commerce ist viel stärker ausgeprägt als bei uns. So haben viele Menschen mehr als nur ein Smartphone, weswegen bereits von einer mobilen Abdeckung von 136% gesprochen wird. Unternehmen, die wissen wollen, wie es mit dem E-Commerce weitergeht und auf welche Entwicklungen und Kundenwünsche sie sich in Zukunft einstellen müssen, können das am japanischen Onlinehandel sehr gut ablesen.

Nur wer die japanische Seele versteht, kann erfolgreich verkaufen

Unternehmen, die in Japan Fuß fassen und erfolgreich verkaufen wollen, muss klar sein, dass die Menschen vor Ort am liebsten auf Online-Marktplätzen einkaufen. Nicht zuletzt deshalb sind die Marktplätze Rakuten und Amazon im Land der aufgehenden Sonne so beliebt. Während Rakuten allein 28% Marktanteile besitzt, kontrollieren Amazon Japan und Yahoo Japan Shopping zusammen etwa 22% des Marktes. Wer als Händler auf diesen Marktplätzen aktiv wird, hat es somit recht leicht, einen eigenen Onlinehandel in Japan aufzubauen. Allerdings muss hierfür ein speziell auf Japan zugeschnittener Service angeboten werden.

Die japanischen Kunden sprechen nämlich zu 99% ausschließlich japanisch. Das bedeutet, dass Produktbeschreibungen und Leistungsangebote auch in dieser Sprache verfügbar sein sollten. Zudem wird vielfach ein Kundenservice in der Landessprache erwartet. Wer diesen nicht bietet, kann zum Beispiel bei Rakuten gar nicht verkaufen. Ein Vorteil für Unternehmen ist, dass Retouren in Japan unglaublich selten sind. Allerdings wird standardmäßig eine Lieferung innerhalb eines Tages erwartet. Wer diese nicht bieten kann, wird schnell mit vielen schlechten Bewertungen abgestraft.

Same Day Delivery“ gehört in Japan zum guten Ton

In vielen Ländern sind Lieferungen am selben Tag noch ein Luxusservice, für den zusätzlich bezahlt werden muss. In Japan gehört dieser Service bereits zum guten Ton. Wenn eine Bestellung nicht spätestens nach zwei Tagen ankommt, fragen die Kunden ungeduldig oder verunsichert nach. Dass dieser Service so einwandfrei funktioniert, liegt vor allem an zwei Besonderheiten des japanischen Marktes: Zum einen ist die Infrastruktur des Landes exzellent ausgebaut. Das gilt ebenso für den digitalen Bereich wie für die Postwege. Hinzu kommt, dass nahezu alle Japaner in unmittelbarer Nähe zu Städten leben und somit gut erreichbar sind. Deswegen werden von Amazon 80% der Bestellungen noch am selben Tag und 95% bis zum nächsten Tag ausgeliefert. Solche Services werden nicht nur goutiert, sondern von den Nutzern geradezu erwartet.

4 einfache Tipps zur Optimierung Ihres After-Selling

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Vier After Selling Management Tipps

Viele Unternehmen konzentrieren sich darauf, Kunden zu gewinnen und Kaufabschlüsse zu tätigen – doch was passiert eigentlich nach dem Kauf? Welche Maßnahmen setzen Unternehmen ein, um eine langfristige Kundenbindung aufzubauen oder erfolgt überhaupt nach dem Kauf eine weitere Kundenbetreuung?

Mit all diese Fragen befasst sich das After-Selling-Management, bei dem es darum geht, nach dem Kaufabschluss, den Kunde weiter zu betreuen und regelmäßig mit neuen Angeboten zu werben.

Nach dem Kauf ist vor dem Kauf

After-Sales-Services ist nicht nur ein wichtiges Instrument um Kunden zu binden. Es gilt zudem als Teilbereich des Customer-Relationship Managements (CRM), also der Pflege sämtlicher Kundenbeziehungen. Professionelles After-Sales-Management kann nachhaltig zur Steigerung des Kundenwertes und der Profitabilität des Unternehmens beitragen. Erfolgreich ist es dann, wenn sich Kunden immer wieder für den Kauf bei einem Unternehmen entscheiden, weil sie mit der Abwicklung des Verkaufes und der späteren Betreuung zufrieden waren.

Der After-Sales-Services konzentriert sich in seinen Aufgaben zum einen auf den Kundendienst und zum anderen auf sämtliche Marketingmaßnahmen für eine dauerhafte Kundenbindung. Gerade der Kundendienst ist von vielen Unternehmen ein unterschätzter Faktor mit dem die Kundenzufriedenheit erhöht,und damit eine dauerhafte Beziehung aufgebaut werden kann. Daher wird in der Regel oftmals zu wenig in diesen Bereich investiert, um konkrete Maßnahmen zur Optimierung setzen zu können. Eine Ist-Analyse ist hier die Voraussetzung.

1.) Wie zufrieden sind Kunden mit Dienstleistungen?

In einem ersten Schritt sollte ein Unternehmen alle jene Maßnahmen auflisten, die eine Nachbetreuung des Kunden betreffen. Dies umfasst beispielsweise den Kundendienst, Schulungsprogramme oder auch regelmäßige Kundeninformationen zu Upgrades oder Produktneuheiten. In einem nächsten Schritt werden die Kunden konkret zu den angebotenen Leistungen befragt, wie zufrieden sie damit sind/waren und in welchem Bereich sie sich evtl. mehr wünschen würden. Bei den Befragungen ist Mut des Unternehmens gefragt, denn Kunden sollten auch Leistungen der Konkurrenz befragt werden (wie zufrieden sie damit sind/waren bzw. ob diese besser oder schlechter sind.) Mindestens dieselben Leistungen wie die der Konkurrenz anzubieten – im günstigsten Falle sogar noch mehr bzw. bessere Dienstleistungen – ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, um konkurrenzfähig zu bleiben. Im Falle von qualitativ gleichwertigen Produkten zählt letztendlich die Serviceleistung rund um den Kauf, um sich dann für ein Unternehmen zu entscheiden. Immer häufiger sind Kunden auch bereit sogar mehr für ein Produkt zu bezahlen, wenn für sie die Betreuung nach dem Kauf zufriedenstellend ist.

2.) Wie kaufen Kunden ein?

Damit After-Selling-Services optimiert werden kann, muss das Kaufverhalten von Kunden genauer analysiert werden. Wie kaufen Kunden ein? Bevorzugen sie ein Verkaufslokal oder bestellen sie lieber online? Wünschen Sie im Falle von Problemen direkt mit einem Angestellten persönlich zu sprechen oder bevorzugen sie eine telefonische Auskunft? Selbst bevorzugte Einkaufszeiten, wann Kunden kaufen bzw. wann sie sich an ein Unternehmen wenden, beeinflussen After-Selling-Angebote insofern, dass eine 24-h-Serviceline eingerichtet werden muss oder die Öffnungszeiten verlagern sich weiter nach hinten, falls überwiegend am Nachmittag bzw. kurz vor Ladenschluss eingekauft wird. Um die Kaufgewohnheiten besser im Auge behalten zu können, bietet es sich auch an, Kundenkarten auszugeben. Mit deren Hilfe können diese wichtigen Informationen nebenbei gesammelt und ausgewertet werden.

3.) Wie gut sind Kommunikations- und Vertriebswege?

Die Kommunikation zwischen Kunden und dem Unternehmen bzw. dem Vertrieb spielt im After-Sales-Management eine entscheidenen Rolle. Im Rahmen des After-Selling-Managements lassen sich gute Vertriebswege sogar vermarkten, z.B. durch eine rasche und effiziente Distribution der bestellten Waren. Nachhaltigkeit im Umgang mit der Waren/den Produkten wird dabei immer wichtiger, z.B. werden Waren umweltfreundlich verpackt und möglichst auf dem kürzesten Wege umweltschonend transportiert. Falls bei Bestellungen der Kunde vom Lieferanten nicht angetroffen wird, müssen für solche Situationen adäquate Lösungen geschaffen werden (wie die Abholung bei Verteilerlagern). Kunden sind meist nicht begeistert, wenn ihr Paket vor der Tür im Garten abgelegt wird. Welche Kommunikationswege genutzt werden, hängt einerseits von der angebotenen Ware bzw. Dienstleistung ab, andererseits auch von der Altersgruppe. Zwar nutzen beispielsweise junge Konsumenten das Internet, jedoch weichen sie immer häufiger auf soziale Netzwerke aus, die spezielle Angebote haben oder nur Jugendliche mit bestimmten Interessen ansprechen und große bzw. weitverbreitete Netzwerke werden von der Generation 50+ gestürmt, die darüber ihre Informationen bezieht, aber auch mit Unternehmen kommuniziert. Zur Optimierung der After-Sales-Services ist es daher wichtig zu analysieren welche bestehen Kommunikationswege genutzt werden und welche Kommunikationsformen neu aufgenommen bzw. ausgebaut werden sollten.

4.) Was wird gekauft?

Im Rahmen des After-Selling-Managements ist es wichtig, Trends im Absatz zu erkennen und darauf zu reagieren. Den Kundengeschmack zu treffen, rechtzeitig auf Trends zu reagieren und gegenüber Kunden zudem mitzuteilen, dass genau diese Trendprodukte von Ihnen vertrieben werden, erfordert Fingerspitzengefühl. Denn oft entwickeln sich aus diesen Trends wahre Absatzfluten. Dies ist zwar gut für die Verkäufe, es kann jedoch zu einer Katastrophe für das After-Selling-Management werden. Grund dafür ist u.a., wenn nicht genügend Waren gelagert werden können oder man nicht schnell genug mit der Produktion nachkommt. Um auf solche Trends reagieren zu können, sollte ein gut funktionierendes Produktions- bzw. Zulieferungsnetz für das Unternehmen vorhanden sein, damit auf erhöhte Nachfragen rasch reagiert werden kann.

Zum Erfolg von Marketingmaßnahmen

Ein großer Teil der Budgets fließt bei jedem Unternehmen in Marketingmaßnahmen. Nur die wenigsten jedoch evaluieren diese Maßnahmen. Damit Kaufabschlüsse überhaupt zustande kommen bzw. diese auch Kunden anziehen, müssen die vorhandenen Ressourcen zur Werben optimal ausgenutzt werden. Oft greifen gezielte Werbemaßnahmen viel besser, bei dem eine exklusive Kundengruppe beworben wird, anstelle große Kampagnen in TV oder den Printmedien. Hinzu kommt der Umstand, dass viele Unternehmen noch immer nicht den hohen Stellenwert des Internets für Werbekampagnen erfasst haben. Über das Netz können beispielsweise kostengünstig breit gestreute Werbeaktionen getätigt werden. Außerdem ist das Internet auch ein wichtiges Instrument im After-Sales-Management; darüber können Kunden stetig mit Informationen zeitunabhängig versorgt werden oder zusätzliche Anleitungen (wie Tutorial-Videos zur Benützung von Geräten) bereitgestellt werden.

Strategische Planung und Zielsetzung

Bei der Optimierung des After-Sellings ist es wichtig, einzelne Bereiche Schritt für Schritt zu optimieren. Zu Beginn sollte tatsächlich direkt nach dem Verkauf angesetzt werden. Dies beginnt unmittelbar nach Abschluss einer Bestellung. Zum Beispiel können direkt neue Zahlungsmethoden angeboten werden, bei der das Unternehmen rasch sein Geld erhält und dadurch auch eine schnellere Auslieferung an den Kunden erfolgen kann. Außerdem lohnt es sich von Zeit zu Zeit neue Angebote von Vertriebspartner einzuholen, um die Absatzwege zu verbessern. Gerade das Tätigkeitsfeld der Kommunikation stellt für viele Unternehmen eine sehr große Aufgabe und Herausforderung dar. Hier lohnt es sich, einen Profi zur Optimierung Ihrer Kommunikationsstrategie zu beauftragen, denn gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist es oft schwierig am Puls der Zeit zu bleiben, wodurch Kaufabschlüsse ausbleiben können. Je besser ein Unternehmen auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen kann, die sich nicht direkt auf das Produkt beziehen, je stärker wird ein Kunde an einen Betrieb gebunden (Ziel Kundenbindung). Einen Großteil des Absatzes verdanken die meisten Unternehmen einer Stammkundschaft, weshalb es für jede Firma wichtig sein sollte, eine möglichst gute und umfangreiche Betreuung selbst nach einem Kaufabschluss zu gewährleisten.

Luxus-Handtaschen per Messenger – Dior verfolgt neue Verkaufsstrategie

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Distributed Commerce: DIor verkauft Luxus Handtaschen über WeChat Messenger

Der Luxusanbieter Dior hat in China eine Handtaschenkollektion komplett über den Messenger „WeChat“ verkauft. Obwohl jede Tasche stolze 3.800 Euro gekostet hat, war sie innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Dior hat somit den E-Commerce-Weg eingeschlagen, auf dem sich Marken wie Cartier und Montblanc schon eine ganze Weile bewegen. Zugute kommen dem Unternehmen hierbei die zahlreichen Möglichkeiten, die WeChat bietet.

Luxusgüter im E-Commerce – eine Trendwende beim Shopping?

Bis heute hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Kunden von Luxusgütern ausschließlich in einem stilvollen und luxuriösen Ambiente einkaufen wollen. Dabei ist auch die High-Society längst in der Welt des E-Commerce angekommen. Für viele ist es nicht mehr nötig, mit einem Champagner in der Hand von einem persönlichen Kundenberater durch die Kollektionen geführt zu werden. Handtaschen, Schuhe, Parfums und Schmuck werden heutzutage von überall und ganz bequem via Smartphone bestellt.

Entsprechend sehen sich die Anbieter von Luxusgütern einem hohen Konkurrenzkampf ausgesetzt. Die klassischen Verkaufsstrategien greifen nicht mehr so recht und neue Wege müssen bestritten werden. Das zeigt sich unter anderem am Luxusgüterhersteller Dior, der im ersten Halbjahr 2016 Gewinneinbußen von 30% hinnehmen musste. Deswegen suchen immer mehr Anbieter nach neuen Verkaufswegen und Zielgruppen, indem sie den E-Commerce für sich nutzbar machen. Hierbei geht es nicht zwangsläufig um hohe Verkaufszahlen. Häufig sind allein die Werbeerfolge eines Unternehmens diesen Einsatz bereits wert. Cartier und Montblanc sind daher schon eine ganze Weile im E-Commerce unterwegs. Nun hat auch Dior mit einer eigenen Aktion nachgezogen.

Handtaschen zum Valentinstag – so lief die Dior-Aktion ab

Das chinesische Fest Qixi ist in etwa mit unserem Valentinstag vergleichbar. In Vorbereitung dieses Festes ist Dior Anfang August mit einem eigenen Shop beim Messenger WeChat online gegangen. Als spezielles Angebot zum Fest wurde die Sonderkollektion „Lady Dior Small China Valentine“ zu einem Preis von umgerechnet 3.800 Euro pro Handtasche angeboten. Die Aktion startete mitten in der Nacht und trotzdem waren sämtliche Modelle  schon nach wenigen Stunden ausverkauft. Anders als bei anderen Anbietern ist WeChat in diesem Fall kein zusätzlicher Verkaufskanal gewesen, sondern die Auflage wurde ausschließlich über den Messenger verkauft. Diese Exklusivität hat mit Sicherheit zum Verkaufserfolg beigetragen.

WeChat ist mehr als ein chinesisches WhatsApp

Zwar ist WeChat hierzulande noch nicht sonderlich populär, doch im Reich der Mitte verwenden bereits über 650 Millionen Nutzer den Messenger. Das liegt unter anderem an der großen Bandbreite an Funktionen, die WeChat zur Verfügung stellt. So können neben einer reinen Kommunikationsfunktion unter anderem Reisen gebucht und Geldtransfers – zum Beispiel zum Zahlen der Miete – vollzogen werden. WeChat ist somit nicht einfach nur eine andere Art von WhatsApp. Deswegen haben viele Händler das Tool bereits für sich entdeckt und nutzen es in China zum Bewerben und Verkaufen ihrer Produkte. Entsprechend häufig werden Aktionen wie die von Dior durchgeführt und die Werbeeffekte und Verkaufserfolge sind beachtlich. Ob der Messenger langfristig aber internationalen Erfolg haben und Whatsapp gefährlich werden wird, muss sich erst noch zeigen.

Andere Länder, andere Sitten – mit einer interkulturellen Marketingstrategie auch im Ausland Erfolg haben

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Mit interkulturellen Marketingstrategie auch im Ausland Erfolg
Photo Credit: assortedstuff via Compfight cc

Sie haben bereits Ihre Webseite in Ihrem Heimatland erfolgreich etabliert? Nun möchten Sie Ihre Homepage auch in anderen Ländern platzieren und Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung an den Mann bringen? Auf einem fremden Markt Fuß zu fassen birgt immer Fallstricke. Fehlendes Hintergrundwissen über das Zielland, eine unpassende Kommunikationsstrategie oder mangelnde Sprachkenntnisse gehören zu den häufigsten Stolpersteinen. 

In diesem Artikel finden Sie drei hilfreiche Schritte, die es Ihnen erleichtern sich im Ausland durchzusetzen. Exemplarisch nehmen wir uns dazu den US-amerikanischen Markt vor. Sie können die Hinweise in diesem Artikel aber in abgewandelter Form natürlich auch auf andere Länder anwenden.

Die USA sind für Unternehmen aus anderen Ländern ein schwieriger Markt: was der Amerikaner konsumiert, ist stark abhängig von Moden. Er verfügt über eine starke Loyalität gegenüber vertrauten Lieferanten und Händlern. Wichtig ist auch, dass neue Technologien nicht zu komplex konstruiert sein sollten, da das Personal möglicherweise oft wechselt oder weniger gut ausgebildet ist. (Quelle)

Die Vorteile der Präsenz auf dem amerikanischen Markt liegen aber auf der Hand. Die USA verfügen über eine der größten Volkswirtschaften der Welt. Das bedeutet: viele potenzielle Kunden, große Kaufkraft, gute technische Infrastruktur, Affinität zu innovativen Lösungen und damit verbunden natürlich Prestige.

Drei Schritte, die es Ihnen erleichtern Ihre Homepage oder Ihre Dienstleistung erfolgreich in den USA zu platzieren

Im Folgenden erfahren Sie, welche Schritte Sie unternehmen können, um sich auf dem US-amerikanischen Markt bestmöglich zu präsentieren, wie Sie amerikanische Kunden von Ihrer Kompetenz überzeugen und wie Sie sich und Ihr Produkt, Ihre Homepage oder Ihre Dienstleistung erfolgreich in den USA platzieren.

Schritt 1: Bringen Sie Ihre Webseite technisch auf Vordermann 

Diese technischen Änderungen sollten Sie auf Ihrer englischsprachigen Webseite vornehmen: 

  • Legen Sie sich eine .com-Adresse zu, um in den USA Erfolg zu haben. Es hat sich gezeigt, dass andere URL-Endungen, wie zum Beispiel .net, von Amerikanern als zweitklassig, fremd empfunden werden und eher abschreckend wirken.
  • Im gleichen Zuge sollten Sie auch dafür sorgen, dass Ihre Homepage auf einem amerikanischen Server gehostet wird. Das optimiert die Ladezeiten der Webseite, aber auch sonst sollte die Seite auf Schnelligkeit beim Laden ausgerichtet werden. Das heißt, komprimieren Sie die Datenmengen, minimieren Sie Scripte und Codes im Quelltext und verwenden Sie keine zu großen Bilder (Quelle).Eine so optimierte Ladezeit sorgt auch für ein besseres Ranking in den Google Suchergebnissen. Die Schnelligkeit beim Aufbau einer Webseite ist für Google einer der wichtigsten Rankingfaktoren. Einerseits wird die Nutzererfahrung positiv beeinflusst, andererseits spart Google Geld, wenn Webseiten schnell laden und somit effizienter vom Suchmaschinen-Bot durchsucht werden können.
  • Ein weiterer Ranking-Faktor ist für Google die Verfügbarkeit einer Webseite in unterschiedlichen Sprachen. Beim Einrichten der englischsprachigen Homepage können Sie über das hreflang-Link-Attribut Google anzeigen, dass Ihre Homepage auch in anderen Sprachen verfügbar ist.
  • Falls Sie einen Webshop betreiben, achten Sie beim Einrichten der Bezahlmöglichkeiten darauf, dass PayPal in den USA sehr beliebt und dementsprechend verbreitet ist. PayPal sollte deshalb in der Liste der unterschiedlichen Bezahlmethoden als erstes erscheinen.

Schritt 2: Sprechen Sie die Sprache Ihrer Kunden

Natürlich spielt auch der Content eine enorm wichtige Rolle, Sie wollen ja potenzielle Kunden informieren und überzeugen, aber die Form der Inhalte ist mindestens genauso wichtig!

Englisch ist Verkehrssprache Nummer Eins in unserer vernetzten Welt. Auf dem globalen Markt ist daher eine englischsprachige Webseite Pflicht, auch wenn Sie Ihre Ziele vielleicht nicht primär auf den US-amerikanischen Markt ausrichten.

Das Englisch aber muss einwandfrei sein. Es darf sich für den Rezipienten nicht nach einer Übersetzung anfühlen. Des Weiteren sollten unbedingt kulturelle Gepflogenheiten, zum Beispiel die Ansprache des Lesers, und Besonderheiten in der Sprache miteinbezogen werden. Dies steigert beim amerikanischen Kunden den “Wohlfühlfaktor” und das Vertrauen. So kann die Sprache der deutschen Webseite gerne in nüchternem, neutralen Ton gehalten sein. Die englischsprachige Homepage aber darf ruhig einen etwas emotionaleren, positiveren Ton anschlagen. Investieren Sie daher unbedingt in Englisch-Muttersprachler, die wissen, welche Ausdrucksweise die Kunden gewohnt sind.

Die gleichen Maßnahmen gelten natürlich auch für andere Märkte in englischsprachigen Ländern, wie beispielsweise Großbritannien, die sich in Kultur und auch in der Sprache, zum Beispiel in der Schreibweise, von den USA unterscheiden.

Tipp: Viele Amerikaner haben Hemmungen eine Rufnummer mit unbekannter Vorwahl anzurufen. Diese Vorbehalte können Sie abbauen, indem Sie sich eine Vorwahl aus einem Ort in den USA besorgen. Das können Sie beispielsweise über Skype tun. Darüber richten Sie dann eine Weiterleitung auf Ihre Nummer in Deutschland ein.

Das Ziel dieser beiden ersten Schritte ist es, den amerikanischen Besuchern Ihrer Homepage das Gefühl zu vermitteln, dass sie sich auf einer amerikanischen Seite befinden (was sie ja technisch gesehen auch tun) und Vertrauen zu schaffen.  

Schritt 3: Betreiben Sie Content-Marketing

Von großer Bedeutung sind selbstverständlich auch Ihre Maßnahmen im Bereich PR, Online Marketing und SEO. Auch hier gilt: Interkulturelle Kompetenz in der Kommunikation ist das A und O!

Während Sie in Deutschland noch mit der klassischen PR-Arbeit Erfolge feiern können, geht es in den USA viel mehr darum Content-Marketing zu betreiben.

Werden Sie ein Experte in Ihrer Branche

Recherchieren Sie amerikanische Blogs und Seiten, die sich mit Themenbereichen Ihrer Branche beschäftigen. Machen Sie Personen ausfindig, wie Blogger oder Journalisten, die sich mit ähnlichen Inhalten bzw. Problemstellungen befassen. Erwerben Sie Expertenwissen und bieten Sie beispielsweise Gastartikel an. Nutzen Sie Foren wie Quora: quora.com (User können Experten Fragen stellen) und HARO: helpareporter.com  (Help A Reporter Out, Experten können Journalisten bei Recherchen helfen).

Starten Sie einen eigenen Blog zu verwandten Themen aus Ihrem Spezialgebiet, auf dessen Artikel Sie hinweisen können und Backlinks sammeln. Wichtig ist dabei aber, dass diese tatsächlich relevanten und qualitativ hochwertigen Content enthalten. Posten und teilen Sie diese Artikel auch über Ihre Social-Media-Kanäle. Versuchen sie mit der Zeit alle relevanten Schlüsselwörter in ihren Artikeln abzudecken, um mit möglichst vielen dieser Beiträge im Google Ranking weit vorne zu landen.

Knüpfen Sie Kontakte

Mit Ihrem Produkt/Ihrer Webseite decken Sie ein bestimmtes Themengebiet ab. In den USA gibt es Blogger, Journalisten oder Spezialisten, die sich mit denselben Inhalten beschäftigen. Treten Sie mit diesen Personen in Kontakt. Wichtig ist es hierbei die richtige Annäherungsweise zu finden: Setzen Sie auch dazu Ihre englischsprachlichen Mitarbeiter ein.

Generell gilt aber für die USA: Nähern Sie sich langsam, folgen Sie der Person erst bei Twitter, liken, teilen und kommentieren Sie Beiträge bei Facebook, etc., machen Sie also behutsam auf sich und Ihr Produkt aufmerksam. Der Zweck dessen: Die Person soll Ihren Namen und Ihr Produkt schon kennen, wenn Sie ihr zum ersten Mal direkt schreiben.

Beim Formulieren einer Mail zur Kontaktaufnahme sollten Sie folgendes beachten: Gehen Sie auch hier nicht zu direkt vor. Suchen Sie nach einem Artikel oder Beitrag über eine Fragestellung aus ihrem Themengebiet und beziehen Sie sich auf diesen. Bauen Sie Kommunikationsfloskeln wie „How are you?“ ein. Kurz: fallen Sie nicht sofort mit der Tür ins Haus. Versuchen Sie eine Konversation zu beginnen. Um das Interesse aufrechtzuerhalten, reagieren Sie immer zügig auf Antworten.

Informieren Sie sich über Mitbewerber

Machen Sie sich kundig über Ihre größten Mitbewerber auf dem amerikanischen Markt. Analysieren Sie deren Webseiten, Marketing-Strategien und nehmen Sie sich ein Beispiel an Ihnen. Wenden Sie sich an Journalisten, Blogger oder Experten, die schon über Ihre Mitbewerber geschrieben haben und fragen Sie sie, ob sie Lust haben Ihr Produkt zu testen und einen Artikel darüber zu verfassen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Hören Sie auf das Feedback Ihrer Kunden. Amerikaner haben eventuell andere Bedürfnisse oder Wünsche als Ihre deutschen Kunden. Entwickeln Sie Ihren Online-Auftritt, über den Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung verkaufen, dementsprechend länderspezifisch weiter.

Viel Erfolg!

BH-Berater – Kundenservice im Onlinehandel neu gedacht

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Bonprix BH Berater

Eine große Stärke des stationären Handels besteht in einer persönlichen Kundenberatung. Immer wieder versuchen Onlineshops, diesen Pluspunkt des stationären Handels für sich nutzbar zu machen. Die neueste Idee verwirklicht der Onlineshop von Bonprix. Dieser hilft Frauen dabei, in vier Schritten zu einem perfekt sitzenden BH zu kommen.

Kundenservice in den Onlineshop bringen

Kunden ist eine persönliche Beratung durch einen Experten beim Einkaufen wichtig. Sie wollen über die Stärken und Schwächen sowie die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten eines Produktes informiert werden, um eine fundierte Kaufentscheidung treffen zu können. Eine solche Beratungsleistung bietet vor allem der stationäre Handel. Für Onlineshops ist es daher wichtig, möglichst nahe am Kunden zu sein und vergleichbare Beratungsangebote zu machen. Aus diesem Grund hat sich Bonprix für seinen Onlineshop den BH-Berater ausgedacht. Viele Frauen geben nämlich an, ohne eine Beratung kaum in der Lage zu sein, einen perfekt sitzenden BH zu finden. Das ist aber wichtig, da ein BH sowohl optisch attraktiv als auch praktisch und komfortabel sein muss.

Die Funktionsweise des BH-Beraters

Der BH-Berater führt Kundinnen in vier Schritten zum passenden Produkt. Zunächst müssen die persönlichen Maße oder alternativ die BH-Größe angegeben werden. Nun wird die Nutzerin nach dem Brusttyp gefragt. Anschließend sollen individuelle Wünsche an die Passform und Eigenschaften des BHs angegeben werden. Mit diesen Informationen ist das Tool in der Lage, geeignete BHs in der passenden Größe anzuzeigen. Hierbei werden nur solche Modelle angeboten, die aktuell im Sortiment verfügbar sind. Zusätzlich zu den Produktangeboten erhalten die Nutzerinnen Hintergrundinformationen und redaktionelle Texte. Diese informieren zum Beispiel darüber, wie festgestellt werden kann, ob der BH richtig sitzt. Wie in einem Shop im stationären Handel werden Kundinnen also rundum beraten und mit Informationen versorgt, die eine Kaufentscheidung leichter machen.

Weitere Projekte von Bonprix in Planung

Die Idee hinter dem BH-Berater besteht darin, das Einkaufserlebnis von Kundinnen angenehmer zu gestalten und ihnen eine umfassende Beratung zu geben. Aus diesem Grund wurde das Tool vor dem ersten Einsatz ausgiebig getestet. Bereits vor der ersten Entwicklung fanden zahlreiche Befragungen statt. In diesen wurde geklärt, was Frauen beim Kauf von Büstenhaltern besonders wichtig ist, welche Informationen sie benötigen und wie eine perfekte Beratung für sie aussehen würde. Mit diesen Informationen im Gepäck machte sich Bonprix an die Entwicklung des Tools. Anschließend wurden diverse Usability-Tests durchgeführt, um zu sehen, ob das Tool zweckmäßig ist und von den Nutzerinnen angenommen wird.

Mit der Inbetriebnahme des Tools im Onlineshop ist das Projekt aber noch nicht endgültig abgeschlossen. Denn aktuell ist der BH-Berater nur für Desktopgeräte verfügbar. Der M-Commerce gewinnt aber immer mehr an Bedeutung, weswegen das Tool auch für diesen Bereich optimiert wird. Hinzu kommt, dass der BH-Berater in Zukunft international eingesetzt werden soll. Auch hierfür ist noch einiges an Entwicklungsarbeit zu leisten. Nicht zuletzt ist geplant, das gesamte Projekt auf verschiedene Produktgruppen auszuweiten. So sollen Kunden zum Beispiel beim Einkauf von Jeans beraten und unterstützt werden. Das Ziel ist stets, den stationären Handel und den Onlinehandel näher aneinander zu führen und die Vorteile beider Welten sowohl online als auch offline nutzbar zu machen.

Paris Retail Week 2016: E-Commerce mit French Expertise

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Paris Retail Week - das Event für den französischen Einzelhandel und E-Commerce

Die zweite Paris Retail Week findet an der Porte de Versailles statt und vereint die beiden Traditionsmessen „E-Commerce Paris“ und „Equipmag“ unter einem Dach. Das Event nimmt das Thema „French Expertise“ in den Blick und zeigt somit die Strategien und die Bedeutung französischer Unternehmen im regionalen und internationalen Handel auf. Vorträge, Business und Networking stehen gleichermaßen auf dem Programm. Denn bei der Veranstaltung sind wahre Branchengrößen ebenso vertreten wie kleine Nischenexperten.

Die wichtigsten Fakten zur Paris Retail Week 2016 im Überblick

Die Paris Retail Week 2016 findet in der Zeit vom 12-14. September 2016 auf dem Paris Messegelände Port de Versailles in den Pavillons 2+3 statt. 1.000 Aussteller werden sich einem Publikum von 50.000 Fachbesuchern präsentieren und in 300 Konferenzen werden die aktuellsten Themen rund um den E-Commerce und den stationären Handel besprochen. Es handelt sich bei der Veranstaltung um die zweite Paris Retail Week überhaupt. Sie steht unter dem Motto „French Expertise“ und zeigt Besonderheiten des französischen Marktes und französischer Unternehmen auf. Zudem wird ein Themenpark mit Start-ups zu sehen sein, in dem sich junge, französische Unternehmen präsentieren und Anhänger für ihre Ideen und Produkte finden können.

Synergieeffekte aus zwei Messen werden genutzt

Unter dem Dach der Paris Retail Week sind die beiden etablierten Fachmessen „E-Commerce Paris“ und „Equipmag“ vereint. Während die erste alle Belange des Onlinehandels im Rahmen von Vorträgen, Geschäften und persönlichen Gesprächen thematisiert, handelt es sich bei der zweiten um eine Retail-Messe, die sich um die Anliegen des stationären Handels kümmert. Die E-Commerce Paris wird bereits zum 13. Mal durchgeführt. Im Rahmen von Vorträgen werden vor allem die Leistungen von Schlüsselakteuren vorgestellt, die den Markt bereits beeinflusst haben und innovative Ideen für die Zukunft des Handels präsentieren.

Schwerpunkte der Equipmag sind demgegenüber „French Touch“ und „French Tech“, anhand derer die aktuellen Entwicklungen ganz unterschiedlicher Handelszweige abgebildet werden. Wertschöpfende Bereiche kommen ebenso zur Sprache wie die Aspekte Ladeneinrichtung, Marketing sowie Werbung am Verkaufsort. Die Kombination beider Handelsbereiche wird Synergien freiwerden lassen und ungeahnte Wege und Möglichkeiten aufzeigen, wie stationärer und digitaler Handel einander ergänzen können.

Wissenswertes zum Programm der Retail Week 2016
paris-retail-week-logo

Neben den Vorträgen und Gesprächen auf der Paris Retail Week 2016 gibt es ein buntes Programm. Unter anderem werden zum ersten Mal die Paris Retail Awards verliehen. Insgesamt wird es 10 Innovationspreise geben, mit denen die Ideen und das Engagement verschiedener Unternehmen ausgezeichnet werden. Vor allem der „Rookie of the Year“ ist eine besondere Ehrung, mit der vielversprechende Start-ups ausgezeichnet werden. Des Weiteren können Besucher des Events an verschiedenen Store Tours teilnehmen und sich in die Welt vielfältiger Concept Stores ziehen lassen. Hier können neue Technologien und Designs „in-house“ getestet und erlebt werden. Insbesondere Entscheider aus Großunternehmen aber auch KMUs finden hier ansprechende Inspirationen für ihre Geschäfte und können wertvolle Kontakte mit Entwicklern und Geschäftsführern knüpfen. Somit verknüpft die Retail Week 2016 gekonnt Elemente aus dem Onlinehandel und dem Retail und regt zu einer Auseinandersetzung mit dem Global Shopping und dem Commerce der Zukunft an.

Der offizielle Teaser zur Paris Retail Week:

7 Tipps zur Optimierung Ihres Cross-Selling 

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Cross-Selling Tipps

Ist es möglich, dem Kunden mehr zu verkaufen und das so, dass dieser noch dankbar dafür ist? Ja, es ist möglich! Kunden empfinden Zusatzverkäufe nicht als aufdringlich, sondern als gute Beratung. Doch häufig kämpfen wir gegen die eigenen Berührungsängste an, da  wir befürchten den Kunden mit einem Zusatzverkauf zu nerven. Das ist jedoch meist nicht der Fall. Zusatzverkäufe stellen einen wichtigen Teil der optimalen Beratung dar und sollten deshalb nicht vernachlässigt werden.

Folgende 7 Tipps zeigen, wie sich Zusatzverkäufe optimieren lassen:

1. Interessensfragen stellen

Wer soeben einen Verkaufsabschluss gemacht hat, darf sich natürlich selbst auf die Schulter klopfen. Aber nur kurz – denn jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für einen Zusatzverkauf. Dieser Moment sollte gut genutzt werden. Doch wie lässt sich die Frage nach dem Interesse am besten stellen?

Die falsche Frage wäre …

„Brauchen Sie eventuell noch das Produkt xYz?“

Wer auf diese Weise direkt fragt, erntet zu 90 Prozent der Fälle ein ebenso direktes …

„NEIN DANKE“.

Die richtige Frage lautet …

„Sie haben sich gerade für das Produkt ABC entschieden, Glückwunsch. Wollen Sie sich passend dazu auch einmal das Produkt XYZ anschauen?“

Dabei handelt es sich um eine Interessensfrage, welche einen natürlichen und sanften Übergang einleitet und damit von der ersten Kaufentscheidung zu einem potenziellen Zusatzkauf führt. Mit dieser Interessensfrage lässt sich die Chance auf ein „JA“ erheblich steigern und ermöglicht den Zusatzverkauf direkt anzuschließen.

2. Verständnisfragen stellen

Eine richtige Fragetechnik in Bezug auf Zusatzverkäufe lässt sehr leicht Erfolge erzielen, dies zeigte der zweite Tipp. Wie Sie Verständnisfragen stellen, soll folgendes Beispiel verdeutlichen:

Ein Kunde möchte ein kleines Notebook kaufen. Nach ausführlichem Vergleich hat er sich schließlich für ein Modell entschieden. Nun besteht die Möglichkeit, den Zusatzverkauf mit einer Verständnisfrage einzuleiten. Zum Beispiel mit der Frage nach dem Verwendungszweck:

„Für welche Zwecke wollen Sie Ihren Laptop hauptsächlich nutzen?“

Der Kunde antwortet darauf beispielsweise mit:

„Hauptsächlich für die mobile Arbeit für unterwegs. Beispielsweise im Zug oder im Hotel.“

Das bedeutet für den Anbieter, dass dieser nun freie Bahn hat, um ihm ein passendes Zubehör mit anzubieten. Schließlich soll der sinnvolle Zusatzverkauf in Form einer Laptoptasche dafür sorgen, dass der Laptop unterwegs auf Reisen gut geschützt ist und uneingeschränkt transportiert werden kann. An dieser Stelle kann es natürlich sein, dass der Kunde bereits im Besitz einer Laptoptasche ist und dementsprechend kein Interesse daran hat. Dann gibt es jedoch weiteres praktisches Zubehör, welches dem Kunden angeboten werden kann.  Zum Beispiel eine kleine Maus, welche sich gerade unterwegs als besonders effizient erweist, wenn es darum geht auf das integrierte Maus-Pad zu verzichten.

3. Die Kaufentscheidung positiv bestätigen

Ein Kunde braucht eine positive Bestätigung, so viel ist klar. Diese Erfahrung dürfte jeder gute Verkäufer schon mehr als einmal gemacht haben. Dieses Wissen kann bei Abschlüssen genutzt werden, um Zusatzverkäufe einzuleiten. Doch dabei kommt es natürlich auf die richtigen Formulierung an. Dafür hat sich folgendes Muster bewährt:

„Sie haben eine exzellente Auswahl getroffen. In Ergänzung zu Ihrer Produktwahl, kann ich Ihnen auch Folgendes empfehlen.“

Alternativ passt auch:

„Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Kaufentscheidung und möchte Ihnen noch einen Tipp mit auf den Weg geben, wie Sie Ihre Freude an diesem Produkt steigern können.“

4. Timing richtig wählen

Richtiges Timing beim Cross-Selling
Das richtige Timing ist beim Cross-Selling für den Verkäufer besonders wichtig!

Geht es um Dienstleistungen und Zusatzverkäufe, spielt das richtige Timing die entscheidende Rolle. Hier gilt die Devise: Niemals zu früh beginnen. Es ist extrem wichtig, dass die sogenannten Cross-Selling-Techniken niemals vor der Kaufentscheidung angewandt werden. Erst wenn der Kunde sich für das Produkt oder die Dienstleistung entschieden hat, sollten Zusatzverkäufe angeregt werden. Auch dieser Ansatz lässt sich am besten an einem Beispiel verdeutlichen:

Der Kunde steht noch mit weiteren Anbietern in Kontakt und befindet sich somit in der Angebotsphase. Wenn zu diesem Zeitpunkt Zusatzverkäufe ins Spiel kommen würden, könnte das für Verwirrung beim Kunden sorgen. Im schlimmsten Fall schreckt es den Kunden sogar ab. Hat sich der Kunde jedoch bereits entschieden und geht in die Abschlussphase über, so kann damit begonnen werden, den gefühlten Wert der Dienstleistung oder des Produkts zu steigern, indem ergänzend Zusatzangebote unterbreitet werden. Das steigert nicht nur den Wert, sondern letztendlich auch den Gewinn.

Doch Vorsicht: Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Diese Ausnahme vertiefen wir im folgenden Tipp 5.

5. Themen verkaufen

Dabei handelt es sich um eine gut gewählte Strategie, bei der es darum geht, das Angebot dahingehend so zu gestalten, dass mehrere Produkte und Dienstleistungen in einem Paket enthalten sind. Das bedeutet, dass dabei meist immer ein Thema mit verkauft wird (z.B. das Thema „Sicherheit“) und auf das Anbieten unabhängiger einzelner Produkte verzichtet wird:
Eine Versicherung bietet Kombipakete für Immobilienbesitzer an, welche optimal aufeinander abgestimmt sind und sich um den Schutz des Eigentums drehen. Eine Apotheke bietet Pakete wichtiger Medikamenten an, welche eine kleine Reiseapotheke darstellt.
Ein Computer-Fachhändler bietet die Festplatte zur Datensicherung und die passende Backup-Software sowie eine zusätzliche Lösung in Form von externer Datensicherung an, damit die Daten des Käufers im Fall der Fälle definitiv geschützt sind.

Profi-Tipp: Wenn es um das Schnüren dieser Pakete geht, dann ist es sinnvoll drei verschiedene Varianten anzubieten: Das Mini-, das Midi- und das Maxipaket. Oder aber auch das Einsteiger-, das Profi- und das Premiumpaket. Dabei sollte das Ziel immer das mittlere Paket sein. So, wie wir es zum Beispiel in der Preis-Tabelle für unsere E-Commerce Jobbörse machen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich der Kunde bei Paket-Angeboten gern für den goldenen Mittelweg entscheidet.

Preis-Tabelle unserer Jobbörse
Bieten Sie drei Pakete mit unterschiedlichen Preisen an. Stellen Sie das mittlere in den Vordergrund.

6. Schnupperangebote anbieten

Schnupperangebote gelten als ein anschauliches Beispiel dafür, dass ein Zusatzangebot einen echten Mehrwert für den Kunden darstellt. Ein Schnupperangebot lässt sich am besten mittels eines Beispiel verdeutlichen: Ein Verlag bietet als kleines Dankeschön für Neuabonnenten eine kostenlose und zeitlich begrenzte Mitgliedschaft im kostenpflichtigen Verlagsportal zum Schnuppern an. Dabei handelt es sich um eine geldwerte Zusatzleistung für den Kunden. Der Verlag profitiert in diesem Fall von der kostengünstigen Möglichkeit, neue Mitglieder für das Portal zu gewinnen. Deshalb ist es wichtig, beim Abschluss auf kleine Dankeschön-Angebote in Form von Probemitgliedschaften, Warenproben und Schnupperangebote zurückzugreifen.

7. Das optimale Angebot unterbreiten

Wichtig ist, dass sich der Anbieter viel Zeit für die Auswahl der Produkte und Dienstleistungen nimmt, welche letztendlich das Zusatzangebot definieren. Die Zusatzprodukte sollten grundsätzlich einen engen Bezug zur Dienstleistung oder zum Produkt haben, wofür der Kunde von Beginn an Interesse gezeigt hat. Sofern diese Voraussetzung nicht erfüllt ist, hat der Kunde auch keinen triftigen Grund, das Zusatzangebot in Anspruch zu nehmen. In diesem Fall wittert der Kunde einen plumpen Verkaufsversuch und wird höchstwahrscheinlich ablehnen. Das Kaufverhalten der Kunden sollte genau analysiert werden. Dazu empfiehlt sich ein Zeitraum von 24 Monaten. Wenn bei dieser Analyse festgestellt wird, dass Kunden, die sich für das Produkt A entschieden haben, sehr häufig auch beim Produkt C zugreifen, bedeutet dies, dass sich Produkt C als ideales Zusatzangebot erweist. Damit bietet sich die perfekte Gelegenheit, dieses Produkt künftig als Zusatzangebot zu unterbreiten.

Konzept Private Shopping Club setzt sich durch – Limango expandiert

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Private Shopping Club - das Konzept geht auf.

Der Private Shopping Club Limango setzt weiter auf Internationalisierung und wird ab sofort auch in Frankreich aktiv. Das Land gilt als eine Hochburg des Private Shopping und bietet ein großes Potential an Kunden und Kaufkraft. Allerdings ist Frankreich lediglich eine weitere Station auf dem internationalen Wachstumskurs von Limango. Hier will sich das Unternehmen ausprobieren und Erfahrungen für weitere Expansionen sammeln.

Das Konzept Private Shopping Club setzt sich durch

Limango ist ein Private Shopping Club, der ausgewählte Angebote für registrierte Mitglieder bereithält. Das Unternehmen hat somit kein festes Sortiment, sondern bietet täglich neue Aktionen. Hierbei sind verstärkt Markenprodukte zu finden. Die Nutzer profitieren somit von individuellen Angeboten, müssen allerdings schnell sein, da viele Produkte innerhalb kürzester Zeit weg sind. Wie viele andere Shops und Clubs dieser Art, hat sich auch Limango auf ein bestimmtes Thema spezialisiert. So gibt es in dem Shop vorrangig Artikel für Familien, die sich einerseits an die Eltern und andererseits an den Nachwuchs richten.

Frankreich ist als drittgrößter E-Commerce Markt Europas wirtschaftlich interessant

Mit der Expansion nach Frankreich möchte Limango den drittgrößten E-Commerce Markt Europas erobern. Für Frankreich spricht aus Sicht des Unternehmens, dass es hier im Familiensegment nur sehr wenige echte Mitbewerber gibt. Limango profitiert somit von Alleinstellungsmerkmalen, die in dieser Form in keinem anderen Land gegeben wären. Zudem gibt es in Frankreich rund sieben Millionen Familien, die ein Marktpotential von 2,5 Milliarden Euro mit sich bringen. Entsprechend groß ist das Interesse des Unternehmens, Pionierarbeit zu leisten und diese potentiellen Kunden dort abzuholen, wo sie stehen.

Die Zukunftspläne von Limango

Bisher ist Limango bereits in Deutschland, Polen und den Niederlanden aktiv. Auf diesen drei großen Märkten konnte sich das Unternehmen klar vom Wettbewerb abheben und eine recht große Anhängerschaft hinter sich versammeln. Mittlerweile verfügt der Private Shopping Club über 1,7 Millionen Mitglieder in diesen drei Ländern. Das erklärte Ziel ist es, diese Zahl deutlich wachsen zu lassen und die Community kontinuierlich zu vergrößern. Hierbei will sich das Unternehmen aber selbst treu bleiben und vertraut darauf, auch in Frankreich eine Vielzahl an Menschen für die auf Familien ausgerichteten Artikel gewinnen zu können.

Für die Expansion hat sich Limango einen erfahrenen Expertenstab ins Boot geholt. Hierzu zählt insbesondere ein Vertriebsteam, das sich sowohl auf dem internationalen E-Commerce Markt auskennt als auch die Besonderheiten des Französischen Marktes genau analysiert hat. Dieses Team soll vom Hauptsitz des Unternehmens in München aus die Expansion nach und in Frankreich koordinieren und gegebenenfalls Anpassungen im Konzept vornehmen. Hierbei kommt Limango sein gut ausgebautes Netzwerk in Frankreich zugute. Mittlerweile arbeitet das Unternehmen mit 100 erfahrenen und erfolgreichen Handelspartnern vor Ort zusammen.

Frankreich ist jedoch nur eine Station auf dem Wachstumskurs von Limango. Langfristig ist es angedacht, noch diverse weitere europäische Märkte zu erobern und das Konzept des Private Shopping dort zu etablieren beziehungsweise voranzutreiben. Zunächst soll aber Frankreich die Spielwiese für Limango sein. In einer vertrauten und relativ sicheren Umgebung kann das Unternehmen hier herausfinden, welche seiner Konzepte und Strategien aufgehen und von den Nutzern besonders gut angenommen werden.

Indien entdeckt den E-Commerce – ein riesiger Wachstumsmarkt tut sich auf

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Wachstumsmarkt Indien E-Commerce

Sowohl die Zahl der Internetnutzer als auch die der Onlineshopper und der Umsätze im E-Commerce wird in den kommenden Jahren in Indien massiv steigen. Das liegt unter anderem an der stärkeren Durchdringung des Subkontinents mit dem Internet. Gleichzeitig arbeitet die indische Regierung an einer Liberalisierung des Marktes und am Abbau von Handelshemmnissen. Das hat vor allem Vorteile für Global Player wie Amazon und Alibaba, die sich bereits jetzt stark im indischen Onlinehandel engagieren.

Indien auf Wachstumskurs

Mit 400 Millionen Internetnutzern ist der indische Markt in absoluten Zahlen größer als der in den USA. Prozentual entspricht das aber gerade einmal knapp einem Drittel der indischen Bevölkerung, weswegen das Wachstumspotential des Subkontinents gigantisch ist. Für ein rasantes Wachstum in den kommenden Jahren spricht ebenfalls, dass Indien ein sehr junges Land ist. So sind etwa 75% der Internetnutzer zwischen 15-34 Jahre alt und damit besonders interessiert am Onlineshopping. Aktuell nutzen rund 83 Millionen Menschen den Onlinehandel in Indien und bringen dem Marktzweig Umsätze von etwa 14 Milliarden US-Dollar. Bis 2019 wird ein Anstieg auf etwa 240 Millionen Nutzer erwartet, die Umsätze von gut 68 Milliarden US-Dollar generieren werden.

Indische Unternehmen machen Amazon Konkurrenz

Wahre Größen im indischen Onlinehandel sind Flipkart und Snapdeal. Das erste Unternehmen ist sozusagen das indische Amazon und hat als Vollsortimenter alle erdenklichen Produkte zu bieten. Während Flipkart 45% Marktanteil besitzt, liegt Snapdeal mit 26% auf Platz zwei. Für Amazon bleibt lediglich der dritte Platz mit einem Marktanteil von 12%. Das liegt aber unter anderem daran, dass sich Amazon erst seit 2013 im indischen Markt engagiert und sich aktuell noch mit Einschränkungen für ausländische Unternehmen auseinandersetzen muss. So gibt es zum Beispiel die Vorschrift in Indien, dass ausländische Konzerne keine Direktinvestitionen in den indischen Onlinehandel tätigen dürfen. Entsprechend tritt Amazon aktuell lediglich als Fremdanbieter auf. Allerdings spekuliert der Online-Gigant offensichtlich mit einer Liberalisierung des indischen Marktes, denn Amazon hat in den letzten Jahren 3 Milliarden US-Dollar in den indischen Onlinehandel investiert.

Indien baut Handelsbarrieren kontinuierlich ab

Das riesige Potential des indischen Onlinehandels wurde auch von der Regierung vor Ort erkannt. Sie versucht nun, Handelshemmnisse abzubauen, um das heimische Onlinegeschäft zu beflügeln. Hierfür soll eine Liberalisierung des Marktes stattfinden. Das bedeutet unter anderem, dass die Entwicklung von Start-ups gefördert wird und viel Geld in die Bereiche Logistik und Digitalisierung fließt. Eine gute Infrastruktur ist nämlich ebenso wichtig wie ein gut ausgebautes Onlinenetz, da Handel nur funktioniert, wenn die bestellten und gekauften Waren zugestellt werden können. Diese Politik hat allerdings weitreichende Folgen. So gewinnen vor allem große Konzerne wie Amazon und Alibaba an Boden und werden es kleineren, einheimischen Anbietern schwer machen. Der Preiskampf auf dem indischen Markt ist nämlich schon jetzt unerbittlich. Hinzu kommt, dass sich das Zahlungswesen in Indien drastisch wandeln wird. Aktuell ist „Cash-on-delivery“ – also Zahlung bei Lieferung – die beliebteste Bezahlform. Durch das Wachstum im Onlinehandel werden sich aber Kreditkarten und Paypal immer weiter durchsetzen und zu einem Wandel bei den bevorzugten Zahlweisen führen.

App für Wearables – eBay verstärkt sein Engagement auf Smartwatches

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Wearables: ebay und die Smartwatches

Schon seit Jahren engagiert sich eBay im Bereich der Smartwatches. Das einst unter dem Namen „Zero Effort Commerce“ ins Leben gerufene Projekt erfährt jetzt eine Renaissance. Mit der neuen App bietet das Unternehmen seinen Kunden zahlreiche Informationen und intensiviert die Bindung an die Android-Geräte. Ob sich die ehrgeizigen Ziele des einstigen eBay Managers Steve Yankovich damit erfüllen, ist allerdings mehr als fraglich.

Das bietet die neue eBay-App für Smartwatches

Mit der neuen Version seiner App fokussiert sich eBay auf Nutzer von Android Wearables. Das Ziel ist es, den Trägern solcher Smartwatches Zugang zu einer Vielzahl an Informationen zu bieten. In den „Notifications“ erhalten die User Informationen zum Preis und zur Endzeit eines Artikels und können sich das dazugehörige Produktbild ansehen. Außerdem ist es ihnen möglich, persönliche Nachrichten zu lesen und direkt darauf zu antworten. Das kann mittels einer Spracheingabe oder durch die Auswahl einiger Schnellantworten erfolgen. Somit ist es Nutzern möglich, sich umgehend über einen Artikel zu informieren, bevor sie ihr Smartphone aus der Tasche ziehen müssen.

Das Projekt „Zero Effort Commerce“

Die Idee, sich verstärkt im Bereich Smartphones zu engagieren, ist bei eBay nicht neu. Bereits vor zwei Jahren veröffentlichte das Unternehmen eine App für Samsungs Galaxy Gear. Unter dem damaligen eBay Manager Steve Yankovich wurde die Idee verfolgt, dass die Smartwatches irgendwann selbständig für den Nutzer einkaufen können sollten. Deswegen lief das Projekt unter dem Arbeitstitel „Zero Effort Commerce“ und sollte tatsächlich die Anstrengung beim Einkaufen eliminieren. Der Nutzer sollte lediglich ein Foto von einem Produkt machen können und die Smartwatch würde anschließend den gesamten Einkaufsvorgang übernehmen. Viele der ehrgeizigen Pläne von damals ließen sich allerdings nicht umsetzen, weswegen der Bereich Smartwatches bei eBay zunächst ein wenig an Bedeutung verlor. Mit der neuen App zeigt das Unternehmen aber, dass es am Thema „Mobiles Einkaufen“ weiter dran ist.

Geräte übergreifendes Shopping ist die Zukunft

Das große Engagement von eBay im Bereich der Smartwatches zeigt, dass der Bereich des Geräte übergreifenden Einkaufens im E-Commerce auch weiterhin von Bedeutung ist. Denn mittlerweile ist es tatsächlich so, dass viele Nutzer zunächst Informationen über eine Smartwatch beziehen, bevor sie für den eigentlichen Einkauf das Smartphone herausholen. Das Beispiel von eBay zeigt deutlich, dass nicht ein Weg der richtige ist, sondern dass eine Multi-Channel-Lösung das geeignete Konzept zu sein scheint. Denn der Erfolg des M-Commerce wird nicht zu einem Aussterben der PCs führen, so wie auch die Smartwatches die Smartphones nicht aussterben lassen werden. Entsprechend sind Commerce-Lösungen nur dann sinnvoll, wenn sie einen Einsatz auf allen Geräten erlauben. Entsprechend wird sich eBay nicht ausschließlich an Android Wearables binden, sondern sein Angebot kontinuierlich ausweiten und alle erdenklichen Smartwatches bedienen. Das wird nicht unbedingt dazu führen, dass die Geräte irgendwann eigenständig einkaufen. Einen deutlichen Wandel im Einkaufsverhalten der Nutzer wird die neue Technik aber definitiv mit sich bringen.

6 einfache Tipps zur Optimierung Ihres Up-Selling

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& Tipps für Verkaüfer und ein besseres Upselling

Upselling sorgt nicht nur dafür, dass Geschäfte profitabler, sondern auch, dass Kunden zufriedener werden. Gute Verkäufer sind in der Lage einem Kauf einen Mehrwert zu verleihen, wenn der Kunde gerade beabsichtigt, zu kaufen. Eine Mehrwertsteigerung soll dadurch erreicht werden, wenn man beispielsweise dem Kunden höherwertigere Produkte anbietet. Diese stellen für den Kunden nicht nur nur eine Optimierung dar, sondern machen auch das (Kauf-) Geschäft profitabler.

Durch einen fehlerhaften Umgang mit Kunden, versäumen jedoch viele Verkäufer die Gelegenheit, Zusatzverkäufe anzuregen. Deshalb gehört das Upselling zu einer der wichtigsten Fähigkeiten eines „guten Verkäufers“. Dazu werden alle Verkaufsmöglichkeiten auf strategische Art und Weise angegangen, indem verschiedenen Techniken des Upsellings angewendet werden. So wird das Fundament für Folgeaufträge gelegt.

Die folgenden 6 Tipps helfen Ihnen dabei, dieses Vorhaben erfolgreich umsetzen:

1. Produkte studieren

Für einen Verkäufer ist es ganz besonders wichtig, dass er seine Produkte bzw. die Produktpalette genau kennt und darüber umfassend aussagefähig ist. Je mehr Wissen sich der Verkäufer über seine Produkte aneignet, desto effizienter kann er dieses Wissen im Verkauf einsetzen und zu den Produkten kompetent beraten. Auch kann der Verkäufer dem Kunden Alternativen aufzeigen und bei ihm ggf. Lust auf höherwertigere Produkte wecken.

Schließlich möchte ein Kunde grundsätzlich bei einem kompetenten Verkäufer einkaufen und legt sehr viel Wert darauf, dass der Verkäufer weitaus mehr über das Produkt weiß, als man selbst. Ziel des Verkäufers sollte dahingegen sein, seine Kunden wissen zu lassen, auf welche einfache Weise das gekaufte Produkt verbessert werden kann. Dies klappt nur dann, wenn der Verkäufer sein Produkt in- und auswendig kennt.

Folgendes Beispiel soll dies verdeutlichen:

Für Verkäufer, die beispielsweise in einer Buchhandlung arbeiten, welche auf Fantasy-Romane spezialisiert ist, wäre es hilfreich wenn sie selbst entsprechenden Bestseller gelesen haben. Schließlich können auch hier Zusatzverkäufe gemacht werden. Ein Verkäufer der findet, dass Gandalf die beste Figur in Harry Potter und der Stein der Weisen darstellt, dürfte wohl kaum überzeugen. Zumindest nicht, wenn es darum geht, Fantasy-Romane zu verkaufen.

Seien Sie kompetent, seien Sie professionell und glaubwürdig. Dann verkaufen Sie eher mehr und höherwertiges.

2. Kundentypen erkennen

Gute Verkäufer haben die Fähigkeit, ihre Kunden schnell einschätzen zu können. Das gibt ihnen die Möglichkeit, die Verkaufsstrategie auf den jeweiligen Kunden abzustimmen. Im Groß- und Einzelhandel geht es darum, dass der Verkäufer den Verkauf steuern lässt. Und zwar von den Wünschen seiner Kunden:

Im Einzelhandel ist es wichtig, dass der Verkäufer schnell erkennt, welcher Besucher sich nur ein wenig umschauen möchte (und vermutlich nicht kaufen wird) und wer tatsächlich an einem Kauf interessiert ist. Letzteres erkennbar daran, da der Kunde bereits ganz gezielt nach einem bestimmten Produkt sucht.

Kein potentieller Kunde ist zum Beispiel jemand, der daran zu erkennen ist, dass er ziellos umherschaut. Hier ist es wichtig, Kontakt herzustellen indem man ihn fragt, ob er Hilfe benötigt. Der Verkäufer sollte seinem Kunden an dieser Stelle zunächst ganz genau zuhören, bevor ein ein teures oder spezielleres Produkt anbietet.

Im Großhandel ist es wichtiger, sich einen Überblick über die Bedürfnisse des Kunden zu verschaffen. Hier erweist es sich als sinnvoll, möglichst viele Fragen zu stellen. Zum Beispiel „warum der Kunde so viele Plastikbecher kauft“. Anschließend kann überlegt werden, wie es möglich ist, dem Kunden diese Aufgabe zu erleichtern beziehungsweise, bequemer zu machen.

Von ‘Gandhi’ bis ‘Trump’ 
Lernen Sie die 5 typischsten Kunden kennen

Schaffen Sie sich mit genauem Zuhören und gezielten Fragen einen Überblick über die Bedürfnisse des Kunden.

3. (Erst-) Kontakt zum Kunden herstellen

Es ist nicht allein entscheidend, wie der Kunde auf Sie aufmerksam wurde, sondern auch wie der Erstkontakt abgelaufen ist. Der Kunde sollte stets immer freundlich angesprochen und begrüßt werden – leider keine Selbstverständlichkeit in Deutschland. Hier kann Hilfe bei der Produktauswahl angeboten oder nur darauf hingewiesen werden, dass der Kunde jederzeit Fragen stellen kann. So lässt sich zugleich herausfinden, was genau der Kunde wünscht. Dieses Wissen ist nützlich, wenn es darum geht, den Verkaufsabschluss einzuleiten. Kunden lieben es zudem, Komplimente zu bekommen. Deshalb ist es wichtig, dieses Wissen zu nutzen. Wenn sich ein Kunde in einer Buchhandlung umschaut und sich scheinbar für die Chroniken von Narnia interessiert, kann der erste Kontakt mit einem Kompliment hergestellt werden.

Zum Beispiel: „Eine großartige Serie, die Sie sich ausgesucht haben. Was haben Sie daraus gelesen?“ Hier wird ein freundliches Gespräch begonnen, wobei dem Kunden aufmerksam zugehört wird. In diesem Gespräch können dann andere Serien zur Sprache gebracht werden, welche den Kunden ebenfalls interessieren könnten, z.B. „Der Herr der Ringe“.

Nutzen Sie Ihr Wissen über den Kunden Weise. Machen Sie kleine Komplimente und stellen Sie weitere relevante Fragen.

4. Die optimale Verkaufsstrategie erkennen

Der Erfolg im Verkauf ist weitaus weniger planbar als sich so mancher Verkäufer wünschen würde. Zu viele Faktoren, wie der Markt, die Konkurrenz oder die Interessen des Kunden wirken auf den Verkauf aktiv oder passiv ein. Doch welche Verkaufsstrategie wählt man? Ist es manchmal besser, sich zurückzuhalten? Oder ist es grundsätzlich gut, zusätzliche Produkte dem Kunden mit anzubieten, welche einen engen Bezug zum gewünschten Produkt haben?

Nehmen wir das Beispiel aus Tipp 3, dem Buch. In diesem Fall wäre die Strategie zum Buch noch ein Lesezeichen oder einen weiterführenden Band anzubieten. Der willkürliche Versuch, dem Kunden teure Produkte anzubieten, ohne vorher aufmerksam seine Wünsche herausgehört und damit dessen Interessen berücksichtigt zu haben, sorgt nicht selten dazu, den Kunden zu vergraulen. Das lässt sich am besten anhand folgenden Beispiels verdeutlichen:

Der Verkäufer geht auf dem Kunden zu, der sich für die „Chroniken von Narnia“ interessiert und bietet ihm die Biografie von Steve Jobs in der Hardcover-Version an – davon sind derzeit zu viele Exemplare auf Lager und dementsprechend im Sonderangebot. Dieser Versuch wird definitiv scheitern, da er den Kunden nur verwirrt und irritiert. Kunden sind schließlich nicht dumm und erkennen solche offensichtlichen Verkaufsstrategien schnell.

Bieten Sie dem Kunden nur Produkte an, die zu ihm und seinen Interessen passen. Alles andere kann ihn vergraulen.

5. Den Kunden entscheiden lassen

Was sich der Kunde leisten kann, entscheidet er immer noch selbst. Wichtig ist, dass der Preis eines zusätzlichen Produktes (Zusatzangebot) vorerst nicht zur Sprache kommt, bevor dieser nicht detailliert erläutert wurde. Hier sollte ein Zusammenhang zwischen der Produktempfehlung und dem Kundenwunsch geschaffen werden. Dabei sollte der Kunde die Möglichkeit haben, den Preis dafür selbst zu überdenken. Selten trauen sich Verkäufer ein Zusatzangebot zu unterbreiten, wenn der Kunde bereits schon viele Artikel im Arm zur Kasse transportiert. Der Verkäufer befürchtet, dass der Kunde dann beim Blick auf die etwas doch höhere Rechnung erschreckt. Doch dies ist allein das Problem des Kunden. Viel wichtiger ist, dass der Verkäufer ehrlich den Kunden berät und die für ihn nützlichsten Optionen seinen Kunden mit anbietet – denn schließlich entscheidet der Kunde immer selbst.

Bieten Sie dem Kunden alles relevante an. Lassen Sie dabei den Kunden entscheiden, ob ein Produkt für Ihn seinen Preis wert ist.

6. Zubehör und Accessoires anbieten

Die sicherste Technik für erfolgreiche Zusatzverkäufe definiert sich über verwandte Produkte oder Dienstleistungen, besonders für all jene Produkte, die der Kunde schon gekauft hat. Wenn ein Kunde zum Beispiel den ersten Band der Narnia-Chroniken kauft, so ist es sinnvoll, ihm auch gleich den zweiten Band mit anzubieten. Dies gelingt am besten mit folgenden Worten: „Wenn Sie den ersten Band durchgelesen haben, wollen Sie bestimmt auch gleich den nächsten verschlingen. Glauben Sie mir, ich selbst konnte es auch kaum erwarten. Ich empfehle Ihnen, den zweiten Band gleich mitzunehmen.“ Es können aber auch andere Artikel angeboten werden, welche im engen Zusammenhang mit dem Artikel stehen. Zum Beispiel, ein Lesezeichen. Der Verkäufer sollte sich immer daran erinnern, was er selbst auch kaufen würde. In Bezug auf eine Kamera wäre ein optimales Zubehör sehr wichtig – wie zum Beispiel Batterien, eine Speicherkarte oder eine Kameratasche.

Bieten Sie Ihrem Kunden nur das an, was Sie auch selbst kaufen würden. Ehrlicher geht es nicht – und das merkt Ihr Kunde.

Kaufverhalten im E-Commerce – diese Waren wurden 2015 online bevorzugt eingekauft

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Zukunft des M-Commerce
geralt / Pixabay

Die Zahl der Käufer im E-Commerce steigt kontinuierlich. Im Jahr 2015 haben deutschlandweit bereits 47 Millionen Menschen per Mausklick Waren oder Dienstleistungen bestellt. Dieser Trend wird sich durch die wachsende Bedeutung des M-Commerce in den kommenden Jahren noch verstärken. „dpa-infografik“ hat nun in der „Grafik des Monats“ diejenigen Waren und Dienstleistungen zusammengestellt, die von den Deutschen bevorzugt im Onlinehandel gekauft werden.

Immer mehr, immer jünger: Die Zahl der Käufer im E-Commerce wächst beständig

Der E-Commerce übt auf immer mehr Menschen einen ungeheuren Reiz aus. Und diese werden immer jünger. So haben im Jahr 2015 47 Millionen Menschen ab 10 Jahren gelegentlich etwas online gekauft. Somit sind 77% aller deutschen Internetnutzer als Käufer im E-Commerce aktiv gewesen. Dieses Phänomen ist unter anderem durch den M-Commerce bedingt. Die Menschen sind nun nicht mehr von einem heimischen PC abhängig, um in der digitalen Welt einzukaufen. Immer und überall stehen die Onlineshops der Welt zur Verfügung und sind häufig schon für das Einkaufen per Smartphone optimiert.

Diese Waren sind bei Käufern im E-Commerce besonders beliebt

Kleidung und Sportartikel liegen in der Beliebtheit der Internetkäufer ganz weit vorn. 64% und somit knapp zwei Drittel der Befragten gaben an, solche Waren schon einmal über das Internet bestellt zu haben. Auf Platz zwei liegen mit 49% Möbel, Spielzeug und andere Gebrauchsgüter. Durch die große Bandbreite an Altersgruppen ist anzunehmen, dass die Spielzeuge teils für den Eigenbedarf und teilweise als Geschenk erstanden werden. Die Bronzemedaille geht an Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, die für immerhin 42% der Befragten interessant sind.

Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich Ferien und Events im E-Commerce. So haben 41% der Befragten schon einmal eine Ferienunterkunft online gebucht und 39% haben sich Eintrittskarten für das Kino, Theater oder eine ähnliche Veranstaltung im Internet besorgt. Filme und Musik können ein Drittel der Befragten zum Kauf animieren, während sich mit 31% Elektroartikel und Dienstleistungen im Urlaub wie Mietwagen einen Rang teilen. 28% sparen sich den Gang in die Apotheke und bestellen Arzneimittel online. Nicht zuletzt erstehen die Käufer häufig Computer und Zubehör (26%) sowie Software und PC-Spiele (24%) online.

Das kaufen die Deutschen online im Netz
Quelle: dpa-infografik GmbH

Eine große Gruppe bleibt dem stationären Handel treu

Diese Entwicklung zeigt, dass der E-Commerce die Funktionsweise und das Gesicht des Handels massiv verändert hat. Viele Menschen nutzen es aus, immer und überall einkaufen zu können und nicht an Öffnungszeiten und Bestandssortimente gebunden zu sein. Wer mit dieser Entwicklung allerdings das Ende des stationären Handels gekommen sieht, irrt. Denn immerhin 15 Millionen Internetnutzer haben in der Umfrage angegeben, im Jahr 2015 keinerlei Waren über das Internet bestellt zu haben. Ihnen ist eine persönliche Beratung durch Fachpersonal beziehungsweise eine Begutachtung der Waren vor Ort sehr wichtig. Die Onlineshops müssen sich mit einer Multi-Channel-Lösung auf diese Entwicklung einstellen und sowohl die Interessen der E-Commerce-Affinen Internetnutzer bedienen als auch diejenigen der Fans des stationären Handels.

Lieferungen innerhalb einer Stunde – Amazon weitet seinen Prime Now Service aus

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Amazon Prime Now in München

Nachdem Amazon seinen individuellen Kundenservice Prime Now bereits erfolgreich in Berlin gestartet hat, wird das Serviceangebot nun auch nach München gebracht. Kunden können sich ihre Wunschartikel ab sofort innerhalb von einer Stunde zustellen lassen. Prime Now stellt somit eine Erweiterung der „Same-Day-Lieferung“ dar, die bereits in diversen Metropolen angeboten wird. Wie genau der Amazon-Service funktioniert, wird im Folgenden erklärt.

Amazon Prime Now jetzt auch in München zu haben

Neben Berlin bietet Amazon seinen Prime Now Service jetzt auch in München an. Kunden in dieser Region haben de Möglichkeit, sich ihre Artikel innerhalb von einer Stunde nach Bestellung liefern zu lassen. Die Auswahl an verfügbaren Produkten ist hierbei sehr groß. Unter anderem sind Nahrungsmittel zu haben, die sowohl frisch als auch gekühlt geliefert werden. Auch Spielwaren und Elektronikartikel sind auf diese Weise verfügbar. Gerade bei diesen Warengruppen hat sich gezeigt, dass viele Kunden eine umgehende Lieferung nach der Bestellung wünschen. Nicht zuletzt stehen aber auch Drogerieartikel und regionale Produkte zur Wahl.

So funktioniert Prime Now im Einzelnen

Prime-Kunden von Amazon haben die Möglichkeit, sich eine Ware innerhalb von einer Stunde nach der Bestellung liefern zu lassen. Alternativ kann die Möglichkeit genutzt werden, sich die Bestellung in einem Zeitfenster von zwei Stunden an eine Wunschadresse schicken zu lassen. Während die Variante mit dem Zeitfenster kostenlos ist, muss für die Lieferung innerhalb von einer Stunde eine Gebühr von 6,99 Euro entrichtet werden. Zu beachten ist aber, dass der Prime-Now-Service ausschließlich mit der entsprechenden App genutzt werden kann. Diese gibt es für iOS sowie Android und ist kostenlos.

Aktuell ist Prime Now noch auf einen sehr begrenzten Radius beschränkt. Deswegen muss vor der Bestellung geprüft werden, ob dieser Service in der entsprechenden Region überhaupt angeboten wird. Zu diesem Zweck hat Amazon eine Karte erstellt, auf der die verfügbaren Zustellgebiete für den Service klar abgelesen werden können. Ebenfalls zu beachten ist, dass es für Amazon Prime einen Mindestbestellwert von 20 Euro gibt. Die Nutzer können den Verlauf ihrer Bestellung über die App dann in Echtzeit verfolgen.

Same-Day-Lieferungen von Amazon bleiben weiter verfügbar

In den Städten Berlin, Bonn, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart und in weiten Teilen des Ruhrgebiets bietet Amazon bereits die sogenannten Same-Day-Lieferungen an. Kunden haben bei diesem Service die Möglichkeit, sich eine Bestellung innerhalb von 24 Stunden liefern zu lassen. Die Zustellung erfolgt am Abend desselben Tags der Bestellung zwischen 18-21 Uhr und ist ab einem Mindestbestellwert von 20 Euro kostenlos. Der Prime Now Service stellt somit im Grunde eine Verfeinerung und Spezialisierung dieser Same-Day-Lieferungen dar. Diese bietet sich immer dann an, wenn eine Ware umgehend gebraucht wird. Die Idee hinter diesen beiden Konzepten besteht darin, einen möglichst individuellen Kundenservice zu schaffen. Somit kombiniert Amazon die modernen Möglichkeiten des E-Commerce mit den bewährten Strategien der Logistik und der Zustelldienste.

Local SEO – eigene Multichannel-Lösungen voranbringen

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Lokale Suchmaschinenoptimierung (SEO) für den stationären Einzelhandel.

Die Zukunft des Handels liegt im Multichannel. Kunden wünschen sich einfach eine Kombination aus stationärem Handel und Onlineshop. Damit dieses Konzept aufgeht, müssen beide Teilbereiche des Handels aufeinander eingehen und sich gegenseitig fördern. Hierbei spielt die Local SEO eine wichtige Rolle. Mit dieser lässt sich das Ranking von lokalen Geschäften in den Suchmaschinen optimieren. Hierdurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden in dem entsprechenden Laden kaufen. Im Folgenden werden einige der vielen Strategien der Local SEO vorgestellt.

Welche Vorteile bringt Local SEO?

Eine Google-Studie hat ergeben, dass sich 80% der Verbraucher online über verschiedene Geschäfte und deren Sortimente informieren, bevor sie dort einkaufen. Für den stationären Handel ist es daher überlebenswichtig, im Internet präsent zu sein und von den Suchmaschinen gefunden zu werden. Das gilt umso mehr, als immer mehr Menschen mobile Endgeräte nutzen. Wer unterwegs ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung sucht, informiert sich via Smartphone oder Tablet über die umliegenden Anbieter. Die Bedeutung von Suchmaschinen kann somit weder für den Onlinehandel noch für den stationären Handel groß genug eingeschätzt werden. Denn je höher das Ranking eines lokalen Geschäfts bei den Suchmaschinen ist, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass aus Interessierten tatsächlich Kunden werden.

Diese Maßnahmen sind bei der Local SEO entscheidend

Erfolgreich sind diejenigen Unternehmen, die es schaffen, bei Suchanfragen auf der Google Maps Karte aufzutauchen. Das gilt sowohl bei konkreten Queries wie „Zahnarzt Berlin“ als auch bei unkonkreten Anfragen wie „Fitnessstudio“. Der Google-Algorithmus ist nämlich in der Lage, aus bestimmten Begrifflichkeiten (Pizzeria, Kindergarten, Blumengeschäft, Friedhof…) eine lokale Komponente zu erkennen und auf diese einzugehen. Wird eine solche Suchanfrage gestellt, werden keine allgemeinen Informationen zum Thema weit oben gerankt, sondern konkrete Angebote auf der Google-Landkarte angezeigt, die auf den jeweiligen Standpunkt des Nutzers zugeschnitten sind.

Um eine Chance auf einen dieser begehrten Plätze bei Google Maps zu haben, müssen diverse Maßnahmen ergriffen werden. Zum einen ist entscheidend, dass das Google MyBusiness-Konto ausführlich und vollständig ausgefüllt wurde. Aus diesem zieht die Suchmaschine nämlich Informationen, anhand derer sie die Relevanz eines bestimmten Unternehmens für die jeweilige Suchanfrage festlegt. Des Weiteren sollte Wert darauf gelegt werden, Kundenrezensionen zu gewinnen. Positives Feedback gilt für Google und Co. nämlich ebenfalls als Merkmal dafür, dass ein Unternehmen sowohl gut als auch beliebt ist.

Eine Unternehmenswebsite muss präsent sein und aktuell gehalten werden. Je übersichtlicher die einzelnen Produkte und Dienstleistungen hier dargestellt werden, desto besser ist das für das Ranking. Zudem müssen Onpage- und Offpage-Maßnahmen ergriffen werden. Onpage können zum Beispiel Überschriften so gesetzt werden, dass die Suchmaschinen leicht Informationen daraus ziehen können. Offpage lassen sich Unternehmensdaten in online Branchenbüchern zusammen mit einem Link hinterlegen. Überhaupt ist jeder externe Link, der auf die eigene Website verweist, bei der Suchmaschinenoptimierung Gold wert. Dasselbe gilt für Aktivitäten in den sozialen Netzwerken. Je mehr Menschen über die Social Media Kanäle von einem Unternehmen angesprochen werden, desto mehr besuchen den stationären Handel und desto besser ist das Ranking bei den Suchmaschinen.

Auch ein interessanter Artikel zum Thema Local SEO:

Was soll ich mit kalter Pizza aus Berlin? – mit Local SEO die Kunden vor Ort erreichen

Local SEO als Grundbaustein von Multichannel-Lösungen im Handel

Die Local SEO ist somit die Grundlage jeder Multichannel-Lösungen eines Unternehmens. Nur wenn der jeweilige Anbieter im Netz präsent und auffindbar ist, finden potentielle Kunden den Weg zur Unternehmenswebsite und in die Fachgeschäfte vor Ort. Diese zwei Säulen des Handels zahlen sich aus. Kunden wissen es zu schätzen, wenn sie Informationen und Produkte online finden und bestellen können, im Zweifelsfall aber auch auf eine kompetente Beratung vor Ort vertrauen und die einzelnen Produkte vor dem Kauf begutachten können. Für einen Erfolg in der Handelsbranche sind daher Multi-Channel-Lösungen unverzichtbar und diese funktionieren nur noch mit einer professionellen Local SEO effizient.

Rekordgewinne bei Amazon – Strategiewechsel beim Onlineriesen

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Amazon Fake-Shops
Simon / Pixabay

Bisher steckte Amazon nahezu jeden verdienten Euro und Dollar ins Wachstum des Marktplatzes und des Unternehmens. Im zurückliegenden Quartal wurden jedoch Rekordgewinne eingefahren. Diese gehen zum einen auf das Cloud-Geschäft und zum anderen auf einen radikalen Strategiewechsel des Onlinegiganten zurück. Offensichtlich hat Amazon mit seinem Konzept eine Marktdominanz erreicht, die eine Verlangsamung des Wachstums erlaubt, meint t3n-Redakteur Jochen G. Fuchs nach seiner Analyse. Diese Tatsache hat weitreichende Konsequenzen für alle Onlinehändler weltweit.

Aktuelle Umsätze und Gewinne von Amazon

Im zurückliegenden Quartal hat Amazon gigantische Umsätze gemacht. Während die Cloud-Sparte beispielsweise 2,9 Milliarden US-Dollar erwirtschaftete, sind es in der Handelssparte ganze 30,4 Milliarden US-Dollar. Allerdings bringt das Cloud-Geschäft dem Unternehmen 702 Millionen US-Dollar Gewinn ein, während der Handel lediglich 567 Millionen US-Dollar abwirft. Hierbei ist bemerkenswert, dass in den USA 702 Millionen US-Dollar durch die Handelssparte erwirtschaftet werden, während der weltweite Handel von Amazon immer noch 135 Millionen US-Dollar Verlust bringt. Die Gewinne der Handelssparte sind somit deutlich interessanter, als der von Experten ohnehin erwartete hohe Gewinn der Cloud-Sparte, weil er einen deutlichen Strategiewechsel von Amazon anzeigt.

Es gibt kein Zurück: Amazon vollzieht einen klaren Strategiewechsel

Die Strategie von Amazon setzt im Grunde auf einen Kreislauf, der aus vier Teilkomponenten besteht. So will das Unternehmen ein möglichst großes Angebot bereitstellen, was zu einem möglichst angenehmen Einkaufserlebnis für die Kunden führt. Das wiederum erhöht die Konversionsrate von Amazon. Hierdurch fühlen sich noch mehr Händler dazu animiert, über Amazon zu verkaufen, was wiederum zu einem noch größeren Angebot führt. Das so erwirtschaftete Geld wird dann in Wachstum investiert. Gleichzeitig werden die Kosten des Unternehmens kontinuierlich heruntergefahren werden, um möglichst niedrige Preise anbieten zu können. Das wiederum wirkt sich positiv auf das Einkaufserlebnis der Kunden aus.

Diese Strategie scheint Amazon jetzt aber zu verlassen. Denn wie das Beispiel Nordamerika zeigt, wird das erwirtschaftete Geld nicht mehr in neues Wachstum investiert, sondern als Gewinn eingefahren. Das ergibt aber nur dann Sinn, wenn Amazon eine Marktdominanz erreicht hat, von der aus es kein Zurück mehr gibt. Nur wenn Amazon keinen Rückfall in alte Zeiten und einen Verlust von Marktanteilen an die Konkurrenz fürchten muss, ist es sinnvoll, weniger Geld in Wachstum zu investieren und sich mehr Gewinne zu gönnen. In den USA scheint dieser Punkt bereits erreicht zu sein. Im internationalen Geschäft wird hingegen noch stärker investiert. Doch auch hier wird Amazon in den kommenden Jahren bald so mächtig sein, dass das Wachstum verlangsamt und mehr Gewinn gemacht werden kann.

Onlinehändler sind in der Zukunft auf eine Amazon-Strategie angewiesen

Für Onlinehändler hat dieser Strategiewechsel von Amazon handfeste Konsequenzen. Denn die Marktdominanz, die aus dieser neuen Ausrichtung des Konzerns deutlich wird, zwingt Onlinehändler weltweit dazu, sich mit Amazon auseinanderzusetzen. Es gibt kaum noch Möglichkeiten, fernab des Onlineriesen im Onlinegeschäft erfolgreich zu sein. Aus diesem Grund sollte sich jedes Unternehmen im E-Commerce eine Amazon-Strategie überlegen. Nur wer auf dem Marktplatz präsent ist, hat auf lange Sicht gesehen eine Chance, gegen Wettbewerber zu bestehen und im Handel erfolgreich zu sein. Dass diese Tatsache dazu führen wird, dass sich Amazons Marktanteile noch weiter erhöhen und die Macht des Konzerns weiter steigern wird, zeigt die Genialität und den Erfolg des oben beschriebenen Kreislaufs.

NEOCOM 2016 – große Erfolgsgeschichten im E-Commerce an einem Ort vereint

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NEOCOM 2016 in Düsseldorf

Die NEOCOM 2016 kombiniert einen E-Commerce Kongress mit einer Fachmesse. Das Ziel ist es, erfolgreiche Menschen, Konzepte und Unternehmen zusammenzubringen und einen regen Austausch zu fördern. Namhafte Vertreter des Digital Commerce kommen zusammen und referieren  über ihre Arbeit und ihre Visionen. Partner und potentielle Kunden begegnen sich und bauen ihre Netzwerke aus. In diesem Jahr ist auch der E-Commerce Blog auf der NEOCOM 2016 vertreten und freut sich auf einen regen Austausch mit allen Interessierten.

Nützliche Informationen rund um die NEOCOM 2016

Die NEOCOM 2016 findet am 12/13 Oktober 2016 im Areal Böhler in Düsseldorf statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Beteiligten im E-Commerce, die eine Erfolgsgeschichte zu erzählen haben oder aktuell an ihrer arbeiten. Im Rahmen interessanter Vorträge erhalten die Kongressbesucher die aktuellsten Informationen aus der Welt des E-Commerce. Die Fachmesse bietet zudem die Möglichkeit, mit Unternehmen ins Gespräch zukommen, sich auszutauschen und das eigene Netzwerk zu erweitern. Ferner lernen die Gäste des Kongresses verschiedene Techniken und Produkte kennen und können sich somit für ihre eigene Arbeit inspirieren lassen. Nicht zuletzt werden verschiedene Personen und Unternehmen im Rahmen des Kongresses für ihre Visionen, Projekte, Dienstleistungen und Produkte ausgezeichnet.

Das macht das Programm der NEOCOM 2016 aus

Die Bandbreite an Themen auf der NEOCOM 2016 ist denkbar groß. Unter anderem wird der Retail 2020 beleuchtet und das Kaufverhalten von Kunden im E-Commerce genau analysiert. Experten und Unternehmer stellen ihre Visionen für die Zukunft des E-Commerce vor und erläutern, welche Entwicklungen am Markt in den kommenden Monaten und Jahren zu erwarten sind. Die digitale Transformation wird eine Rolle spielen und Kundengeschichten kommen zur Sprache. Die Bedeutung von Multichannellösungen und die damit einhergehende Optimierung aller Verkaufs- und Kommunikationskanäle stehen auf dem Programm. Außerdem werden Themenbereiche wie der E-Commerce 4.0, Artificial Intelligence, B2B, Brandbuilding und vieles mehr behandelt. Neben den Vorträgen gibt es immer Streitgespräche, bei denen die teils kontroversen Meinungen von Kennern der E-Commerce Branche aufeinanderprallen. Zu den bedeutenden Rednern, die an der NEOCOM 2016 teilnehmen, gehören Ralf Kleber, der Deutschland-Chef von Amazon, Gabriele Riedmann de Trinidad vom Metro-Konzern, Dr. Achim Dünnwald von der DHL, Alexander Birken von OTTO und diverse andere.

Und der Preis geht an…

Im Rahmen der NEOCOM NIGHT werden die Preisträger des Kongresses ausgezeichnet. Mit den verschiedenen Preisen werden besonders gelungene Konzepte und erfolgreiche Teams geehrt, die den E-Commerce bereichert, verändert oder gar revolutioniert haben. Unter anderem werden der „NEO Personality Award“, der „NEO Excellence in Multichannel Award“ und der „bevh Young Business Award“ verliehen. Neben der Ehrung der Preisträger steht ein erster Austausch der Kongressteilnehmer auf dem Programm, der sich durch intensive Dialoge und ein effizientes Netzwerken auszeichnet.

Der E-Commerce Blog bei der NEOCOM 2016

Mit dem E-Commerce Blog ist eine bedeutende Stimme des deutschen E-Commerce auf der NEOCOM 2016 vertreten. Die Blogger freuen sich auf einen intensiven Austausch mit den Besuchern, Rednern und Unternehmen auf dem Kongress und Gespräche über Visionen, Ansichten, Konzepten, Produkte, Technologien und vieles mehr. Gerne vereinbaren Sie einen Termin mit uns über das Kontaktformular in der Autorenbox.

Deutscher Handelskongress 2016 – Ausblicke auf die Zukunft des Handels

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Deutscher Handelskongress 2016

Der Deutsche Handelskongress 2016 ist eine wichtige Veranstaltung für alle, die im Einzelhandel und im E-Commerce tätig sind. Die Teilnehmer erhalten beim Kongress und im Rahmen der dazugehörigen Messe viele Informationen, bauen ihr Netzwerk aus und erfahren Inspiration durch neuartige Produkte und Dienstleistungen. Auch in diesem Jahr wird im Rahmen des Kongresses wieder der Deutsche Handelspreis verliehen. Wir vom ECB sind auf dem Deutschen Handelskongress 2016 vertreten und freuen uns darauf, mit Besuchern, Rednern und Unternehmern ins Gespräch zu kommen.

Die wichtigsten Fakten zum Deutschen Handelskongress 2016 im Überblick

Der Deutsche Handelskongress 2016 findet am 16/17 November 2016 im Maritim Hotel in Berlin statt. Der Kongress richtet sich vorrangig an Unternehmer, Entscheider und Entwickler, die im Einzelhandel und im E-Commerce tätig sind, sowie deren Partner. Ergänzend zum Kongress findet die Handelsmesse Retail World statt, auf der 50 Partner der Veranstaltung mit ihren Ständen vertreten sind und für Auskünfte und Gespräche zur Verfügung stehen. Der reguläre Ticketpreis liegt bei 1.490 Euro. Einzelhandelsunternehmen erhalten ihre Tickets zu einem Vorzugspreis von 999 Euro. Existenzgründer und Young Professionals können zudem für 490 Euro an dem Kongress teilnehmen.

Das Programm des Kongresses ist vielseitig

Ein besonders wichtiges Thema auf dem Kongress ist die Customer Experience. Die Referenten informieren darüber, wie das Einkaufserlebnis im Einzelhandel und E-Commerce gestaltet werden muss, um auch in Zukunft attraktiv für Kunden zu sein. Des Weiteren wird die wachsende Bedeutung von On-Demand-Geschäftsmodellen ein Thema sein und es werden Strategien für ein erfolgreiches Business in den Innenstädten erörtert werden. Zudem wird der Dialog zwischen Handel und Politik thematisiert, da eine effiziente Zusammenarbeit im Interesse beider Seiten liegt. Nicht zuletzt kommen Aspekte wie Multichannel, Supply Chains, der digitale Wandel und zukunftsträchtige Technologien zur Sprache. Diese Themen werden unter anderem in Form von Vorträgen behandelt, bei denen Redner wie Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, ZDF-Reporterin Dunja Hayali, Frank Appel von der Deutschen Post, Dr. Miriam Meckel von der Witschaftswoche, Oliver Bierhof, der Manager der Deutschen Fußballnationalmannschaft, Stefan Fanderl, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Karstadt, und viele mehr zu Wort kommen werden.

Die Verleihung des Deutschen Handelspreises

Auch im Jahr 2016 wird im Rahmen des Handelskongresses wieder der Deutsche Handelspreis verliehen. Eine Jury aus ausgewählten Experten hat verschiedene Anwärter auf die begehrten Preise begutachtet und ehrt bedeutende Personen und innovative Konzepte. In der Regel werden aber nicht einzelne Persönlichkeiten, sondern ganze Teams mit dem Preis ausgezeichnet. Wichtige Kategorien sind zum Beispiel der Innovationspreis und der Preis „Managementleistung“ aber auch der Lifetime Award. Zudem wird „Das Gesicht des Handels“ im Rahmen des Kongresses gekürt und ausgezeichnet.

Der E-Commerce Blog ist beim Deutschen Handelskongress 2016 vertreten

Als wichtiges Sprachrohr des deutschen E-Commerce ist der E-Commerce Blog beim deutschen Handelskongress vertreten. Unsere Redaktion freut sich darauf, mit Interessierten, Entwicklern, Entscheidern und Unternehmern ins Gespräch zu kommen und die neuesten Entwicklungen, Trends und Möglichkeiten im E-Commerce auszuloten.

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