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Maßgeblicher Wachstumsmotor für das Kerngeschäft der Otto Group bleibt weiterhin der E-Commerce. Die Online-Nachfrage stieg im Berichtsjahr im gesamten Business-to-Consumer-Bereich um 33 Prozent auf die Marke von 4 Milliarden Euro. Damit konnte die Otto Group ihre Position als weltweit zweitgrößter Online-Händler im Geschäft mit dem Endverbraucher erneut ausbauen. 2,8 Milliarden Euro entfielen dabei auf die Online-Nachfrage in Deutschland, womit die Otto Group zum größten Online-Händler im B2C-Geschäft in Deutschland aufgestiegen ist.

Segment Multichannel-Einzelhandel

Die Otto Group verzeichnete im Berichtsjahr in allen vier Geschäftsfeldern eine positive Entwicklung. Der Umsatz im Kerngeschäft Multichannel-Einzelhandel mit den Geschäftsfeldern Katalogversand, E-Commerce und Stationärgeschäft wuchs leicht um 0,2 Prozent auf 9.206 Mio. Euro. Hervorzuheben ist die positive Entwicklung der Universalversandunternehmen OTTO, Baur und Schwab. Deutlich entgegen dem Markttrend von -4,3 Prozent im deutschen Versandhandel schlossen die Unternehmen insgesamt mit einem leichten Umsatzrückgang um 0,9 Prozent knapp auf Vorjahresniveau ab. Ohne die Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung, die in den Monaten Januar und Februar 2007 den Umsatz negativ beeinflusste, wäre ein Ergebnis über dem Vorjahresniveau erreichbar gewesen.

Ein Umsatzwachstum um 2,2 Prozent auf 1.042 Mio. Euro konnte die Schwab-Gruppe verzeichnen. Die Baur-Gruppe schaffte nach einem zweistelligen Minus im vorvergangenen Geschäftsjahr die Wende und erzielte einen Umsatz von 572 Mio. Euro (-2,0 Prozent). Bei der Einzelgesellschaft OTTO lagen die Umsätze noch um 2,2 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres, hier wurde ein Erlös in Höhe von 1.814 Mio. Euro erzielt. Mit einer Vielzahl neuer Katalog-Konzepte wie „CFL“, „Bandneu“, „Wohntrend“ oder „Refashion“ hat OTTO im Berichtsjahr für die gesamte Branche neue Zeichen gesetzt.

Unterschiedlich zeigten sich die Spezialversender der Otto Gruppe. Weiterhin erfreulich entwickelte sich die Bonprix-Gruppe mit einem Umsatzplus von 0,1 Prozent auf nunmehr 860 Mio. Euro. Die Heine-Gruppe blieb 2,7 Prozent unter Vorjahresniveau und schloss mit einem Umsatz in Höhe von 936 Mio. Euro ab.

Im Ausland gelang dem US-amerikanischen Einrichtungs- und Lifestyle-Anbieter, der Crate and Barrel-Gruppe, währungskursbereinigt ein Zuwachs um 11,2 Prozent. Mit Währungs-kurseffekten lag der Anstieg bei 6,7 Prozent. Crate and Barrel überschritt im Berichtsjahr erstmals die Euro-Umsatz-Milliarde und schloss mit 1.006 Mio. Euro ab. Die Grattan-Freemans-Gruppe in Großbritannien konnte im Vergleich zur Vorjahresbasis wieder ein Umsatzplus verzeichnen und erreichte mit 0,4 Prozent Zuwachs einen Umsatz von 853 Mio. Euro. Der Umsatz der Otto-Sumisho-Gruppe in Japan lag ohne Wechselkurseffekte um 5,9 Prozent über dem Vorjahr, ging wechselkursbedingt allerdings um 2,4 Prozent auf 218 Mio. Euro zurück. Die gesamte französische 3-Suisses-International-Gruppe schloss das Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 3.224 Mio. Euro ab, was einem Plus von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Wachstumstreiber der Konzern-Unternehmen in diesem Segment ist das Multichannel-Vertriebskonzept. So konnten im klassischen Kataloggeschäft durch neue Katalalogkonzepte wie „Colours for Life“, „Brandneu“ oder „Refashion“ bei OTTO zusätzliche Kundengruppen unter jungen Familien, Top-Marken-Käufern und jungen Trend-Käufern erschlossen werden. Der Spezialkatalog „Wohn-Trend“ wurde im Oktober sogar zum „Katalog des Jahres 2006“ gekürt. Im E-Commerce baute OTTO seine vor einem Jahr gestartete Innovationsoffensive „eShopping 2.0“ weiter aus und konnte so bei der Online-Nachfrage zweistellige Zuwachsraten erzeugen. Im Zentrum standen und stehen dabei mehr Auswahl, mehr Teilhabe der User, mehr Konvergenz zwischen den elektronischen Vertriebskanälen und mehr Einkaufserlebnis für die Kunden.

Ein besonderes Augenmerk legte die Otto Group im Geschäftsjahr 2006/2007 auf den Ausbau ihrer nationalen und internationalen Stationäraktivitäten, die mittel- bis langfristig die gleiche Bedeutung erlangen sollen wie E-Commerce und Kataloggeschäft. Neben dem Ausbau von bestehenden Stationäraktivitäten wie Sportscheck, Bonprix, Castro oder Zara hat die Otto Group mit einem innovativen Konzept ihr Wäsche- und Bademodenlabel „Lascana“ erfolgreich als Stationär-Angebot eingeführt. Erfolgversprechend ins Stationärgeschäft gestartet ist auch der Otto Group Spielwaren-Händler myToys.de. In den USA konnte Crate and Barrel seine Marktstellung als führender Anbieter für internationales Einrichten und Lifestyle weiter ausbauen. Dazu trugen neben den bestehenden 145 Stores acht neu eröffnete bei. Auch der Ausbau des Crate and Barrel-Konzepts CB2 wurde erfolgreich vorangetrieben.

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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