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So finden Sie den richtigen Zahlungsdienstleister für Ihr E-Commerce-Projekt!

So finden Sie den richtigen Anbieter für erfolgreiche E-Commerce-Projekte

Die E-Commerce-Umsätze steigen seit einigen Jahren kontinuierlich. Grundlage dieser Entwicklung sind entsprechende Portale und Shops. Bei deren Konzeption und Betrieb gibt es einiges zu beachten. Ausgehend von seiner langjährigen Erfahrung mit Produkten und Services zur Umsetzung von E-Commerce-Projekten hat Andreas Bachmann von Adacor Hosting zusammengefasst, welche Punkte bei der Auswahl eines Hosting-Anbieters für E-Commerce und Shops relevant sind.

Laut Handelsverband Deutschland (HDE) hat sich der Umsatz durch E-Commerce im B2C-Bereich in den vergangenen sieben Jahren mehr als verdoppelt. Wurden im Jahr 2010 noch 20,2 Milliarden Euro umgesetzt, werden für 2017 bereits 48,7 Milliarden Euro vorhergesagt. Basis dieser Entwicklung sind unter anderem moderne IT-Systeme: Skalierbar, verfügbar, performant und sicher müssen sie sein. Adacor Hosting hat in den vergangenen Jahren für mehr als 160 Kunden Internetprojekte mit diesen Leistungsspezifika konzipiert, aufgebaut und betrieben – von der einfachen Kampagnenwebsite bis zur komplexen, integrierten E-Commerce-Plattform. Der Hosting-Dienstleister verfügt damit über jede Menge Know-how sowie die notwendigen Komponenten im Service-Portfolio, um E-Commerce-Projekte individuell umzusetzen.

Welche Web-Services für E-Commerce oder Customer-Relationship-Management-Lösungen zum Einsatz kommen, hängt von den jeweiligen Projektanforderungen ab. Kleinere Projekte lassen sich beispielsweise gut in einem System mit einem V-Server und einer einfachen Shop-Software wie dem Open-Source-System Magento umsetzen. Größere Projekte hingegen verlangen nach Ausfallsicherheit, Schutz vor Distributed-Denial-of-Service-Angriffen (DDoS-Angriffen) sowie einem Content Delivery Network (CDN) für die weltweite Auslieferung von Daten. Shops, bei denen es um Umsätze in Millionenhöhe geht, werden am besten auf Enterprise-Systemen wie beispielsweise Hybris, betrieben. Damit können Hochverfügbarkeit, angemessene Backup-Intervalle sowie eine verschlüsselte Anbindung an Backend-Systeme am besten gewährleistet werden. Zudem sollten die Datenschutz- und Sicherheitskonzepte des Hosting-Providers individuell gestaltbar sein.

Backup und Verfügbarkeit: Auf die Größe kommt es an

Die zentrale Frage ist stets: Was wird für das konkrete Projekt gebraucht, beziehungsweise was ist angemessen? Es gilt, die verschiedenen Anforderungen konzeptionell zu berücksichtigen und abzubilden. Zum Beispiel bei Backup und Verfügbarkeit: Hier erhalten Unternehmen die komplette Bandbreite von kostengünstigen, einfachen Backup-Entwürfen bis hin zu komplexen, differenzierten Verfügbarkeitskonzepten. So kann für einen kleinen Shop ein nächtliches Backup völlig ausreichend sein. Im Extremfall würden alle Bestellungen eines Tages verloren gehen, aber das wären vielleicht nur zehn oder zwanzig Order. Größere Shops mit mehreren Millionen Euro Jahresumsatz würde ein solcher Ausfall teuer zu stehen kommen. Hier ist dann eine Sicherung im Halbstunden-Intervall eventuell angemessener, gegebenenfalls als datenspezifisches Backup. So könnten etwa die Produktbilder einmal täglich, Bestellungen halbstündlich gesichert werden.

FAQ-Video Backup-Szenarien beim Hosting

Keine Chance für digitale Rohrverschmutzung: Umgang mit DDoS-Angriffen

Mit der Shop-Größe gewinnt auch der Umgang mit DDoS-Angriffen an Bedeutung. Die gezielten Angriffe auf Server, Rechner oder andere Komponenten im Datennetz legen immer wieder Websites und Mailserver lahm. Sie können damit die Verfügbarkeit von Onlineshops gefährden. Ein wirksamer Schutz existiert bislang nicht. Die Angriffe zu stoppen, ist ebenfalls kaum möglich. Oft halten sie so lange an, bis sie keinen Effekt mehr erzielen. Für Shop-Betreiber stellt sich deshalb vor allem die Frage, wie sie solche Angriffe aushalten und ihre E-Commerce-Plattform währenddessen aufrechterhalten können.

Ein vorstellbares Szenario für eine E-Commerce-Solution mit einer hohen Sicherheit gegen Angriffe aus dem Netz könnte aus zwei unterschiedlichen Ausprägungen bestehen. Das ist zum einen das Remote Triggered BlackHoling (RTBH). Dabei leitet eine im Netzwerk des Hosters implementierte Lösung alle Anfragen an die vom Angriff betroffene Domain oder IP-Adresse ins „Nichts“ um statt in die eigenen Netze. Alternativ kann das Source-Based Remote Triggered BlackHoling (S/RTBH) angewendet werden. In diesem Fall werden bei einem Angriff die Anfragen einer bestimmten IP-Adresse nicht verarbeitet. Beide Maßnahmen sind allerdings auf eine bestimmte Bandbreite des Angriffs begrenzt. Bei größeren und komplexeren Angriffen arbeitet der Hosting-Dienstleister mit einem DDoS-Protection-Partner zusammen. Der Traffic wird im Angriffsfall über diesen geroutet, dort „gewaschen“ und erst anschließend in die eigenen Netze zurückgespielt.

Enge Zusammenarbeit mit Agenturen und E-Commerce-Dienstleistern

Im Rahmen des Betriebs von E-Commerce-Plattformen sollte die Wahl auf ein Hosting-Unternehmen fallen, das eng mit Web-Agenturen und E-Commerce-Dienstleistern zusammenarbeitet. In der Regel gestalten und konfigurieren diese den Onlineshop, entwickeln Zusatzmodule und integrieren den Payment-Anbieter. In seltenen Fällen erbringt der Kunde diese Leistung selbst. Damit der Shop letztendlich reibungslos läuft und Umsatz generiert, werden verschiedene Prozesse und Arbeitsweisen entwickelt und implementiert, die die Zusammenarbeit regeln.

Als elementarer Erfolgsfaktor hat sich bei meinem Unternehmen der Adacor Hosting herausgestellt, dass sich die Dienstleister bereits in der Konzeptionsphase zu den wesentlichen Punkten austauschen. Das betrifft zum Beispiel die technische Konzeption, die Applikationsarchitektur, Lasttests, Verfügbarkeitsanforderungen und Skalierungsmöglichkeiten. Im dauerhaften Betrieb sollten Eskalations- und Kommunikationsschnittstellen ebenso wie die Verantwortlichkeiten eindeutig definiert sein: Es gilt genau festzulegen, wer für welche Aufgaben zuständig ist. So lässt sich bei Problemen sehr schnell eine Lösung finden – zum Beispiel, wenn Performance-Engpässe auftreten, bei denen auf den ersten Blick nicht genau ersichtlich ist, wie sie entstanden sind. Sind die Schnittstellen definiert, prüfen und analysieren die Verantwortlichen ihren Bereich, so dass sich die Ursache in der Regel schnell finden und beheben lässt.

Zuverlässige Prozesse und hochverfügbare Infrastruktur

Wesentliche Grundlage für den reibungslosen Betrieb von E-Commerce-Plattformen ist die Infrastruktur. Adacor betreibt in Deutschland eine skalierbare, hochverfügbare und sichere Hosting- und Rechenzentrums-Infrastruktur. Sie ist hoch performant an mehrere Carrier angebunden. Abgestimmte Load-Balancing- und weltweite Content-Delivery-Lösungen ermöglichen eine schnelle Auslieferung der Inhalte. Über eine aus drei Datacentern und einem eigenem redundanten Glasfaser-Backbone bestehende Multi-Datacenter-Struktur in Frankfurt am Main lassen sich auch höchste Verfügbarkeits-, Backup- und Business-Continuityszenarien abbilden.

Zertifizierungen und Sicherheitsprozesse gewährleisten die Einhaltung von Compliance- und Datenschutzanforderungen. Darüber hinaus belegt die Auditierung nach IDW PS 951/ISAE 3402 und PCI-DSS sowie das PCI-DSS-zertifizierte Rechenzentrum ADF2 in Frankfurt am Main die spezielle Qualifizierung für E-Commerce-Projekte.

> Andreas Bachmann

Andreas Bachmann ist Mitgründer der ADACOR Hosting. Er bekleidet die Funktion des Chief Information Officer. Als Geschäftsführer verantwortet er die Bereiche Softwareentwicklung, Marketing, Datenschutz und Compliance.

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