Omnichannel im E-Commerce – das sind die wichtigsten 25 Händler

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Das Thema Omnichannel gewinnt im E-Commerce Bereich immer mehr an Bedeutung. Eine aktuelle Studie vom „EHI Retail Institute“ hat sich mit den führenden Omnichannel-Unternehmen beschäftigt und zeigt jetzt in einer Infografik die 25 Betriebe auf, die in diesem Bereich bereits am weitesten sind. Hierbei zeigt sich unter anderem, dass Filialen vor Ort für diese Unternehmen nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Hintergründe zur Studie „Omnichannel-Commerce 2017“

Die Studie „Omnichannel-Commerce 2017“ hat untersucht, welche Bedeutung der Omnichannel für den deutschen E-Commerce hat. Hierfür wurden sowohl die Umsätze als auch die Standorte der verschiedenen Händler als Maßstab genommen. Die Studie wurde im März 2017 durchgeführt und bezieht sich auf die Umsätze des Jahres 2015. Ziel der Untersuchung war es, die 1.000 umstzstärksten Onlinehändler zu ermitteln und festzustellen, welche Bedeutung Multi- und Omnichannel für diese bei der Generierung von Umsätzen haben. Hierbei wurden neben der Nutzung verschiedener Kommunikationskanäle die kanalübergreifenden Prozesse und die Anzahl der Shops der jeweiligen Händler in den Blick genommen.

Diese Ergebnisse traten bei der Studie zutage

Ganz rundsätzlich gibt es unter den 1.000 umsatzstärksten deutschen Unternehmen im E-Commerce drei unterschiedliche Arten von Händlern: reine Onlinehändler, Multichannel-Händler sowie Cross- & Omnichannel-Händler. Die Multichannel-Händler sind hierbei die größte Gruppe (464 Händler) und generieren Umsätze in Höhe von 13,3 Milliarden Euro. Die reinen Onlinehändler landen zahlenmäßig nur auf Platz zwei (367 Händler), erzeugen mit 14,1 Milliarden Euro allerdings die größten Umsätze. Auf Platz drei sind die Cross- & Omnichannel-Händler zu finden (169 Händler). Sie erreichen Umsätze von 7,1 Milliarden Euro. Im Verhältnis spielen Omnichannel-Strategien also eine untergeordnete Rolle. Dennoch sind Händler, die auf Omnichannel setzen, ausgesprochen umsatzstark, weswegen ihre Zahl kontinuierlich steigt.

Studie: Omnichannel-Commerce 2017
Quelle: https://www.ehi.org/de/pressemitteilungen/gut-vernetzt/

Die erfolgreichsten Omnichannel-Händler haben nur wenige Filialen vor Ort

Neben den reinen Umsätzen der einzelnen Händler wurde deren Filialnetz als Datengrundlage für die Studie zu Rate gezogen. Hierbei hat sich gezeigt, dass erfolgreiche Omnichannel-Händler meist nur mit wenigen Filialen vor Ort vertreten sind. Die große Mehrheit der 169 Händler (47%) hat weniger als fünf Stores. Die nächstgrößere Gruppe (19%) verfügt über 5-19 Filialen, während 13% auf 20-99 Filialen und 16% auf 100-499 Stores setzen. Mit 5% stellt die Gruppe der Omnichannel-Händler, die über mehr als 500 Filialen verfügen, die kleinste Gruppe dar. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, genau zu wissen, welche Händler in der Studie als Omnichannel-Händler definiert wurden.

Das EHI hat vier Merkmale beziehungsweise Services definiert, die für einen Omnichannel-Händler typisch sind. Hierzu zählen „Click & Collect“, Online- und Filial-Bezahlfunktionen, eine Online-Verfügbarkeitsanzeige sowie Instore-Return. Sobald ein Unternehmen mindestens drei dieser vier Kriterien erfüllt hat, wurde es zu den Omnichannel-Händlern gerechnet. Außerdem verfügen die in der Infografik des EHI aufgeführten Händler über mindestens zehn stationäre Geschäfte deutschlandweit und haben mindestens 20 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2015 generiert. Die Infografik verdeutlicht zudem das Verhältnis von Filialen zu Umsätzen der einzelnen Unternehmen im E-Commerce und damit auch das Verhältnis der einzelnen Händler zueinander.

> Patrick Tarkowski

Patrick Tarkowski ist studierter Germanist und Anglist und arbeitet bereits seit 2008 als Autor für Onlineshops und Unternehmen. Er ist in ganz unterschiedlichen Themengebieten beheimatet, kennt sich aber speziell in den Bereichen E-Commerce, Onlinemarketing, Familie und Erziehung sowie SEO aus. Neben Fachtexten schreibt er eigene E-Books, Theaterstücke und Romane und entwickelt Unterrichtsmaterialien.

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1 Kommentar

  1. Bei Omnichannel denke ich immer daran, wie schwer sich Saturn-Mediamarkt mit dem Onlinegeschäft getan haben. Doch nun sieht man, dass die klassischen Präsenzhändler den Bereich des Onlinemarketings wohl doch ganz gut gelernt haben. Interessanterweise haben ja auch manche Onlinehändler den Weg in den Präsenzhandel gefunden. Ich glaube, Cyberport ist als Wettbewerber zu den Mediamärkten hier ein gutes Beispiel.

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