Wer im Web Kritik zu einem Produkt äußert, soll dies zukünftig mit dem Begriff „Freedbacking“ und dem Produktnamen Taggen. Entwickler finden so die weltweiten Kommentare zu ihrem Produkt. Ein neuer Terminus beginnt in der Blogosphere Wellen zu schlagen: „Freedbacking“ ist ein Wortspiel, das auf die Begriffe „free“ und „Feedback“ anspielt.

Die Idee dahinter ist simpel:Wer im Blog oder Wiki oder wo auch immer im Netz etwas konstruktiv Kritisches zu einem Produkt sagen möchte, soll den Eintrag mit dem Wort Freedbacking und dem jeweiligen Produktnamen taggen. Entwickler können dann beispielsweise über Google-Alerts, Technorati-Feeds oder sonstige Mechanismen fortlaufend Feedback zu ihren Produkten und Programmbibliotheken beziehen und diese verbessern. Urheber des Begriffs ist Chris Pirillo, Gründer und Betreiber des Technikportals Lockergnome, der seine Idee vergangenen Freitag auf der Blogger-Konferenz Gnomedex in Seattle vorstellte. Wer den Terminus bei Google eingibt, kann nachvollziehen, wie er innerhalb weniger Tage an Bedeutung gewinnt.

Pirillo sagte, ihm gehe es darum, eine „Brücke zwischen Anwendern und Entwicklern zu bauen“. Letztere bekämen sofort eine Vorstellung davon, wo sie bei der Verbesserung ihrer Produkte ansetzen müssten. Zu den Unterstützern der Idee gehören die Betreiber des RSS-Readers Bloglines, die einen Aufruf an Blogger gestartet haben, den Terminus in entsprechenden Postings zu verwenden.

Ich persönlich bin ja skeptisch ob sich das durchsetzt. Aber ich teste auch seltenst Produkte. Also Tag it, use it, share it.

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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