Negativ SEO – effektiv, aber rechtswidrig

Search Engine Optimization, kurz SEO, ist ein sich immer mehr etablierendes Marketinginstrument der Moderne. Oftmals wirksam, aber absolut rechtswidrig ist das sogenannte Negativ SEO, welches wahrscheinlich Noblego.de kürzlich zu spüren bekam.

Beim Search Engine Optimiztion dient Betreibern von Websiten dazu, ihre Internetseite aktiv (Onpage) oder auch passiv (Offpage) zu supporten und zu verbessern, mit dem Ziel in Suchmaschinen, allen voran Google, ein höheres Ranking zu erhalten. Das Ziel ist also eine bessere Erreichbarkeit und das Ansehen, das man dadurch gewinnt. Mit der Entstehung der SEO-Instrumente, ist auch ein Negativ-Marketing, in dem Fall Negativ-SEO, entstanden. Hierbei geht es darum die SEO-Faktoren zu Ungunsten der Konkurrenten umzukehren, also Konkurrenten hinsichtlich ihres Google-Rankings zu schwächen. Dieses Vorhaben gilt als unlauterer Wettbewerb und ist damit absolut rechtswidrig – ebenso aber auch effektiv, da der Wettbewerb im Web hart ist. Dadurch hat sich ein durchaus besorgniserregender Trend des rechtswidrigen „Negativ Marktings“ entwickelt. Neustes Opfer wurde die Website Noblego.de. Das Portal befürchtet, dass die kürzlich verübten Netzattacken von Konkurrenten ausgingen. Tausende von Spam-Links wurden im Rahmen dessen gesetzt und sollten den Online-Shop schwächen. Zudem gab es auch sogenannte DDOS-Angriffe (Destributed Denials of Service). Dabei handelte es sich um eine Anfrageflut, welche das Portal lahmlegen sollte.

Robert Klatt

1 Kommentar

  1. Laut Google soll zumindest kein langfristiges Schaden einer Website mehr möglich sein. Aber es ist hinsichtlich eigener Projekte gut, dass dies rechtswidrig wäre. Das gilt erst recht, wenn es doch möglich sein sollte.

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