Medienmanager zu Web 2.0

0

Fragt man angelsächsische Medienmanager, ob Web 2.0 eine Blase sei, die in den kommenden zwei Jahren platze, antwortet die große Mehrheit mit einem klaren Nein. Auf die gleiche Frage antworten aber 47 Prozent der deutschen Führungskräfte dieser Branche mit Ja.

Ja so sind sie die deutschen Manager, ich gehöre zwar auch ehr zu den Skeptikern aber das bezieht sich auf diffuse Businessmodelle die im Zeitalter von kaufsüchtigen Unternehmen darauf abzielen einen schnellen Exit hinzulegen.

Dabei ist der Trend in Richtung der sozialen Medien nach Meinung von Mohr längst unumkehrbar geworden. „Web 2.0 ist sicher keine Modeerscheinung. Die Medienmanager müssen sich darauf einstellen, dass diese Entwicklung ihre Geschäftsmodelle verändert, und sich Gedanken über neue Modelle machen. Sich dagegen zu wehren ist sicher der falsche Weg“, sagte Mohr.

Das wird man ja auch in kürze sehen können, wenn die großen Medien sich der Community öffnen. Ein Beispiel hierfür wird wohl die alte Dame WAZ werden.

Alle befragten Manager erwarten, dass der Großteil der Werbeausgaben im Netz weiterhin den großen Internet- und Nachrichtenportalen zufließt.

Klar wird es so bleiben, Reichweite rockt. Werbespendings im Longtail werden nach wie vor als Adwords realisiert, den auch hier zieht die Reichweite. Ich kenne keinen Dienst der auch nur halbwegs vernünftig dafür geeignet ist. Im Longtail kann man auch nicht viel für die Marke machen, hier zählt schlicht der Abverkauf.

Den ganzen Artikel bei der FAZ lesen.

Medienmanager zu Web 2.0
Diesen Artikel bewerten!

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Global Digital Marketing Analyst bei Sivantos. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.