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Fragt man angelsächsische Medienmanager, ob Web 2.0 eine Blase sei, die in den kommenden zwei Jahren platze, antwortet die große Mehrheit mit einem klaren Nein. Auf die gleiche Frage antworten aber 47 Prozent der deutschen Führungskräfte dieser Branche mit Ja.

Ja so sind sie die deutschen Manager, ich gehöre zwar auch ehr zu den Skeptikern aber das bezieht sich auf diffuse Businessmodelle die im Zeitalter von kaufsüchtigen Unternehmen darauf abzielen einen schnellen Exit hinzulegen.

Dabei ist der Trend in Richtung der sozialen Medien nach Meinung von Mohr längst unumkehrbar geworden. „Web 2.0 ist sicher keine Modeerscheinung. Die Medienmanager müssen sich darauf einstellen, dass diese Entwicklung ihre Geschäftsmodelle verändert, und sich Gedanken über neue Modelle machen. Sich dagegen zu wehren ist sicher der falsche Weg“, sagte Mohr.

Das wird man ja auch in kürze sehen können, wenn die großen Medien sich der Community öffnen. Ein Beispiel hierfür wird wohl die alte Dame WAZ werden.

Alle befragten Manager erwarten, dass der Großteil der Werbeausgaben im Netz weiterhin den großen Internet- und Nachrichtenportalen zufließt.

Klar wird es so bleiben, Reichweite rockt. Werbespendings im Longtail werden nach wie vor als Adwords realisiert, den auch hier zieht die Reichweite. Ich kenne keinen Dienst der auch nur halbwegs vernünftig dafür geeignet ist. Im Longtail kann man auch nicht viel für die Marke machen, hier zählt schlicht der Abverkauf.

Den ganzen Artikel bei der FAZ lesen.

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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1 Kommentar

  1. Die Frage, die ich mir immer stelle, ist: Was für eine Blase wird hier befürchtet?

    Alleine die Kombination von „Blase“ und „Internet“ ruft sehr wohl bittere Erinnerungen wach. Ist es dennoch angebracht, einfach so von „Blase“ zu sprechen?

    Der Unterschied zu der New-Economy-Zeit besteht bisher darin, dass – was auch immer sich hier abspielt – es noch weit von dem Geld der privaten Anleger entfernt ist. Und somit noch ziemlich ungefährlich.

    Für die Dot-Com-Euphorie der 90er waren die zahlreichen Börsengänge von Internet-Unternehmen und massive Technologie-Begeisterung bezeichnend, die sich in einer großen Börsen-Spekulation austobten. Ohne die Börse wäre das ganze halb so wild.

    Was die meisten beunruhigt, ist, wenn Millionen- und (einige wenige) Milliardenbeträge für irgendwelche Webseiten durch die Presse gehen. Aber noch spielt sich alles fern von den Privatanlegern ab. Vielleicht werden die Venture-Captal-Geber versuchen, den Hype noch anzuheizen und mehr und mehr Unternehmen an die Börse zu bringen, aber das muss erstmal kommen. Noch schauen sie sich relativ genau die Web2.0-Firmen und Modelle an. Die Wirtschaftlichkeit ist in den meisten Fällen gegeben, es sind so gut wie keine Cash-Verbrenner bekannt. Eine andere Sache ist, ob nun diese oder jene Bewertung passender ist. Aber den meisten braucht es wohl nicht zu tangieren.

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