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So finden Sie den richtigen Zahlungsdienstleister für Ihr E-Commerce-Projekt!

Es ist ja nicht einfach so, dass man einen Onlineshop eröffnet und schon die Kasse klingelt. Mich haben einige Mails erreicht, in denen Geschäftsleute, die einen Onlineshop planen, fragen was da so alles zugehört, um einen Onlineshop erfolgreich zu machen.

Deswegen hier einmal die Antwort für alle aus dem KMU Umfeld, die planen einen Onlineshop als weiteren Absatzkanal zu nutzen.

Vorarbeit:

Machen Sie sich zunächst ein Bild davon, wo Sie im Internet und vor allem bei Google stehen und dokumentieren Sie das. Dokumentieren Sie sowieso alles was Sie machen. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich Ihnen sagen, wozu Sie diese Dokumentation nutzen können.

Für Google bedeutet das: Geben Sie in das Suchfeld ein: site:www.Ihre-seite.de -xxxxx. Als Ergebnis erhalten Sie oben die Anzeige wie viele Ihrer Einzelseiten bei den Suchmaschinen bekannt sind. Je höher der Wert umso besser.

Mit dem sehen Sie recht schnell, wie viele Links auf Ihre Webseite verlinken, auch hier gilt, je mehr je besser. Doch Obacht, schauen Sie dazu auch noch einmal in das Forum von Abakus. So ganz einfach ist die Sache dann doch nicht J. Das gleiche können Sie auch bei Google mit dem Suchstring: link:www.ihre-seite.de erreichen, die Unterschiede können ganz schön gross sein.

Schauen Sie wo Ihre Seiten und vor allem Produkte gelistet sind. An dieser Stelle noch ein Hinweis. Wenn Sie erst planen einen Shop zu errichten, dann tragen Sie dafür Sorge, dass sie einen Onlineshop nehmen, der es zulässt, dass Ihre Produktdetailseiten auch in Suchmaschinen gelistet sind. Darüber hinaus sollte das System Schnittstellen zu Preissuchmaschinen, Preissuchen, Auktionsportalen, Paymentanbietern und Affiliateprogrammen haben.

Zielgruppe:
Wer ist Ihre Zielgruppe? Wo können Sie diese im Internet erreichen. Je spezieller Ihre Zielgruppe ist, umso einfacher haben Sie es, diese zu erreichen. Nehmen wir mal an Sie haben einen Laden für Eisenbahn & Modellbau. Durchsuchen Sie das Web nach Seiten, die sich mit diesem Thema beschäftigen und augenscheinlich auch über Zugriffe verfügen. Ideal für so was sind Foren und andere Communitys (Vereinsseiten). Fragen Sie die Webseitenbetreibern nach Ihren Mediadaten und prüfen Sie kritisch, ob es sich lohnt, dort Werbung in den unterschiedlichsten Formen zu schalten.

Wenn Sie z.B. mit Elektroartikeln wie Digicams und Kaffeeautomaten handeln, haben Sie es schon deutlich schwieriger, Ihre Zielgruppe ist nicht so spitz. Für Sie kommt fast jeder als Zielgruppe in Frage. Für Sie bietet es sich an, die Trampelpfade des Internets anzuzapfen, zu den Trampelpfaden gehören unter anderem Suchmaschinen, Preisvergleiche, Produktsuchen und Ebay.

Was Sie auf jeden Fall machen können, schalten Sie Adwords! Also bezahlte Anzeigen bei Google mit den relevanten Suchbegriffen. Sie werden sehen, meist lohnt es sich, 10 Cent für einen Klick auszugeben. Sind Sie in einem Umfeld, in dem hohe Preise zählen, gehen Sie nicht drauf ein. Zahlen Sie stur ihre 10 Cent und machen Sie sich zu dem Themengebiet Advertising einmal schlau. Eine gute Infoquelle ist z.B. http://www.abakus-internet-marketing.de/foren/. Hier kann man eine Menge lesen und kann dann die einzelnen Puzzleteile zusammenfügen.

Trampelpfade anzapfen:
Sorgen Sie zunächst dafür, dass die Suchmaschinen über Ihre Existenz erfahren. Die wichtigsten Suchmaschinen und Verzeichnisse sind: Google, Yahoo, Dmoz, msn. Nehmen Sie dafür keine Software oder werfen sie einer Agentur Geld in den Rachen. Machen Sie es selbst und entscheiden Sie zwischen seriösen und unseriösen Angeboten. Vergessen Sie die Services, die Ihnen anbieten Sie in 200 Suchmaschinen einzutragen, machen Sie es selbst und die Großen reichen vollkommen aus.

Als nächstes geht es an die Produktsuchen. Nicht jede Produktsuche ist für jedes Produkt gleich gut geeignet. Wenn Sie nach diesem Thema hier im Blog suchen, werden Sie dazu einige Einträge finden.

Checken Sie die Portale www.froogle.de, www.kelkoo.de, www.web.de, www.pangora.de und schauen Sie auch mal hier nach Informationen zum Thema: . Die meisten Portale sind kostenpflichtig, rechnen Sie selbst nach, ob es sich lohnt dabei zu sein oder nicht. Machen Sie also keine langen Verträge, sondern vereinbaren Sie eine Laufzeit von max. 3 Monaten, anschließend können Sie einen Strich drunter ziehen und die schlechten aussortieren, wenn Sie möchten.

Sie sehen, alles nicht unbedingt wenig Arbeit, aber es lohnt sich! Zumindest wenn man es richtig macht. Um die Richtigkeit zu checken, haben Sie die Dokumentation über alles was Sie machen und ausgeben. Auf der anderen Seite haben Sie Ihre Serverstatistiken oder noch besser Trackingdienste, wie etracker.de. Wenn Sie die Ausgaben kennen und auf der anderen Seite die Umsätze je Werbemassnahme, haben Sie immer die Möglichkeit, steuernd einzugreifen.

Im nächsten Teil geht es weiter…

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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