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Internet-basierte Lebensmittel Lieferservices kommen in Europa bereits auf einen Jahresumsatz von 1,85 Mrd. Euro. Dies schätzen die Insider des Schweizer Online-Supermarkts LeShop.ch auf Basis intensiver Kontakte mit ihren Kollegen.

Europäische Schwerpunkte sind Großbritannien, die Metropolen Frankreichs und Spaniens sowie Holland und die Schweiz.

„Der Markt wird jetzt größer und damit sichtbar für den etablierten Handel“, kommentiert LeShop-Chef Christian Wanner die Ergebnisse der europäischen Marktbeobachtungen seines Unternehmens.

In die Zahlen von LeShop.ch gehen im Gegensatz zu den üblichen Top-Down-Studien echte Zahlen der meisten großen Web-Heimdienste in Europa ein.

Eindeutiger Vorreiter ist Großbritannien

Eindeutiger Vorreiter beim Lebensmittel-Geschäft per Internet ist Großbritannien. 1,4 Mrd. Euro lautet die Prognose von Wanner für den Jahresumsatz 2004 der Dienste auf der Insel.

Eindeutiger Platzhirsch ist immer noch Tesco.com mit einem Umsatz von 830 Mio. Euro bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 (28. Februar) und 441 Mio. Euro allein in den 24 Wochen zwischen 29. Februar und 14. August.

Dieser Halbjahresumsatz lag 27 Prozent über der Vorjahresperiode. Grundlage sind nach Angaben der britischen Zeitung The Grocer 120.000 Bestellungen pro Woche. Die Nummer Zwei in UK, „Sainsbury’to you„, kommt danach auf 35.000 Order pro Woche und der Aufsteiger Ocado auf 24.000, eine Verdreifachung gegenüber 2003.

Ocado erwirtschaftet noch Verluste

Ocado ist ein Start-up-Unternehmen, das eng mit Waitrose zusammenarbeitet und auch von diesem Filialisten seine Waren bezieht. Der reine Online-Grocer war im Großraum London gestartet und hat im Oktober sein erstes Ausliefer-Depot für Nordwest-England in Manchester eröffnet.

Ocado erwirtschaftet, ebenso wie der Lieferservice von Sainsbury, noch Verluste. Tesco dagegen meldet einen Profit von 22 Mio. Euro in den 24 Wochen von Ende Februar bis Mitte August.

Nennenswerte Umsätze in Paris, Madrid und Barcelona

Nennenswerte Umsätze liefern nach der Erhebung von LeShop inzwischen auch die Lebensmittel Lieferservices für die französische Hauptstadt Paris und für die spanischen Millionenstädte Madrid und Barcelona.
Wanner beziffert den Umsatz der auf die Hauptstadt konzentrierten französischen LEH-Bringdienste für 2004 auf 157 Mio. Euro. In ähnlicher Höhe (rund 150 Mio. Euro) schätzt auch Télémarket-Direktor Olivier Le Gargean das Volumen im Großraum Paris.

In der Region konkurrieren Tochterunternehmen bedeutender Handelskonzerne miteinander: Télémarket.fr (Galeries Lafayette), Ooshop.fr (Carrefour), Auchandirect.fr und Houra.fr (Cora). Nach Einschätzung von Wanner ist „die Logistik immer noch eine ungelöste Herausforderung“ für die meisten französischen Online-Händler.

Der spanische LEH ist nach den Worten des LeShop-CEOs „erstaunlich dynamisch“ und baut vor allem in den Großstädten Madrid und Barcelona Lieferservices auf. Den Umsatz gibt Wanner mit 138 Mio. Euro an. Die wichtigsten Player hier sind die Online-Shops großer Filialisten, vor allem ElCorteIngles.es, Carrefour.es und Capraboacasa.es.

Vierter Platz für die Niederlande

Nummer Vier auf der Karte der europäischen Online-Supermärkte sind die Niederlande mit prognostizierten 53 Mio. Euro Umsatz in 2004. Der bei weitem wichtigste ist hier der Ahold-Service Albert.nl für die dichtbesiedelte Region Randstad (Amsterdam, Rotterdam, Den Haag, Utrecht).

LeShop rechnet mit Plus von 60 Prozent

Den fünften Platz nimmt LeShops Heimatmarkt Schweiz ein. Hier rechnet Wanner in diesem Jahr mit einem Online-Umsatz mit Lebensmitteln von 34 Mio. Euro. Das ist ein Plus von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die größte Zuwachsrate des Kontinents.

Der europäische Durchschnitt liegt bei plus 23 Prozent, die britische Wachstumsrate bei 27 Prozent. Den Umsatz der großen Lieferservices des Alpenlandes 2004 gibt der Insider für die Partner LeShop.ch und Migros-Shop.ch mit 21 Mio. Euro (2003: 15 Mio. Euro) sowie für Coop.ch mit 13 Mio. Euro (2003: 7 Mio. Euro) an.

Der Service des etablierten LEH-Unternehmens Migros und jener des Start-ups LeShop SA arbeiten eng zusammen und nutzen gemeinsam das LeShop-Rüstzentrum Bremgarten. Allen anderen europäischen Ländern billigt Wanner nur einen LEH-Online-Jahresumsatz von zusammen 63 Mio. Euro zu. Die Zurückhaltung von Handel und Verbrauchern in Deutschland sei „ein Rätsel“.

Quelle: www.lz-net.de/

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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3 Kommentare

  1. Ja da scheints zu laufen,allerdings hatte ich gourmondo eher als spezialitäten Shop im Gedächtnis denn als klassischen Lebensmittel Handel bzw. FMCG Shop

  2. Das Angebot ist sehr groß. Die Tüte Milch bzw. den Sack Zucker wird man hier vergeblich suchen, aber ansonsten ist von der Frischware über die Dose bis zum Getrockneten fast alles zu finden. Und das in vielen Fällen günstiger als beim Supermarkt um die Ecke.

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