Ladezeiten optimieren – viele Onlineshops sind noch zu langsam

Geschwindigkeitdes Onlineshops von Otto

Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür und mit ihm Kundenanstürme auf diverse Onlineshops. Um den Besuchern eine möglichst angenehme Customer Experience zu ermöglichen, sind kurze Ladezeiten unverzichtbar. Catchpoint hat in einer Untersuchung die Ladezeiten der 20 größten Shops im E-Commerce unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Selbst viele namhafte Webauftritte sind zu langsam. Um Kunden nicht an die Konkurrenz zu verlieren, sind daher Optimierungsmaßnahmen zwingend erforderlich.

Den Shop noch vor dem Weihnachtsgeschäft optimieren

Für Versandhändler ist das Weihnachtsgeschäft die wohl wichtigste Zeit des Jahres. Es ist entscheidend, Kunden durch eine angenehme Customer Experience zu begeistern und an den eigenen Shop zu binden. Hierfür sind geringe Ladezeiten unverzichtbar. Denn gerade auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken, erweisen sich Kunden häufig als ungeduldig. Wenn das Laden einer Website zu lange dauert, verabschieden sie sich daher schnell wieder aus dem Shop und kaufen bei der Konkurrenz ein. Daher sollten die Händler im E-Commerce unbedingt noch vor dem großen Ansturm im Weihnachtsgeschäft ihren Webauftritt optimieren.

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So schnitten die Onlineshops in der Catchpoint-Untersuchung ab

Catchpoint hat im Zeitraum von 23.9.16-3.10.16 die Webauftritte der 20 größten Onlineshops eingehend untersucht. Hierbei schnitten die Shops von Bonprix und Otto in Sachen Ladezeiten und Customer Experience besonders gut ab. In Bezug auf die Größe der Produktseiten und die Anzahl der zu ladenden Objekte ist Amazon das Schlusslicht der Untersuchung. Im Gesamtklassement landet der Onlineriese aber im Mittelfeld. Schlusslicht bei der Catchpoint-Untersuchung bilden Tchibo und Zalando. Diese Shops haben unverhältnismäßig lange Ladezeiten, was sich negativ auf das Einkaufserlebnis und die Kundenzufriedenheit auswirkt.

Möglichkeiten, den eigenen Onlineshop zu optimieren

Die Gründe für lange Ladezeiten sind vielfältig. Unter anderem kann ein hoher Besucherzustrom die IT eines Unternehmens vor ernste Herausforderungen stellen. Da im Weihnachtsgeschäft die Besucherzahlen spürbar ansteigen, sollte daher rechtzeitig mit der Optimierung der eigenen Website begonnen werden. Ein weiterer Grund für lange Ladezeiten ist die jeweilige Größe der Website. Je größer eine Produktseite ist, desto länger dauert es, bis sie angezeigt werden kann. Nicht zuletzt hat die Anzahl der auf einer Website angezeigten Objekte Einfluss auf die Ladezeit.

Um die Ladezeiten des eigenen Webauftritts so gering wie möglich zu halten, sollten Händler im E-Commerce die einzelnen Websites möglichst klein halten. Es empfiehlt sich, dafür zu sorgen, dass die einzelnen Seiten nicht größer als 1,5 Megabyte sind. Zudem sollte sich die Anzahl der zu ladenden Objekte auf maximal 150 beschränken. Verkäufer haben nichts davon, wenn Kunden eine Vielzahl an Produkten angezeigt wird, wenn die Kunden noch vor dem endgültigen Laden der Objekte den Shop schon wieder verlassen haben.

Ähnliches gilt für die Bilder der Website. Eine hohe Auflösung und tolle Motive sind schön. Sie bringen aber nur etwas, wenn der Kunde sie auch zu sehen bekommt. Deswegen sollten Bilder nach Möglichkeit komprimiert oder zusammengefasst werden. Nicht zuletzt führt auch die Verringerung von HTTP-Requests zu kürzeren Ladezeiten.

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