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Das man auch als Nischenanbieter im Web ein gutes Leben fristen kann und dabei nicht unbedingt zum Start 10.000 Euro investieren muss, habe ich in einem Interview mit Martina Schimbach erfahren.

Nachdem sie Mutter geworden ist, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht und zunächst auf Märkten alles rund um das Themengebiet Stricken und Handarbeit verkauft. Im Sommer 2000 hat sie einen ersten Onlineshop eröffnet. Klassisch mit kleinstem Budget angefangen, der erste Shop kam von 1&1, von da an waren die nächsten Onlineshopstationen Data Becker und ShopFactory. Mittlerweile setzt Fr. Schimbach voll auf einen Shop von Oxid eSales.

Mit dem Einsatz von diversen Marketing Maßnahmen verdoppelte sich auch der Umsatz im Jahr 2004. 2005 war es dann soweit, eine kleine Warenwirtschaft war fällig, um der Zettelwirtschaft her zu werden. Die Wahl dabei fiel auf Pixi aus dem Hause Mad Geniuses. Pixi ist als Versandhandelssoftware auf E-Commerce spezialisiert und bietet als Backend dem Anwender viele Vorteile. Seit der Einführung der Warenwirtschaft hat Fr. Schimabch die Enterpriseversion von Oxid im Einsatz. Beide Systeme werden im kommenden Herbst integriert das Business übernehmen.

Die Sortimentszusammenstellung hebt die Bastel- und Hobbykiste von ihrem Wettbewerb ab. Hier gibt es nicht nur die Wolle, sondern auch Bücher rund um das Thema. Mit Bedacht wählt Fr. Schimbach Bücher, die es so im deutschen Handel eher nicht gibt.

Ein hoher Teil der Kunden sind Stammkunden, deswegen setzt Fr. Schimbach auf Newsletter als Kommunikationsmittel und Marketinginstrument. Neukunden werden unter anderem über Flyer gewonnen. Dazu hat sie sich bei bei Flyertausch.de angemeldet. Die Streuverluste sind zwar hoch, aber insgesamt zieht dieses Marketinginstrument bei überschaubaren Kosten.

In Kürze startet ein eigenes Affiliate Programm, was den Umsatz ein weiteres Mal steigern soll. Mit ihrem eigenen Blog zieht sie täglich 200 – 300 Besucher auf ihre Webseiten, kann aber nicht sagen, wie viele davon auch in den Onlineshop gehen und etwas kaufen. Auf Webseite, Shop und Blog sind täglich mehr als genug Besucher – und das in der Nebensaison, wie viele Besucher in der Hauptsaison kommen, verschweigt sie mit einem Lächeln.

Ich finde es grandios, was Fr. Schimbach da auf die Beine gestellt hat, vom Tapeziertisch auf dem Trödel zu einem Onlineshop, der es ihr erlaubt ein gutes Leben zu führen und zwei Kinder zu ernähren, denn eine weitere Einkunftsquelle besitzt sie nicht.

Passend dazu: Ebay, hohe Transaktionskosten, Preistransparenz und ein ruinöser Wettbewerb

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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1 Kommentar

  1. Bei dem Teaser hätte ich ein Interview erwartet. Ein Frage-Antwort-Text wäre wahrscheinlich leichter lesbar gewesen.

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