Klarere Konturen im E-Commerce durch rechtliche Änderungen

Ab Januar 2013 gelten einige interessante Änderungen des Verbrauchsrecht. Die neuen Richtlinien sorgen zusammen mit den bereits umgesetzten Vorgaben für klarere Konturen und eindeutige Regelungen im E-Commerce.

Buttonlösung ab August 2012

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Ab August vergangenen Jahres ist die Umsetzung einer Maßnahme zum Schutz des Verbrauchers für Websiten beziehungsweise Online-Händler verpflichtend. Ziel dieser Buttonlösung ist es, Verbraucher davor zu schützen, kostenpflichtige Verträge unbewusst untergeschoben zu bekommen. Nun muss der Verbraucher ausdrücklich über sämtliche vertragliche Bestandteile aufgeklärt werden. Die Bestellung erfolgt erst, wenn der Kunde ausdrücklich darauf hingewiesen wird, wie durch einen Button. Die Buttonlöung zeigt seit der Einführung schon großen Erfolg, wie der Bundesverband der Verbraucherzentrale bekannt gab.

Aufhebung der 40-Euro-Klausel

Die 40-Euro-Klausel gilt allgemein als bürokratisches Monstrum innerhalb der EU. Eine neue EU-Richtlinie soll nun dafür sorgen, dass Verbraucher die Kosten für Rücksendungen tragen, auch bei einem Bestellbetrag über 40 Euro. Die Hinsendekosten für den Standard-Versand soll dafür der Internethändler übernehmen.

Informationspflicht des Händlers

Kunden müssen in jedem Fall und ohne Ausnahme auf eventuelle Lieferbeschränkungen, akzeptierte Zahlungsmöglichkeiten und andere Konditionen hingewiesen werden. Zudem dürfen in Zukunft keine Aufschläge für Kreditkartenzahlung erhoben werden.

Widerrufsfrist von 14 Tagen

Ab 2013 gelten veränderte Bedingungen beim Widerruf nach einem Kauf. EU-weit müssen sich sowohl Verbraucher als ach Händler an eine verbindliche Widerrufsfrist von 14 Tagen halten.

Robert Klatt

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