Keine Angst vor dem Brexit – Momox verstärkt seine Aktivitäten in Großbritannien

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E-Commerce und der Brexit

Viele Unternehmen reagieren auf den Brexit mit Flucht aus Großbritannien. Sie fürchten eine Verschlechterung ihrer Handelserfolge, wenn die bestehenden Verbindungen zwischen Großbritannien und der EU erst einmal gekappt sein werden. Nicht so das Re-Commerce Unternehmen Momox. Dieser An- und Verkäufer gebrauchter Bücher und Medien verstärkt sein Engagement in Großbritannien und bietet länderübergreifenden Service an.

Der globale E-Commerce lebt von grenzenlosen Märkten

Separatistische Bestrebungen wie in Katalonien, Venezien und der Lombardei sind Gift für den Handel und speziell für den E-Commerce. Wer sagt „Das ist mein Onlinehandel“ denkt sehr kurzfristig, da der E-Commerce am besten mit offenen Grenzen und länderübergreifendem Service funktioniert. Entsprechend macht der Brexit vielen Unternehmen Sorgen. Natürlich ist Großbritannien nach wie vor ein wichtiger und lukrativer Markt. Sobald die Grenzen zwischen der EU und den britischen Inseln erst einmal gekappt sein werden, wird es der Onlinehandel deutlich schwerer als jetzt haben. Deswegen ziehen sich bereits jetzt immer mehr Betriebe aus Großbritannien zurück und suchen sich neue Betätigungsfelder und Märkte. Nicht so der Re-Commerce Seller Momox, der seine Aktivitäten in Großbritannien trotz Brexit sogar noch verstärkt.

Momox setzt voll auf Großbritannien

Die Handelsbeziehungen zwischen Momox und Großbritannien sind schon einige Jahre alt und kontinuierlich gewachsen. Denn bereits seit 2011 engagiert sich das Unternehmen auf der Insel und kauft Bücher, Filme und CDs an. Mit dem Schritt, eine eigene Momox-App in Großbritannien anzubieten, wagt das Unternehmen also nichts revolutionär Neues, sondern führt konsequent eine Entwicklung fort, die seit Längerem im Gange ist und sich bewährt hat. Die App ist sowohl für Android als auch iOS optimiert und soll den Briten die Zusammenarbeit mit Momox erleichtern. Die verstärkte Aktivität von Momox in Great Britain wird zudem daran deutlich, dass das Unternehmen seinen Webauftritt optimiert und kundenfreundlicher gestaltet hat.

Den Grund für diese verstärkten Aktivitäten sieht Momox-CEO Heiner Kroke in der wachsenden Beliebtheit des E-Commerce auf der Insel. Schon jetzt ist der Onlinehandel bei den Briten beliebter als in allen anderen europäischen Ländern. Das bedeutet unter anderem, dass hier das meiste Geld für Onlinekäufe ausgegeben wird. Momox will sich diese Entwicklung zunutze machen. Hierfür ist es aber erforderlich, bei den Briten bekannter zu werden. Aus diesem Grund setzt Momox in den kommenden Jahren auf ein verstärktes Performance Marketing in Großbritannien. Außerdem bietet das Unternehmen länderübergreifende Serviceleistungen an und übernimmt für alle Bestellungen ab einem Ankaufswert von 10€ die Versandkosten für die Lieferung an das Momox-Warenlager in Deutschland.

Wagnis oder Flucht? – Unternehmen müssen sich entscheiden

Das Beispiel von Momox zeigt, dass das Schreckgespenst Brexit nicht zwangsläufig ein Grund für Unternehmen sein muss, sich vom britischen Markt abzuwenden. Allerdings stellen solche Aktivitäten ein Wagnis für alle Beteiligten dar. Immerhin ist es längst noch nicht ausgemacht, unter welchen Bedingungen Großbritannien aus der EU austreten wird und ob es letztlich nicht doch zu einem harten Brexit kommt. Sollten die Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und der EU jedoch funktional ausgehandelt werden, profitieren genau die Unternehmen davon, die sich jetzt nicht vom Brexit einschüchtern lassen. Momox spielt somit ein gewagtes Spiel und setzt auf die Vernunft und das Verhandlungsgeschick von Großbritannien und der EU.

Keine Angst vor dem Brexit – Momox verstärkt seine Aktivitäten in Großbritannien
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> Patrick Tarkowski

Patrick Tarkowski ist studierter Germanist und Anglist und arbeitet bereits seit 2008 als Autor für Onlineshops und Unternehmen. Er ist in ganz unterschiedlichen Themengebieten beheimatet, kennt sich aber speziell in den Bereichen E-Commerce, Onlinemarketing, Familie und Erziehung sowie SEO aus. Neben Fachtexten schreibt er eigene E-Books, Theaterstücke und Romane und entwickelt Unterrichtsmaterialien.