Hackerangriffe und Datenschutzskandale wirken sich auf den Online-Handel aus

Bekannte Firmen werden immer öfter Opfer von Hackerangriffen und der damit verbundenen Entwendung von sensiblen Nutzerdaten. Erst vor wenigen Tagen ging die Meldung vom Hackerangriff auf Ebay durch die Medien. Gestohlen wurden Kundendaten von 145 Millionen Nutzern weltweit. Der Marktplatz ruft seine Nutzer aktiv zur Änderung der Zugangsdaten auf. Vor Ebay waren bereits Vodafone, Sky und Adobe im Visier der Hacker.

Diese haben es besonders auf persönliche Informationen der Nutzer und deren Finanzdaten abgesehen. Während E-Mailadressen zum massenhaften Versand von Spam genutzt werden und dem Kunden vergleichsweise wenig schlaflose Nächste bereiten, können entwendete Kreditkartendaten für den Kunden schnell richtig teuer werden. Hacker verkaufen die Daten auf illegalen Börsen im Paket an Kriminelle weiter, die die Daten dann für Einkäufe benutzen. Von diesen erfährt der Kunde meist als Letzter auf der im Folgemonat eintreffenden Kreditkartenabrechnung.

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Als Folge der nicht abreißen wollenden Medienberichterstattung sind viele Verbraucher verunsichert, legen im Online-Shop keine Kundenkonten mehr an oder verzichten ganz auf den Online-Einkauf. Der Durchschnittskunde kann meist gar nicht nachvollziehen, wie seine Daten nach der Eingabe weiterverarbeitet und gespeichert werden. So fühlen sich zwei Drittel der deutschen Verbraucher bereits durch personalisierte Werbung verunsichert und beobachtet, wie eine Studie von Fittkau & Maaß Consulting zeigt. Die Verbraucher sind nicht informiert oder können schlicht nicht nachvollziehen, welche Informationen über sie und ihr Einkaufsverhalten gespeichert werden. Retargeting, die Möglichkeiten von Google Analytics und Cookies sind nicht bekannt und der Kunde glaubt, er bewege sich anonym durch den Shop, während der Online-Händler die Möglichkeiten der Datensammlung in vollem Umfang nutzt, um seinem Kunden personalisierte Kaufangebote zu machen und so die Kaufwahrscheinlichkeit zu erhöhen. 

Das Gefühl des Beobachtet-Werdens in Zusammenhang mit der anhaltenden Medienberichterstattung über Datendiebstahl führt zu einem wachsenden Misstrauen. Ganze 40% der Deutschen achten darauf, online so wenig wie möglich persönliche Informationen zu nennen und die GfK erhebt, dass gut 75% häufiger bei der Dateneingabe zögern bzw. gar keine Daten angeben. Ebenfalls aus Datensicherheitsgründen nutzen laut Bundesverband deutscher Banken nicht einmal 50% der Deutschen Online-Banking. Diese Datensparsamkeit erschwert Online-Händlern das Leben, da Hemmungen bei der Dateneingabe auch häufig zu Kaufabbrüchen im Online-Shop führen. 

Besonders wenn keine Zahlungsart ohne Eingabe der Konto- oder Kreditkarteninformationen zur Verfügung steht, brechen sicherheitsbewusste Kunden den Kauf ab und suchen einen Shop, der Ihnen umfassende, gefühlte Sicherheit bietet. Sicherheit und Transparenz sind laut „Aktuellen Trends und Entwicklungen im Online-Payment aus Konsumentensicht“ des ECC die wichtigsten Eigenschaften eines Zahlverfahrens.  Und das Zahlverfahren ist für den Kunden wesentliches Auswahlkriterium für einen Online-Shop. 

Online-Händler sollten die Bedenken ihrer Kunden ernst nehmen und besonders zur Neukundengewinnung  eine alternative Zahlungsmöglichkeit bieten, mit der Verbraucher ohne Angabe sensibler Daten einkaufen können. Dies senkt die Hemmschwelle bei der ersten Bestellung in einem Shop und gibt dem Kunden die Chance, auch zu weniger bekannten Shops als dem omnipräsenten Amazon Vertrauen aufzubauen. Hier kann ein altbewährtes Zahlungsmittel helfen: das Bargeld, mithilfe dessen nun auch Online-Einkäufe bezahlt werden können. Die Bezahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Barzahlen.de, bei dem der Kunde erst im Online-Shop einkauft und dann in einer Filiale der dm-drogerie-Märkte, real,- Supermärkte oder einem mobilcom-debitel-Shop seinen Einkauf bezahlt. Die umgehende Zahlungsbenachrichtigung und Zahlungsgarantie durch Barzahlen sorgen dafür, dass der Online-Händler die Ware sofort nach Bezahlung versenden kann. 

Durch das Angebot einer sicheren Zahlungsart, bei der der Kunde seine Bezahlung in einer vertrauten Umgebung tätigt und online keine sensiblen Finanzdaten angibt, können Online-Händler dem Vertrauensverlust und den Ängsten der Verbraucher entgegen wirken und so auch Kunden, die durch die Datenschutzskandale der letzten Zeit verunsichert sind, für sich gewinnen. 

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