Hacker-Angriff: Journalist wird verdächtigt

Für den Cyber-Angriff auf einen Artikel der „Los Angeles Time“ muss sich ein US-amerikanischer Journalist nun vor Gericht verantworten. Cyber-Angriffe werden zunehmend zu dem stärksten Problem des Internets – mittlerweile hat sich eine riesige Schattenwirtschaft entwickelt.

Kürzlich wurde die „Los Angeles Time“ Opfer eines Cyber-Angriffes. Wie das US-amerikanische Justizministerium am Donnerstag mitteilte, muss sich nun ein 26-jähriger Journalist für die Hacker Tat verantworten. Ihm wird vorgeworfen, die Hackergruppe Anonymus mit den Zugangsdaten für den besagten Angriff versorgt zu haben – dem jungen Journalisten drohen nun bis zu zehn Jahre Haft und eine hohe Geldstrafe. Das Kalifornische Gericht wird bald über den Fall entscheiden – man erwartet eine hohe Strafe als Zeichen der Wehr gegen die laufenden Entwicklungen. Die „Los Angeles Time“ gehört zu der Tribune bei der der Angeklagte angestellt gewesen ist und sich auf diese Weise der Zugangsdaten bemächtigen.

Internetkriminalität (eCrime) ist zu einer wahren Schattenwirtschaft herangewachsen. Die Politik ist zunehmend in der Pflicht, das wahrscheinlich „modernste Problem“ in den Griff zu bekommen. In den USA erwartet man das Urteil mit Spannung.

Robert Klatt

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