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Der Online-Shop von Plus feiert in diesen Tagen bereits seinen fünften Geburtstag. Nach Auskunft eines Unternehmenssprechers schreibt das Internet-Geschäft „schwarze Zahlen“. Plus.de bietet ein breites Nonfood-Angebot von Haushaltswaren bis zu Reisen. Als Marketing-Knüller waren in der Vergangenheit sogar schon Fertighäuser dabei. Plus hat die Eröffnung von virtuellen Filialen auch für seine Auslands-Töchter angekündigt.

Die Anziehungskraft des Internets für Discounter und andere systemgetriebene Händler nimmt zu. Die Edeka-Tochter Netto Maxhütte bewirbt ihren Nonfood-Web-Shop jetzt aktiv in den Handzetteln. Penny verkauft als erstes Test-Sortiment Blumen.

„Wir zielen mit dem Online-Shop auf eine andere Zielgruppe“ als in den stationären Geschäften, erklärt Claus Leitl, Mitglied der Geschäftsführung von Netto Maxhütte, zum neuen Vertriebskanal. www.Netto-Webshop.de ist mit Unterhaltungselektronik und Computerartikeln gestartet, und führt jetzt auch erste Werkzeuge, Sportartikel, Heimtextilien und Möbel.

Betrieben wird die virtuelle Netto-Filiale vom Großhändler Karl-Heinz Müller, bekannt als Lieferant der Elektronik-Marke Bluemedia für Nonfood-Angebote des LEH. Zusätzlich zu dem von Müller zusammengestellten Sortiment will Netto Süd anderen Lieferanten die Möglichkeit geben, im Web-Shop vertreten zu sein. Als erste Marke ist Chicco des italienischen Herstellers Artsana mit Kinderartikeln dabei.

Lidl.de, im Internet ansonsten auch nur mit Werbung für seine aktuellen stationären Angebote vertreten, bietet bereits seit April einen entsprechenden Blumenservice mit Valentins.de als Subunternehmer.

Einen ersten, vorsichtigen Schritt in den Internet-Verkauf geht jetzt auch der Rewe-Discounter Penny. Die Info-Site Penny.de bietet Kunden die Möglichkeit, einen Blumengruß zu verschicken. Erledigt wird das Blumengeschäft von der Blumendepot GmbH als Dienstleister.

Nach dem Internet-Panel von Nielsen NetRatings wurde Tchibo.de im September von 5,6 Mio. Menschen besucht, Plus.de von 2 Mio. und Schlecker von 1,4 Mio. Kunden. Magneten sind auch die Websites der beiden Discount-Marktführer, die bisher nur Informationen über stationäre Angebote zeigen: Aldi (Süd und Nord) wurde von 2 Mio. Surfern besucht, Lidl.de von 1,4 Mio.

Tchibo, Plus, Schlecker und Rossmann zeigen, dass mit verhältnismäßig geringem Mehraufwand durch Online-Shops zusätzlicher Umsatz generiert werden kann.

Noch nicht mit Shops im Internet vertreten sind allerdings die beiden größten deutschen Discounter – wenn man von digitalen Foto-Services, Telefon-Verträgen und Lidl-Blumen absieht. Aldi Süd nimmt auf seiner wegen der Ankündigung der stationären Angebote vielfrequentierten Seite sogar ausdrücklich Abstand von der Eröffnung eines Online-Shops.

„Wir verfolgen die Entwicklung im Bereich E-Commerce sehr aufmerksam. Allerdings sehen wir für uns zurzeit keinen Handlungsbedarf“, heißt es dort. Die Kosten für Kommissionierung und Versand der Waren seien zu hoch.

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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2 Kommentare

  1. Plus Onlineshop ist ein ganz mieses Unternehmen. Die kaufen nachweislich E-Mail Adressen und spammen die Versender zu. Ich befinde mich mit denen momentan aus diesem Grund in einem Rechtsstreit und bin rechtlich gegen Plus Onlineshop vorgegangen, weil ich es auch noch beweisen kann.

  2. Keine Mailadresse, keine Webseite… Wenn nicht noch eine nachvollziehbare Begründung folgt werde ich den Kommentar wohl löschen.

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