Falsche Weihnachtsgeschenke – Händler müssen keine Umtauschwelle fürchten

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Rekordumsätze zu Weihnachten 2017

Eine aktuelle Studie der Otto Group hat ermittelt, wie die Deutschen mit Weihnachtsgeschenken umgehen, die gar nicht zu ihnen passen. Das Ergebnis ist eindeutig: Nur für die Wenigsten kommt ein Umtausch in Frage. Entsprechend dürfen Händler bei einer Großzahl ihrer Weihnachtsverkäufe sicher sein, dass diese nicht wieder zurückgebracht werden. Dennoch lässt sich diese Gefahr durch eine individuelle Kundenberatung und Personalisierung noch weiter verringern.

Die Deutschen und ihre Weihnachtsgeschenke

Das Schenken zu Weihnachten ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Wer sich keine großen Gedanken macht, verschenkt schnell etwas, das so gar nicht zu den Beschenkten passt. Hinzu kommt, dass eine Groupon-Studie ermittelt hat, dass es in 80% der Familien einen sogenannten „Unbeschenkbaren“ gibt. Es ist vollkommen unmöglich, einer solchen Person ein Geschenk zu machen, weil sie mit nichts zufrieden ist. Somit ist es nahezu unvermeidlich, dass zu Weihnachten das eine oder andere falsche Geschenk unter dem Weihnachtsbaum landet, schreibt Corinna Flemming von Onlinehaendler-News.de. Die Otto Group hat jetzt eine Befragung unter 3.000 deutschen Konsumenten ab 18 Jahren vorgenommen, um herauszufinden, wie diese mit falschen Weihnachtsgeschenken umgehen.

Umtausch spielt für deutsche Konsumenten kaum eine Rolle

Das Ergebnis der Studie zeigt deutlich, dass ein Umtausch falscher Weihnachtsgeschenke nur für die wenigsten in Frage kommt. So gaben 51,3% der Befragten an, dass es „sehr wahrscheinlich“ ist, dass nicht einmal ein einziges Weihnachtsgeschenk umgetauscht werden wird. Weitere 28,3% gaben an, von dem zur Weihnachtszeit besonders kundenfreundlichen Umtauschrecht „wahrscheinlich“ keinen Gebrauch zu machen. Somit gehen rund 80% der Befragten davon aus, dass sie alle Weihnachtsgeschenke, die sie bekommen, nicht umtauschen werden. Zudem sind sich 12% der Befragten noch unschlüssig, sodass für gerade einmal 8% der Befragten ein Umtausch falscher Weihnachtsgeschenke „wahrscheinlich“ (5,4%) beziehungsweise „sehr wahrscheinlich“ (2,8%) ist. Allerdings wurden im Vorjahr rund 16% der Geschenke wieder umgetauscht. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Mentalität der Deutschen in diesem Jahr tatsächlich so drastisch gewandelt hat oder ob von den Unschlüssigen doch einige nach Weihnachten ihre falschen Geschenke umtauschen.

Händler sollten beraten und personalisieren

Für Händler sind diese Zahlen beruhigend. Immerhin können sie davon ausgehen, dass vier von fünf Weihnachtsgeschenken, die sie verkaufen, nicht zurückgebracht beziehungsweise umgetauscht werden. Dennoch ist es empfehlenswert, proaktiv gegen das Risiko des Umtauschs vorzugehen. Hierbei spielen Beratung und Personalisierung eine wichtige Rolle. Sowohl im stationären Handel als auch im Onlinebereich sollten Kunden bei ihren Weihnachtseinkäufen an der Hand genommen und beraten werden. Hierdurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein wirklich geeignetes Geschenk gefunden wird und es nicht zu einem Umtausch kommt. Ebenso hilft die Personalisierung. Je individueller Händler auf ihre Kunden eingehen und je besser sie diese und die zu Beschenkenden kennen, desto bessere Geschenke können sie anbieten. Daher sollten alle Werbe- und Rabattaktionen personalisiert und auf die eigene Zielgruppe zugeschnitten werden. Wer vor Weihnachten ein wenig Zeit hierein investiert, spart sich nach den Feiertagen viel Stress und Ärger beim Umtausch.

Falsche Weihnachtsgeschenke – Händler müssen keine Umtauschwelle fürchten
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> Patrick Tarkowski

Patrick Tarkowski ist studierter Germanist und Anglist und arbeitet bereits seit 2008 als Autor für Onlineshops und Unternehmen. Er ist in ganz unterschiedlichen Themengebieten beheimatet, kennt sich aber speziell in den Bereichen E-Commerce, Onlinemarketing, Familie und Erziehung sowie SEO aus. Neben Fachtexten schreibt er eigene E-Books, Theaterstücke und Romane und entwickelt Unterrichtsmaterialien.

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