E-Mail Marketing mit großem Potenzial im E-Commerce

Nur eine von zehn Personen über 18 Jahren hat keinen Newsletter abonniert– diese hohe Prozentzahl von Abonnenten wurde erst kürzlich in einer Studie des US-amerikanischen e-mail-Providers „Exact Target“ ermittelt. Experten kritisieren jedoch, dass e-mail-Marketing als eine Teilbranche mit enormen Potenzial, von Unternehmen meist separat betrachtet werde und nur selten in den Marking-Mix vollständig integriert sei.

Social & Mobile E-Mail Marketing – das moderne Werben und Kaufen

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Da E-Commerce-Newsletter in der Regel eher bild – als textlastig gestaltet sind, eignen sie sich ideal, um sie als Empfänger über SWYN in den genutzten sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Twitter zu teilen. Das würde man zumindest meinen – Tatsache ist jedoch, dass bei der Integration dieser Funktion großer Nachholungsbedarf besteht. Lediglich 10% der Facebook-User sind Fans einer Marke und auch bei Twitter sind ähnlich geringe Zahlen zu vernehmen.

Anders hingegen sieht es beim boomenden Mobile E-mail Marketing aus. Auch hier unterstützt die Bildlastigkeit des E-Commerce den Nutzen der Verbraucher: Laut der Studie „Mobile E-Mail Marketing 2012“ sind fast 20% der Befragten motiviert über ihr Smartphone oder Tablett online einzukaufen – im Vergleich zu vergangenen Erhebungen ein fast britischer Wert. Allerdings müssen die meisten Newsletter für die Darstellung auf Smartphones noch optimiert werden.

Gezieltere Segmentierung notwendig

Ein Mann benötigt wohl eher selten Informationen über die neue Frauen-Mode-Kollektion, der Romanzenliebhaber keine über Actionfilme. Bei der Newsletteroptimierung dürfen nicht nur Format und Bedienbarkeit, sondern auch eine gezieltere Segmentierung der Kunden und Auswahlmöglichkeiten bei der Abonnierung für diese eine wichtige Rolle spielen.Trigger-Mails und Lifecycle-Marketing sind auf diesem Gebiet Vorbild für die Optimierung.

E-Mail Marketing hat enormes Potenzial – aus diesem Grund muss es aus Unternehmersicht besser in den unternehmenseigenen Marketing-Mix integriert werden. Auf diesem Weg besteht bezüglich der Optimierung Nachholbedarf – sowohl technisch, als auch äußerlich und in Bezug auf differenzierteres Ansprechen des Kunden.

Robert Klatt

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