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Internationales Agieren im E-Commerce bleibt auch 2013 Trend – und das nicht nur zu Ostern. Bis 2015 sollen 20 Prozent der europäischen Bevölkerung grenzüberschreitend online einkaufen. So lautet zumindest das Ziel des E-Commerce-Aktionsplans der EU-Kommission. Um hier erfolgreich mitspielen zu können, ist eine unternehmensstrategische Anpassung an das jeweilige Zielland unerlässlich und auch beim Adressdaten-Management gibt es viele Aspekte, die beachtet werden sollten.

Denn neben rechtlichen und zahlungstechnischen Unsicherheiten ist der mitunter komplizierte Versand in die Nachbarländer eine der größten Baustellen und der Grund, warum Online-Shops nicht noch stärker die Chancen für den Handel ohne Grenzen nutzen. Studien zufolge wird die grenzüberschreitende Lieferung von 57 Prozent der Online-Einzelhändler als Barriere erachtet. Aber auch 47 Prozent der Verbraucher äußern starke Bedenken hinsichtlich der Cross Border Lieferungen.

Ein Name, viele mögliche Schreibweisen

Viele Firmen vergessen bei der Internationalisierung, dass sie es im Ausland mit unterschiedlichen Adress-Konventionen und anderen Gewohnheiten und Regeln zu tun haben, die nur im kulturellen Kontext des jeweiligen Landes zu verstehen sind. Denn deren Bedeutung ist abhängig von semantischen sowie syntaktischen Zusammenhängen. Wussten Sie, dass die Namen Haddad, Hernández, Le Fèvre, Smid, Ferreiro, Schmidt, Kuznetsov und Kovács alle das Gleiche bedeuten? Auf Deutsch heißt der Name „Schmidt“, kommt aber u. a. auch als „Schmied“, „Schmitt“ oder „Schmiet“ vor. Dieses Beispiel zeigt die Namensvielfalt in Europa, die auch im grenzüberschreitenden E-Commerce unbedingt beachtet werden sollte.

Der europäische Adress-Dschungel

Die größte Herausforderung für den grenzüberschreitenden Online-Handel stellt aber die intelligente Interpretation und Verarbeitung von Postadressen in den einzelnen europäischen Ländern dar. In Frankreich teilen sich verschiedene Standorte schon einmal gern dieselbe Postleitzahl. In Irland gibt es überhaupt keine Postleitzahlen. In Spanien sind die doppelten Nachnamen bei den Mitgliedern ein- und derselben Familie unterschiedlich. Deshalb stehen auf den Briefkästen auch keine Namen, sondern Zahlen. Ein Adressbeispiel: c/ Atocha N° 26; 2a; 4°; 27015 Madrid. Das heißt, die Person lebt in der Atocha Straße Nummer 26 auf der 2. Etage in der Wohnung Nummer 4.

Single Customer View sichert geschäftlichen Erfolg

„Saubere“ Adress- und Kundendaten, die vor dem Versand auf Basis von länderspezifischem Wissen gecheckt wurden, vermeiden teure Retouren und sind deshalb eine Notwendigkeit für den Erfolg im grenzüberschreitenden Online-Handel. Eine zertifizierte Datenqualitäts-Software, die computergestützte Schlussfolgerungen mit menschlicher Intelligenz kombiniert und länderspezifische Namens- und Adresskonventionen berücksichtigt, schafft dafür die Grundlagen. Sie kann ausschlaggebend sein für Unternehmen, um erfolgreich im internationalen Wettbewerb zu bestehen und die Expansion über die Grenzen gewinnbringend zu gestalten.

> Wolfgang Müller

Wolfgang Müller ist Fachjournalist und Inhaber von conosco, einer Agentur für Content und PR im Herzen von Düsseldorf. Klassische Pressearbeit gehört ebenso zu seinem Geschäft wie Content Marketing, Corporate Publishing oder Social Media Marketing. Spezialisiert ist er auf das Schreiben von Case Studies im B2B-Bereich. Inhaltlich zählen E-Commerce, Logistik oder Green Tech ebenso zu seinen Themen wie das Museumsmarketing.

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