E-Commerce News: EP und notebooksbilliger kooperieren, Frauen im Scan-Modus

Überraschende Kooperation von Electronic Partner und Notebooksbilliger.de
Das in Bezug auf E-Commerce auf eine Abwarte-Strategie setzende Unternehmen Electronic Partner (EP) und der bisher eigenfinanzierte und größte Elektronikversender Notebooksbilliger.de sind einen Deal eingegangen, trotzdessen Notebooksbilliger-Chef von Wedemeyer auf der E-Commerce Konferenz K5 noch die Eigenständigkeit seines Unternehmens betonte. ?Nun verkündete EP, dass die Verbundgruppe eine Minderheitsbeteiligung an Notebooksbilliger.de erworben hat, weitere finanziellen Details wurden aber nicht mitgeteilt.?Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen soll merkliche Einkaufsvorteile bewirken, wodurch auch die Comteam-Systemhäuser, die Multimedia-Fachhändler der Verbundgruppe sowie die Medimax-Fachmarktkette Profit erzielen sollen. Noch stehe der Vollzug der Gesamttransaktion aber unter Vorbehalt der gewohnten Kartellfreigabe.
Beide Unternehmen begrüßen die Kooperation und wollen durch sie ihre Leistungsfähigkeit steigern. ?Und auch die Mitglieder von EP sollen davon profitieren. Allerdings ist noch offen, wie diese auf die Partnerschaft mit Notebooksbilliger.de ansprechen werden, da das Unternehmen vielerorts als eine vernichtend empfundene Konkurrenz im Internet gesehen wird.

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Onlineshopping – Frauen ununterbrochen im „Scan-Modus“
Zufälligerweise kommt in dem Wort Kaufrausch auch der Begriff Frau vor. Sandra Kröger, Geschäftsführerin der Strategieagentur Rascasse bekräftigt, dass wirklich ein Zusammenhang besteht. Sie ist beeindruckt, dass eine große Anzahl von Frauen sich während des Onlineshoppings für andere Menschen umsehen. Allerdings wird diesem Thema in den derzeitigen Shop-Konzepten kaum Beachtung geschenkt, obwohl es viel Potenzial liefert.
1.000 Frauen und 200 Männer wurden durch Rascasse in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für innovative Marktforschung (GIM) zu ihrem Kaufverhalten beim Onlineshopping befragt. Der Bundesverband für den Deutschen Versandhandel (bvh) beteiligte sich als Kooperationspartner.?Die Autoren der Studie „Kaufrausch“ stellten die Ergebnisse unter die Devise „Men buy, women shop“.?Die Beobachtung, dass E-Commerce-Seiten, welche Social-Media Bestandteile wie Erfahrungsberichte, Like-Button oder die Option zum Verfassen von Kommentaren beinhalten, in der Mehrheit von Frauen genutzt werden, war der Ausgangspunkt der Analyse. Zudem macht Kröger auf Vorreiter des weiblichen E-Commerce in den USA aufmerksam; einen überdurchschnittlich hohen Anteil an weiblicher Kundschaft wiesen Ruelala.com, Houzz.com und Onekingslane.com auf.?Die Studie ergab, dass für Kundinnen Lösungen zum effektiven und zeitsparenden Einkauf im Internet, sowie Shopping-Lösungen, die eine Vereinfachung bieten, um umfassende Kaufentscheidungen schnell zu fällen, und effizient sind, höher wiegen, als ein eventueller Preisvorteil.?Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, dass 57 Prozent der Frauen nicht nur für sich schauen, sondern beim Onlineshopping auch die Augen offen halten, was von den Angeboten für ihr soziales Umfeld bedeutungsvoll sein könnte, wie zum Beispiel Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke. Bei den Männern sind es weniger als 40 Prozent, die solch ein Kaufverhalten aufzeigen.?Zudem zeigen Frauen laut der Studie auch eine größere Loyalität gegenüber einem E-Commerce-Anbieter und berichten und empfehlen eine Seite auch häufiger weiter, als Männer.?Und auch die Möglichkeit, Produkte zurückzuschicken, wird von Frauen deutlich öfter als von den Männern genutzt.
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2 Kommentare

  1. Dass Frauen mehr einkaufen als Männer (men buy, women shop) sowohl „offline“ als auch online, ist ja bekannt, die Ergebnisse der Studie bringen keine Überraschungen mit. In dem Sinne bietet Online Handel großes Potential, und große Anbieter, die keinen Online Shop haben, verlieren an Teil des Umsatzes, den sie online generieren könnten.

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