E-Commerce 2015 – what’s next?

Simon / Pixabay

Mobile wächst und wächst

Zwar ist Mobile schon lange kein Trend mehr im E-Commerce, die Dimensionen, die mobile Shopping in 2015 erreicht, übersteigen allerdings die aus dem letzten Jahr bei Weitem. Man schaue sich seine Mitmenschen nur an, wie sie zum Teil wie paralysiert auf Ihr Smartphone starren und dabei die Welt um sich herum vergessen. Neben Social Media ist vor allem das Shoppen unterwegs, was immer häufig von mobilen Endgeräten aus betrieben wird. Wissen Sie, wie oft Sie täglich auf Ihr Smartphoneschauen? Der Durchschnitt liegt bei circa 80 Mal. Hinzu kommt, dass bereits 2015 mehr Transaktionenüber Mobile Endgeräte stattfinden werden als im klassischen E-Commerce am Desktop oder Notebook, so die Prognosen. Auch stationäre Händler sollten diese Entwicklung nutzen, beispielsweise  frei verfügbares W-Lan in ihren Geschäften integrieren und dem Kunden die Möglichkeit geben, Zusatzinformationen über Mobile Endgeräte zu erhalten,  personalisierte Vorschläge zu bekommen oder auch Käufe direkt abzuschließen. Auch über eine eigene App sollten sich Händler darum ernsthaft Gedanken machen. Saas-Dienste wie Shopgate oder CouchCommerce bieten sich hier an und realisieren die Transformation Ihres Online-Shops in eine mobil optimierte Webseite oder Ihre individuelle Shopping-App.

Sollte Sie also im E-Commerce aktiv sein und noch keinen Mobile Shop haben, dann wissen Sie, was Sie zu tun haben oder Sie engagieren ganz einfach eine E-Commerce-Agentur Ihres Vertrauens, die genau weiß, was sie zu tun hat. Denn mühsames Scrollen und Zoomen oder lange Ladezeiten verärgern den ohnehin schon ungeduldigen Nutzer. Ist IhrWebshop nicht optimiert, sind potenzielle Kunden schneller wieder weg, als Sie klicken können.

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Omni-Channel als Schlüssel zum Erfolg

Multi-Channel und Cross-Channel waren bei den meisten bereits 2014 auf dem Radar, doch in diesem Jahr wird auch Omni-Channel ein Thema werden. Um potenzielle und bestehende Kunden optimal zu erreichen, müssen die verschiedenen Vertriebskanäle vernetzt werden und im Idealfall miteinander verschmelzen. Die Challenge für die Händler wird sein, die entscheidenden Daten überall und aktuell verfügbar zu machen. Business Intelligence und die damit einhergehende intensive Analyse Ihrer Nutzerdaten wird immer mehr an Bedeutung gewinnen. Nur so kann die User Experience nachhaltig aufgewertet werden und Anbieter können mit persönlichen Ansprachen, gesonderten Angeboten undindividuellen Vorschlägen bei Ihren Kunden langfristig punkten. Customer Centric Commerce ist das Stichwort und bedeutet, wer langfristig erfolgreich sein will und steigende Umsatzzahlen generieren möchte, der muss alle Vertriebskanäle im Sinne des Kunden pflegen. Einkanal-Strategien werden wohl oder übel vom Markt verschwinden und lokale Händler sollten ob aller Nostalgie verstehen, dass der stationäre Handel nur weiterexistieren kann, wenn er als integrativer Kanal eines gesamtheitlichen Omni-Channel-Konzepts agiert. Die Fusion der digitalen mit der realen Welt bietet zudem völlig neue Möglichkeiten des Einkaufens. Technologien wiee Digital Signage oder auch digital-unterstützte Verkaufsberatung werden weiter sich etablieren.

Stories & Content für Ihre Kunden

Marken sind heutzutage viel mehr als die bloße Summe ihrer Produkte. Erfolgreiche Marken erschaffen mit aufregenden Geschichten hinter ihrer Botschaft Erlebnisse, die emotional binden. Um eine derart spannende Kommunikation bieten zu können, gilt es sich natürlich zunächst im Klaren darüber zu sein, wie Ihre Botschaft lautet. Um diese Botschaft zu vermitteln entwickeln Sie eine Story,die sich jedoch nicht in erster Linie um Ihr Produkt dreht, sondern einen größeren adäquaten Kontext abbildet. Ihr Produkt sollte dabei eher beiläufig erwähnt werden, denn eine überzeugende Geschichte kann viel mehr Emotionen hervorrufen als ein reines Produkt. Ihr Content sollte immer ihrer Story entsprechend erstellt und das Feedback geposteter Videos oder Bilder auch immer analysiert werden, um nachhaltigen Erfolg zu generieren. Zudem pusht Sie guter und konstant veröffentlichter, relevanter Content natürlich auch in den Suchmaschinen nach vorn.

Vertrauen schaffen zahlt sich aus

In einer Welt, in der jeden Tag neue Online Shops das Licht der Welt erblicken und wo die Angst vor Datenmissbrauch allgegenwärtig ist, gilt es für den Anbieter Vertrauen aufzubauen. Um sich von der Konkurrenz abzusetzen und dem Nutzer gleichzeitig das Gefühl zu geben, sich in guten Händen zu befinden, sind Gütesiegel ein probates Mittel. Gütesiegel wie Trusted Shops, absolute Informationstransparenz und inhaltliche Fehlerfreit schaffen Vertrauen und beeinflussen eine mögliche Kaufentscheidung im besten Falle positiv. Bei der Umsetzung eines vertrauenserweckenden Online Shops empfiehlt es sich einen kompetenten E-Commerce-Berater zu Rate zu ziehen.

B2B in starker Wachstumsphase

Beschaut man sich die Wachstumspotenziale im E-Commerce für die kommenden Jahre, dann führt kein Weg vorbei am B2B-Handel. Verglichen mit dem B2C-Handel lange Zeit wirtschaftlich eher belächelt, werden bedeutende Umsatzsteigerungen vor allem aus diesem Bereich kommen. Beschaffungsdienstleister und B2B-Shops werden ein zunehmen komplexeres Angebot an Artikeln und Services bieten und gleichzeitig immer mehr Features aus dem B2B-Segment anwenden. Dazu zählen beispielsweise personalisierte Empfehlungen aufgrund von Nutzerverhalten ebenso wie intelligente Suchfunktionen.

Alternative Payment

Mobile Zahlungsmethoden sind auf dem Vormarsch und lösen das klassische Kassensystem am Förderband allmählich ab, denn mittlerweile lassen sich Transaktionen in Sekundenschnelle über das Smartphone abwickeln. Eine frühzeitige Investition in dieses Feld lohnt sich, denn nicht selten ist es die nicht vorhandene präferierte Zahlungsmethode, die einen Nutzer zum Kaufabbruch bewegt. Zudem freuen sich Einkäufer auch in stationären Geschäften vermehrt darüber, dass die opulenten Geldbörsen endlich zuhause bleiben können und ganz bequem über mobile Endgeräte gezahlt werden kann.  Mobiles Zahlen via Apple Pay, Veropay oder das Vodafone Wallet sind die Zukunft und sollten vielleicht auch für Ihr Business in Betracht gezogen werden.

Direkt vom Big Player

Insbesondere die großen Marken wie Adidas oder Nike verzichten zusehends auf Zwischenhändler. Die Gründe dafür sind offensichtlich. Dynamische Preisanpassungen, individuelle Angebote und insbesondere das bereits beschriebene Storytelling, das sich im Sinne eines emotional besetzten Markenerlebnisses viel besser im hauseigenen Store umsetzen lässt, sprechen für sichh.

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