DHL wünscht sich faire und nachhaltige Logistik für die Zukunft

DHL GoGreen

Die Umwelt liegt vielen am Herzen, nicht nur Menschen, die sich für diese aktiv einsetzen. Man kann davon ausgehen, dass jeder Verbraucher sich schon einmal Gedanken über Umweltverschmutzung gemacht hat. Im Zeitalter vom Online-Handel und den immer mehr wachsenden Zahlen, dürfen die damit einhergehenden Probleme und zusätzlichen Belastungen für unseren Planeten nicht ignoriert werden. Kürzlich, im November 2015, hat DHL eine Studie veröffentlicht, die sich mit der Problematik der Verantwortung für Verpackungen im Bereich der Logistik auseinandersetzt.

Forderung nach Umdenken und neuen Strategien

Die Globalisierung und ständige Veränderungen im Kaufverhalten der Menschen führen zwangsläufig zum Wandel im Bereich der Logistik. In diesem Sinn ist die digitale Revolution einer der größten Beeinflusser dieses Wandels und sollte demzufolge besondere Beachtung bekommen. Neben diesen Faktoren spielt der Verbraucher eine sehr große Rolle, da er sehr starken Wert auf Transparenz und Nachhaltigkeit seitens der Unternehmen legt und diese Faktoren auch seine Kaufentscheidung beeinflussen können.

Eine Umfrage von Deutsche Post DHL Group 2014, die in der Studie wiedergegeben wird, hat erwiesen, dass 71% der Verbraucher den sozialen und umweltbewussten Umgang beim Geschäfte machen legen, als auf andere Kriterien. Man kann davon ausgehen, dass in der Zukunft nicht nur die Kunden immer anspruchsvoller werden, sondern früher oder später gesetzliche Verordnungen die gesamten Abläufe noch strenger regulieren werden. Aus diesen Gründen haben bereits sehr viele Unternehmen CSR-Programme entwickelt. CSR steht für „corporate social responsibility“, also für die soziale Verantwortung der Unternehmen.

Kleine Schritte mit großen Wirkungen „GoGreen“

Die Deutsche Post DHL steht bereits seit Jahren für den Versand von Paketen, die freundlich für das Klima sind, und für andere Kampagnen, die Umweltschutzprogramme fördern. In der Studie, die den Namen „Fair and Responsible Logistics: A DHL perspective on how to create asting competitive advantage“ trägt, werden einige Beispiele für besonders nachhaltige und gut organisierte Unternehmen in diesem Bereich vorgestellt.

Das DHL „GoGreen“-Prinzip

Beispielsweise werden im Bereich Recycling unglaubliche Fortschritte erzielt, indem das schweizer Unternehmen I:CO Rohmaterialien aus alten Textilien zurück gewinnt, neben einer Unmenge an anderen Maßnahmen. Ähnlich sieht es bei der EcoATM aus, die durch „Instant Cash for phones“ Kioske elektronische Geräte, hauptsächlich Handys, wieder verwerten. Der Gedanke sich mit regionalen Produkten auseinanderzusetzen und tendenziell lokal einzukaufen, um nicht weite Transportwege zu haben, steckt hinter Bauerntüte. Die DHL spricht sich in ihrer Publikation auch für eine bessere Kommunikation und eine Stärkung der Netzwerke aller Beteiligten aus.

Die DHL selbst ist hier davon überzeugt, dass der gesamte Umweltkreislauf der Logistik überdacht und nachhaltig und langfristig verbessert werden kann und soll. Angefangen bei der Multi-Funktionalität der Lieferwagen, deren Ladeflächen keine Leerläufe haben sollten, davon abgesehen, dass man hier schon seit 2013 auf umweltbewusste Fahrzeuge setzt. So wird man in Zukunft auch noch mehr auf besonders ökologisch abbaubare Verpackungsmaterialien achten. Hiermit geht die Idee einher, überhaupt keine Verpackungen mehr zu verwenden, wenn es nicht wirklich notwendig ist, sondern die Güter direkt durch wieder verwendbare Container an den Kunden zu bringen, nach dem Motto: „Unverpackte Logistik“.

Wer im E-Commerce erfolgreich sein möchte und auf die wachsenden Umweltansprüche seiner Kunden eingehen möchte, sollte aber nicht nur besonders umweltbewusst hinsichtlich der Logistik agieren, sondern auch an Nachhaltigkeit in der Internet-Programmierung denken. Schließlich wird hier sehr viel Energie verbraucht. Wer eben fair und verantwortungsbewusst handelt und dies seinen Kunden kommuniziert und auf der eigenen Seite beschreibt, wird auch langfristig höhere Verkaufszahlen für sich verbuchen können.

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