Cross-border-E-Commerce: Fiege öffnet Händlern das Tor nach China

Als E-Commerce-Markt Nummer 1 ist China auch für deutsche Händler interessant. Der westfälische Logistikanbieter Fiege macht es nun möglich, Waren innerhalb von fünf Tagen von Europa nach China zu versenden. Hierdurch stehen den Unternehmen und seinen Kundne ganz neue Märkte und viele potentielle Kunden offen. Denn eine Studie hat ergeben, dass 2020 bereits 200 Millionen chinesische Kunden für 245 Milliarden US-Dollar in Übersee einkaufen werden.

Das zeichnet den Cross-border-E-Commerce aus

Unter „Internationalisierung“ oder „Cross-border-E-Commerce“ werden alle Maßnahmen eines Unternehmens verstanden, mit denen Märkte und Kunden jenseits der heimischen Grenzen gewonnen werden sollen. Für Händler stellt dieser Schritt immer eine große Herausforderung dar, weil er mit einem großen logistischen Aufwand und Investitionen verbunden ist. Die Produkte müssen besonders sicher versendet werden und auf längeren Wegen besteht stets die Gefahr, dass etwas mit der Warensendung passiert. Deswegen setzen immer mehr Unternehmen beim Cross-border-E-Commerce auf die Expertise erfahrener Logistikanbieter wie Fiege.

Fiege will Waren in Höchstgeschwindigkeit nach China bringen

Fiege bietet mit CheckOut2China einen Rundumservice für Unternehmen im E-Commerce. Der Logistikexperte kümmert sich um alle anfallenden Aufgaben bei der Zollabwicklung und den einzelnen Lieferschritten und bringt Waren aus Europa innerhalb von fünf Tagen zum Kunden nach China. Hierfür verlangt der Anbieter Preise, die in etwa innereuropäischen Paketpreisen entsprechen. Für europäische Händler wird es somit leichter, in China Fuß zu fassen und ohne großes Risiko im chinesischen Markt aktiv zu werden.

Hannes Streek, CEO bei Fiege
Hannes Streeck verantwortet seit 2012 die Geschäfte der FIEGE Gruppe in China, Hong Kong und Taiwan.

„Europäische Händler haben mit CheckOut2China die Möglichkeit ohne große Investitionen und Marktkenntnisse einen riesigen Markt anzutesten und zu bedienen – gerade wenn man bedenkt, dass unsere Preise etwa innereuropäischen Paketpreisen entsprechen“

Der Versand kann sowohl vom Lager des jeweiligen Anbieters als auch von einem Dienstleister erfolgen. Neben diesen logistischen Aufgaben übernimmt Fiege die Beratung von Unternehmen, die nach China exportieren möchten. So erfahren Unternehmen etwas über die Eigenarten des chinesischen Onlinehandels wie verfügbare Zahlungsoptionen und lernen die gängigsten Shopping-Plattformen vor Ort kennen. Dieses Konzept kommt bei den europäischen E-Commerce Unternehmen gut an. Mittlerweile versendet Fiege, laut eigener Aussage, wöchentlich mehrere tausend Sendungen von Europa nach China.

Chinesische Käufer legen Wert auf Qualität und Markenbewusstsein

Vor allem die Qualität eines Produkts ist für chinesische Kunden ein wichtiges Kaufkriterium. Deswegen achten sie sehr genau darauf, woher die Waren stammen, die sie kaufen. Qualitätssiegel wie „Made in Germany“ sowie Markenprodukte stellen für chinesische Kunden nach wie vor ein Qualitätsversprechen dar, auf das sie sich verlassen. Deswegen waren viele Nutzer von dem schnellen Versand mit Fiege verunsichert. Sie gingen davon aus, dass Waren, die innerhalb von fünf Tagen geliefert werden, aus China stammen müssen. Dieser Unsicherheit wurde mit einer Track-and-Trace-Lösung entgegengewirkt. Die Kunden können nun den gesamten Lieferweg des Produkts von zu Hause aus nachvollziehen.

Zudem haben chinesische Kunden an einer Vielzahl europäischer Produkte Interesse. So versendet Fiege neben Babynahrung zum Beispiel Schönheitsprodukte und Haushaltswaren. Und die Nachfrage steigt kontinuierlich. So hat eine Studie der Unternehmensberatung Accenture und der

Alibaba-Tochter AliResearch ergeben, dass 2020 bereits 200 Millionen chinesische Kunden Waren im Wert von 245 Milliarden US-Dollar in Übersee kaufen werden. Unternehmen und Händler, die hiervon profitieren möchten, sollten sich daher frühzeitig mit dem Thema Cross-border-E-Commerce beschäftigen und zum Player auf dem chinesischen Markt werden.

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