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Ich bin Pendler und mich trifft heute morgen schon der Schlag als ich die folgenden Zeilen auf WAZ.de lese:

Zur Fahrplanumstellung fahren etliche Bahnen in die Außenbezirke nur noch alle 60 Minuten statt alle 30 Minuten. Verkehrsverbund: Noch mehr Kürzungen im nächsten Jahr zu befürchten

Vor einigen Wochen waren es vor allem die Duisburger Schüler Düsseldorfer Schulen, die wegen einer Fahrplanänderung auf die Barrikaden gingen. In einigen Wochen dürften es Pendler sein, die protesttieren. Denn ab 15. Dezember wird auf einigen Bahnstrecken ins Duisburger Umland der Takt der Züge zum Teil erheblich ausgedünnt.

Beispielsweise vom Hauptbahnhof über Wedau und Bissingheim in Richtung Entenfang und zurück: Montags bis freitags fährt der Vorstadtexpress bald nur noch alle 60 statt, wie bisher, alle 30 Minuten.

Von Ruhrort über Meiderich nach Oberhausen geht´s ab Mitte nächsten Monats wochentags alle 30 statt alle 20 Minuten, und am Wochenende weicht der Halbstunden- dem Stundentakt.

Der Regionalexpress 5 (RE 5) verliert je einen Zug in jede Richtung am „Tagesrand“, wie es der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ausdrückt, also morgens oder abends.

Auch die Regionalbahn 35 (RB 35) von Duisburg-Hauptbahnhof über Rheinhausen, Rumeln und Trompet nach Moers soll künftig zumindest samstags ihren Taktabstand verdoppeln.

Die Verkehrsunternehmen Prignitzer Eisenbahn (zuständig für die Verbindung von Ruhrort nach Oberhausen) oder die Deutsche Bahn AG sind dabei nicht verantwortlich für die Kürzungen im Verkehrsangebot: „Wir sind nur Auftragnehmer. Der Besteller ist der VRR“, erläuterte Bahnsprecher Peter Grundmann gegenüber der WAZ.

Und der Verkehrsverbund verweist auf die Bundesregierung, die für das nächste und auch für die folgenden Jahre den Geldhahn für den Nahverkehr zugedreht habe. „Die vorliegenden Kürzungen“, so heißt es beim Verkehrsverbund, „sind erst der Anfang. Ab 2008 werden die Einschnitte wesentlich drastischer werden, sollten sich die finanziellen Rand- und Rahmenbedingungen nicht grundlegend ändern.“

Der Pendler der mich zum HBF in Duisburg bringt fährt HBF, Wedau, Bissingheim, Entenfang und wieder zurück. Schafft er locker 2 mal in der Stunde. Zwischen den Touren hat der Fahrer gut 10 Min. Pause. Wenn das jetzt umgestellt wird und der nur noch 1 mal in der Stunde fährt hat er eine Bruttoarbeitszeit von 8h und Netto vielleicht noch eine von 2,5. Der Strom und die Unterhaltung der Schienen sind da kein Kostentreiber. Auf dem gleichen Strang ist Güterverkehr unterwegs. Stellwerk und Co sind also auch so besetzt. Eine Alternative gibt es nicht. Komme zwar auch mit dem Bus zum HBF, muss aber umsteigen und bin 45 Min. Unterwegs. Der Nahverkehr wird immer teurer, wird voller, kommt mit immer gr. Verspätungen… Das kann es doch nicht sein.

> Mirko Peters

Mirko Peters ist als Medienkaufmann und Senior E-Commerce Manager seit 2002 auf Agentur- und Unternehmensseite. Er berät und betreut Unternehmen und Marken in den Themenfeldern E-Commerce, Online-Marketing und Internet-Strategie und begleitet federführend komplexe Projekte. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Datenanalyse, das Projektmanagement sowie die Entwicklung und Umsetzung effizienter Online-Marketing-Strategien sowie die Umsetzung von komplexen Online-Shops und deren Backend-Prozesse.

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4 Kommentare

  1. Man muss das ganze auch mal positiv sehen. Es werden dadurch automatisch auch immer weniger Züge Verspätungen haben 🙂

  2. Besonders tuffig ist dann die gleichzeitige Forderung, dass man das Auto stehen lassen soll, um auf die Schiene zu wechseln…

    Ich weiß schon, warum ich lieber auf der 46 im Stau stehe, als dass ich Bahn fahre.

  3. Da denken die Herren von oben echt mal wieder super mit. Immer mehr Menschen, die pendeln müssen, um überhaupt einen Job zu haben, und die machen’s einem dann noch schwerer.

  4. Zählt Bochum auch zu den „Außenbezirken“? 😉
    Naja, schlimmer kann es sowieso nicht mehr werden.
    @Andreas: Das kenne ich. Nur bei mir alterniert es immer. Ich fahre mit dem Auto bis es mir reicht mit den Baustellen auf der 46 und dem Unvermögen der Leute vernünftig einzufädeln. Nach einigen Tagen Bahnvergnügen und unzähliger spielender Kinder auf dem Gleis, Verzögerungen im Betriebsablauf . … steige ich wieder um.

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