Auch Social-Media-Kanäle beachten: Online- Reputationsmanagement für Verbände und Lobbys

Auch Verbände und Lobbys haben Markenwerte, die geschützt werden wollen – und geschützt werden müssen, denn der eigene Ruf ist ausgesprochen wichtig, ganz besonders, wenn man glaubwürdige und vertrauensvolle Arbeit leistet und dieses in der öffentlichen Wahrnehmung auch so wiedergegeben haben möchte. Die Kommunikationskanäle sind vielfältig, besonders im Online-Bereich, und so fällt es manchen Verbänden und Lobbys nicht leicht, alle Bewegungen im Blick zu behalten. Denn darauf kommt es mitunter an: die Berichterstattung beziehungsweise die öffentliche Meinung zur eigenen Institution immer im Blick zu behalten, um rechtzeitig reagieren zu können.

Online-Reputationsmanagement ist keine Maßnahme, die einmal durchgeführt wird und umgehend den gewünschten Erfolg bringt. Vielmehr geht es hier um kontinuierliches Monitoring und aktives Arbeiten bzw. Gegensteuer, was durchaus eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Wie lange und wie intensiv an einem Fall gearbeitet wird, ist von mehreren Faktoren abhängig, zum Beispiel dem Ausmaß der unrichtigen Darstellungen Dritter, aber auch der Art und Weise, in der über Verband oder Lobby kommuniziert wird. Es macht natürlich einen großen Unterschied, ob eine fragliche Behauptung über einen wenig beachteten Facebook-Account kundgetan wird, oder über eine hoch frequentierte Website einer Tageszeitung.

Online-Reputationsmanagement: Fingerspitzengefühl und Weitsicht
Negative Beiträge über den eigenen Verband oder die eigene Lobby sollten in keinem Fall auf die leichte Schulter genommen werden – und zwar auch nicht, wenn die Äußerungen und Kommentare noch so halt- und substanzlos sind, denn die Reputation ist im Online-Bereich schnell und wirkungsvoll von außen zu beeinflussen. Ein sorgloser Umgang mit fremden Negativmeldungen kann im Extremfall zum so genannten Streisand-Effekt führen, einem inzwischen weit verbreiteten Phänomen, bei dem die Unterdrückung oder Entfernung von unerwünschten Informationen eine große öffentliche Aufmerksamkeit nach sich zieht, die die eigene Institution in ein noch viel schlechteres Bild rückt. Es geht also auch um Fingerspitzengefühl sowie um Weitsicht, um eine missliche Lage nicht noch mehr zu verschlimmern.

Ein gutes Online-Reputationsmanagement ist allerdings nicht nur im Krisenfall relevant, sondern kann auch dazu beitragen, eine über Jahre aufgebaute Reputation zu kräftigen und somit vor einer Krise zu schützen. Langfristiger Erfolg – wie auch immer dieser von den einzelnen Verbänden und Lobbys definiert wird – entscheidet sich gerade bei diesen Tätigkeitsfeldern nicht nur an messbaren Ergebnissen. Hier geht es um glaubwürdiges und gekonntes Agieren, zu einem Großteil auch unter Beobachtung der Öffentlichkeit. Dass diese Arbeit auch angemessen und fair beurteilt wird, kann man zu einem gewissen Grad selbst beeinflussen und ist nicht nur auf Wohl und Weh von Dritten angewiesen.
Quelle: Vadis Media – Unternehmen für Online-Reputationsmanagement

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1 Kommentar

  1. Hallo,

    mit dem Artikel gehen Sie an ein sehr wichtiges Thema. Wie Sie sagen: Negative Beiträge können auch von außen kommen. Und das worst scenario ist dann, wenn diesem einen Beitrag weitere folgen und sich ein Shitstorm entwickelt. Daher ist es sehr wichtig, auch auf negative Bemerkungen zu reagieren und sorgfältig damit umzugehen.

    Zu diesem Thema kann ich einen interessanten Blog-Beitrag empfehlen:

    Viele Grüße

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