Wir hatten im Sommer dieses Jahres ein umfassendes A/B Testing gemeinsam mit Google im Onlineshop von Runnerspoint gemacht. Es ist ja immer wieder faszinierend mit welchen einfachen Mitteln man die Ergebnisse beinflussen kann. Buttons statt Textlinks, einhergehend mit einer klaren Handlungsaufforderung steigern in dem Bestandsshop die Conversion um 3,8%. Auch kann man sich mit A/B Testing einmal Gedanken machen ab wann man eine Preisreduzierung als Prozent statt einem Eurowert ausgibt.

Um A/B Testing durchzuführen gibt es diverse Möglichkeiten. Web Controlling Systeme bringen in den entsprechenden Lizenzvarianten solche Möglichkeiten mit. Alternativ kann man aber auch den Webseitenoptimierer von Google nehmen. Google selbst betreibt übrigens einen deutschsprachigen Blog zum Thema Conversionoptimierung und es wundert mich, das erst knapp mehr als 600 Leute den Feed im Abo haben.

Wer sich noch ein klein wenig eingehender mit dem Thema beschäftigen möchte, kann die folgenden Quellen einmal anklicken:

A/B Testing ist natürlich eine Investition. Die E-Commerce Experten haben ihre Vorstellungen und Meinungen. Die Grafik will sich auch verwirklicht sehen und der Konzepter rollt vielleicht mit den Augen. Trotzdem lohnt es sich im kommenden Jahr ein Budget dafür bereit zu stellen und einige Euros in die Hand zu nehmen. Immerhin ist das eine langfristige Geschichte und wer 10 Millionen Euro im Internet macht, wird auch gerne mal 20.000 Euro in das Thema investieren um seine Conversion zu steigern.